Transparenz braucht eine Netzwerkgesellschaft (Nachlese 28.05.09)
“Man kann sich heute nicht mehr verstecken, alles kommt heraus, alles wird transparent und wir sind viel mehr voneinander abhängig. Eine Netzwerkgesellschaft braucht Menschen, die glaubwürdig sind.” (Prof. Dr. Norbert Bolz)
Dieses Zitat ist Einstieg zum Mai-Forum innovativ.in Rhein Main, das am 28.05. im Uferatelier des Glasbildners Nabo Gaß stattfand. Um 19 Uhr füllte sich das Atelier am Rhein mit erwartungsvollen Gästen und aufgeregten Referenten: eine Versammlung von Querdenkern, Innovatoren und Wertschöpfern, die zum Thema Transparenz gemeinsam den Bogen vom Individuum (wo liegt meine eigene Klarheit und Wahrheit) über den Einfluß des Einzelnen auf Umwelt und Natur hin zu Fluch und Segen transparenter Prozesse in Unternehmen spannte. Eine integre Gesellschaft benötigt Transparenz. Aber: Wie weit lassen wir sie wirklich zu? Wo endet die Moral? Ab wann bin ich korrumpierbar? Und warum passiert eigentlich nichts, selbst wenn wir Transparenz haben? Daniela Schwan/TRANSPARENZ und Partnerin des Business Clubs, Katja Wiese/Naturefund, Manuela Kaps/inspiration! und Daniel Willam/Transparency Int. berichteten über ihre Erfahrungen mit dem Thema und stellten sich den Fragen der Gäste. Die Zeit verflog. Schon zu Beginn und zwischen den Vorträgen wurde angeregt diskutiert, wurden Gespräche aufgenommen und Kontakte entwickelt. Mit der Fragen nach den nächsten Veranstaltungen dieser Art verabschiedeten sich die Gäste – bis zum nächsten Mal.
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Ich war an dem Abend zugegen und fand ihn rundum gelungen und inspirierend.
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