Adventskalender: 12. Türchen
12. Türchen des innovativ.in Adventskalenders
Klaus Burmeister, Z_punkt GmbH
Meine Weihnachtsgabe für diesen Adventskalender ist ein sehr persönliches Geschenk. Die Idee für das Buch kam mir 1999 kurz vor der Jahrtausendwende auf meiner Couch. Es war eine Zeit, die dazu einlud, über vergangene Visionen und Zukunftsentwürfe zu reflektieren. Aber das war mir nicht genug, deshalb “denkt” das Buch sozusagen im Voraus nach über Ideen für Morgen.
Ein mutiges oder gar verwegenes Unterfangen, wie jeder weiß, der sich der Ungewissheit der Zukunft bewusst ist. Andererseits: Zeichnet nicht die fortwährende Suche nach einer besseren, einer gerechten Welt uns erst als verantwortungsvolle Menschen aus? Und ist nicht auch der Business-Club ein besonderer Ort für ein gemeinschaftliches Nachdenken von Menschen, die immer noch unruhig genug sind und spüren, das kann doch nicht alles gewesen sein?
Mein Adventskalender Geschenk:
Deshalb fiel es mir leicht und ich habe gerne in unserer kleinen Kammer im alten Krafthaus im Kölner Rheinauhafen eins der noch genau sieben Bücher heraus gekramt (es ist nämlich vergriffen und somit eine Rarität), um es behutsam in den Adventskalender von «innovativ.in» zu legen.
An dieser Stelle dürfen die Autoren der «Chronik der Zukunft» nicht vergessen werden. Es sind mein verehrter Kollege, Mitgründer von Z_punkt, der profundeste Kenner der Zukunftsforschung, Karlheinz Steinmüller und seine Frau Angela. Ohne sie wäre dieses Werk nie Zustande gekommen. Womit sich einmal mehr zeigt: Gute Ideen allein reichen nicht aus!
In diesem Sinn wünsche ich dem Gewinner oder der Gewinnerin auch den Elan, einige Ideen im Verbund mit anderen Menschen Wirklichkeit werden zu lassen. Es gibt keine bessere Zeit als die, in der wir leben. Aufgaben gibt es genug. Wir von Z_punkt glauben nach wie vor an die Gestaltbarkeit der Zukünfte und arbeiten daran jeden Tag mit unseren Kunden und Partnern.
Ihr Klaus Burmeister
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Lieber Klaus, wenn ich das Buch gewinne, schicke ich es (nach dem Lesen!) direkt an Angela Merkel weiter.
Wir brauchen als Gesellschaft wieder dringend eine Vision, wie wir in Zukunft leben wollen.
@Wolff:
Die Idee ist klasse, da schließe ich mich direkt an
Tolle Idee!
Auch daran zu denken, Visionen nie aus dem Blickfeld zu lassen – manche können Wirklichkeit werden.
Jules
@ klaus: das ist ja ein ganz wunderbar persönliches geschenk… freu mich auf die lektüre !
@ wolff und @ jarzyk: oh oh – wir legen ja schon eine gewinnerin fest….
– aber ich werds genauso machen: erst selber lesen und dann an frau merkel entsenden, das gute stück…. dann haben wir ja vielleicht alle was davon….
Hallo in die Runde,
Angie scheint, was Visionen angeht, sich an dem Elder Statesman zu halten, der kurz vor Weihnachten seinen 90zigsten Geburtstag feiert und sich einmal sehr verächtlich über Visionen geäußert hat.
Von mutigen Entwürfen ist auf jeden Fall nichts zu lesen und zu hören.
Da müssen wir wohl ein bisschen Dampf machen und die Lektüre des Buches ist da sicherlich ein Katalysator. Ich freue mich darauf
herzliche Grüße
Hans-Georg
VAETERBlog
Lieber Klaus,
Dein Beitrag ist sehr persönlich geschrieben, das spricht mich an. Ja, und es stimmt, was Du schreibst: “Gute Ideen alleine reichen nicht”. Kann ich nur bestätigen. Mir haben viele Menschen geholfen, haben mich unterstützt und aufgefangen, als die Idee stockte und man braucht auch Freunde, die einen auch mal in den Arm nehmen, wenn es nicht so gut läuft. Kann davon ein Lied singen.
Übrigens Unterstützung: Nach meinem Beitrag hier im Adventskalender haben wohl einige die Ärmeldecke in meinem Online-Shop Doojo bestellt. Das ist super, danke an alle!
Das Buch klingt verdammt spannend. Da würde ich mich über ein Exemplar sehr freuen.
@ Sarah: Vielleicht sollte Klaus das Buch gleich an Frau Angela schicken. Je schneller sie es liest, um so besser für uns alle …
[Schnell noch mal dieses Smiley verwenden, bevor wir demnächst dafür bezahlen müssen]
Aber stopp! Im Kanzleramt kommt so manches weg. Unter Helmut Kohl sind da ausgerechnet die Akten verschwunden, die der Untersuchungsausschuss einsehen wollte. Also besser doch die persönliche Übergabe und die Verpflichtung einholen: “Werden Sie es auch ganz bestimmt lesen?”.
@ Hans-Georg: Ich halte eine Menge von Helmut Schmidt (wir könnten ihn zurzeit ganz gut in der Regierung brauchen). Aber bei der Sache mit den “Visionen und dem Arztgang” lag er voll daneben.
Ich bin neugierig und würde mich über eine solche Rarität sehr freuen …
Schöne Grüße
Siggi
Toll, gerade in der jetzigen Situation wo eine Schreckensmeldung die nächste jagt finde ich es besonders wichtig
1. Visionen zu entwickeln
2. Schrittweise die eigene Zukunft zu gestalten
Ich habe schon oft genug erlebt, welche Kräfte freiwerden wenn ich eine kraftvolle Vision habe, die mich zutiefst begeistert.
Wollen wir nicht alle unsere eigene Zukunft nach unseren eigenen Wünschen gestalten?
Lieber Herr Burmeister, ich bin ebenfalls der Meinung das wir selbst in der Lage sind, großen Einfluss auf unsere Zukunft zu nehmen. Daher würde ich mich auch freuen das Buch zu gewinnen und von Ihren Anregungen und denen Ihrer Mitautoren zu profitieren…
Viele Grüße Christoph Oberdorf
Hallo Herr Burmeister,
das klingt sehr spannend. Tiefgründiger, menschlicher, persönlicher.
Würde die Rarität allerdings selbst behalten und nur auserwählten Personen als Leihgabe zur Verfügung stellen. Menschen die Qualität noch zu schätzen wissen. Ab nach Berlin? Viel zu schade, da vor Ort im Regierungsviertel zu starke Beratungsresistenz!
Mit der Umschreibung der Entwicklung des Buches kommt schnell der Eindruck auf, dieses Buch gehört zu den Pflichtlektüren – wenn irgend möglich bin ich auf jeden Fall an der Lektüre interessiert.
Besteht die Hoffnung, dass eine weitere Auflage erscheint?
Sonnige Grüsse sendet
Klemens Kolberg (aus der Eifel)
Passt zu einem der Sprüche, die bei uns im Büro hängen, leider ist der Verfasser unbekannt:
“Zukunft ist nicht die Fortsetzung der Vergangenheit, sondern die Umsetzung von Visionen.”
Tolle Idee, dieses Buch.
Ich würde es behalten und es meinen Kindern vermachen. Da weiß ich, dass der Inhalt wenigstens ankommt.
Bei unseren Politikern kann ich mir nicht vorstellen, dass sie überhaupt Visionen kennen, geschweige denn, welche haben. Für mich wäre das wie “Schmuck vor das landwirtschaftliche Nutzvieh” werfen.
In diesem Sinne – ein besinnliches drittes Adventswochenende
Karl W. Hemmrich
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