Archiv für November, 2008

Morgen: Start des innovativ.in Adventskalenders

2008-11-30, von Elita Wiegand

Morgen starten wir also mit dem ersten innovativ.in Adventskalender: Hinter den 24 Türchen verbergen sich die Geschenke, die die Partner des Business-Clubs für Sie verlosen.

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Wie funktioniert das?

Jeden Morgen um 9 Uhr ist der Geschenk-Beitrag des Partners hier im Blog online. Wenn Sie das jeweilige Präsent gewinnen wollen, müssen Sie lediglich bis Mitternacht einen Kommentar hinterlassen, um an der Verlosung teilzunehmen. Der Partner verlost unter den Kommentatoren sein Geschenk, benachrichtigt den Gewinner und verschickt das Präsent an Sie. Und noch was: Sie und natürlich auch die Partner des Business-Clubs dürfen sich jeden Tag an der Verlosung beteiligen.

Danke schon mal vorab an Burkhard Schneider, Ludger Freese, Doc Sarah, Uwe Ramminger Biggi Mestmäcker Jörg WeisnerJans Theofel,  Hans-Georg Nelles und Wolff Horbach (Wolff hat sogar in seinen drei Blogs darüber geschrieben) für den Hinweis auf unseren Adventskalender  in Euren Blogs. Und weil ich mich doch hier nicht beteiligen kann, hat jetzt Jürgen Heinz in seinem Blog berichtet, dass er sich für mich eine Überraschung ausgedacht hat. Ich freue mich und danke, lieber Jürgen! 

Noch ne  Bitte: Erzählt und berichtet über den Adventskalender. Euch allen noch einen schönen ersten Advent.

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Kultur fördern – Stadt entwickeln / Lesetipp

2008-11-28, von Anke Trischler

3. Hessischer Kulturwirtschaftsbericht erschienen

Die Kulturwirtschaft kann einen entscheidenen Beitrag zur Stadtentwicklung leisten, so der 3. Hessische Kulturwirtschaftsbericht, der am 27. November 2008 erschienen ist. Der thematische Schwerpunkt des Kulturwirtschaftsberichts (“Kulturwirtschaft fördern – Stadt entwickeln”) widmet sich städteplanerischen Rahmenbedingungen für eine prosperierende Kulturwirtschaft. Identifiziert werden Kulturschaffende als “Kultursiedler und Pioniere”, und ihrer Standortwahl werden Indikatorenqualitäten zugeschrieben. Die Auswirkungen auf eine kommunale Entwicklung werden als positive Impulse für den gesamten Stadtraum identifiziert. Kommunale Handlungsansätze werden aus der hessischen Perspektive aufgezeigt, und diese erweist sich in ihrer Relevanz keineswegs nur auf Hessen beschränkt. Zum Download gehts hier: http://www.vertikult.de/infocenter/icc-2/LiteraturTipp-601.). Das ist doch mal was gegen den gewerblichen Leerstand in unserem Land – soweit die Theorie. Nur mit der Augenhöhe zwischen Vermieter und Kunst-/Kulturschaffenden klappt es noch nicht – so der Tenor der Anwesenden. Umdenken, neudenken, querdenken ist also angesagt.

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Du bist verrückt!

2008-11-28, von Elita Wiegand

Jeder ist ein Querdenker. Ist ne provokante These, weiß ich. Trotzdem stimmt es. Du und Du – wir alle waren als Kind kreativ. Manche sind es geblieben, aber bei vielen liegt das kreative Potential brach. Warum? Erwachsene haben uns früher verboten, zu spinnen. «Du bist ja verrückt!» oder “Tanz nicht aus der Reihe!” sind typische Elternsprüche mit verheerenden Folgen. Kinder verinnerlichen die Botschaften und was passiert? Später haben wir Angst, uns zu blamieren, als «Spinner» abstempelt oder ausgelacht zu werden.

Dass ich das scheibe, hat einen Grund: Ben ist neue Jahre alt. Wir haben uns küzlich  an einem Wochenende mit ihm kreativ ausgetobt Er hat ein Bild mit einer sehr! abstrakten Landschaft gemalt. In der Mitte hat Ben um eine Wiese aus Gips einen See geformt. “Und aus diesem See springt ein Hai!”, erzählte er uns stolz. Okay, ein Hai. Schluck :-) Wir wissen, was uns jetzt normalerweise unser Verstand sagt: Es gibt keine Haie in Seen!

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Ich wünschte mir, dass wir uns auf die Verrücktheiten einlassen, sie zulassen,  Spaß haben, die Vernunft ausschalten und nicht nur durch Kinder unsere eigene Kreativität neu entdecken. Und ich wünschte mir, dass wir uns die Erlaubnis geben, zu spinnen. 
Wir brauchen einfach mehr Menschen, die Eingefahrenes ”ver-rücken” und wir brauchen mehr Querdenker in unserem Land!

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Hirnforschung und Meditation

2008-11-27, von Wolff Horbach

Wolf Singer, Matthieu Ricard: Hirnforschung und Meditation. Ein Dialog.Vor wenigen Minuten habe ich das Buch “Hirnforschung und Meditation. Ein Dialog.” zu Ende gelesen. Es diskutieren: Wolf Singer, Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Matthieu Ricard, buddhistischer Mönch mit dem Background eines Molekularbiologen am Institut Pasteur in Paris.

Interessant und spannend finde ich, wie zwei Menschen aus sehr unterschiedlichen Bereichen ein Thema diskutieren: die Meditation und ihre hirnphysiologischen Bedingungen und Auswirkungen. Wolf Singer ist der weltweit anerkannter Naturwissenschaftler und Matthieu Ricard ist einer der engsten Vertrauen des Dalai Lama, der die “kontemplativen Wissenschaften” des Buddhismus vertritt. Matthieu Ricard hat den Vorzug, dass er selbst eine eindrucksvolle Karriere als Naturwissenschaftler hatte, bevor er vor ca. 40 Jahren nach Nepal ging, um die Welt aus einer anderen Sicht kennen zu lernen.

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Massen-Streich am JFK Airport

2008-11-25, von Elita Wiegand

welcome.jpgStell Dir vor, Du landest auf dem JFK Airport in New York. Du rollst Deinen Koffer hinter Dir her, durchschreitest die Passkontrolle und bist in Gedanken. Plötzlich umringt Dich eine Gruppe, die Dich jubelnd begrüßt. Der eine hat einen Blumenstrauß in der Hand, andere Luftballons, auf Bannern steht: “Welcome back» und «We missed you!»

Du bist gerührt und verdutzt. Denn: Du kennst keinen einzigen von den Menschen, die zur Begrüßung an den Flughafen gekommen sind. Ne schöne Idee, oder? Aber wer macht so etwas?

Lach-Nummern
Dahinter steckt das New Yorker Improv Everywhere Team. Die haben inzwischen an die 60 Massen-Streiche veranstaltet. Gründer der Comedy-Gruppe ist Charlie Todd, der Improv Everywhere  2001 ins Leben gerufen hat. Sein Ziel: Er will Großstädter zum Lachen bringen. Seine inszenierten Experimente erinnern an wenig an Flash-Mobs. Einziger Unterschied: Seine “Missions”, wie er sie nennt, sind einstudiert und lange vorher geplant. Inzwischen breiten sich die Aktionen aus. In Helsinki, London, Toronto, Vancouver und Sydney haben sich neue Gruppen gebildet, die unvergessliche Erlebnisse schaffen. Obwohl der Spiegel bereits im Februar 2008 angekündigt hat, dass Hamburg und Berlin folgen, hat sich bisher in Deutschland nichts getan. Schade eigentlich… Zur Inspiration das JFK Video:


Welcome Back from ImprovEverywhere on Vimeo.

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Ein neues Kapitel von XING

2008-11-24, von Elita Wiegand

Die Nachricht überrascht auf den ersten Blick: Lars Hinrichs,  Gründer und CEO von XING verabschiedet sich. In dem Corporate XING Blog schreibt er, dass er “wieder mehr Freiraum für neue unternehmerische Herausforderungen schaffen will.” XING ist wahnsinnig erfolgreich und so wundert es mich eigentlich nicht, dass es einem Macher wie Lars Hinrichs langweilig wird. Auf seine nächsten Aktivitäten darf man gespannt sein.

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Adventskalender im innovativ.in Blog

2008-11-23, von Elita Wiegand

Gerade fielen hier Schneeflocken  genau die richtige Stimmung, um schon mal unseren Adventskalender anzukündigen. Vorfreude, obwohl es noch ein bisschen dauert. Ist doch ne nette Idee, wenn die Partner des Business-Clubs innovativ.in hier im Blog kleine Geschenke verlosen, haben wir uns gedacht.

Es sind witzige und klassische Geschenke mit dabei, soviel kann ich schon verraten. Und wer von den Business-Club Partnern etwas verlost und in welcher Reihenfolge, kann ich auch schon ankündigen:

  1. Christian Weis, Business-on.de 
  2. Darko Sulentic, Doojo
  3. Marion Kutzer, PRINTBAKE
  4. Judita Ruske, changepark
  5. Ludger Freese, Fleischerei Freese
  6. Stefanie Berg, conosco
  7. Christoph Oberdorf, EQ Kundengewinner
  8. Kirstin Walther, Kelterei Walther
  9. Anke Trischler, Struktour
  10. Martin Müller, Müller Consult
  11. Hans-Georg Nelles, Väter und Karriere
  12. Klaus Burmeister, Z_punkt
  13. Hans-Georg Pestka, Genusshandwerker
  14. Dr. Sarah Schons, Healing Concepts
  15. Gerd Blatz, Mediator
  16. Wolfgang Hanfstein, Managementbuch.de
  17. Astrid Oberdorf, EQ Neuorientierung
  18. Rosel Haas, Image Consulting
  19. Alexander Greisle, work.innovation
  20. Reiner Wallbaum,  UNITEDDESIGNWORKERS
  21. Wolff Horbach, Faktor G
  22. Carmen Brablec, Fate-Labs
  23. Waltraud Klopf, palpita 
  24. Jörg Weisner, team sucess

Verlosung im Blog
Jeder Leser des Blogs, aber auch die Partner können das Geschenk im Adventskalender gewinnen. Dazu muss man lediglich einen Kommentar im Blog hinterlassen. Der Gewinner des Tages wird von dem Partner ausgelost. Er benachrichtigt den Gewinner per Mail und verschickt das Geschenk.

Ist ja nicht mehr so lang bis zum 1. Dezember :-)

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Überraschungs-Ei für Opel

2008-11-19, von Elita Wiegand

Man stelle sich vor: Unser angeschlagener Opel Konzern beerdigt das peinliche Image («Jeder Popel fährt nen Opel» )auf dem Autofriedhof und sie tragen den Mutterkonzern General Motors zu Grabe. Einige alte Herren trauern um den Konzern, heulen gar und schniefen, während andere mit dem innovativen Fähnchen winken und auf eine verheißungsvolle Zukunft anstoßen. Schluss mit den Abgassünden, Schluss mit den Autos von gestern, die unsere Luft verpesten und CO2 in die Atmosphäre jagen. Basta. Aus. Vorbei.
Opel wird sattgrün. Opel entwickelt sich zum dem europäischen Autokonzern. Opel wird Vorreiter für eine umweltfreundliche Technik, für Elektro- oder Hybridmotoren! Innovationen «Made in Germany». Könnte wahr werden, der Traum vom sattgrünen Opel Konzern. Könnte= Konjunktiv.
Das Angebot des Bonner Solartechnikkonzern Solarworld steht. Kaum verkündet, folgt das Veto: Opel stehe nicht zum Verkauf. So der Mutterkonzern General Motors, schreibt der Spiegel. Ein Trauerspiel… oder ein Licht am Ende des Tunnels inklusive Erleuchtung?

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Science Fiction im Hier und Jetzt

2008-11-17, von Elita Wiegand

Science-Fiction war gestern. Es sind gerade mal sechs Jahre vergangen, als Tom Cruise in dem Zukunftsepos Minority Report glänzte. Das Mensch-Maschinen-Interface: Cruise dirigierte mit seinen Händen eine riesige Mediawand. Kein Zufall, dass jetzt das amerikanische Unternehmen Oblong Industries ”g-speak” auf den Markt gebracht hat. Einer der Gründer von oblong hat nämlich damals die Macher des Hollywoods Film beraten.


g-speak overview 1828121108 from john underkoffler on Vimeo.

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Der Staat als Retter von sozialen Strukturen

2008-11-16, von Alexander Greisle

Je mehr alte soziale Strukturen, die Sicherheit gaben, verschwinden, desto mehr kommt dem Staat die Aufgabe zu, für Sicherheit und damit auch für Zusammenhalt zu sorgen. Wir brauchen institutionelle Vorkehrungen gegen Anonymität und Bindungslosigkeit.

sagt Wolfgang Schäuble in einem Interview auf Welt online.

Meinen langen Kommentar habe ich gerade wieder gelöscht. Dafür habe ich als Blog-Kategorie noch Ethik/Werte dazu genommen. Und frage jetzt einfach mal:

Was geht Euch dazu durch den Kopf (positiv genauso wie kritisch)?
 
 

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