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	<title>Kommentare zu: Weniger ist mehr</title>
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	<description>was Querdenker bewegt...</description>
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		<title>Von: RÃ©ka</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2008/06/24/weniger-ist-mehr/comment-page-1/#comment-99321</link>
		<dc:creator>RÃ©ka</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 10:40:51 +0000</pubDate>
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		<description>Bei kreativen Aufgaben ist es tats&#228;chlich schwierig zu beurteilen, welcher Teil der Arbeit â€žn&#252;tzlichâ€œ war und welcher nicht. (â€žDie H&#228;lfte meiner Werbung ist hinausgeworfenes Geld. Ich wei&#223; nur nicht, welche H&#228;lfte.â€œ) Pausen und Ablenkungen vom Problem k&#246;nnen wirklich viel helfen, einen neuen Blickwinkel zu gewinnen, und neue Ideen hervorzubringen.
Diese Ablenkungen sollen aber &#252;berhaupt nicht â€žErsatzt&#228;tigkeitenâ€œ sein, lieber T&#228;tigkeiten, die auch selbst â€žn&#252;tzlichâ€œ sind: Essen, Sport, Spazierg&#228;nge, in einer gewissen Menge auch Websurfen und Chat mit Bekannten. Manchmal kann auch ein anderes Projekt als gute Ablenkung funktionieren.
Sogar wenn man die L&#246;sung eines Problems sucht, kommt es vor, dass man zu viel Zeit auf dem nicht entsprechenden Weg verbringt: wenn ich schon zum f&#252;nften Mal dieselben W&#246;rter in Google tippe oder dieselben 2 Seiten lese. Wenn ich dieselbe Sache zum dritten Mal ausprobiere, obwohl ich mich noch mit anderen L&#246;sungsm&#246;glichkeiten &#252;berhaupt nicht besch&#228;ftigt habe. In diesen Situationen soll die gewisse Ablenkung kommen.

@Ulrike
Im Fall des Kleiderschranks sind wir einverstanden. :-) Ich versuche bewusst darauf achten, nicht immer meine Lieblingsst&#252;cke zu tragen. Und Klamotten, die ich wahrscheinlich h&#246;chstens 2mal im Jahr anhaben w&#252;rde, lieber gar nicht zu kaufen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei kreativen Aufgaben ist es tats&#228;chlich schwierig zu beurteilen, welcher Teil der Arbeit â€žn&#252;tzlichâ€œ war und welcher nicht. (â€žDie H&#228;lfte meiner Werbung ist hinausgeworfenes Geld. Ich wei&#223; nur nicht, welche H&#228;lfte.â€œ) Pausen und Ablenkungen vom Problem k&#246;nnen wirklich viel helfen, einen neuen Blickwinkel zu gewinnen, und neue Ideen hervorzubringen.<br />
Diese Ablenkungen sollen aber &#252;berhaupt nicht â€žErsatzt&#228;tigkeitenâ€œ sein, lieber T&#228;tigkeiten, die auch selbst â€žn&#252;tzlichâ€œ sind: Essen, Sport, Spazierg&#228;nge, in einer gewissen Menge auch Websurfen und Chat mit Bekannten. Manchmal kann auch ein anderes Projekt als gute Ablenkung funktionieren.<br />
Sogar wenn man die L&#246;sung eines Problems sucht, kommt es vor, dass man zu viel Zeit auf dem nicht entsprechenden Weg verbringt: wenn ich schon zum f&#252;nften Mal dieselben W&#246;rter in Google tippe oder dieselben 2 Seiten lese. Wenn ich dieselbe Sache zum dritten Mal ausprobiere, obwohl ich mich noch mit anderen L&#246;sungsm&#246;glichkeiten &#252;berhaupt nicht besch&#228;ftigt habe. In diesen Situationen soll die gewisse Ablenkung kommen.</p>
<p>@Ulrike<br />
Im Fall des Kleiderschranks sind wir einverstanden. <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Ich versuche bewusst darauf achten, nicht immer meine Lieblingsst&#252;cke zu tragen. Und Klamotten, die ich wahrscheinlich h&#246;chstens 2mal im Jahr anhaben w&#252;rde, lieber gar nicht zu kaufen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Alexander Greisle</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2008/06/24/weniger-ist-mehr/comment-page-1/#comment-99146</link>
		<dc:creator>Alexander Greisle</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 18:40:43 +0000</pubDate>
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		<description>&gt; W&#252;rdest du auch zustimmen, dass es sehr viele Bereiche gibt, bei denen 
&gt; Unmengen an Energie, Aufwand, Material etc. gespart werden k&#246;nnten, 
&gt; wenn die Pareto-Regel nur halbwegs geachtet w&#252;rde?

Ich stimme zu, dass es Bereiche gibt, bei denen Unmengen an Energie, Aufwand, Material etc. gespart werden k&#246;nnen. Das hat aber nichts mit einer Pareto-Regel zu tun, sondern mit der Klarheit dar&#252;ber, was wirklich notwendig ist und genau das dann 100 % zu tun.

Wolfgang, gut, dass Du die 80:20 als Metapher siehst. Leider begegnet mir die Pareto-Regel viel zu oft nicht als Metapher, sondern als &quot;Werkzeug&quot; in m&#246;glichen und unm&#246;glichen Lebenslagen. Auch schon mal als Ausrede, um die letzten, oft nervigen und schmerzvollen Schritte bis zu einer vollst&#228;ndigen Fertigstellung nicht tun zu m&#252;ssen. Schade drum. 

Es w&#228;re auch noch einen Gedanken wert, wie man die richtigen 80 % aus den 100 bestimmt. 

Von Vilfredo Pareto stammt auch der Begriff der &quot;schein-logischen Erkl&#228;rung&quot; einer Handlung. Auch wenn dieser Begriff nicht direkt mit der Pareto-Regel zu tun hat (macht aber nichts, diese &quot;Regel&quot; hat auch nur mit dem Volkseinkommen in Italien zum damaligen Zeitpunkt zu tun), scheint er mir auf viele Anwendungen dieser vermeintlichen Regel zu passen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>> W&#252;rdest du auch zustimmen, dass es sehr viele Bereiche gibt, bei denen<br />
> Unmengen an Energie, Aufwand, Material etc. gespart werden k&#246;nnten,<br />
> wenn die Pareto-Regel nur halbwegs geachtet w&#252;rde?</p>
<p>Ich stimme zu, dass es Bereiche gibt, bei denen Unmengen an Energie, Aufwand, Material etc. gespart werden k&#246;nnen. Das hat aber nichts mit einer Pareto-Regel zu tun, sondern mit der Klarheit dar&#252;ber, was wirklich notwendig ist und genau das dann 100 % zu tun.</p>
<p>Wolfgang, gut, dass Du die 80:20 als Metapher siehst. Leider begegnet mir die Pareto-Regel viel zu oft nicht als Metapher, sondern als &#8220;Werkzeug&#8221; in m&#246;glichen und unm&#246;glichen Lebenslagen. Auch schon mal als Ausrede, um die letzten, oft nervigen und schmerzvollen Schritte bis zu einer vollst&#228;ndigen Fertigstellung nicht tun zu m&#252;ssen. Schade drum. </p>
<p>Es w&#228;re auch noch einen Gedanken wert, wie man die richtigen 80 % aus den 100 bestimmt. </p>
<p>Von Vilfredo Pareto stammt auch der Begriff der &#8220;schein-logischen Erkl&#228;rung&#8221; einer Handlung. Auch wenn dieser Begriff nicht direkt mit der Pareto-Regel zu tun hat (macht aber nichts, diese &#8220;Regel&#8221; hat auch nur mit dem Volkseinkommen in Italien zum damaligen Zeitpunkt zu tun), scheint er mir auf viele Anwendungen dieser vermeintlichen Regel zu passen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2008/06/24/weniger-ist-mehr/comment-page-1/#comment-99026</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 08:00:29 +0000</pubDate>
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		<description>Guten Morgen ... :-)

Alexander schrieb:
Im Grunde genommen geht es darum, die Dinge wegzulassen, die nichts bringen. Dazu mu&#223; man sich erst mal im klaren dar&#252;ber sein, was einem was bringt und warum.

Genau DAS ist es ... kurz und b&#252;ndig auf den Punkt gebracht !!!! :-)

Herzliche Gr&#252;&#223;e,
Stephan</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Morgen &#8230; <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Alexander schrieb:<br />
Im Grunde genommen geht es darum, die Dinge wegzulassen, die nichts bringen. Dazu mu&#223; man sich erst mal im klaren dar&#252;ber sein, was einem was bringt und warum.</p>
<p>Genau DAS ist es &#8230; kurz und b&#252;ndig auf den Punkt gebracht !!!! <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Herzliche Gr&#252;&#223;e,<br />
Stephan</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolff Horbach</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2008/06/24/weniger-ist-mehr/comment-page-1/#comment-99024</link>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 07:58:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.innovativ-in.de/blog/2008/06/24/weniger-ist-mehr/#comment-99024</guid>
		<description>@ Alexander # 13: Arme Pareto-Regel? Ich sehe das nicht so. Ich sehe darin ein fast universales Prinzip. Viele Kurven bei statistischen Verteilungen und Naturvorg&#228;ngen sehen eben so aus, dass sie &quot;im Anfang&quot; einen steilen Anstieg haben und dann &quot;nach hinten&quot; wegbiegen und sich der 100%-Marke nur asymtotisch n&#228;hern. Daraus ergibt sich zwangsl&#228;ufig, dass mit einem relativ geringen Input ein relativ hoher Output erzielt werden kann. Und dass f&#252;r einen hohen Output &#252;ber 80% ein immenser Input erforderlich ist. Die 20% Input im Verh&#228;ltnis zu 80% Output sind nur eine Metapher daf&#252;r.

Ich stimme dir zu, dass es Bereiche gibt, bei denen die 100% anzustreben sind.

W&#252;rdest du auch zustimmen, dass es sehr viele Bereiche gibt, bei denen Unmengen an Energie, Aufwand, Material etc. gespart werden k&#246;nnten, wenn die Pareto-Regel nur halbwegs geachtet w&#252;rde?

Ich meine, jeden Tag mal dar&#252;ber nachzudenken, kann ganz lohnend sein. Daher: Danke Ulrike f&#252;r den Pareto-Refresh!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Alexander # 13: Arme Pareto-Regel? Ich sehe das nicht so. Ich sehe darin ein fast universales Prinzip. Viele Kurven bei statistischen Verteilungen und Naturvorg&#228;ngen sehen eben so aus, dass sie &#8220;im Anfang&#8221; einen steilen Anstieg haben und dann &#8220;nach hinten&#8221; wegbiegen und sich der 100%-Marke nur asymtotisch n&#228;hern. Daraus ergibt sich zwangsl&#228;ufig, dass mit einem relativ geringen Input ein relativ hoher Output erzielt werden kann. Und dass f&#252;r einen hohen Output &#252;ber 80% ein immenser Input erforderlich ist. Die 20% Input im Verh&#228;ltnis zu 80% Output sind nur eine Metapher daf&#252;r.</p>
<p>Ich stimme dir zu, dass es Bereiche gibt, bei denen die 100% anzustreben sind.</p>
<p>W&#252;rdest du auch zustimmen, dass es sehr viele Bereiche gibt, bei denen Unmengen an Energie, Aufwand, Material etc. gespart werden k&#246;nnten, wenn die Pareto-Regel nur halbwegs geachtet w&#252;rde?</p>
<p>Ich meine, jeden Tag mal dar&#252;ber nachzudenken, kann ganz lohnend sein. Daher: Danke Ulrike f&#252;r den Pareto-Refresh!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrike Sennhenn</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2008/06/24/weniger-ist-mehr/comment-page-1/#comment-99016</link>
		<dc:creator>Ulrike Sennhenn</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 07:17:22 +0000</pubDate>
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		<description>Guten Morgen!

Ich seh das gaaaaaaaaanz pragmatisch: wo k&#246;nnte mir die Anwendung der Regel n&#252;tzlich sein? In welchem Bereich lohnt es mal genauer hinzuschauen? Wo k&#246;nnte ich mal ein bi&#223;chen herumexperimentieren, wo l&#228;sst sich &quot;was herausholen&quot; - ein MEHR an Lebensqualit&#228;t?

Oberstes Prinzip f&#252;r mich ist immer: es muss sich gut ANF&#220;HLEN! :-)

Fr&#246;hliche Gr&#252;&#223;e, Ulrike</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Morgen!</p>
<p>Ich seh das gaaaaaaaaanz pragmatisch: wo k&#246;nnte mir die Anwendung der Regel n&#252;tzlich sein? In welchem Bereich lohnt es mal genauer hinzuschauen? Wo k&#246;nnte ich mal ein bi&#223;chen herumexperimentieren, wo l&#228;sst sich &#8220;was herausholen&#8221; &#8211; ein MEHR an Lebensqualit&#228;t?</p>
<p>Oberstes Prinzip f&#252;r mich ist immer: es muss sich gut ANF&#220;HLEN! <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Fr&#246;hliche Gr&#252;&#223;e, Ulrike</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Alexander Greisle</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2008/06/24/weniger-ist-mehr/comment-page-1/#comment-98844</link>
		<dc:creator>Alexander Greisle</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 16:27:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.innovativ-in.de/blog/2008/06/24/weniger-ist-mehr/#comment-98844</guid>
		<description>Arme Pareto-Regel, sie tut mir fast ein bischen leid.

Da hat Kollege Pareto die Verteilung des Volksverm&#246;gens in Italien untersucht und herausgefunden, dass ca. 20 % der Familien ca. 80 % des Verm&#246;gens besitzen. Das ist dann offensichtlich so einleuchtend, dass man diese 80:20 immer wieder als Annahme zugrunde legt und Gott und die Welt damit begr&#252;ndet. Wenn man jetzt bei der Begr&#252;ndung noch etwas aufpasst, findet man sie best&#228;tigt, alles eine Frage der Betrachtung.

Weil&#039;s so sch&#246;n einfach ist. Und da Mensch es gerne einfach mag, wird diese Regel heute &#252;bertragen auf jede Sache, auf die sie auch nur ansatzweise passen mag.

Ich mag 100 % â€“ oft, nicht immer. Ich mag es, schon mit einer 70 % fertigen L&#246;sung an den Start zu gehen und zu lernen. Ich nutze 60 % der Funktionen von Word. Ich nutze vielleicht 40 % meiner Zeit auf den ersten Blick nicht produktiv im klassischen Sinn, daf&#252;r aber 100 % der Zeit, die ich f&#252;r den Kunden arbeite. Und wer wei&#223;, vielleicht stellen sich 10 % der 40 % sp&#228;ter als so wichtig heraus, dass sie die anderen 60 % locker in den Schatten stellen.

Ich mag auch gar nicht trennen. Nicht zwischen Schwarz und Wei&#223;, nicht zwischen Arbeit und Freizeit, nicht zwischen 80 und 20 Prozent.

Im Grunde genommen geht es darum, die Dinge wegzulassen, die nichts bringen. Dazu mu&#223; man sich erst mal im klaren dar&#252;ber sein, was einem was bringt und warum. Ich tue keine 80 % Dinge, die mir unwichtig sind. Hilfe, ein schrecklicher Gedanke. Ich tue 100 % Dinge die mir wichtig sind. Im Augenblick, f&#252;r ein Ziel, lang- oder kurzfristig. Oder einfach nur aus Spa&#223;. Keine 80 %, auch keine 20 %. Ob meine 100 % die 20 % sind? Egal.

Ich mag die 80-20-Regel nicht. (wobei sie mir beim putzen schon sympathisch ist, zumindest die 20 % ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Arme Pareto-Regel, sie tut mir fast ein bischen leid.</p>
<p>Da hat Kollege Pareto die Verteilung des Volksverm&#246;gens in Italien untersucht und herausgefunden, dass ca. 20 % der Familien ca. 80 % des Verm&#246;gens besitzen. Das ist dann offensichtlich so einleuchtend, dass man diese 80:20 immer wieder als Annahme zugrunde legt und Gott und die Welt damit begr&#252;ndet. Wenn man jetzt bei der Begr&#252;ndung noch etwas aufpasst, findet man sie best&#228;tigt, alles eine Frage der Betrachtung.</p>
<p>Weil&#8217;s so sch&#246;n einfach ist. Und da Mensch es gerne einfach mag, wird diese Regel heute &#252;bertragen auf jede Sache, auf die sie auch nur ansatzweise passen mag.</p>
<p>Ich mag 100 % â€“ oft, nicht immer. Ich mag es, schon mit einer 70 % fertigen L&#246;sung an den Start zu gehen und zu lernen. Ich nutze 60 % der Funktionen von Word. Ich nutze vielleicht 40 % meiner Zeit auf den ersten Blick nicht produktiv im klassischen Sinn, daf&#252;r aber 100 % der Zeit, die ich f&#252;r den Kunden arbeite. Und wer wei&#223;, vielleicht stellen sich 10 % der 40 % sp&#228;ter als so wichtig heraus, dass sie die anderen 60 % locker in den Schatten stellen.</p>
<p>Ich mag auch gar nicht trennen. Nicht zwischen Schwarz und Wei&#223;, nicht zwischen Arbeit und Freizeit, nicht zwischen 80 und 20 Prozent.</p>
<p>Im Grunde genommen geht es darum, die Dinge wegzulassen, die nichts bringen. Dazu mu&#223; man sich erst mal im klaren dar&#252;ber sein, was einem was bringt und warum. Ich tue keine 80 % Dinge, die mir unwichtig sind. Hilfe, ein schrecklicher Gedanke. Ich tue 100 % Dinge die mir wichtig sind. Im Augenblick, f&#252;r ein Ziel, lang- oder kurzfristig. Oder einfach nur aus Spa&#223;. Keine 80 %, auch keine 20 %. Ob meine 100 % die 20 % sind? Egal.</p>
<p>Ich mag die 80-20-Regel nicht. (wobei sie mir beim putzen schon sympathisch ist, zumindest die 20 % <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lutz Falkenburg</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2008/06/24/weniger-ist-mehr/comment-page-1/#comment-98830</link>
		<dc:creator>Lutz Falkenburg</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 14:44:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.innovativ-in.de/blog/2008/06/24/weniger-ist-mehr/#comment-98830</guid>
		<description>Haha, hier werden &#196;pfel mit Birnen verglichen. Lasst uns unsere unterschiedlichen &quot;Kurven&quot; so lange ableiten bis 1 dabei rauskommt. Dann sind wir n&#228;mlich einer Meinung und alle gl&#252;cklich (nebenbei auch noch gleichgeschaltet und standartisiert).

Ulrike, ich denke nicht, dass &quot;Haushalt&quot; ein geeignetes Beispiel ist, denn da geht es weitestgehend nicht um Problemfindung und -l&#246;sung sondern lediglich um Routine. Was ich ansprach war, dass solche Konzepte gern so dargestellt werden, dass Sie in jedem Bereich einzusetzen sind - das sind Sie aber nicht und pauschalisierte Guthei&#223;ung st&#246;&#223;t bei mir generell auf geistige Ablehnung.

Das sch&#246;ne ist ja, wenn man Picknicken will, sollte man einfach gehen! Wir alle haben das selbst in der Hand zu jedem Zeitpunkt den wir uns selbst setzen. Klingt verr&#252;ckt? Klar, ist es auch, wenn man davon ausgeht, dass alle gef&#228;lligst gleich zu funktionieren haben. Am besten in gleichf&#246;rmigen standartisierten Schemata und GENAU deswegen produzieren wir seit Jahren nur noch M&#252;ll! Ich gehe andere Wege. Wir haben m&#252;ssen h&#228;ufig dann arbeiten, wenn es dringend n&#246;tig ist - also zum Beispiel nachts um 3h ein Rechenzentrum ausf&#228;llt. Das ist aber dann &quot;nur Arbeit&quot; - wie wir hier sagen.

Es gibt aber auch Kopfarbeit und dort kann ich nur sagen, dass Ablenkung und Ersatzbesch&#228;ftigung extrem wichtig sind, denn sonst kommen keine vern&#252;ftigen L&#246;sungen dabei raus und die kann man nicht erzwingen, die melchen sich, wenn sie soweit sind. L&#246;sungen die wirklich funktionieren und nicht aus einem Haufen mieser Kompromisse bestehen, weil Software A das nicht kann oder Standard B dies verbietet... 

Ich muss feststellen, dass der Markt f&#252;r solche &quot;Irren&quot; wie mich dramatisch schnell w&#228;chst und das der Kram, der vielen in einer h&#252;bsch geregelten 40h Woche entspringt wirklich nur eben Kram ist (Standardl&#246;sungen weil die AGBs des Konzerns oder die Anleitung des Herstellers ja nun leider nicht mehr hergaben). 

Man sollte solche Konzepte grundlegend verbieten - das f&#252;hrt n&#228;mlich dazu, dass Menschen weniger Nachdenken, Querdenken oder einfach mal Ihr Hirn fernab der Normen benutzen. Das f&#252;hrt vielmehr dazu, dass man anstelle wirklich etwas zu leisten einfach nur das n&#246;tigste versucht zu tun (das keinem Auff&#228;llt wie mittelm&#228;&#223;ig man ist) - hauptsache man h&#228;lt seine 2/4/6/8 Stundenregel ein - merkt eigentlich einer was f&#252;r ein (geistiges) Korsett Ihr euch da anlegt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Haha, hier werden &#196;pfel mit Birnen verglichen. Lasst uns unsere unterschiedlichen &#8220;Kurven&#8221; so lange ableiten bis 1 dabei rauskommt. Dann sind wir n&#228;mlich einer Meinung und alle gl&#252;cklich (nebenbei auch noch gleichgeschaltet und standartisiert).</p>
<p>Ulrike, ich denke nicht, dass &#8220;Haushalt&#8221; ein geeignetes Beispiel ist, denn da geht es weitestgehend nicht um Problemfindung und -l&#246;sung sondern lediglich um Routine. Was ich ansprach war, dass solche Konzepte gern so dargestellt werden, dass Sie in jedem Bereich einzusetzen sind &#8211; das sind Sie aber nicht und pauschalisierte Guthei&#223;ung st&#246;&#223;t bei mir generell auf geistige Ablehnung.</p>
<p>Das sch&#246;ne ist ja, wenn man Picknicken will, sollte man einfach gehen! Wir alle haben das selbst in der Hand zu jedem Zeitpunkt den wir uns selbst setzen. Klingt verr&#252;ckt? Klar, ist es auch, wenn man davon ausgeht, dass alle gef&#228;lligst gleich zu funktionieren haben. Am besten in gleichf&#246;rmigen standartisierten Schemata und GENAU deswegen produzieren wir seit Jahren nur noch M&#252;ll! Ich gehe andere Wege. Wir haben m&#252;ssen h&#228;ufig dann arbeiten, wenn es dringend n&#246;tig ist &#8211; also zum Beispiel nachts um 3h ein Rechenzentrum ausf&#228;llt. Das ist aber dann &#8220;nur Arbeit&#8221; &#8211; wie wir hier sagen.</p>
<p>Es gibt aber auch Kopfarbeit und dort kann ich nur sagen, dass Ablenkung und Ersatzbesch&#228;ftigung extrem wichtig sind, denn sonst kommen keine vern&#252;ftigen L&#246;sungen dabei raus und die kann man nicht erzwingen, die melchen sich, wenn sie soweit sind. L&#246;sungen die wirklich funktionieren und nicht aus einem Haufen mieser Kompromisse bestehen, weil Software A das nicht kann oder Standard B dies verbietet&#8230; </p>
<p>Ich muss feststellen, dass der Markt f&#252;r solche &#8220;Irren&#8221; wie mich dramatisch schnell w&#228;chst und das der Kram, der vielen in einer h&#252;bsch geregelten 40h Woche entspringt wirklich nur eben Kram ist (Standardl&#246;sungen weil die AGBs des Konzerns oder die Anleitung des Herstellers ja nun leider nicht mehr hergaben). </p>
<p>Man sollte solche Konzepte grundlegend verbieten &#8211; das f&#252;hrt n&#228;mlich dazu, dass Menschen weniger Nachdenken, Querdenken oder einfach mal Ihr Hirn fernab der Normen benutzen. Das f&#252;hrt vielmehr dazu, dass man anstelle wirklich etwas zu leisten einfach nur das n&#246;tigste versucht zu tun (das keinem Auff&#228;llt wie mittelm&#228;&#223;ig man ist) &#8211; hauptsache man h&#228;lt seine 2/4/6/8 Stundenregel ein &#8211; merkt eigentlich einer was f&#252;r ein (geistiges) Korsett Ihr euch da anlegt?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrike Sennhenn</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2008/06/24/weniger-ist-mehr/comment-page-1/#comment-98812</link>
		<dc:creator>Ulrike Sennhenn</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 12:06:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.innovativ-in.de/blog/2008/06/24/weniger-ist-mehr/#comment-98812</guid>
		<description>Ich wechsel mal zum hoffentlich besseren Verst&#228;ndnis auf einen anderen &quot;Spielplatz&quot; :-)

Nehmen wir das Projekt &quot;Haushalt&quot; und den &#252;blicherweise daf&#252;r bereitstehenden Samstag. Aus pers&#246;nlicher Erfahrung kann ich da folgendes erkennen: gehe ich ran mit der Einstellung &quot;jetzt hab ich f&#252;r den Haushalt den ganzen Tag Zeit&quot; ... dann war&#039;s oft sp&#228;ter Nachmittag, bis ich fertig war. Gab&#039;s am Nachmittag eine Verabredung und ich ging ran mit dem Gedanken &quot;bis Mittag hab ich Zeit&quot;, dann hat das meistens genau gepasst. Hatte ich beispielsweise nur zwei Stunden &quot;kindfrei&quot; zum ungest&#246;rten &quot;Haushalten&quot; ... dann hat auch das gepasst. Gut, da wurden nicht so oft die Fenster geputzt, Handt&#252;cher wurden auch nicht geb&#252;gelt und der Staub auf den oberen Regalen lag auch schonmal was dicker ;-)... aber ... es war im akzeptablen Bereich!

Und diese Phasen, wo das Unterbewusstsein &quot;alleine&quot; auf die Suche nach Antworten gehen kann, die sind nat&#252;rlich wichtig. Aber ... ich unterstelle mal ... dass die L&#246;sungen wesentlich schneller kommen, wenn man w&#228;hrend der Suche im Wald spazieren geht, den Rasen m&#228;ht oder b&#252;gelt. Und eben nicht, wenn man &quot;privat surft&quot; oder telefoniert oder nen Plausch mit dem Kollegen h&#228;lt.

So ist zumindest meine pers&#246;nliche Erfahrung dazu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wechsel mal zum hoffentlich besseren Verst&#228;ndnis auf einen anderen &#8220;Spielplatz&#8221; <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nehmen wir das Projekt &#8220;Haushalt&#8221; und den &#252;blicherweise daf&#252;r bereitstehenden Samstag. Aus pers&#246;nlicher Erfahrung kann ich da folgendes erkennen: gehe ich ran mit der Einstellung &#8220;jetzt hab ich f&#252;r den Haushalt den ganzen Tag Zeit&#8221; &#8230; dann war&#8217;s oft sp&#228;ter Nachmittag, bis ich fertig war. Gab&#8217;s am Nachmittag eine Verabredung und ich ging ran mit dem Gedanken &#8220;bis Mittag hab ich Zeit&#8221;, dann hat das meistens genau gepasst. Hatte ich beispielsweise nur zwei Stunden &#8220;kindfrei&#8221; zum ungest&#246;rten &#8220;Haushalten&#8221; &#8230; dann hat auch das gepasst. Gut, da wurden nicht so oft die Fenster geputzt, Handt&#252;cher wurden auch nicht geb&#252;gelt und der Staub auf den oberen Regalen lag auch schonmal was dicker <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> &#8230; aber &#8230; es war im akzeptablen Bereich!</p>
<p>Und diese Phasen, wo das Unterbewusstsein &#8220;alleine&#8221; auf die Suche nach Antworten gehen kann, die sind nat&#252;rlich wichtig. Aber &#8230; ich unterstelle mal &#8230; dass die L&#246;sungen wesentlich schneller kommen, wenn man w&#228;hrend der Suche im Wald spazieren geht, den Rasen m&#228;ht oder b&#252;gelt. Und eben nicht, wenn man &#8220;privat surft&#8221; oder telefoniert oder nen Plausch mit dem Kollegen h&#228;lt.</p>
<p>So ist zumindest meine pers&#246;nliche Erfahrung dazu.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2008/06/24/weniger-ist-mehr/comment-page-1/#comment-98792</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 09:06:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.innovativ-in.de/blog/2008/06/24/weniger-ist-mehr/#comment-98792</guid>
		<description>Hallo allerseits :-),

also ich gebe ja zu, dass ich auch als Angestellter in leitender Funktion zu denen geh&#246;re, denen manchmal solch &quot;quergedachte&quot; Ideen auch ebenso quer &quot;runtergehen&quot; ... ;-) ... aber ich habe schon selbst erkannt, dass die Versuchung manchmal gro&#223; ist, sich mit Ersatzbesch&#228;ftigungen abzulenken.

ABER ... ;-) Das sind doch meistens dann genau DIE Phasen, in denen der Verstand L&#246;sungen findet zu Problemen, die einem eben durch konzentriertes Nachdenken gerade NICHT einfallen.

Wenn man zum Beispiel nicht auf den Namen eines Films kommt, den man letztens gesehen hat, so hilft da kein konzentriertes Nachdenken, sondern viel eher das Besch&#228;ftigen mit ganz anderen Themen - und pl&#246;tzlich f&#228;llt einem der Titel doch wieder ein ... dem Unterbewusstsein sei Dank ... und so funktioniert das auch mit einigen anderen &quot;Probleml&#246;sungen&quot; ... :-) 

Ulrike schrieb: 
&quot;Beim â€œvorbereitenden gedanklichen Durchspielenâ€ fiel mir schon auf, dass ich ziemlich gut bin im Erfinden von Dingen, die mich vom Wichtigen abhalten â€¦ und DAS w&#252;rde wegfallen, wenn ich w&#252;sste, ich h&#228;tte nur zwei Stunden Zeit f&#252;r meine Arbeit.&quot;

Hmm ... also das verstehe ich nun nicht so ganz ... warum kann man das denn nicht ebenso auf 4 oder 8 Stunden &#252;bertragen und sagen: &quot; â€¦ und DAS w&#252;rde wegfallen, wenn ich w&#252;sste, ich h&#228;tte nur vier (acht) Stunden Zeit f&#252;r meine Arbeit.&quot; ???? Die Zahl 2, 4 oder 8 Stunden ist doch nur &quot;willk&#252;rlich&quot; gew&#228;hlt und h&#228;ngt doch von Art und vor allem vom UMFANG der T&#228;tigkeit oder des Projektes ab - entscheidend ist doch, dass man &quot;Ersatzbesch&#228;ftigungen&quot;, die nicht der Kreativit&#228;t dienen, einfach wegl&#228;sst ... denn dann k&#246;nnte man das Projekt statt nach 4 Tagen vielleicht schon nach 2 Tagen fertigstellen :-)

Herzlichen Gru&#223;,
Stephan</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo allerseits <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ,</p>
<p>also ich gebe ja zu, dass ich auch als Angestellter in leitender Funktion zu denen geh&#246;re, denen manchmal solch &#8220;quergedachte&#8221; Ideen auch ebenso quer &#8220;runtergehen&#8221; &#8230; <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  &#8230; aber ich habe schon selbst erkannt, dass die Versuchung manchmal gro&#223; ist, sich mit Ersatzbesch&#228;ftigungen abzulenken.</p>
<p>ABER &#8230; <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Das sind doch meistens dann genau DIE Phasen, in denen der Verstand L&#246;sungen findet zu Problemen, die einem eben durch konzentriertes Nachdenken gerade NICHT einfallen.</p>
<p>Wenn man zum Beispiel nicht auf den Namen eines Films kommt, den man letztens gesehen hat, so hilft da kein konzentriertes Nachdenken, sondern viel eher das Besch&#228;ftigen mit ganz anderen Themen &#8211; und pl&#246;tzlich f&#228;llt einem der Titel doch wieder ein &#8230; dem Unterbewusstsein sei Dank &#8230; und so funktioniert das auch mit einigen anderen &#8220;Probleml&#246;sungen&#8221; &#8230; <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Ulrike schrieb:<br />
&#8220;Beim â€œvorbereitenden gedanklichen Durchspielenâ€ fiel mir schon auf, dass ich ziemlich gut bin im Erfinden von Dingen, die mich vom Wichtigen abhalten â€¦ und DAS w&#252;rde wegfallen, wenn ich w&#252;sste, ich h&#228;tte nur zwei Stunden Zeit f&#252;r meine Arbeit.&#8221;</p>
<p>Hmm &#8230; also das verstehe ich nun nicht so ganz &#8230; warum kann man das denn nicht ebenso auf 4 oder 8 Stunden &#252;bertragen und sagen: &#8221; â€¦ und DAS w&#252;rde wegfallen, wenn ich w&#252;sste, ich h&#228;tte nur vier (acht) Stunden Zeit f&#252;r meine Arbeit.&#8221; ???? Die Zahl 2, 4 oder 8 Stunden ist doch nur &#8220;willk&#252;rlich&#8221; gew&#228;hlt und h&#228;ngt doch von Art und vor allem vom UMFANG der T&#228;tigkeit oder des Projektes ab &#8211; entscheidend ist doch, dass man &#8220;Ersatzbesch&#228;ftigungen&#8221;, die nicht der Kreativit&#228;t dienen, einfach wegl&#228;sst &#8230; denn dann k&#246;nnte man das Projekt statt nach 4 Tagen vielleicht schon nach 2 Tagen fertigstellen <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Herzlichen Gru&#223;,<br />
Stephan</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrike Sennhenn</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2008/06/24/weniger-ist-mehr/comment-page-1/#comment-98775</link>
		<dc:creator>Ulrike Sennhenn</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 06:49:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.innovativ-in.de/blog/2008/06/24/weniger-ist-mehr/#comment-98775</guid>
		<description>Hallo Wolff, ich spinne soooooooooooooooo gerne mit! :-)

&#220;berleg doch mal, was passiert, wenn wir das Bild so richtig sch&#246;n und rund und mit ganz vielen Gl&#252;cksgef&#252;hlen aufgeladen haben (ich seh mich da grad mit meinem roten Flitzer in Rodenkirchen parken, um dort am Rheinufer die Picknickdecke auszubreiten ... im Picknickkorb frische Croissants, Erdbeeren, Sekt ... etc. ... 
Ach nee, noch besser w&#228;re das Szenario mit H&#228;ngematten ... :-)

Was uns DA f&#252;r geniale Ideen kommen werden ... die wir dann am n&#228;chsten Morgen in den 2 Stunden wiederum bearbeiten k&#246;nnen ... *lach*</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Wolff, ich spinne soooooooooooooooo gerne mit! <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&#220;berleg doch mal, was passiert, wenn wir das Bild so richtig sch&#246;n und rund und mit ganz vielen Gl&#252;cksgef&#252;hlen aufgeladen haben (ich seh mich da grad mit meinem roten Flitzer in Rodenkirchen parken, um dort am Rheinufer die Picknickdecke auszubreiten &#8230; im Picknickkorb frische Croissants, Erdbeeren, Sekt &#8230; etc. &#8230;<br />
Ach nee, noch besser w&#228;re das Szenario mit H&#228;ngematten &#8230; <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Was uns DA f&#252;r geniale Ideen kommen werden &#8230; die wir dann am n&#228;chsten Morgen in den 2 Stunden wiederum bearbeiten k&#246;nnen &#8230; *lach*</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolff Horbach</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2008/06/24/weniger-ist-mehr/comment-page-1/#comment-98772</link>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 06:38:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.innovativ-in.de/blog/2008/06/24/weniger-ist-mehr/#comment-98772</guid>
		<description>Hallo Ulrike, ich spinn jetzt mal ... Wenn wir das mit den zwei Stunden schaffen, dann k&#246;nnen wir uns ja demn&#228;chst um 10 Uhr zum After-Work-Breakfast treffen :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ulrike, ich spinn jetzt mal &#8230; Wenn wir das mit den zwei Stunden schaffen, dann k&#246;nnen wir uns ja demn&#228;chst um 10 Uhr zum After-Work-Breakfast treffen <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrike Sennhenn</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2008/06/24/weniger-ist-mehr/comment-page-1/#comment-98771</link>
		<dc:creator>Ulrike Sennhenn</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 06:29:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.innovativ-in.de/blog/2008/06/24/weniger-ist-mehr/#comment-98771</guid>
		<description>Hm, diese Wahrnehmung hatte ich so ganz und gar nicht - wobei das Pareto-Prinzip sicher nicht &quot;Jedermanns Sache&quot; ist ;-) Aber f&#252;r Menschen, die effektiv ihre Zeit nutzen wollen ... und mit der nun freien Zeit was anzufangen wissen (!!!) ... sind jede Menge gute Tipps vorhanden. Vieles empfinde ich beim Lesen spontan als &quot;logisch&quot;, aber ich w&#228;re alleine nicht darauf gekommen, weil ... nun ja ... die &quot;Verhaltensmuster&quot; eben schon so eingefahren ist und vieles &#252;berhaupt nicht mehr hinterfragt wird. 

Wie schon geschrieben - ich werde es selber ausprobieren, und ... Wolff ... ich w&#252;rde mich &#252;ber jeden Mitstreiter freuen :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hm, diese Wahrnehmung hatte ich so ganz und gar nicht &#8211; wobei das Pareto-Prinzip sicher nicht &#8220;Jedermanns Sache&#8221; ist <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Aber f&#252;r Menschen, die effektiv ihre Zeit nutzen wollen &#8230; und mit der nun freien Zeit was anzufangen wissen (!!!) &#8230; sind jede Menge gute Tipps vorhanden. Vieles empfinde ich beim Lesen spontan als &#8220;logisch&#8221;, aber ich w&#228;re alleine nicht darauf gekommen, weil &#8230; nun ja &#8230; die &#8220;Verhaltensmuster&#8221; eben schon so eingefahren ist und vieles &#252;berhaupt nicht mehr hinterfragt wird. </p>
<p>Wie schon geschrieben &#8211; ich werde es selber ausprobieren, und &#8230; Wolff &#8230; ich w&#252;rde mich &#252;ber jeden Mitstreiter freuen <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lutz Falkenburg</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2008/06/24/weniger-ist-mehr/comment-page-1/#comment-98638</link>
		<dc:creator>Lutz Falkenburg</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 23:15:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.innovativ-in.de/blog/2008/06/24/weniger-ist-mehr/#comment-98638</guid>
		<description>Eins verstehe ich nicht - ich brauche 99% der Zeit zum nachdenken um in dem verbleibenden Prozent die Idee umzusetzen... ich weiss nicht, wie ich das auf das L&#246;sen scheinbar unl&#246;sbarer Probleme anwenden soll... ansonsten ist mir schon lange bekannt, dass ich mich mit &quot;Ersatzbesch&#228;ftigungen&quot; ablenke - aber gerade in den &quot;Ablenkungsphasen&quot; habe ich die entscheidende Eingebung. Das hier beschriebene klingt ein wenig nach der &#252;blichen Hektik in der keine wirklich nachhaltigen L&#246;sungen entstehen sondern nur Wegwerfkonzepte von der Stange - Schade.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eins verstehe ich nicht &#8211; ich brauche 99% der Zeit zum nachdenken um in dem verbleibenden Prozent die Idee umzusetzen&#8230; ich weiss nicht, wie ich das auf das L&#246;sen scheinbar unl&#246;sbarer Probleme anwenden soll&#8230; ansonsten ist mir schon lange bekannt, dass ich mich mit &#8220;Ersatzbesch&#228;ftigungen&#8221; ablenke &#8211; aber gerade in den &#8220;Ablenkungsphasen&#8221; habe ich die entscheidende Eingebung. Das hier beschriebene klingt ein wenig nach der &#252;blichen Hektik in der keine wirklich nachhaltigen L&#246;sungen entstehen sondern nur Wegwerfkonzepte von der Stange &#8211; Schade.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolff Horbach</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2008/06/24/weniger-ist-mehr/comment-page-1/#comment-98522</link>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 15:39:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.innovativ-in.de/blog/2008/06/24/weniger-ist-mehr/#comment-98522</guid>
		<description>Liebe Ulrike, wie oben beschrieben, funktioniert bei mir beim Putzen das 80/20 Prinzip perfekt. Vielleicht durch eine Anregung aus Koch&#039;s Buch. Er beschreibt, wie jemand aus dem 80/20 Prinzip ein Gesch&#228;ftsmodell entwickelt hat: Seine Firma verleiht f&#252;r B&#252;ros Teppichb&#246;den im Fliesenform. Sie haben n&#228;mlich festgestellt, dass 80% der Flecken auf 20% der Fliesen sind. Es wird nur ein Teil der Fliesen ausgewechselt und alles sieht wieder aus wie neu.

Bei anderen Projekten gelingt mir das 80/20 Prinzip leider (noch) nicht. Viel zu oft bin ich ein Perfektionist. Und das kostet nat&#252;rlich viel - zu viel - Zeit. Vielleicht sollte ich das auch mal probieren: Die Vorstellung, dass um 10 Uhr bereits Feierabend ist. Ja, das hat was! :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Ulrike, wie oben beschrieben, funktioniert bei mir beim Putzen das 80/20 Prinzip perfekt. Vielleicht durch eine Anregung aus Koch&#8217;s Buch. Er beschreibt, wie jemand aus dem 80/20 Prinzip ein Gesch&#228;ftsmodell entwickelt hat: Seine Firma verleiht f&#252;r B&#252;ros Teppichb&#246;den im Fliesenform. Sie haben n&#228;mlich festgestellt, dass 80% der Flecken auf 20% der Fliesen sind. Es wird nur ein Teil der Fliesen ausgewechselt und alles sieht wieder aus wie neu.</p>
<p>Bei anderen Projekten gelingt mir das 80/20 Prinzip leider (noch) nicht. Viel zu oft bin ich ein Perfektionist. Und das kostet nat&#252;rlich viel &#8211; zu viel &#8211; Zeit. Vielleicht sollte ich das auch mal probieren: Die Vorstellung, dass um 10 Uhr bereits Feierabend ist. Ja, das hat was! <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrike Sennhenn</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2008/06/24/weniger-ist-mehr/comment-page-1/#comment-98453</link>
		<dc:creator>Ulrike Sennhenn</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 10:59:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.innovativ-in.de/blog/2008/06/24/weniger-ist-mehr/#comment-98453</guid>
		<description>Lieber Wolff!
Das sind doch eher die &quot;&#228;hnlich tickenden Menschen&quot; ;-) Daher f&#252;hrt mich beim ersten Besuch in einer Wohnung eines neuen Bekannten der erste Weg oft zum B&#252;cherregal ... dann wei&#223; ich &quot;Bescheid&quot; ;-)

Danke, DAS Buch kenne ich noch nicht ... und den Blog hab ich auch noch &quot;vor mir&quot;. Da ich aber grad auch die &quot;Info-Di&#228;t&quot; mache, bremse ich mich da was - Input ist gerade zu gen&#252;ge da :-)

Wendest DU das Prinzip denn an? Bzw. was st&#246;&#223;t es bei Dir an? Der Gedanke, mit nur 2 Stunden am Tag (z.B.) &quot;auszukommen&quot; und den Rest zur freien Verf&#252;gung zu haben ... der macht zumindest mich total gl&#252;cklich :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Wolff!<br />
Das sind doch eher die &#8220;&#228;hnlich tickenden Menschen&#8221; <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Daher f&#252;hrt mich beim ersten Besuch in einer Wohnung eines neuen Bekannten der erste Weg oft zum B&#252;cherregal &#8230; dann wei&#223; ich &#8220;Bescheid&#8221; <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Danke, DAS Buch kenne ich noch nicht &#8230; und den Blog hab ich auch noch &#8220;vor mir&#8221;. Da ich aber grad auch die &#8220;Info-Di&#228;t&#8221; mache, bremse ich mich da was &#8211; Input ist gerade zu gen&#252;ge da <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wendest DU das Prinzip denn an? Bzw. was st&#246;&#223;t es bei Dir an? Der Gedanke, mit nur 2 Stunden am Tag (z.B.) &#8220;auszukommen&#8221; und den Rest zur freien Verf&#252;gung zu haben &#8230; der macht zumindest mich total gl&#252;cklich <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
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