Wer E-Mails sät, der wird E-Mails ernten

2008-07-24, von Alexander Greisle

Habe einen Rekord zu vermelden: 0 versendete E-Mails. Nein, nicht am Wochenende, am Donnerstag letzter Woche.

Ganz bewußt versende ich E-Mails sehr reflektiv. Ist ein Thema wirklich für eine E-Mail geeignet? Bringt die E-Mail eine Sache oder eine Beziehung weiter? Was ist das wirklich wichtige und was sind die verzichtenswerten Details? Gibt es eine sinnvollere Alternative?

Solche Alternativen gibt es viele. Angefangen beim guten, alten Telefonat über persönliche Treffen bis hin zu High-Tech wie Web-Conferencing oder Instant Messaging. Gerade letzteres setze ich zunehmend für die kurzen Abklärungen ein. Viel effizienter und schneller als das berüchtigte E-Mail-Ping-Pong.

Wieviele E-Mails habt ihr heute verschickt?

P.S.: Ich gebe zu, heute waren es mehr als 0. Aber ich arbeite weiter dran ;-)

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8 Kommentare zu “Wer E-Mails sät, der wird E-Mails ernten”

  1. Wolff Horbach sagt:

    Gestern 11, heute 4. Besserung in Sicht?

  2. Alexander Greisle sagt:

    Ist ja eine ganz starke Tendenz, Wolff :-)

  3. Michael - Baudax sagt:

    Bin wohl trauriger Spitzenreiter mit 15 verschickten Mails bei 21 sauberen Emails, die eingegangen sind. Gegen gestern ehr wenig, liegt aber leider nicht an mir.
    Andererseits sind viele Emails immer willkommen, da sie ja auch Bestellungen enthalten und wir Bestätigungen versenden. In dieser Hinsicht bleibe ich einfach ein Nimmersatt.

  4. Elita Wiegand sagt:

    WOW, Alex. Bin gerade vor Neid erblasst.

    Traue es mich gar nicht zu schreiben und reiße jetzt meinen ganzen Mut zusammen: Ich habe derzeit 72!!! Mails in meinem Postfach gespeichert, die alle auf eine Antwort warten. (Ratet mal, was ich heute Abend mache?)

    Obwohl ich vieles telefonisch erledige, reißt die Mail-Flut nicht ab. Bitte schickt mir doch einen Rettungsring oder sagt mir, wie ich der Flut entkomme.

  5. Elita Wiegand sagt:

    Ach, noch was: Mir gefällt das Wort “E-Mail-Ping-Pong” gut, weil es so treffend ist. Mein aktuelles Beispiel: Es brauchte ungefähr zehn Mails, bis der Termin für ein Interview mit einem Unternehmer festgezurrt war. Ob der Termin jetzt wirklich am Montag klappt, ist immer noch fraglich. Heißt, das Ping-Pong Spielchen geht weiter… Das nervt…

  6. Alexander sagt:

    @Elita: Was für Mails sind das denn?

    Finde 72 unbeantwortete Mails auch nicht sooo übermäßig viel. Da kenne ich ganz andere Postfächer… Wahrscheinlich haben sich die ältesten 22 eh schon erledigt oder können zumindest mit einer halbstandardisierten Antwort ganz gut bedient werden.

  7. Ulrike Sennhenn sagt:

    @ Elita:

    Zu diesem Thema gibt es in dem Buch “Die 4-Stunden-Woche” eine wunderbare Muster-E-Mail, die verdeutlicht, dass man selber sehr viel dazu beisteuern kann, dass der Ping-Pong-Effekt ausbleibt. Tim Ferries bearbeitet seine Emails nur einmal (!!!!) pro Woche … das funktioniert, wenn man z.B. wie folgt formuliert:

    “Liebe Elita,
    ist die neue Warenbestellung eingetroffen? Wenn ja, dann sag mir bitte, ob … Wenn nicht, dann kontaktiere bitte Lieschen Müller unter 123-4567 oder per E-Mail unter lieschen@mueller.com (erhält diese Mail in Kopie) und frage sie nach dem Lieferdatum und dem Stand der Lieferung. Lieschen, wenn es irgendwelche Probleme mit der Lieferung gibt, sprich es bitte mit Elita ab, sie ist unter 567-89012 erreichbar und kann bis zu einem Warenwert von 800 Euro für mich entscheiden. In Notfällen könnt ihr mich auf meinem Handy erreichen, aber ich vertraue eurem Urteil. Vielen Dank.”

    Ich bin aber auch noch in der Übungsphase :-)

    Herzliche Grüße, Ulrike

  8. Elita Wiegand sagt:

    Liebe Ulrike,
    habe schon über das Buch viel gehört und wir haben es gerade auf der innovativ.in Website als Buchtipp empfohlen. Einmal pro Woche Mails abrufen? Das klingt wie ein Märchen, aber das Musterbeispiel ist natürlich treffend formuliert. Komme wohl nicht drumherum Tim Ferries zu lesen.

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