Blogparade: Eine Kultur des Scheiterns entwickeln

2009-04-16, von Petra Schuseil

pak-tai-temple-wanchai-4Blogparade vom 20. April bis 7. Mai. 
Die Kunst des Scheiterns. Eine Kultur des Scheiterns entwickeln
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Elita Wiegand hat mich eingeladen, in Ihrem Kreis mein Thema vorzustellen. Ich bin sehr glücklich darüber und wertschätze es sehr! Es passieren gerade sehr inspirierende Dinge, über die ich mich freue. An dieser Stelle also: Ein herzliches Danke, liebe Elita Wiegand!

Inspiriert haben mich in den letzten Tagen die Beiträge verschiedener Unternehmerinnen in der aktuellen existenzielle, dem Magazin für Frauen in der Wirtschaft. Zu Wort kamen unter anderem Buchautorin und Coach Sabine Asgodom und Anne Koark. Sie hat das Buch geschrieben: Insolvent und trotzdem erfolgreich. Von Elita gibt es hierzu ein Interview: http://www.innovativ-in.de/c.1886.htm.  Lesen Sie auch meinen viel diskutierten Blog-Artikel zum gleichen Thema auf meinem Lebenstempo-Blog.

“Eine Kultur des Scheiterns entwickeln. Wie gelingt uns sogar Freude am Scheitern?“ Scheitern will gelernt sein. Deshalb: Lassen Sie uns über das Scheitern reden. Überall herrscht Krisenstimmung. Am Finanzhimmel ziehen düstere Wolken entlang. Die Angst wird geschürt. Panikstimmung überall. Und doch geht unser Leben weiter, wir fahren in den Urlaub, genießen ein schönes Essen, lassen es uns gut gehen. Mutmacher-Blogparaden zum Thema „Krise als Chance“ werden ins Leben gerufen. 

In meiner Blog-Parade suche ich nach mutigen Menschen, die das Scheitern einkalkulieren, die eine Kultur des Scheiterns mitfördern oder die bereits gescheitert sind und sich aufgerappelt haben. Denn in der aktuellen Krise erscheint es schwierig gleich wieder Mut zu haben und die Chance zu sehen. Welches Lebenstempo braucht es? Was ist das richtige Maß? Was können wir tun, damit Scheitern gesellschaftsfähig wird? Oder ist es das bereits? Was heißt eigentlich Scheitern? Und wieso ist Scheitern in unseren Köpfen nicht anerkannt? Die Diskussion hat begonnen. Lassen Sie sie uns hiermit fortsetzen.

Angst ist ein schlechter Berater, lese ich in der “existenzielle”. Wie können wir mit unseren eigenen Ängsten rund um das Scheitern konstruktiv, kreativ und gelassen umgehen. Wer hat eine „Geschichte des Scheiterns“ und schreibt darüber? Was haben Sie unternommen auf Ihrem Weg des „Aufrappelns“?  Wo stehen Sie heute? Was sind Ihre Erfahrungen? Schreiben Sie uns. Erzählen Sie uns Ihre persönliche Strategie, verraten Sie uns Ihre Tipps. Aus persönlicher Erfahrung rund um die Wirtschaftskrise 2001 weiß ich sehr gut, dass sich aus dem offensichtlichen Scheitern spannende neue Entwicklungen ergeben können. Lesen Sie hierzu meinen persönlichen Beitrag zum Thema “Auf was kann ich verzichten?” Ich meine, dass man in der akuten Krise nicht sofort die Chance sieht … da müssen erstmal Träume begraben und Ohnmacht verarbeitet werden. Dann geht es ums “Überleben”, um neue Wege und Schritte … in welchem Tempo eigentlich?

Ich wünsche mir Ihre Anregungen, Gedanken und Inspirationen. Sie sind interessant nicht nur für jeden Solo-Unternehmer sondern auch für uns Coaches. Wie begleiten wir ermutigend und fördern gar die Freude am Scheitern? Mut setzt sich meiner Meinung nach zusammen aus Löwenmut, Langmut (das ist Geduld) und Demut. Drei Herzqualitäten, die uns in Krisenzeiten gelassen bleiben lassen. Das wünsche ich uns. Noch mehr Informationen im aktuellen Beitrag. Ich freue mich auf interessante Beiträge und grüße herzlich aus Hong Kong. Am Montag geht’s los. Ihre Petra Schuseil. Lebenstempo-Coach.

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7 Kommentare zu “Blogparade: Eine Kultur des Scheiterns entwickeln”

  1. Dagmar von Consolati sagt:

    Das ist eine tolle Initiative, die Petra Schuseil gestartet hat.
    Und ob wir eine neue Kultur des Scheiterns brauchen, die nicht den Geschmack der Versagens hat sondern die Fehler und Scheitern als Meilensteine auf dem Weg zur Verbesserung verstehen – und entsprechend damit umgehen.
    Ich mache bei dieser Blogparade sehr gern mit.
    Hoffentlich wird die Neugier es schaffen, die Angst vor Fehlern zu ersetzen.
    Fehlern mit Neugier zu begegnen, das hat nämlich was. So gibt es nämlich auch kluge Fehler. Sie nicht zu nutzen, wäre ein Fehler ;-)
    Dazu später mehr auf meinem Blog.
    Danke, Petra!
    Ich wünsche allen Lesern und Leserinnen ein schönes Wochenende!

  2. Anke Trischler sagt:

    Hut ab! Ein wichtiges und wertvolles Thema. Ist doch der Begriff des Scheiterns schon feste Größe in unserem Sprachgebrauch: er ist eine gescheiterte Existenz, um des Scheiterns willens, gescheiterte Beziehungen, zum Scheitern verurteilt uvm. Habe mal versuchsweise “scheitern” gegoogled – schauen Sie selbst:

    Artikel im manager magazin: schöner scheitern
    Hörprobe im ARD Radio: Scheitern für Fortgeschrittene
    Jede Menge Bilder, die das Scheitern visualisieren.
    Und natürlich Zitate rund ums scheitern.

    Und schön ist auch der Eintrag in wikipedia (siehe auch dort):
    “Scheitern ist
    - das Fehlschlagen eines Vorhabens.
    - in der Seefahrt ein Schiffsunglück, bei dem das Schiff vom Sturm auf Klippen oder eine felsige Küste geworfen wird und unter den Wellenstößen zerschellt (im Unterschied zum unversehrten Stranden).
    - in der Kunst eine seit der Renaissance verbreitete Pose, mit der Künstler ihre Verzweiflung (oder ihre Bescheidenheit) zum Ausdruck bringen, dass sie nicht gottgleich etwas Lebendiges schaffen können (siehe Vanitas).”

    Vielfach haben wir die Demut verlernt und vergessen, dass es Weiterentwicklungen nur dann geben wird, wenn Fehler passieren – und wir dann daraus lernen.

    Kurzum – bin gespannt.

  3. Petra Schuseil sagt:

    Liebe Dagmar, das wird spannend. Ich freue mich über Deine Gedanken und auch, dass Du als Sponsorin dabei bist. Herzlichen Dank und viele Grüße nach Berlin. Petra

  4. Petra Schuseil sagt:

    Liebe Anke Trischler, danke fürs Googlen und den Blick in Wikipedia. Das ist immer interessant und neue Gedanken können entstehen. Im Netzwerk “erfolgreiche Gewohnheiten” (www.erfolgreiche-gewohnheiten.de) habe ich die Blog-Parade ebenfalls angekündigt und noch folgendes ergänzt: Mit meiner Aktion mag ich der allgemeinen Krisen- und Panikstimmung eine Kraft entgegensetzen, die mutig und risikobereit ist. Es scheint, dass wir umdenken müssen. Arbeitsplätze sind nicht mehr sicher. Den EINEN Beruf in unserer Laufbahn gibt es nicht mehr. Also: Scheitern will gelernt sein in Zeiten wie diesen. Oder? Wenn ich an Robinson Crusoe denke, der ebenfalls Schiffbruch erlitt … war es nun ein beschwerlicher oder interessanter Weg, den er gehen mußte? Ich würde sagen, er hat Löwenmut, Langmut (ohja!!) und Demut bewiesen …. In diesem Sinne. Bin gespannt wie Sie. Herzlich. Petra Schuseil

  5. Petra Schuseil sagt:

    Und hier für alle Interessierte das Fazit der Blog-Parade
    http://petraschuseil.wordpress.com/2009/05/08/das-fazit-der-blog-parade-eine-kultur-des-scheiterns-entwickeln/

    Herzlichen Dank allen, die mitgeschrieben, mit diskutiert und gelesen haben.
    Viele Grüße aus einem sehr sonnigen Hongkong.
    Petra Schuseil
    Lebenstempo-Coaching

  6. Missesschnitzelpommesmayo sagt:

    Guter Beitrag

    Viel Erfolg weiterhin wuenscht

    http://www.brasil-news.de

    Havaianas, Brasilien, Online Shop, Lifestyle aus Brasilien

  7. Petra Schuseil sagt:

    Und zu guter letzt noch das kostenlose E-Book zur Blog-Parade “Eine Kultur des Scheiterns entwickeln. Über das Scheitern reden” zum Downlowd: http://petraschuseil.files.wordpress.com/2009/05/zusmmenfassung-blogparade.pdf

    Es sind viele interessante Beiträge zusammen gekommen. Mal philosophisch, mal sportlich betrachtet, auf jeden Fall immer optimistisch.

    Viel Spaß beim Schmökern.

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