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Der größte Bankraub aller Zeiten

Wolff Horbach 31 März 2009 5 Kommentare

Bankster

Bertolt Brecht hat in der Dreigroschenoper den vielzitieren Satz geschrieben: »… Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank? … «

Aber hier wäre selbst Bert Brecht noch die Spucke weggeblieben:
Bank, Banker, Bankrott: Der größte Bankraub aller Zeiten.

Ich habe es ja schon geahnt, aber das Ausmaß übersteigt doch meine schlimmsten Befürchtungen. Wer mich kennt, weiß, dass ich normalerweise ein sehr gelassener Mensch bin. Aber hier muss ich aufpassen, meine Contenance nicht zu verlieren. Vor allem, wenn die Bankräuber ungehindert weitermachen dürfen und jetzt der Steuerzahler die Zeche bezahlen soll.

Mich wundert, dass es noch so ruhig ist im Lande.

Update:  Dies ist kein Aprilscherz! Leider! 


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5 Kommentare »

  • Stefan sagte:

    Voll in’s Schwarze getroffen! RT twitter.com/whorbach “Der größte Bankraub aller Zeiten: http://tinyurl.com/cw43bw ” / +1Klick

    Ich denke mein re-tweet aus twitter sagt alles.

    <3liche Grüße und weiter so!
    Stefan

  • Elita Wiegand sagte:

    Lieber Wolfgang,
    den Artikel habe ich gelesen und bin fassungslos. Über die Ausmaße und Hintergründe war ich mir bisher in dem Umfang nicht informiert. Wie heißt es in dem Artikel: “Das Ganze ist ein gigantischer, unverschämter, aber wohl orchestrierter Raub von ein paar Bankern am Vermögen von Millionen von Sparern und zukünftigen sowie aktiven Pensionären.”
    Warum wir kusch sind und ruhig halten? Ohnmacht?

  • Wolff Horbach (author) sagte:

    Seltsamerweise scheint das kaum einen zu interessieren. Während die Verkäuferin für ein angeblich falsch abgerechtes Flaschenpfand von 1,30€ fristlos entlassen wird, können die größten Bankräuber aller Zeiten ruhig mit Ihrer Beute abziehen. Dafür wird jetzt der Steuerzahler zur Kasse gebeten. Es werden gigantische Schulden gemacht, die noch unsere Enkelkinder belasten werden.

    Und wir schauen einfach zu. Und hoffen, dass die Krise in ein paar Wochen vorbei ist. Ich bin fassungslos.

  • Florian Zurheiden sagte:

    Das schreit schon zum Himmel, das ist wahr! In vielen europäischen Ländern hat sich der Zorn auch schon auf die Straßen verlagert. In D ist es noch Empörung.
    Eine andere Art und Weise ist es den Menschen Lösungen in allen Bereichen des Lebens zu präsentieren, wie Zukunft gesichert werden kann. Deren praktische Umsetzung durch viele Menschen kann noch eine weitere Hebelwirkung auslösen und nicht nur den Finanzsektor systemimmanent aushebeln. Wir von der Zukunfts-Allianz haben den ersten Schritt gemacht und haben über unseren Zukunftsreport schon einige Alternativen dargestellt. Momentan noch der berühmte Tropfen auf den heißen Stein, aber was noch nicht ist…. .

  • WeHype sagte:

    Uns hat auch gewundert, dass die Krise nicht die Beachtung bekommt, die notwendig wäre, um richtig aus ihr zu Viele Medien halten den Ball aber sehr flach bei diesem Thema. Wer traut sich, mal richtig auf den Putz zu hauen?
    Man muss ja nicht gleich das komplette kapitalistische System in Frage stellen. Oder wäre das nur konsequent?

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