Das ideale Mittel gegen die Krise …

2009-01-02, von Jörg Weisner

Jetzt haben wir schon vier der sieben Schritte zu einem erfolgreichen Jahr 2009 kennen gelernt. Die Freiheit zu wählen, die Verantwortung zu übernehmen, das Entwickeln unserer Vision und den Mut auch tatsächlich anzufangen. Was jetzt? Warum jetzt immer noch mehr Schritte? Würden nicht auch vier Schritte reichen? Wir sind doch jetzt endlich angefangen. Wir sind dabei. Was denn noch …

Die Situation hat jeder von uns immer wieder erfahren. Auch wenn wir allen Mut zusammen genommen haben und losgestürmt sind. Irgendwann wird es schwer. Irgendwo lauern die Probleme, die dann ganz unverhofft zuschlagen, uns das Leben schwer machen und uns prüfen, ob wir es wirklich ernst meinen, mit unserem Vorhaben.

Und genau an dieser Stelle unterscheiden sich die zukünftigen Meister von den zukünftigen Versagern. Die letzteren geben auf. Sie kapitulieren vor den scheinbar unlösbaren Problemen und ziehen sich zurück in ihre eigene Komfortzone. Hoffen vielleicht auf eine bessere Gelegenheit oder resignieren vollkommen.

Ganz anders die zukünftigen Meister. Sie wissen, dass Phasen des Stress, des Zweifels, der Ängste zu jedem anspruchsvollen Projekt dazu gehören. Sie vergleichen dies mit Plateauphasen im Hochgebirge. Auf denen pfeift einem der schneidende Wind entgegen. Es scheint ewig zu dauern, bis es endlich wieder einmal bergauf geht. Eine sinnlos erscheinende Wanderung. Und doch machen sie weiter. Weil sie wissen, dass es irgendwann auch wieder merklich voran gehen wird. Weil sie das Ziel vor den Augen antreibt. Und weil Sie sich an ihre vielen früheren Erfolge erinnern und aus ihnen Kraft schöpfen.

Und merkwürdigerweise kommt in vielen Fällen genau dann der langersehnte Aufschwung, die neue Hoffnung, wenn man schon fast nicht mehr damit gerechnet hat. Wenn man einfach immer weiter gemacht hat.

Wenn wir uns auf unsere bisherigen Erfahrungen und Erfolge besinnen und uns klar machen, dass diese Plateauphasen einfach zum Leben, zum Lernen und zum Wachsen dazu gehören, dann wächst unser Vertrauen in uns selbst, unser Selbstvertrauen. Dann schaffen wir es auch, schwere und schwerste Zeiten durchzustehen. Vertrauen ist das allerbeste Gegenmittel in der Krise.

George Leonhard fordert in seinem Buch „Der längere Atem“: “Lerne das Plateau zu lieben”.
Jetzt bin ich gespannt, welche typische Plateauphasen in Eurem Leben seht, und wie Ihr es schafft, diese zu lieben.

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4 Kommentare zu “Das ideale Mittel gegen die Krise …”

  1. Doc Sarah sagt:

    grad ist wieder ein neuer krieg – nach 10 jahren plateauphase der israelis gegenüber des hamas-terrors….
    angesichts der vielen kriege auf der welt frag ich mich, ob wir im handeln nicht etwas konkreter und manifester werden sollten… solipsischtes bringt jetzt nicht weiter… was also können wir tun? jede/r von uns ?

  2. Klemens Kolberg sagt:

    Ein “ideales Mittel gegen Krisen” könnte darin bestehen, sich in schweren Zeiten weniger mit anderen Krisen, die hier und heute unveränderbar sind zu befassen.

    Gerade wenn ich wenig Weiterentwicklung sehe, muss ich mich mit motivierenden und positiven Dingen befassen, dann kann ich die für ein Weiterkommen wichtige Tugend,

    mehr festigen.

  3. Klemens Kolberg sagt:

    …Gerade wenn ich wenig Weiterentwicklung sehen, muss ich mich mit motivierenden und positiven Dingen befassen, dann kann ich die für ein Weiterkommen wichtige Tugend,

    die AUSDAUER

    mehr festigen.

  4. innovativ.in - Business Blog » Blog Archiv » Auch wenns mal schwer fällt - gib nicht auf! sagt:

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