Marke Ich: Angeber-Buch
Einmal in einer Talk-Show mitreden, auf Platz 1 der Bestsellerliste stehen oder donnernden Applaus für einen Vortrag ernten. Fast jeder träumt davon, eine Riesen-Portion Aufmerksamkeit zu erhaschen, bewundert und anerkannt zu werden. Sie müssen sich hier ja nicht outen, aber so ein bisschen berühmt sein, na?
Eigen-PR betreiben
Bei vielen meiner PR-Kunden stelle ich immer wieder ein Phänomen fest: Männer wie Frauen wollen zwar auf der Erfolgsleiter ganz nach oben klettern, aber sie bleiben wie angenagelt auf der ersten Stufe stehen. Wie das? Ein Kunde hat große Ziele, mehr Mitarbeiter, mehr Umsatz, sich zur Marke entwickeln, aber er stellt sein Licht unter den Scheffel, wirkt bescheiden und nimmt sich und seine Leistungen überhaupt nicht wichtig. Hallo? So wird das nix mit der Berühmtheit und mit den Schlagzeilen in den Medien. Presse-und Öffentlichkeitsarbeit ist für mich mehr, als einmal in der Zeitung über sich zu lesen. Deshalb: Eigen-PR betreiben, sich in den Mittelpunkt stellen und auf sich aufmerksam machen.
Ihr Angeber-Buch
Meist vergessen wir, was wir so alles leisten. Also heißt es hingucken, auf das, was man gut macht. Und da hilft ein Angeber-Tagebuch. Ja, ich rate jedem auf den Putz zu hauen, sich auf Teufel komm raus zu loben. Sie haben es verdient, wer sonst?
Das Angeber-Buch kann man am Bett platzieren und bevor man einschläft, lässt man den Tag Revue passieren. Was ist mir heute besonders gelungen? Auf was bin ich stolz? Wie habe ich den inneren Schweinehund überwunden? Wie habe ich mich motiviert? Wann war ich besonders zufrieden?
Selbstwertgefühl steigern
Es sind die vielen, vielen Kleinigkeiten, die jeder von uns im Laufe eines Tages erledigt, denen wir aber vermutlich keine Bedeutung beimessen. In dem Angeber-Buch könnte zum Beispiel stehen, dass man einem Gesprächspartner aufmerksam zugehört und einen guten Tipp vermittelt hat. Vielleicht hat man heute ein Versprechen eingelöst oder eine Rechnung direkt überwiesen. Oder man hat trotz Widerwillens gejoggt oder etwas erledigt, was man seit langer Zeit aufgeschiebt. Vielleicht hat man einer Verkäuferin ein Lächeln geschenkt oder man hat sich mit dem Kellner nett unterhalten. Wetten, dass Sie durch die Reflexion Ihr Selbstwertgefühl steigern und „selbst-bewusster“ auftreten?
Nun bin ich auf die ersten “Angeber” gespannt…
Das könnte Sie auch interessieren:








Diese Vorgehensweise kann ich nur empfehlen!
…auch wenn ich etwas bescheidener von meinem Erfolgs-Journal spreche.
Fakt ist:
dass es Menschen gibt, die manchmal einen weniger guten Tag haben.
jeder Mensch hat die Möglichkeit, sich seiner Stärken noch bewusster zu werden und kann damit sein Selbstwertgefühl weiter auf- und ausbauen.
Ich habe mir sagen lassen
Gerade dann ist es vorteilhaft, in seinem “AngeberBuch” die guten Eigenschaften, Erfolge oder sonstige positiven Einträge über sich selbst noch einmal nachzulesen.
Liebe Grüsse
Klemens Kolberg
Warum bei dem Begriff “Angeber-Buch”so vorsichtig, Herr Kolberg?
Habe mir vor längerer Zeit ein solches “Angeber-Buch” angeschafft und es ist so, wie Sie schreiben: Wenn man auf einmal nachliest, wie gut man eigentlich ist, wächst das Selbstbewusstsein. Sie haben offensichtlich damit auch positive Erfahrungen gemacht.
Ich finde es eine sehr gute Idee, dieses Angeber-Buch. Es ist so einfach, aber trotzdem so genial. Ich selber habe im letzten Jahr die Erfahrung gemacht, wie wichtig es ist mich selber und das was ich schon so alles in meinem Leben gemacht habe, wertzuschätzen. Der Anfang ist sehr schwer, da kommen dann immer wieder die eigenen Bewertungen. Ist das denn auch gut genug? Aber mit der Zeit, da wird es einfacher und es fängt an Spaß zu machen und auch die angeblichen Kleinigkeiten gewinnen an Wichtigkeit. Ja gerade sie sind es die uns nähren. Wir Deutschen, wir erlauben uns leider viel zu wenig, uns wertzuschätzen.
@Martin Wilhelm
Schön, dass Sie auf dem Weg Ihrer Wertschätzung sind. Und Ihren Einwand, dass am Anfang immer die eigenen Bewertungen dzwischen funken, das kenne ich. Tatsächlich macht es später Spaß, weil man feststellt:”Mensch, ich bin doch ein toller Kerl!” Wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Angeber-Buch.
Ha, mir gefällt gerade der Titel “Angeber- Buch”!
Bislang kannte ich auch nur das “Erfolgs-Journal” oder abends die Geschenke des Lebens aufzuschreiben und wofür man dankbar ist etc. Das betreibe ich auch ziemlich regelmäßig.
Aber “Angeber-Buch” hat noch so einen frechen witzigen Touch, mal wirklich auf die Sahne hauen und nicht auch noch beim Lob bescheiden und zurückhaltend sein. Gefällt mir!
.
In Köln könnte man es ja auch “Strunz- Buch” nennen
Und es noch mit einem kleinen Ritual verbinden, sich abends auf die Schulter zu klopfen.
Gerade in den letzten Tagen, wo ich einige Trainings hintereinander gewuchtet habe und noch mal eben zwischendurch eine CD- Rom rauskam, habe ich mir wenigstens Blumen(gelb, Frühling, Sonne) als Anerkennung gekauft und auf den Schreibtisch gestellt- damit ich mir meine Leistungen auch bewusst mache und mich dafür belohne.
@Zamyat M. Klein
Wenn ich Ihnen verrate, dass ich Kölnerin bin, können Sie sich sicherlich vorstellen, dass mir der Begriff “Strunz-Buch” so richtig gut gefällt. Ne,wat ist dat schön…
Wie sagte Sabine Asgodom- “Eigenlob stimmt”- stimmt!
Wünsche Ihnen, dass sich noch ganz oft auf die Schulter klopfen.
Liebe Elita Wiegand, was ein inspirierender und witziger Titel. Danke dafür. Das Angeber-Buch … Mir fällt dazu ein, dass mir meine Spirit-Freundin geschrieben hat, vorbereitend zum Auftakt eines Workshops in der Sprache einer frechen Göre: “Lieber Gott, mach mich fromm, dass ich krieg, was ich will dass ich bekomm” …. Ich lobe mich jeden Tag und will noch viel MEHR …. Herzlicher Morgengruß aus Hong Kong. Petra
Liebe Frau Schuseil,
ein schöner frecher Göre Spruch – mehr davon!
[...] gibt es hier im Blog auch einen Beitrag über das “Angeberbuch“. Und hier einigen Stimmen unserer [...]
Ihre Meinung!
Kategorien
Blogroll
Business-Club
Partner Blogs
Meta
Schlagwörter
Meistkommentiert
Letzte Artiel