Jetzt ist’s genug – Mutmachertag 2009
2009-04-03, von Alexander Greisle
Ganz ehrlich: Ich habe die Schnauze gestrichen voll. Ich kann es nicht mehr hören. Krise hier, Weltuntergang da, Katastrophe Hinz und Kunz. Untergangsexperten haben Hochkonjunktur. Die Politik tut ihr übriges. Und manchmal hat man den Eindruck, dass die Krise grad ganz praktisch daherkommt.
Ich bin der Meinung, dass es damit jetzt genug ist. Wir brauchen eine Gegenbewegung. Offensichtlich geht es nicht nur mir so und deshalb beginnt sich gerade eine zu etablieren und will den Mutmachertag 2009, zum Beispiel am symbolträchtigen 17. Juni.
Mehr dazu bei Kai-Jürgen Lietz auf dem Entscheiderblog.
Wie schauts denn aus? Lust mitzumachen? Spread the word.
Sonnige Grüße,
Alexander





















Freitag 3. April 2009 um 12:50
[...] innovativ.in [...]
Freitag 3. April 2009 um 12:59
Einfach nur “munter machen” hilft alleine nicht – es muss einen Gegenbewegung her die unter anderem zum Ziel hat die Verantwortlichen dieser “Krise” zur Rechenschaft zu ziehen!
Freitag 3. April 2009 um 13:11
Sehe ich nicht so, Lutz. Das sind zwei verschiedene Dinge.
Ein Mutmachertag setzt ein positives Signal, das will ich.
Ich will das gar nicht mit “zur Rechenschaft ziehen” und ähnlichem. Klar: Man sollte das eine tun, das andere nicht lassen. Aber auf zwei Baustellen. Wer weiß, vielleicht kann das positive Signal auch was in der anderen Richtung bewegen.
Und: Den Mutmachertag können wir anstoßen. Ich will positive Signale, nicht Steine werfen.
Freitag 3. April 2009 um 13:26
Krisen wird es immer wieder geben. Wollten wir jedes Mal an die Verantwortlichen gehen, da hätten wir viel zu tun.
Was wir aber ändern können, das ist der mediale Reflex, über die Krise zu berichten, weil es doch einen so schönen Schauer auf dem Rücken auslöst.
Ich brauche doch die Zeitung gar nicht mehr zu lesen. Es steht ja ohnehin die Wiederholung von vor drei Monaten drin. Wir befinden uns in einer Schleife der ständigen Wiederholung. Den meisten ist es nicht bewusst, aber sie fallen ob der unendlichen Wiederholung in immer schlechtere Stimmung.
Ich verspreche mir vom Mutmachertag, zum einen diesen blödsinnigen Reflex zu sprengen und zum anderen die Wiederholung aufzubrechen. Sollten tatsächlich alle 20 offiziellen XING-Gruppen dieses Event auf die Beine stellen, dann berichten eben auch die Medien davon, die ansonsten nur die Krise herbeireden.
Ein schönes Wochenende!
Kai-Jürgen Lietz
Sonntag 5. April 2009 um 10:49
Wir brauchen nicht nur einen Mutmachertag, sondern wir brauchen eine Bewegung, die ständig Mut macht.
Ein Stein in diesem Mosaik ist sicher auch das Buch von Matthias zur Bonsen “Leading with life” aus dem vorherigen Gastbolg. Jede Organisation, die daran geht in diese Richtung arbeiten zu wollen, wird die Welt positiv verändern.
Es gibt viele positive Geschichten jeden Tag;lasst uns diese erzählen. Oft reicht es Menschen zuzuhören und ihnen Wertschätzung entgegenzubringen. Öfter mal Danke für eine Leistung, ein freundliches Wort an die Mitmenschen und der Mut wächst.
Grosse Firmen setzen Kurzarbeit ab; andere veru´zichetn in einer Woche ganz darauf, weil der Markt mehr verlangt. Die Solarenergie wird bei dem guten Wetter wieder interessant und jedes Solardach bringt wieder mehr Beschäftigung.
Die Liste lässt sich täglich verlängern.
Wir gestalten unsere Zukunft mit Mut nach vorne schauen.
Viel Erfolg dabi und noch einen schönen Sonntag
Michael Nothdurft
Montag 6. April 2009 um 08:22
Sehr gute Initiative! Danke Kai-Jürgen und Alexander. Ich mache auf jeden Fall mit. Ich habe nur gerade momentan keine Zeit, näher darauf einzugehen. Ich wollte nur schon mal kurz mein Zustimmungs-Signal geben und komme in Kürze ausführlicher darauf zurück.
Mittwoch 8. April 2009 um 19:31
[...] Kompetenz-Blog – innovativ.in – RenateBlaes – Die Maschinistin – IDeniz – Europadruck – Best-Practice-Business Blog – Monika Birkner – Faszination Kleben und Dichten Blog – Feel-Better-Blog – Die Blockbar – Hobbynomics.de – Schlagfertigkeit-Blog – Fjay.de [...]
Sonntag 12. April 2009 um 15:52
[...] nur Alexander Greisle flüchtet aus dem Jammertal und zeigt den Miesmachern die rote Karte. Ein Mutmacher Tag muss her, [...]
Sonntag 12. April 2009 um 21:16
Wir brauchen nicht nur einen Mutmachertag, sondern wir brauchen Menschen, die den “Mut” haben, das zu tun, was sie für wichtig halten. Damit meine ich, dass wir authentische Menschen/Unternehmer brauchen, die nicht nur auf Trampelpfaden durchs Leben gehen, sondern das umsetzen, was ihnen am Herzen liegt, von dem sie überzeugt sind. Dazu gehört offene und klare Kommunikation und nicht das oberflächliche Gelaber, von dem wir seit Jahren berieselt werden. Durch die Medien, durch die Politiker und vor allem durch die Gesellschaft als solche, die jeder von uns verkörpert.
Ja-Sager und Konformisten gehen mir schon seit Jahrzehnten auf die Nerven, weil sie mich nicht weiter bringen, sondern täglich behindern.
Es gibt zwar jede Menge von Zeitgenossen, die sich als Querdenker bezeichnen, aber denken allein bringt uns auch nicht weiter.