Familienpolitik für Männer
Dieser Satz bringt bei Google heute ganze 5 Treffer und keinen Hinweis darauf, dass mit dieser Überschrift der erste Megatrend des 1999 gegründeten Zukunftsinstituts von Matthias Horx beschrieben wurde.
‚Männer: Das Marketing entdeckt eine neue Zielgruppe – Wieso wir uns von verkrusteten Rollenbildern verabschieden müssen’ lautet heute der Titel in der Jubiläumsausgabe ‚10 Jahre Zukunftsletter’. Dort wird punktgenau das Dilemma thematisiert, dass gerade in diesem Monat, am 8. März war Weltfrauentag und am 20. März ist Equal Pay Day.
‚In weiten Teilen herrschte in unserer Kultur- und Konsumwelt ein höchst einseitiges Bild von den Männern vor. ER war das Maß aller Dinge. … Doch je weiter Die Emanzipation und die Gleichstellung voranschritt, desto stärker gerieten auch männliche Geschlechter- und Rollenidentitäten unter Druck. …
Damals nutzten zwar zwar gerade 1,5% der Männer die Möglichkeit, Erziehungsurlaub zu nehmen, jedoch der Trend war schon erkennbar. Erste Unternehmen wurden zu Vorreitern in Sachen Familienpolitik für Väter und nahmen die Bedürfnisse moderner Familien vorweg.’ So wie die Hotelfirma Marriot International, die mit der Working Father Campaign Leistungsträgern mit Kindern Fähigkeiten des Familienmanagements näher bringen wollte.
Und heute?
Hat sich die Situation grundlegend geändert. ‚Nicht nur, das die ‚gefühlte Väterdichte’ auf den Spielplätzen und vor den Kindergärten der Republik deutlich zugenommen hat, auch die Blogosphäre ist voll von Väterseiten (z.B. www.vaeterblog.de) und sozialen Netzwerken (z.B. www.ichbinpapa.de) rund um das Thema Vaterschaft.’
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