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Endlich: Wireless Strom

Marcel Klotz 25 August 2008 5 Kommentare

Endlich ein “Licht”blick und vielleicht bald ein Kabel weniger. Intel arbeitet an einer Lösung, Strom ohne Kabel übertragen zu können und schon bald Mobiltelefone, Kameras und sogar Notebooks ohne Verbindung zu Steckdose aufladen zu können. Das wäre ein Meilenstein. Doch ganz soweit ist es noch nicht. Derzeit arbeitet der Chiphersteller zusammen mit dem MIT (Massachusetts Institute of Technology) in Boston im Rahmen eines Forschungsprojektes an einer Lösung, mit der wir diesem Ziel vielleicht bald näher kommen.

Allerdings werden wir auf die Marktreife wohl noch ein paar Jahre warten müssen, aber immerhin schafften es die Forscher kürzlich, eine 60-Watt-Glühbirne zum Leuchten zu bringen – ganz ohne Kabelverbindung! Die Forscher benutzen dabei ein Frequenzfeld zwischen Birne und Stromquelle, dass bei gleicher Schwingung Strom übertragen kann. Solche Sender und Empfänger könnten dann in Geräte des täglichen Bedarfs  eingebaut werden. Problem: Bei der Übertragung geht noch viel Strom verloren. Dagegen scheint die Reichweite mittlerweile bereits über mehrere Meter zu funktionieren.

Das nenn ich Innovation! Allerding würde ich es dann noch gerne sehen, wenn die Frage der Stromgewinnung und -Speicherung auch deutlich verbessert würde.

Mehr darüber in der Technology Review


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5 Kommentare »

  • Lutz Falkenburg sagte:

    Das konnte Tesla vor Jahrzehnten doch schon. Schade, dass beim Brand in seinem Labor das meiste von dem Wissen untergegangen ist.

  • Wolff Horbach sagte:

    Das gibt Hoffnung, vielleicht in ein paar Jahren all die Ladegeräte und Kabel loszuwerden, die jetzt den Platz hinter meinem Computer und in der “Ladeecke” verschandeln. Einfach das Handy, das mobile GPS, die drahtlose Maus etc. auf die Ladeplattform legen.

    Ich fürchte nur, dann geht die Diskussion über den Elektrosmog wieder los. Ohne elektromagnetische Felder ist “Wireless Strom” eben nicht zu haben.

    Ich seh es ähnlich wie Sie Herr Klotz: Technologien zur Stromspeicherung, bzw. allgemein zur Energiespeicherung, sind viel wichtiger. Energie haben wir durch die Sonne in Hülle und Fülle. Wir müssen sie nur intelligent speichern können.

  • Elita Wiegand sagte:

    Lieber Herr Klotz,

    unabhängig von Stromkabeln zu sein – wow- das wäre eine Erleichterung. Hatte auch schon darüber gelesen. Schade, dass die Entwicklung noch nicht ausgereift ist und wir noch so lange darauf warten müssen.

  • Laura sagte:

    Ich sehe das eher kritisch aufgrund des zuvor bereits erwähnten Elektrosmogs. Wer weiß schon, was so ein “Frequenzfeld” für Auswirkungen auf Mensch und Umwelt hat…

  • Mike sagte:

    Ich arbeite zur Zeit an einer Fallstudie zu diesem Thema und interessiere mich, wie wohl das von euch allen angenommen wird. Ist der Gedanke W-Strom zu nutzen angenehm. Kommen da nicht auch Gedanken auf bezüglich der Gesundheit.

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