Echter Zeitfresser in deutschen Unternehmen: Ein halber Arbeitstag pro Woche für Meetingkoordination
2009-04-23, von Tilman Eberle
Sowohl Manager als auch Angestellte im Büromanagement verbringen pro Woche beinahe fünf Arbeitsstunden mit der bloßen Koordination von Meetings: Das ist das Ergebnis der ersten internationalen Umfrage zum Thema Terminvereinbarung, die das Institut LMRMC im Auftrag von Doodle durchgeführt hat. Befragt wurden insgesamt 2.500 Personen zu gleichen Teilen in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, USA und in Skandinavien. Die Angaben der deutschen Studienteilnehmer entsprachen in weiten Teilen dem internationalen Durchschnitt.
Durchschnittlich sieben Meetings werden pro Woche vereinbart. Ob mit klassischen Kalendersystemen, mit Online-Kalendern, per Mail oder Telefon hat auf den Zeitaufwand für die Koordination der Meetings keinen nennenswerten Einfluss. Mit wöchentlich 4,9 Stunden beansprucht die Meetingkoordination etwa ein Achtel der Arbeitszeit von Managern und Angestellten im Büromanagement – und Zeit ist Geld: Über 4.000 € pro Jahr kostet diese Tätigkeit allein bei einer Assistentin mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 35.000 €. Bedenkt man den viel höheren Verdienst eines Managers, so wird klar, dass die Ineffizienz bei der Meetingkoordination einen erheblichen Kostenfaktor für Unternehmen darstellt. Für Deutschlands Wirtschaft geht der Aufwand für Terminkoordination in die Milliarden Euro pro Jahr.
Doodle macht sich stark für den Einsatz von Online-Terminplanung. Mit der Zeitersparnis könnte man einen halben Arbeitstag frei nehmen … das Wochenende fängt also schon am Freitagmittag an
Wie sieht das bei Ihnen aus?
Weitere Informationen zur Studie finden Sie in unserem Blog!
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