Anschluss verpasst!
Elita Wiegand
16 August 2008
8 Kommentare
Leider sind diese Beispiele kein Einzelfall. Gestern und vorgestern passiert. Wie kann das sein, frage ich mich und nach wie vor steigt Wut hoch, wenn Geschäftsleute komplett den Anschluss verpassen. Da antwortet der Chef eines kleines Unternehmens auf meine Frage nach seiner Mailadresse: “Öh, weiß ich nicht. Da müssen Sie meine Mitarbeiterin anrufen.” Der andere sagt mir, dass er vom kein Web keine Ahnung hat. “Das macht alles meine Sekretärin!” Schluck… Abgehakt.
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Diese Unwissenheit ist nicht mal das größte Problem. Das größte Problem ist die Unwilligkeit Vieler, sich damit überhaupt zu befassen.
Lieber Siegfried,
tatsächlich erlebe ich auch, dass der Willen zur Veränderung fehlt und man in Kauf nimmt, abgeschnitten zu sein.
Du kannst beruhigt sein, Elita. Wir sind im August 2008 auf einem guten Weg.
Pressemeldung der Bitkom: Dienstliche E-Mail-Adresse wird zum Standard
ich erinnere hier noch mal an den legendären beitrag “http://netzpolitik.org/2007/kinderreporter-fragen-politiker-nach-dem-internet/” …
murks – der link ist hier: Kinderreporter
@ Alexander:
Die dienstliche E-Mail gibt es ja in vielen Unternehmen schon lange. Sogar bei staatlichen und halbstaatlichen Einrichtungen. Ein Freund, der bei so einer halbstaatlichen Einrichtung arbeitet, hat mir neulich erzählt, dass es bei ihnen eine dienstliche Vorschrift gibt, jede E-Mail auszudrucken und abzuheften.
Ich versteh immer noch nicht, dass die Verfasser von solchen Vorschriften nicht wegen Umweltschädigung und Steuerverschwendung eingelocht werden. Da könnten sie dann ihrer Lieblingstätigkeit nachgehen: Tüten kleben.
@Wolff: Ich hatte das ironisch gemeint
Solche Vorschriften sind mir auch schon über den Weg gelaufen. Hatten immer was mit der “Vollständigkeit der Vorgangsakten” zu tun. Nachvollziehbar, wenn die Akten papierbasiert sind. Ob’s heute noch nachvollziehbar ist, dass die Akten papierbasiert sind steht auf dem gleichen Blatt weiter unten…
@Alexander:
Das mit dem Ironischen war mir schon klar.
Trotz vielfacher Gelassenheitsübungen fällt es mir bei Behörden-Gebärden (tolles Wort!?) immer wieder schwer, ruhig zu bleiben. Einen schönen Beitrag zu dem Thema fand ich heute im Hackblog: Neulich beim Finanzamt. Übrigens: das Hackblog ist immer wieder zur gut zur Auflockerung der Bauchmuskeln.
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