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VIP Klaus Burmeister: Das Kaufhaus der Zukunft

Elita Wiegand 21 Januar 2009 8 Kommentare

VIP: Klaus Burmeister
Geschäftsführer Z_punkt
Idee: Das Kaufhaus der Zukunft

Trist und öde sind die Innenstädte, die Einkaufstraßen ein Einheitsbrei. Ob Berlin, Hamburg oder Düsseldorf – die Angebote sind austauschbar. Inzwischen sind viele Kunden mit den Waren und Dienstleistungen der Massenmärkte unzufrieden und sie suchen nach individuellen Produkten. Deshalb hat Klaus Burmeister die Idee eines neuen Kaufhauses entwickelt. Das “Do-it-yourself Kaufhaus” (DIY) ist für die Zielgruppen gedacht, die qualitätsorientiert sind und sich von der Masse differenzieren wollen. Und für Menschen, die ihre Kreativität ausleben und etwas (Neues) ausprobieren und die nach Kommunikation und Interaktion mit Gleichgesinnten suchen.

Open Innovation
Im DIY Kaufhaus kann jeder sein Produkt selbst entwerfen und nach den eigenen Wünschen gestalten. Hier ist Raum für Nischenprodukte, für maßgeschneiderte Kleidung oder individualisierte Möbel, für ungewöhnliche Materialen oder besondere Technologien. Designer, Handwerker und Manufakturen treten mit dem Kunden in einen Dialog und gestalten gemeinsam. Das DIY Kaufhaus ist ein kreativer Ort, an dem man die Produkte ausprobiert und von Trends und Innovation erfährt.

Fragen: Was halten Sie generell von der Idee? Wer hat den Mut, das DIY Kaufhaus umsetzen? Wer hat Kontakte?


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8 Kommentare »

  • www.best-practice-business.de/blog » Neue Veranstaltungsserie von innovativ-in: Visionen, Ideen, Projekte sagte:

    [...] und das Potenzial des globalen Markts auszuschöpfen. Zukunftsforscher Klaus Burmeister hat ein “DIY-Kaufhaus für den Bereich Open Innovation” vorgestellt. In dem Do-it-yourself Kaufhaus können Kunden individualisierte Mass Customization [...]

  • printweb sagte:

    Dieser Ansatz wird in der grafischen Industrie schon seit einigen Jahren sehr erfolgreich umgesetzt. Kunden können Druckprodukte, je nach Anbieter, ein wenig oder sehr stark den eigenen Wünschen anpassen und so Einfluss auf den Preis, die Liefergeschwindigkeit, das Aussehen und die Haptik nehmen.

    So mache ich aus meinen Kunden Produzenten.

    Ob das in einem Kaufhaus oder nur virtuell im Web geschehen soll, kann man diskutieren. Ich würde die Online-Variante jedenfalls für absolut notwenig halten. Dann könnte man Spezialisten zu einem Netzwerk verbinden und faktische ein welweit tätiges Einkaufszentrum für DIY-Produkte aufbauen.

    Wir verfolgen einen solchen Ansatz in einem bestimmten Segment im grafischen Markt. Mehr wird man im Laufe des Jahres sehen.

    Ralph

  • Klaus Burmeister sagte:

    lieber ralph,

    was machen sie genau? und bleiben wir doch einfach in kontakt.

    ich denke, wir benötigen auch reale plätze. ich denke sowie, es geht gar nicht um ein “entweder oder”, sondern ein “sowohl als auch”, ausserdem ist es immer auch von jeweiligen produkt abhängig, stoffe und materialen, die man anfassen, farben, die man sehen muss.

    ja, ein weltweit vernetztes “kaufhaus” wäre sicher auch eine denkbare antwort.

    bis bald

    klaus

  • Wolff Horbach sagte:

    Ich halte die Idee eines DIY-Kaufhauses für wirklich Klasse. Vor allem begeistert mich die Idee, dass da irgendwo auch Maschinen gibt, auf denen Teile sofort herstellt werden können. Wie oft hatte ich schon die Idee zu einem kleinen Teil, das ich gerne gefertigt hätte. Aber dann fehlte die Drehbank, eine Fräsbank oder anderes Profiwerkzeug. Sich das alles selbst zuzulegen, macht kaum Sinn. Aber das DIY-Kaufhaus würde die Träume wahr werden lassen.

  • heike bartenbach sagte:

    Die Idee ist super! und allemal besser als über die Krise des Einzelhandels zu lamentieren. Klar gibt es jede Menge customized, on-demand und individualisierte Produkte bereits Online. Aber es gibt auch die Bedürfnisse: In-die-Stadt-Gehen, Anfassen, Gucken, Staunen, Kommunizieren, Inspiriert werden, Erfinden, selber machen…
    Schade, wenn dann Einzelhandelsangebot, Präsentation und Service vor Ort schlechter ist als Online (haben wir nicht, gibts nicht, müssen wir bestellen, dauert…)
    Dagegen sind mittelalterliche Märkte Publikumsmagneten, weil sie zeigen wie getöpfert, gedrechselt, geschmiedet….produziert wird.
    Noch viel spannender wäre, wie ein selbstdesigntes Produkt im 3-D Drucker entsteht.
    Bin dabei, wenn´s drum geht solche Konzepte zu entwickeln!

  • Zukunftsforschung: Warum hat sie in Deutschland nicht mehr Bedeutung? - Faktor G sagte:

    [...] Da ich Klaus Burmeister persönlich kenne und neulich einen Vortrag von ihm zu dem Thema “Das Do-it-yourself Kaufhaus” gehört habe, habe ich mir die WDR-Sendung [...]

  • Dieter Josten sagte:

    Gute Idee, hatte ich mich auch schon mal mit befasst http://www.wissensgarten.com/wordpress/?p=1441

  • Toni sagte:

    Tolle Idee, da ist noch viel zu machen in Deutschland

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