Archiv für März, 2009

Der größte Bankraub aller Zeiten

2009-03-31, von Wolff Horbach

Bankster

Bertolt Brecht hat in der Dreigroschenoper den vielzitieren Satz geschrieben: »… Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank? … «

Aber hier wäre selbst Bert Brecht noch die Spucke weggeblieben:
Bank, Banker, Bankrott: Der größte Bankraub aller Zeiten.

Ich habe es ja schon geahnt, aber das Ausmaß übersteigt doch meine schlimmsten Befürchtungen. Wer mich kennt, weiß, dass ich normalerweise ein sehr gelassener Mensch bin. Aber hier muss ich aufpassen, meine Contenance nicht zu verlieren. Vor allem, wenn die Bankräuber ungehindert weitermachen dürfen und jetzt der Steuerzahler die Zeche bezahlen soll.

Mich wundert, dass es noch so ruhig ist im Lande.

Update:  Dies ist kein Aprilscherz! Leider! 

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Die Energie großer Gruppen (Etappe 2)

2009-03-31, von Matthias zur Bonsen

Zunächst verstand ich damals, 1993, nicht, wieso ich dieses Buch (Führen mit Visionen) schrieb. Denn ich wollte zwar einmal ein Buch verfassen. Doch erst, wenn ich richtig viel Erfahrung hatte. Und die hatte ich damals noch nicht. Doch das Buch „wollte raus“, das Leben bricht sich eben Bahn, wenn wir uns ihm nicht zu sehr in den Weg stellen. Und hinterher verstand ich auch, wieso. Ich sollte meine ganzen Gedanken zwischen zwei Buchdeckeln ablegen und dadurch offen werden für etwas Neues. Und dieses Neue traf mich wie ein Blitz ebenfalls im Jahr 1993, als ich an vier Tagen hintereinander das Buch Productive Workplaces von Marvin Weisbord las. Das Kapitel 14 dieses Buchs beschrieb die future search conference (Zukunftskonferenz), die mich sofort elektrisierte. Ich flog in die USA, um diese Großgruppenmethode zu lernen und tauchte damit in die Welt der großen Gruppen ein. Es begann eine Zeit der Flüge in die USA, um mehr und andere Methoden zu lernen. In der Folge faszinierte mich, was sich erreichen lässt, wenn man das ganze System für zwei oder drei Tage in einen Raum holt. Es entstand immer enorm viel Energie. Und es entstand zwar keine ganz tief empfundene Gemeinschaft, doch viel mehr Gemeinschaft als vorher da war. Ich entdeckte, dass es die Teilnehmer von Großgruppenkonferenzen inspirierte, sich als Teil einer großen Gemeinschaft zu erleben. Sie sehnten sich im Grunde danach, Teil einer Gemeinschaft (und nicht nur Funktionsträger einer Gesellschaft) zu sein. Mir wurde klar, dass wir lernen müssen, Unternehmen als Gemeinschaften zu führen und dass es dazu neue Vorgehensweisen braucht.

Es waren die Momente der Lebendigkeit, die mich in den Großgruppenkonferenzen am meisten begeisterten. Wenn in Konferenzen inspirierende Geschichten aus der Vergangenheit erzählt wurden. Wenn inspirierende Geschichten aus der Zukunft (also Visionen) erzählt wurden.  Wenn Teilnehmer den Mut hatten, vor 100 oder 300 anderen in die Mitte eines großen Kreises zu gehen. Wenn ein Geschäftsführer oder Vorstand am Ende so begeistert war, dass seine Augen feucht wurden. (Das passiert natürlich nicht immer.) 

Wir brauchen nichts hinzufügen, wir müssen nur etwas weglassen. Die Gedanken und Konzepte, die uns trennen – von unserer eigenen Energie, von unseren Werten, von einander, von der gemeinsamen großen Aufgabe, von der Hoffnung auf eine

positive Zukunft. In großen Gruppen konnte diese Asche vom Feuer weggeblasen und das Feuer wieder entfacht werden. Und klar: der Alltag lässt immer wieder neue Asche entstehen. Ich merke das an mir selbst, jeden Tag. Ich muss auch die Asche in mir selbst immer wieder wegblasen.

In dieser Phase meiner Reise, die etwa bis zum Jahr 2000 reichte, traf ich übrigens meine kongeniale Geschäftspartnerin Jutta Herzog (links im Bild), die mir die Notwendigkeit des Wegblasens der Asche immer wieder bewusst macht – weil sie es selber tut.  Im Jahr 1999 gründete sie  all in one spirit mit.  Und an dem Buch Leading with Life hat sie mitgeschrieben.

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Wie meine Reise begann (Etappe 1)

2009-03-30, von Matthias zur Bonsen

Ein Blog ist etwas persönliches-subjektives, nichts distanziert-fachliches, habe ich mir sagen lassen, bevor ich mich auf das Gastbloggen einließ. Also erzähle ich etwas über den Beginn der Reise, die zu dem Buch Leading with Life führte. Das Jahr 1986 hielt für mich neben meiner Hochzeit zwei weitere bemerkenswerte Erlebnisse parat. Das eine geschah etwa 5 Monate vor dieser Hochzeit und betraf zunächst nur meine damals-noch-Verlobte und mich. Eines Abends sagte ich aus irgendeinem Grund zu meiner noch-nicht-Frau etwas sehr Ungeschicktes, wahrscheinlich sogar etwas Hässliches. Und so kam es, dass von einem Moment auf den anderen infrage stand, ob wir überhaupt heiraten würden. Das war ein riesiger Schock. Doch dieser Schock löste dann ebenso unvermittelt eine Art Öffnung aus. Plötzlich empfand ich eine tiefe Liebe für Sie – tiefer denn je – und sie auch für mich. Wir wussten, dass wir zusammengehörten. Und diese Liebe betraf erstaunlicher Weise nicht nur sie, sondern bezog für drei Tage alle anderen Menschen mit ein. Drei Tage lang war ich wie in einem anderen Space, permanent in einem Gefühl tiefer Verbundenheit mit allen Menschen, denen ich begegnete, Freunden wie Wildfremden. Damals wusste ich: das ist das, was ich immer erleben möchte. Doch nach drei Tagen verblasste dieses Gefühl.

Im selben Jahr traf ich mich etwa alle drei Monate mit ein paar anderen Beratern im Kreativen Haus in Worpswede, wo der damals noch kaum bekannte Gerd Gerken einige Leute um sich scharte, die sich für Business und Spirit interessierten. Wir hatten damals hohe Aspirationen, aber wenig Ahnung. Zumindest traf das für mich zu. Doch nachdem ich nach einem dieser Samstage Abends wieder von Worpswede nach Hamburg (wo ich damals lebte) zurückgefahren war, fand in der Nacht in mir eine Art kreative Explosion statt. Ich stand auf und schrieb und schrieb und schrieb im Flow – einen Artikel zum Thema Vision.

Es brauchte dann noch etwas, bis ich verstand, dass beide Erlebnisse zusammenhängen und dass sie beide Ausdruck der gleichen Kraft sind: der Energie des Lebens, die zuweilen in uns wie eine starke Welle werden kann, die uns spürbar trägt. Mir wurde mit der Zeit klar, dass Zustände sehr hoher Energie auch immer Zustände tief empfundener Gemeinschaft sind – und umgekehrt. Uns so entstand das Thema meines Lebens: „spirit and community“ in Organisationen, und natürlich in mir selbst. Denn, was wir für andere wollen, habe ich gelernt, wollen wir auch immer für uns selbst. So begann eine Reise, auf der ich langsam, nach und nach lernte, was es braucht und wie man es unterstützen kann, dass die Energie des Lebens sich in Unternehmen entfaltet und dort zugleich Gemeinschaft entsteht. 1993 endeten die ersten sieben Jahre meiner Suche mit der Veröffentlichung des Buchs Führen mit Visionen – aus heutiger Sicht ein früher Zwischenbericht.

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Gastblogger: Matthias zur Bonsen

2009-03-27, von Elita Wiegand

zurbonsen_farbe1Wir freuen uns, am Montag Matthias zur Bonsen als Gastblogger bei uns zu begrüßen. Er ist in der zweiten Hälfte der Neunziger dafür bekannt geworden, dass er sogenannte Großgruppen-Interventionen nach Deutschland brachte. Jetzt zeigt sich, dass das nur Teil eines viel größeren Anliegens war. Denn vor wenigen Tagen erschien sein Buch “Leading with Life – Lebendigkeit im Unternehmen freisetzen und nutzen” an dem auch Jutta Herzog und Myriam Mathys mitgewirkt haben.

Unternehmen voller Leben, Energie und Spirit
coverSeit mehr als zwanzig Jahren hat ihn die Frage umgetrieben, wie sich Unternehmen und Organisationen schaffen lassen, die voller Leben, voller Energie, voller Spirit sind. Denn Unternehmen sind für ihn vor allem Energie und Bewusstsein, und so forschte er danach, was diese Sicht für die Unternehmensführung bedeutet. Auf seiner langen Reise des Lernens, Erprobens und Entwickelns begegneten ihm viele wegweisende und vorher kaum bekannte Methoden, deren Pioniere er häufig nach Deutschland holte. Jetzt hat er diese Reise in einem Buch zusammengefasst, das viele Geschichten enthält und sehr anregend zu lesen ist. Dabei zeigt sich sogar, dass eigentlich fast alles vorher schon einmal in poetischer Form beschrieben wurde, nämlich von Antoine de Saint Exupéry in dessen nur wenig beachteten Spätwerk “Die Stadt in der Wüste”, das die Reflektionen eines weisen Herrschers wiedergibt. Leading with Life enthält immer wieder vertiefende Zitate aus diesem Buch, die zum Verweilen einladen.

Es gibt eine Internetseite zu Leading with Life und man kann sich auch ein PDF mit der Inhaltsangabe und der Einführung kostenlos downloaden. Ich kann versprechen: die Einführung macht sehr neugierig und ist eine prima Einstimmung für unseren Blogger, der ab Montag unser Gast ist.

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Am 28. März: Licht aus!

2009-03-26, von Elita Wiegand

Die denkwürdige Stunde begann 2007 in Sydney. Damals haben 2,2 Million Menschen für 60 Minuten das Licht ausgeschaltet. Das war der erste Lichtblick der Earth Hour.

Ein Jahr später waren es bereits geschätzte 50 Millionen Menschen in 370 Städten und 35 Ländern. Und heute sind die Ziele noch ambitionierter: Der WWF will am 28. März um 20.30 eine Milliarde Menschen dazu bewegen, sich an der größten Aktion einer Umweltorganisation zu beteiligen und soll damit ein Zeichen für den UN-Klimagipfel in Kopenhagen setzen.

Also nicht vergessen: 28. März um 20.30 Uhr. Eine Stunde, die man wunderbar in dem Bewusstsein genießen kann, die Welt ein Stückchen besser zu machen.

Nachtrag: Bislang haben sich mehr als 930 Städte, 80 Länder und auch Millionen Privathaushalte über 18 Zeitzonen hinweg angemeldet. Hamburg ist die einzige!!! deutsche Stadt, die sich beteiligt, hat gerade Business-on.de berichtet. Was ist mit München, Stuttgart, Berlin, Düsseldorf oder Frankfurt? Schlafen die anderen deutschen Städte? Beschämenswert!

Nachtrag 2: Habe gerade erfahren, dass auch Nürnberg mit dabei ist.

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Wirtschaftskongress und LOHAS in Köln

2009-03-24, von Anke Trischler

Vormerken: Am 1./2. April findet an der Universität Köln zum zwölften Mal einer der größten von Studenten organisierten Wirtschaftskongresse der Welt statt. Unter der Schirmherrschaft von Bundesaußenminister Dr. Frank Walter Steinmeier diskutieren 80 Top Referenten wie Franz Fehrenbach (Robert Bosch GmbH), Hartmut Mehdorn (Deutsche Bahn) und Philipp Schindler (Google) mit 300 unternehmerischen Teilnehmern und 300 Studenten aus aller Welt. Auch das LOHAS CompetenceCenter diskutiert mit: Im Workshop “Sustainable Marketing” geht es um die Frage, ob diese neue Disziplin “the new hidden power for change” ist. LCC-Sprecherin Martina Hoffhaus wird mit den Teilnehmern neue Marketingansätze diskutieren und mit best practice-Beispielen verdeutlichen, dass Green Marketing das Zeug dazu hat, die Welt ein Stück besser zu machen. Der Workshop „Sustainable Marketing” findet am 2.4.09 von 11:00 – 12:30 an der Universität zu Köln, Albertus Magnus Platz, statt. Kongresssprache: Englisch. Unternehmen können sich noch bis zum 27.3.09 anmelden. Mehr Infos hier.

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Marke Ich: Angeber-Buch

2009-03-24, von Elita Wiegand

Einmal in einer Talk-Show mitreden, auf Platz 1 der Bestsellerliste stehen oder donnernden Applaus für einen Vortrag ernten. Fast jeder träumt davon, eine Riesen-Portion Aufmerksamkeit zu erhaschen, bewundert und anerkannt zu werden. Sie müssen sich hier ja nicht outen, aber so ein bisschen berühmt sein, na?

Eigen-PR betreiben
Bei vielen meiner PR-Kunden stelle ich immer wieder ein Phänomen fest: Männer wie Frauen wollen zwar auf der Erfolgsleiter ganz nach oben klettern, aber sie bleiben wie angenagelt auf der ersten Stufe stehen. Wie das? Ein Kunde hat große Ziele, mehr Mitarbeiter, mehr Umsatz, sich zur Marke entwickeln, aber er stellt sein Licht unter den Scheffel, wirkt bescheiden und nimmt sich und seine Leistungen überhaupt nicht wichtig. Hallo? So wird das nix mit der Berühmtheit und mit den Schlagzeilen in den Medien. Presse-und Öffentlichkeitsarbeit ist für mich mehr, als einmal in der Zeitung über sich zu lesen. Deshalb: Eigen-PR betreiben, sich in den Mittelpunkt stellen und auf sich aufmerksam machen.

Ihr Angeber-Buch
marke-ich5Meist vergessen wir, was wir so alles leisten. Also heißt es hingucken, auf das, was man gut macht. Und da hilft ein Angeber-Tagebuch. Ja, ich rate jedem auf den Putz zu hauen, sich auf Teufel komm raus zu loben. Sie haben es verdient, wer sonst?
Das Angeber-Buch kann man am Bett platzieren und bevor man einschläft, lässt man den Tag Revue passieren. Was ist mir heute besonders gelungen? Auf was bin ich stolz? Wie habe ich den inneren Schweinehund überwunden? Wie habe ich mich motiviert? Wann war ich besonders zufrieden?

Selbstwertgefühl steigern
Es sind die vielen, vielen Kleinigkeiten, die jeder von uns im Laufe eines Tages erledigt, denen wir aber vermutlich keine Bedeutung beimessen. In dem Angeber-Buch könnte zum Beispiel stehen, dass man einem Gesprächspartner aufmerksam zugehört und einen guten Tipp vermittelt hat. Vielleicht hat man heute ein Versprechen eingelöst oder eine Rechnung direkt überwiesen. Oder man hat trotz Widerwillens gejoggt oder etwas erledigt, was man seit langer Zeit aufgeschiebt. Vielleicht hat man einer Verkäuferin ein Lächeln geschenkt oder man hat sich mit dem Kellner nett unterhalten. Wetten, dass Sie durch die Reflexion Ihr Selbstwertgefühl steigern und „selbst-bewusster“ auftreten?
Nun bin ich auf die ersten “Angeber” gespannt…

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Cooler Kühlschrank

2009-03-20, von Elita Wiegand

Was kann ich denn über einen Kühlschrank schreiben? Ist ne prima Erfindung. Wurst, Käse, Blattspinat, Eier oder Cola sind natürlich bestens darin aufhoben und ohne Kühlscharnk wären wir heute aufgeschmissen. So what?
Jetzt gucken wir mal genauer hin: Den Kühlschrank gibt es seit 100 Jahren und eigentlich hat sich nicht viel daran verändert: Okay, einige sind amerikanisch big, aber egal wie groß, wir packen alle Lebensmittel und Tiefkühlkost hinein.
Wenn Querdenker den Kühlschrank auf den Kopf stellen, kommen Ideen, die sinnvoll sind. Tja, und genau das hat die australische Design-Studentin Angeline Meloche getan: Ihr Kühlschrank Celsius hat unterschiedliche Fächer und Schubladen.

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Genial, weil man das Gemüse, Getränke oder Milchprodukte getrennt aufbewahren kann. Und übersichtlicher ist das Ganze auch: Mir ist es schon oft passiert, dass ich in der hintersten Ecke ein Joghurtbecher übersehen habe…Und der Celsius ist praktisch, weil sich die Temperatur zum Beispiel für Wein individuell einstellen lässt. Cool, der Kühlschrank, oder?

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Betriebsräte und Innovation

2009-03-19, von Alexander Greisle

Gerade trifft mich eine Frage über den Chat auf meiner Webseite eine Frage auf dem falschen Fuß: Gibt es Blogs und Ressourchen zur Rolle von Betriebsräten in Innovationsprozessen?

Eine interessante Frage, wie ich finde. Jenseits aller Vorurteile. Hat jemand gute Links und Tipps? Bitte in den Kommentaren. Danke.

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Inamo: Das Touchscreen-Restaurant

2009-03-19, von Elita Wiegand

Restaurants sind meistens nach dem gleichem Muster gestrickt. Die Gastronomie lässt sich leider nur wenig Innovatives einfallen. Na, nun stelle ich natürlich eine Ausnahme vor. Zuerst ein kleiner Gedankensprung: Hier gibt es sicherlich einige iPhone Besitzer, die das Handy vor allem wegen des Touchscreens lieben. Das ist eben etwas Besonderes und macht das iPhone zum Objekt der Begierde. Dass ein Touchscreen auch in einem Restaurant für die Gäste attraktiv ist, beweist der Londoner Foodtempel INAMO. In diesem Restaurant kommunizieren die Gäste interaktiv via Touchscreen.

Wie funktioniert das?
Technisch habe ich keine Ahnung, aber ich habe herausgefunden, dass im Inamo über den Tischen Projektoren angebracht sind, die Bilder direkt übertragen. So kann sich der Gast erst einmal Fotos von dem Menü anschauen, dann mit dem Finger über die Speisekarten scrollen und mit dem Mauszeiger Getränke und Speisen bestellen. Na ja, und wem es langweilig wird, spielt auf seinem Tisch mal eben „Schiffe versenken“ oder schaut dem Koch via Webcam in der Küche über die Schulter.

inamo-restaurant-by-blacksh1 Auf dem Tisch ist zudem immer die aktuelle Summe der Rechnung eingeblendet. Und wenn der Gast aufbrechen will, braucht er nicht mehr wild zu gestikulieren oder laut zu rufen: Die Bedienung kommt per Klick.
Kann mir vorstellen, dass dieses Konzept gut ankommt. Mich macht es jedenfalls neugierig. Aber sind interaktive Lokale die Zukunft? Oder ist das eher doch nur für Technik-Freaks?

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