2030
2008-10-14, von Alexander Greisle
Wie sieht die Welt im Jahr 2030 aus? Der Spiegel beschreibt fünf Szenarien:
- Rettung durch Effizienz
- Die Dienstleistungs-Revolution
- Die Neudefinition von Fortschritt
- Die Wirtschaft des Umwelt-Kriegs
- Die protektionistische Welt
Welche haltet ihr am wahrscheinlichsten?
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Dienstag 14. Oktober 2008 um 11:21
Nr. 5 oder 6 sind am wahrscheinlichsten. Es könnte aber durchaus auch noch schlimmer kommen.
Dienstag 14. Oktober 2008 um 11:41
[...] Innovativ.in [...]
Dienstag 14. Oktober 2008 um 12:29
Ich lese gerade “Der Schwarze Schwan“. Darin ist sehr eindrücklich beschrieben, wie höchst unwahrscheinliche Ereignisse oft die größten Wirkungen haben. Die Zukunftsprognosen sind wenig hilfreich.
Anstatt zu versuchen, Kaffeesatz zu lesen, sollten wir endlich damit beginnen, die Zukunft zu schaffen, die wir gerne hätten. Ich wiederhole hier gerne noch einmal Alan Kay: The best way to predict the future is to invent it.
Dienstag 14. Oktober 2008 um 13:10
Sehe ich nicht so streng, Wolff. Solche Szenarien können schon dabei helfen, den Blick zu öffnen und zu überlegen, was wir wirklich wollen. Für mich wäre es wünschenswert, eine Kombination aus den positiven Aspekten der ersten drei Szenarien zu haben. Wenn wir das wollen, dann stellt sich die konkrete Frage: Was müssen wir jetzt dafür tun? Und schon sind wir wieder beieinander.
Es gibt ja den wahren Spruch: “Es kommt eh anders, als man denkt”. Insofern sollten wir vielleicht von den letzten beiden Szenarien (und schlimmeren) ausgehen
Dienstag 14. Oktober 2008 um 13:31
Wie sagte Einstein doch so schön: “Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind. Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir allerdings nicht sicher.”
Daher habe ich starke Zweifel daran, dass die Menschheit rechtzeitig aufwachen wird. Natürlich sollte trotzdem Jeder tun, was möglich ist.
Mittwoch 15. Oktober 2008 um 00:53
4 und 5 sind natürlich erschreckend, aber vermutlich die wahrscheinlichsten. Szenarien beinhalten positiv wie negativ immer ein Körnchen Wahrheit. Die Frage, die sich daran anschließt ist doch, werden wir früh genug erwachen?
Mittwoch 15. Oktober 2008 um 09:14
Ist es die Lust am Untergang? Oder warum haltet ihr alle die schlimmen Szenarien für am wahrscheinlichsten? Ist das die deutsche Mentalitätsfrage, sogar in einem “innovativen” Club (dann ist es gut, dass ich in ein Land umgesiedelt bin in dem man positiver denkt)? Nachdem, was ich hier im Blog schon alles gelesen habe, sollte Euch doch das Szenario des “Neudefinition von Fortschritt” am besten gefallen. Warum die Katastrophen-Szenarien?
Mittwoch 15. Oktober 2008 um 10:24
@Géza
Oh, nein, es ist nicht die Lust am Untergang, sondern eine Einschätzung, so, wie wir Unternehmen heute erleben. Genau deshalb pädieren wir im hier Business-Club für Nachhaltigkeit, Werte und Ethik. Und: Wir liefern dazu viele positive Beispiel von Unternehmnen, die zeigen wie es geht. Sie sind herzlich eingeladen sich unserer Bewegung anzuschließen. Je mehr Menschen sich einsetzen, umso besser!