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	<title>Kommentare zu: Wo sind die Unternehmensgr&#252;nder?</title>
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	<description>was Querdenker bewegt...</description>
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		<title>Von: Herbert</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2009/06/25/wo-sind-die-unternehmensgruender/comment-page-1/#comment-155142</link>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 15:20:11 +0000</pubDate>
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		<description>Eine neue Kultur der Selbstst&#228;ndigkeit ist eine sch&#246;ne Formulierung. Aber es m&#252;ssen nicht nur die ermutigt werden, die sich selbstst&#228;ndig machen wollen, sondern wie oben beschrieben auch die Einstellung dazu in Deutschland. Der Grund ist meiner Meinung immer Neid. Denn unterm Strich w&#228;ren wir doch alle gern unser eigener Chef. Aber bitte nur mit den positiven Nebeneffekten. Dass man R&#252;cklagen schaffen muss, um einnahmensschwache Monate zu &#252;berbr&#252;cken und sich dann auch entscheiden muss, welche geldanlage man dazu w&#228;hlt, wird gern von au&#223;en &#252;bersehen. Dass man sich dabei entscheiden muss, ob es Festgeld, ein Depot oder Tagesgeld und sich dann auf Seiten wie [url]http://www.die-tagesgeld-experten.de/[/url] informieren muss, um sich zu informieren und zu vergleich. Oder auch auf den Seiten der Komunen schauen sollte, ob online Formulare angeboten werden, die Beh&#246;rdeng&#228;nge vermeiden ... all dies sieht der Au&#223;enstehende nicht. Selbstst&#228;ndigkeit bedeutet viel Arbeit und ein hohes Risiko. Deswegen sollte es jedem geg&#246;nnt sein, der Erfolg hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine neue Kultur der Selbstst&#228;ndigkeit ist eine sch&#246;ne Formulierung. Aber es m&#252;ssen nicht nur die ermutigt werden, die sich selbstst&#228;ndig machen wollen, sondern wie oben beschrieben auch die Einstellung dazu in Deutschland. Der Grund ist meiner Meinung immer Neid. Denn unterm Strich w&#228;ren wir doch alle gern unser eigener Chef. Aber bitte nur mit den positiven Nebeneffekten. Dass man R&#252;cklagen schaffen muss, um einnahmensschwache Monate zu &#252;berbr&#252;cken und sich dann auch entscheiden muss, welche geldanlage man dazu w&#228;hlt, wird gern von au&#223;en &#252;bersehen. Dass man sich dabei entscheiden muss, ob es Festgeld, ein Depot oder Tagesgeld und sich dann auf Seiten wie [url]http://www.die-tagesgeld-experten.de/[/url] informieren muss, um sich zu informieren und zu vergleich. Oder auch auf den Seiten der Komunen schauen sollte, ob online Formulare angeboten werden, die Beh&#246;rdeng&#228;nge vermeiden &#8230; all dies sieht der Au&#223;enstehende nicht. Selbstst&#228;ndigkeit bedeutet viel Arbeit und ein hohes Risiko. Deswegen sollte es jedem geg&#246;nnt sein, der Erfolg hat.</p>
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		<title>Von: Anke Trischler</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2009/06/25/wo-sind-die-unternehmensgruender/comment-page-1/#comment-147612</link>
		<dc:creator>Anke Trischler</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 11:20:30 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Wolff, die B&#252;rokratie ist das eine. Aber vielmehr: Selbst&#228;ndigkeit hat in Deutschland etwas anr&#252;chiges. Fragen wir einmal herum, was einen Unternehmer ausmacht, dann sind das &quot;das gro&#223;e Auto, Mitarbeiter, die f&#252;r einen arbeiten, viel Geld, die Zweitwohnung auf der Ferieninsel&quot; usw. Aber eben leider nicht: Mut, Risikobereitschaft und Risikomanagement, Initiative, Verantwortung, Verbindlichkeit, Innovation .... 

Vor einigen Monaten er&#246;ffnete unserer lokaler B&#228;cker (mit echter Backstube) eine weitere Filiale mit kleinem Café. Die Reaktion unserer Sekret&#228;rin: &quot;Der kriegt den Hals nicht voll genug!&quot; Hallo? Gesch&#228;ft er&#246;ffnen, Arbeitspl&#228;tze schaffen, Arbeitsmittel kaufen, Steuern zahlen, d&#246;rfliche Infrastruktur, Versorgung sichern, selbst vor Ort sein bis es l&#228;uft - und das alles nur, um mit Br&#246;tchen unermesslich reich zu werden?

Mal abgesehen von dieser Anekdote: In Deutschland werden vor allem die gro&#223;en Unternehmen wahrgenommen mit eben jenen Managern, die gern das Geld anderer ausgeben und nicht den Unternehmenswert wahren bzw. Mehrwert schaffen. Aber gerade diese Unternehmen wurden bislang als der sichere Hafen bis zur Pensionierung angesehen. &#220;brigens ist es auch ganz angenehmen, wenn die Mitarbeitern Befehlsempf&#228;nger sind und nicht allzu viel selbst nachdenken. Das ist jetzt vorbei: den sicheren Hafen gibts nicht mehr. Selbst denken und handeln ist gefordert. Und sich auf sein eigenes K&#246;nnen verlassen und sich seiner selbst besinnen. Und eben genau das haben wir nicht gefordert und gef&#246;rdert. Wird Zeit, das jetzt endlich zu tun. Fangen wir selbst an: Sprechen wir &#252;ber die Freude, die unsere Selbst&#228;ndigkeit uns macht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Wolff, die B&#252;rokratie ist das eine. Aber vielmehr: Selbst&#228;ndigkeit hat in Deutschland etwas anr&#252;chiges. Fragen wir einmal herum, was einen Unternehmer ausmacht, dann sind das &#8220;das gro&#223;e Auto, Mitarbeiter, die f&#252;r einen arbeiten, viel Geld, die Zweitwohnung auf der Ferieninsel&#8221; usw. Aber eben leider nicht: Mut, Risikobereitschaft und Risikomanagement, Initiative, Verantwortung, Verbindlichkeit, Innovation &#8230;. </p>
<p>Vor einigen Monaten er&#246;ffnete unserer lokaler B&#228;cker (mit echter Backstube) eine weitere Filiale mit kleinem Café. Die Reaktion unserer Sekret&#228;rin: &#8220;Der kriegt den Hals nicht voll genug!&#8221; Hallo? Gesch&#228;ft er&#246;ffnen, Arbeitspl&#228;tze schaffen, Arbeitsmittel kaufen, Steuern zahlen, d&#246;rfliche Infrastruktur, Versorgung sichern, selbst vor Ort sein bis es l&#228;uft &#8211; und das alles nur, um mit Br&#246;tchen unermesslich reich zu werden?</p>
<p>Mal abgesehen von dieser Anekdote: In Deutschland werden vor allem die gro&#223;en Unternehmen wahrgenommen mit eben jenen Managern, die gern das Geld anderer ausgeben und nicht den Unternehmenswert wahren bzw. Mehrwert schaffen. Aber gerade diese Unternehmen wurden bislang als der sichere Hafen bis zur Pensionierung angesehen. &#220;brigens ist es auch ganz angenehmen, wenn die Mitarbeitern Befehlsempf&#228;nger sind und nicht allzu viel selbst nachdenken. Das ist jetzt vorbei: den sicheren Hafen gibts nicht mehr. Selbst denken und handeln ist gefordert. Und sich auf sein eigenes K&#246;nnen verlassen und sich seiner selbst besinnen. Und eben genau das haben wir nicht gefordert und gef&#246;rdert. Wird Zeit, das jetzt endlich zu tun. Fangen wir selbst an: Sprechen wir &#252;ber die Freude, die unsere Selbst&#228;ndigkeit uns macht.</p>
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	<item>
		<title>Von: Michael (Baudax)</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2009/06/25/wo-sind-die-unternehmensgruender/comment-page-1/#comment-147538</link>
		<dc:creator>Michael (Baudax)</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 09:07:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.innovativ-in.de/blog/?p=3686#comment-147538</guid>
		<description>@Wolff
Zustimmung. Es sind nat&#252;rlich viele b&#252;rokratische Hemmnisse, die die Selbst&#228;ndigkeit erschweren, von den Banken als Hauptverhinderer will ich gar nicht reden; aber wer es wirklich will, der schafft es auch. Jede Selbst&#228;ndigkeit schafft auch Arbeitspl&#228;tze, schon deshalb brauchen wir Existenzgr&#252;nder.
Leider haben wir jetzt (ich sehe das immer wieder) eine Generation Hosenschei...., die lieber in einer, (wenn auch unbequemen und unsicheren) Komfortzone verharrt,  als eine Ver&#228;nderung in ihrem Leben herbeif&#252;hrt.
Als Gl&#252;cksforscher wirst Du verstehen, dass f&#252;r mich das gr&#246;&#223;te Gl&#252;ck ist, frei zu sein in meinen Entscheidungen. Beruflich begann mein Wunsch w&#228;hrend meiner Ausbildung, als ich mit einem Vorschlag bei meinem Chef abblitzte. Da habe ich mir geschworen (damals 23 alt) ich mache mich selbst&#228;ndig. Es hat  aber dann noch 13 Jahre gedauert. Ich habe den Schritt nie bereut, auch wenn ich vor Sorgen manche Nacht senkrecht im Bett geschlafen habe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wolff<br />
Zustimmung. Es sind nat&#252;rlich viele b&#252;rokratische Hemmnisse, die die Selbst&#228;ndigkeit erschweren, von den Banken als Hauptverhinderer will ich gar nicht reden; aber wer es wirklich will, der schafft es auch. Jede Selbst&#228;ndigkeit schafft auch Arbeitspl&#228;tze, schon deshalb brauchen wir Existenzgr&#252;nder.<br />
Leider haben wir jetzt (ich sehe das immer wieder) eine Generation Hosenschei&#8230;., die lieber in einer, (wenn auch unbequemen und unsicheren) Komfortzone verharrt,  als eine Ver&#228;nderung in ihrem Leben herbeif&#252;hrt.<br />
Als Gl&#252;cksforscher wirst Du verstehen, dass f&#252;r mich das gr&#246;&#223;te Gl&#252;ck ist, frei zu sein in meinen Entscheidungen. Beruflich begann mein Wunsch w&#228;hrend meiner Ausbildung, als ich mit einem Vorschlag bei meinem Chef abblitzte. Da habe ich mir geschworen (damals 23 alt) ich mache mich selbst&#228;ndig. Es hat  aber dann noch 13 Jahre gedauert. Ich habe den Schritt nie bereut, auch wenn ich vor Sorgen manche Nacht senkrecht im Bett geschlafen habe.</p>
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	<item>
		<title>Von: Wolff Horbach</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2009/06/25/wo-sind-die-unternehmensgruender/comment-page-1/#comment-147404</link>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 09:56:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.innovativ-in.de/blog/?p=3686#comment-147404</guid>
		<description>@ Marcus Bittner:
Ich kann Ihre Worte nur unterstreichen. Wir brauchen mehr unternehmerisches Denken und Handeln in allen Gesellschaftsschichten und Institutionen.

Ich meine, es w&#228;re der Apple-Boss Steven Jobs gewesen, der einmal gesagt hat: &quot;Das Schlimmste ist, wenn man sich am Ende des Lebens eingestehen muss, dass mal nicht einmal gescheitert ist&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Marcus Bittner:<br />
Ich kann Ihre Worte nur unterstreichen. Wir brauchen mehr unternehmerisches Denken und Handeln in allen Gesellschaftsschichten und Institutionen.</p>
<p>Ich meine, es w&#228;re der Apple-Boss Steven Jobs gewesen, der einmal gesagt hat: &#8220;Das Schlimmste ist, wenn man sich am Ende des Lebens eingestehen muss, dass mal nicht einmal gescheitert ist&#8221;.</p>
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		<title>Von: Wolff Horbach</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2009/06/25/wo-sind-die-unternehmensgruender/comment-page-1/#comment-147402</link>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 09:45:56 +0000</pubDate>
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		<description>@ Gaba:
Es ist sicherlich so, dass wir eindeutig zu viele Vorschriften und Hemmnisse haben, die potentielle Gr&#252;nder abschrecken. Aber das kann es nicht alleine sein. Es gibt so viele Menschen, die sich t&#228;glich &#252;ber ihren Chef beschweren, die jeden Tag wieder in den Laden gehen, den sie eigentlich nicht m&#246;gen, aber den Hintern nicht hoch kriegen, etwas Eigenes zu wagen. 

@ Jane:
Falsch behauptet: Ich bin seit 26 Jahren selbstst&#228;ndig und habe es bisher keinen Tag bereut. Ich habe vorher im Forschungszentrum J&#252;lich gearbeitet und h&#228;tte dort sicherlich einen sicheren Arbeitsplatz bis zur Pensionierung gehabt. Aber mich hat gereizt, eigene Ideen zu entwickeln. Ausl&#246;ser waren damals die Perspektiven der aufkommenden Computertechnologie.

Ich k&#246;nnte keine 1000 Gr&#252;nde nennen, warum es in D so schwierig sein sollte, sich selbstst&#228;ndig zu machen. Ich w&#252;rde mich nicht mal der M&#252;he unterziehen, so lange dar&#252;ber nachzudenken. Klar haben wir eine Reihe von Hemmnissen, die nicht sein m&#252;ssten. Aber ich glaube, dass viele Hemmnisse nur im Kopf sind.

Ich k&#246;nnte aber mindestens 1000 Gr&#252;nde nennen, warum es sich lohnt, selbstst&#228;ndig zu sein. Ich bin ein freier Mann. Nat&#252;rlich muss ich Vorschriften einhalten. Aber muss ich das als Angestellter nicht auch? Nat&#252;rlich habe ich mich als Unternehmer des &#246;fteren &#252;ber bekloppte Regelungen ge&#228;rgert. Aber tut das nicht jeder Angestellte auch?

Ist es nicht verr&#252;ckt, dass nach Umfragen BWL-Studenten kurz vor dem Studienabschluss alle zu gro&#223;en Konzernen wie BMW oder McKinsey wollen, sich aber kein einziger selbstst&#228;ndig machen will? Die gleichen Leute, die ein, zwei Jahre sp&#228;ter wie die Rohrspatzen schimpfen, dass sie wie die Verr&#252;ckten schuften m&#252;ssen, aber keinerlei Freiheit haben.

Was wir brauchen, ist &lt;strong&gt;eine eine neue Kultur der Selbstst&#228;ndigkeit&lt;/strong&gt;. Dazu geh&#246;rt sowohl der Abbau von unsinnigen Vorschriften als auch das Ermutigen und Sichtbarmachen von Freiheit und Gestaltung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Gaba:<br />
Es ist sicherlich so, dass wir eindeutig zu viele Vorschriften und Hemmnisse haben, die potentielle Gr&#252;nder abschrecken. Aber das kann es nicht alleine sein. Es gibt so viele Menschen, die sich t&#228;glich &#252;ber ihren Chef beschweren, die jeden Tag wieder in den Laden gehen, den sie eigentlich nicht m&#246;gen, aber den Hintern nicht hoch kriegen, etwas Eigenes zu wagen. </p>
<p>@ Jane:<br />
Falsch behauptet: Ich bin seit 26 Jahren selbstst&#228;ndig und habe es bisher keinen Tag bereut. Ich habe vorher im Forschungszentrum J&#252;lich gearbeitet und h&#228;tte dort sicherlich einen sicheren Arbeitsplatz bis zur Pensionierung gehabt. Aber mich hat gereizt, eigene Ideen zu entwickeln. Ausl&#246;ser waren damals die Perspektiven der aufkommenden Computertechnologie.</p>
<p>Ich k&#246;nnte keine 1000 Gr&#252;nde nennen, warum es in D so schwierig sein sollte, sich selbstst&#228;ndig zu machen. Ich w&#252;rde mich nicht mal der M&#252;he unterziehen, so lange dar&#252;ber nachzudenken. Klar haben wir eine Reihe von Hemmnissen, die nicht sein m&#252;ssten. Aber ich glaube, dass viele Hemmnisse nur im Kopf sind.</p>
<p>Ich k&#246;nnte aber mindestens 1000 Gr&#252;nde nennen, warum es sich lohnt, selbstst&#228;ndig zu sein. Ich bin ein freier Mann. Nat&#252;rlich muss ich Vorschriften einhalten. Aber muss ich das als Angestellter nicht auch? Nat&#252;rlich habe ich mich als Unternehmer des &#246;fteren &#252;ber bekloppte Regelungen ge&#228;rgert. Aber tut das nicht jeder Angestellte auch?</p>
<p>Ist es nicht verr&#252;ckt, dass nach Umfragen BWL-Studenten kurz vor dem Studienabschluss alle zu gro&#223;en Konzernen wie BMW oder McKinsey wollen, sich aber kein einziger selbstst&#228;ndig machen will? Die gleichen Leute, die ein, zwei Jahre sp&#228;ter wie die Rohrspatzen schimpfen, dass sie wie die Verr&#252;ckten schuften m&#252;ssen, aber keinerlei Freiheit haben.</p>
<p>Was wir brauchen, ist <strong>eine eine neue Kultur der Selbstst&#228;ndigkeit</strong>. Dazu geh&#246;rt sowohl der Abbau von unsinnigen Vorschriften als auch das Ermutigen und Sichtbarmachen von Freiheit und Gestaltung.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Marcus Bittner</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2009/06/25/wo-sind-die-unternehmensgruender/comment-page-1/#comment-147399</link>
		<dc:creator>Marcus Bittner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 09:12:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.innovativ-in.de/blog/?p=3686#comment-147399</guid>
		<description>Klar, &#252;ber die Rahmenbedingungen des Unternehmertums kann man immer lamentieren und das ist auch richtig. Aber sind es nicht genau diese Argumente, die ein Bild vermitteln, dass eine Gr&#252;ndung quasi nicht m&#246;glich erscheint? Die b&#252;rokratischen H&#252;rden aber auch eine Spiegelbild unserer Gesellschaft. Zum Beispiel wird  Unternehmerisches Denken in Schule, Ausbildung und Studium kaum gef&#246;rdert. Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist, dass wir keine Kultur des Scheitern haben. Eine gescheiterte Gr&#252;ndung ist schlimmer als gar nicht zu gr&#252;nden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klar, &#252;ber die Rahmenbedingungen des Unternehmertums kann man immer lamentieren und das ist auch richtig. Aber sind es nicht genau diese Argumente, die ein Bild vermitteln, dass eine Gr&#252;ndung quasi nicht m&#246;glich erscheint? Die b&#252;rokratischen H&#252;rden aber auch eine Spiegelbild unserer Gesellschaft. Zum Beispiel wird  Unternehmerisches Denken in Schule, Ausbildung und Studium kaum gef&#246;rdert. Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist, dass wir keine Kultur des Scheitern haben. Eine gescheiterte Gr&#252;ndung ist schlimmer als gar nicht zu gr&#252;nden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jane</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2009/06/25/wo-sind-die-unternehmensgruender/comment-page-1/#comment-147395</link>
		<dc:creator>Jane</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 07:40:05 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Herr Horbach,
so wie sie die Frage stellen, m&#246;chte ich behaupten, dass Sie auch nicht selbsst&#228;ndig sind (ich wei&#223; es leider nicht). Denn wenn Sie es w&#228;ren, k&#246;nnten Sie 1000 Gr&#252;nde nennen, warum es in Dtl. so schwierig ist selbstst&#228;ndig zu sein. Ich nenne nur ein paar Stichpunkte: Banken, Krankenkassen, IHK, Finanzamt, Rentenanstalten, Gemeinden - Institutionen die einem das Leben als Selbstst&#228;ndige eher behindern statt f&#246;rdern. Und alle haben eins gemeinsam: sie halten schon die Hand auf, auch wenn das Gesch&#228;ft noch gar nicht gegr&#252;ndet ist bzw. grade eben gegr&#252;ndet ist. So lange, wie ein Selbstst&#228;ndiger gegeb&#252;ber einem Angestellten benachteiligt ist, wird sich da auch nicht &#228;ndern. Und das hat nichts mit fehlendem Mut zum Risiko zu tun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Horbach,<br />
so wie sie die Frage stellen, m&#246;chte ich behaupten, dass Sie auch nicht selbsst&#228;ndig sind (ich wei&#223; es leider nicht). Denn wenn Sie es w&#228;ren, k&#246;nnten Sie 1000 Gr&#252;nde nennen, warum es in Dtl. so schwierig ist selbstst&#228;ndig zu sein. Ich nenne nur ein paar Stichpunkte: Banken, Krankenkassen, IHK, Finanzamt, Rentenanstalten, Gemeinden &#8211; Institutionen die einem das Leben als Selbstst&#228;ndige eher behindern statt f&#246;rdern. Und alle haben eins gemeinsam: sie halten schon die Hand auf, auch wenn das Gesch&#228;ft noch gar nicht gegr&#252;ndet ist bzw. grade eben gegr&#252;ndet ist. So lange, wie ein Selbstst&#228;ndiger gegeb&#252;ber einem Angestellten benachteiligt ist, wird sich da auch nicht &#228;ndern. Und das hat nichts mit fehlendem Mut zum Risiko zu tun.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: gabaretha</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2009/06/25/wo-sind-die-unternehmensgruender/comment-page-1/#comment-147391</link>
		<dc:creator>gabaretha</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 06:40:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.innovativ-in.de/blog/?p=3686#comment-147391</guid>
		<description>Abgesehen von der Schwierigkeit zur Entscheidung, die Verantwortung mit allen M&#246;glichkeiten und Risiken selbst zu &#252;bernehmen, sind nach meiner Erfahrung viele weitere &quot;Voraussetzungen&quot; f&#252;r ein Leben als Unternehmer zu erf&#252;llen. Nach meiner Ansicht m&#252;ssten beh&#246;rdliche Vorschriften und Steuergesetze deutlich vereinfacht und transparenter gestaltet werden, damit sich mehr Menschen trauen, ihre Ideen selbstst&#228;ndig umzusetzen. Viele staatliche Vorgaben schr&#228;nken h&#228;ufig den Handlungsspielraum eines unternehmungswilligen Menschen ein.
Beispiel: Wer ein Gewerbe anmeldet, muss eine entsprechende Anzahl an privaten Parkm&#246;glichkeiten zur Verf&#252;gung stellen, um eine Genehmigung zu erhalten ;-)
...und auch die andere Seite: Die Anzahl an amtlichen Ver&#246;ffentlichungen von Betriebsstilllegungen und Konkursen sprechen ihre eigene Sprache.
Gute Ideen wollen aktiv umgesetzt und mit pers&#246;nlichem Einsatz und Mut vertreten werden. Meine Meinung: Nicht jeder kann alles k&#246;nnen - aber jeder kann alles lernen.
Viele liebe Gr&#252;&#223;e aus dem Isartal,
besser und besser,
Gaba</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Abgesehen von der Schwierigkeit zur Entscheidung, die Verantwortung mit allen M&#246;glichkeiten und Risiken selbst zu &#252;bernehmen, sind nach meiner Erfahrung viele weitere &#8220;Voraussetzungen&#8221; f&#252;r ein Leben als Unternehmer zu erf&#252;llen. Nach meiner Ansicht m&#252;ssten beh&#246;rdliche Vorschriften und Steuergesetze deutlich vereinfacht und transparenter gestaltet werden, damit sich mehr Menschen trauen, ihre Ideen selbstst&#228;ndig umzusetzen. Viele staatliche Vorgaben schr&#228;nken h&#228;ufig den Handlungsspielraum eines unternehmungswilligen Menschen ein.<br />
Beispiel: Wer ein Gewerbe anmeldet, muss eine entsprechende Anzahl an privaten Parkm&#246;glichkeiten zur Verf&#252;gung stellen, um eine Genehmigung zu erhalten <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
&#8230;und auch die andere Seite: Die Anzahl an amtlichen Ver&#246;ffentlichungen von Betriebsstilllegungen und Konkursen sprechen ihre eigene Sprache.<br />
Gute Ideen wollen aktiv umgesetzt und mit pers&#246;nlichem Einsatz und Mut vertreten werden. Meine Meinung: Nicht jeder kann alles k&#246;nnen &#8211; aber jeder kann alles lernen.<br />
Viele liebe Gr&#252;&#223;e aus dem Isartal,<br />
besser und besser,<br />
Gaba</p>
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