Archiv für Juli, 2009

Palomar5 sucht Visionäre für die Arbeitswelt von morgen

2009-07-31, von Elita Wiegand

Die digitale Generation hat die Nase voll vom „old Business”. Ihre Vorstellungen von Arbeit haben sich komplett verändert und in den tradierten Unternehmen gehen ihre Bedürfnisse unter. „Inzwischen prallen Welten aufeinander”, sagt Jonathan Imme. Ihn habe ich gerade interviewt (das Interview ist jetzt bei uns online) und er hat mir erzählt, wie in Unternehmen gute Ideen von Mitarbeitern “getötet” werden.  “Wir vermissen Transparenz in der Kommunikation und Geschwindigkeit in der Information.” Schluss mit den altbackenen Strukturen!

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Sechs junge Leute haben in Berlin das Non-Profit Projekt „Palomar5“, gegründet und die Initiative ergriffen, um Veränderungen für die Arbeitswelt von morgen aktiv zu gestalten.

palomar5-team-blog1Im Herbst startet in der Berliner Malzfabrik ein sechswöchiges Innovationcamp. Dafür werden 30 junge Wissenschaftler, Querdenker, Entrepreneurs, Künstler,  aber auch Hacker oder Programmierer aus aller Welt gesucht. Auf der Website können sich Interessierte bis zum 15. August 2009 bewerben.

Ideen erlebbar machen
Sechs Wochen ein Experimentierfeld für Visionäre – wow!
„Barcamps oder Think-Tanks hören immer dann auf, wenn es eigentlich spannend wird”, sagt der Sprecher. “Wir wollen die Ideen erlebbar machen – egal ob in Form von Software, Szenario-Spielen, Modellprojekten oder Prototypen.”

Hauptsponsor Telekom
Huch – die Telekom hat das Sponsoring übernommen. Der Konzern will Verständnis dafür entwickeln, wie man die Arbeitswelt für die „Digital Natives” gestalten muss. Dass die Telekom sicherlich auch ihr Image aufpolieren will, bewerten wir in diesem Fall positiv und vielleicht wird der nächste Innovationsprozess im Konzern ein Camp nach dem Vorbild von Palomar5 sein.

Die Ergebnisse des Innovationcamp wird Palomar5 auf einem Summit vorstellen, zu dem Entscheider aus der Wirtschaft und Politik eingladen werden.

Wie kommt hier das Innovationcamp von Palomar5 an?

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Web 2.0 Tipp: Fotos professionell bearbeiten

2009-07-29, von Elita Wiegand

Fotos, Fotos, Fotos: Nicht jedes Bild ist scharf, kontrastreich oder vom Ausschnitt okay. Seit vielen Jahren benutze ich Photoshop. Muss nicht sein. FotoFlexer ist kostenlos und damit kann man die digitalen Fotos umfangreich professionalisieren. Ist für Fortgeschrittene okay, aber auch für Anfänger ideal, weil die Anwendungen Schritt für Schritt erklärt werden.

Gute Funktionen

fotoflexerDas Programm bietet so ziemlich alles, was man für eine Bildbearbeitung benötigt: Drehen, spiegeln, ausschneiden. Es gibt Werkzeuge, um die Fotos zu manipulieren, Stifte, Radiergummi, Füller und Pipette sind inbegriffen. Man kann die  roten Augen entfernen, Kontraste und  Effekte einbauen, glätten, scharfzeichnen.  Sie können Ihr Foto mit Text versehen, den Weichzeichner einsetzen, Falten glätten, ein Poster entwerfen und, und, und.

Flickr, Myspace und Co.
Wer sich einloggt, kann seine Fotos direkt online speichern oder sich über seinen Account bei Flickr, Myspace- oder Facebook austauschen.

Urteil: Einfache Anmeldung. FotoFlexer gibt es auch in deutscher Sprache, allerdings mit weniger Anwendungen.  Die Funktionen sind relativ einfach zu bedienen und werden teilweise erklärt.
Note: Gut.  Ist auf jeden Fall eine lohnenswerte Alternative zu gekauften Programmen.
Web: http://fotoflexer.com

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Guerilla Marketing: Wisch und weg

2009-07-23, von Elita Wiegand

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Wer hat denn hier den Kaffee umgeworfen? 

 

 

 

 

Auf der 7th Avenue in New York floss heißer, echter Kaffee aus dem überdimensionalen Becher.  Mit dieser  Guerilla- Marketing- Aktion hat “Bounty Paper” auf sich aufmerksam gemacht. Ist doch ein Hingucker, oder?

  via: toxel.com

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Google fällt ins Sommerloch

2009-07-22, von Elita Wiegand

Es ist Sommerloch. Hinterbänkler des Bundestages nutzen das Sommerloch, um auch mal in den Medien zu erscheinen. Und auch andere machen auf sich aufmerksam.  
Die Fittkau & Maaß Consulting GmbH ist in Sachen Internet unterwegs (habe ich gegoogelt) und Fittkau & Maaß hat eine Performance-Marketing-Agentur (wen bitte?) beauftragt, eine Umfrage zu starten. Eine Umfrage ist immer gut für die PR. Meistens belegen Studien, was man schon immer geahnt hat. Manchmal kommt  bei einer Umfrage aber auch etwas völlig Neues heraus. (ist noch besser für die PR)

 

In unserem Falle aber ist das Ergebnis frappierend. Die Agentur hat nämlich herausgefunden, (man lese und staune!) dass die Mehrheit der deutschen User ohne Google & Co. aufgeschmissen wäre.

 

Hätte man uns doch vorher mal gefragt :-)

 

 

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Der Bauernhof der Zukunft

2009-07-21, von Elita Wiegand

Wie hieß der fromme Spruch? „Seid fruchtbar und vermehret Euch!” Haben wir alle umgesetzt und daraus sind sechs Milliarden Menschen geworden. Im Jahre  2050 werden etwa neun Milliarden auf der Erde leben, davon werden wiederum zwei Drittel in Städten wohnen, schätzt die UNO. Doch wie werden wir die Herausforderungen meistern? Wie die  Energie-und Ressourcenverbrauch in den Metropolen nachhaltig gestalten? Wir werden Luft, sauberes Wasser und Ernährung  sichergestellt?  Um die Menschen in den Ballungszentren  zu versorgen, hat das schwedisch-amerikanische Unternehmen Plantagon den Bauernhof der Zukunft konzipiert.

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 Das massive städtische Gewächshaus mit der sphärischen Kuppel befindet sich derzeit noch in der Entwicklungsphase. Doch schon jetzt steht fest: Die Lebensmittelfarm wird die ökologischen Ressourcen schonen, es entfallen Transportkosten und die Lebensmittel werden direkt an die Verbraucher in den Metropolen geliefert. Wie genau das Plantagon System funktioniert, ist noch unbekannt. Die Technik liegt in den Händen der Engineering-Consulting-Firma Sweco. Das erste städtische Gewächshaus  der Zukunft soll in drei Jahren fertig gestellt sein. Ackerbau und Viehzucht sind mir immer noch lieber, aber wie anders lassen sich die Probleme der Versorgung in den dicht besiedelten Megastädten in Zukunft  lösen? 

Via: inhabitat

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Z_punkt Studie: Wie werden wir morgen arbeiten?

2009-07-19, von Elita Wiegand

Nun sitze ich in meinem Home-Office, arbeite am Sonntag, bin meine eigene Chefin und habe mich gerade über Skype ausgetauscht. Was berechtigt mich also über das Büro der Zukunft zu schreiben? Bin halt eine typische Vertreterin der „Easy Economy” und habe den Antrieb, dass sich die Arbeitswelt endlich auch anderswo verändert.

Ein frommer Wunsch, ich weiß.

Büromauern einreißen

Inzwischen solidarisieren sich immer mehr Wissensarbeiter mit den „Bürosklaven”, schaffen Öffentlichkeit und liefern Sprengstoff, um die dicken Mauern einzureißen. Weg mit den behäbigen Strukturen, mit bürokratischen Prozessen und hierarchischen Unternehmensformen. Markus Albers zum Beispiel hat mit seinem Buch „Morgen komm ich später rein” jede Menge Denkanstöße und Diskussionsstoff geliefert. „ Wir müssen uns nur trauen! Dann ist das Ende des Büros in Sicht”, sagt nicht nur der Journalist und Autor. Sascha Lobo und Holm Friebe haben mit ihren Buch „Wir nennen es Arbeit” wach gerüttelt. Die neue Plattform „Co-Working News” von Alexander Greisle, (work. innovation). (Alex hat gerade aktuell einen Beitrag über die Digital Natives veröffentlicht.)  Florian Rustler (creaffective) und Felix Schürholz (ideengeber.org) setzen sich für die Arbeitswelt von morgen ein. Und die Forsight Company Z_punkt hat auf der Messe Orgatec  rund 2.200 Besucher befragt, wie sie künftig arbeiten wollen.

Die Befragten der Orgatec gehen von folgenden Entwicklungen aus:

  • 53 Prozent erwarten eine Zunahme von flexiblen Arbeitszeiten und wechselnde Arbeits-Teams
  • 78 Prozent glauben, dass der Stress am Arbeitsplatz zunehmen wird
  • 68 Prozent gehen davon aus, dass Unternehmen in Zukunft stärker auf die Selbstorganisation und das Eigen-Engagement der Mitarbeiter setzen

Naturnahes Bistro in der Kreativ-Ökonomie
Die Auswertung des kollektiven Z_punkt Think Tanks hat ergeben, dass das Traumbüro der Zukunft so etwas sein könnte wie ein „naturnahes Zugbistro in der Kreativ-Ökonomie”. Darunter ist zu verstehen, dass das ideale Büro der Zukunft einen flexiblen und mobilen Arbeitsort darstellen könnte, der dennoch eine gewisse Planbarkeit der Arbeitszeiten und -tätigkeiten ermöglicht. Zudem soll der Arbeitsplatz offen und kommunikativ sein, mit direktem Zugang zur Natur oder mit vielen Grünpflanzen und sinnlichen Elementen. Das Ergebnis ist in mancherlei Hinsicht überraschend. Die “Ultima Office” Umfrage ist inzwischen auch als Buch erschienen - zudem gibt es einen Hintergrundbericht zu dem Ergebnis.  Und ich habe Andreas Neef, Geschäftsführer von Z_punkt  zum Thema “Arbeiten in der Zukunft” interviewt.

Diskussionsstoff zum Büro der Zukunft. Los geht’s…

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Deutschlandklickt.de: Der Kick mit dem Klicks

2009-07-18, von Elita Wiegand

Ihr Geschäftsmodell ist ein Experiment und bisher einmalig.  Der Kick zu den Klicks kam den beiden Gründern Murat Icer und Tayfun Aksun bei einem Brainstorming ihrer vielen Kreativ-Abende.  Erlebnis-Shopping im Internet? Ihre spezielle Idee haben sie vor zwei Jahren umgesetzt und eine Plattform eröffnet,  die Shopping und Spaß verbindet. Bei Deutschlandklickt.de  gibt es kostengünstige Produkte, Überraschungspakete oder Joker, die der Klicker ergattert, wenn er eine Wissensfrage beantwortet. Die Teilnahme an den Klick-Kampagnen ist kostenlos und man wird per Mail über das nächste „Spiel” informiert.

Vorsicht! Ansteckungsgefahr 
Das Klick-Fieber ist natürlich ansteckend und wer  davon gepackt wird, kann weitere Klicks kaufen. Habe ich natürlich ausprobiert und zähle damit zu den 60 Prozent der weiblichen Klicker. Gestern habe ich die beiden Macher von Deutschlandklickt.de in Düsseldorf besucht. Murat Icer und Tayfun Aksun sind Mutmacher, da sprudeln die Ideen, erzählen sie begeistert über ihre Pläne und sie sind vom Ehrgeiz gepackt. „Wir sind ein Startup und haben unser Projekt selbst finanziert. Da fehlte das Geld für Marketing, um Deutschlandklickt.de bekannt zu machen”, erzählt Geschäftsführer Murat Icer. Exciting Commerce  ist ein Fan “Alles 2Null”  hat berichtet - es klappt also mit der Mundpropaganda, denn der Chef der Plattform  investiert keinen Cent in Werbung und steckt die Mittel lieber  in die technische Entwicklung der Community.

Live-Shopping Konzepte für Unternehmen
Inzwischen kommt das Live-Shopping Konzept an: 30.000 Teilnehmer haben sich registriert und nutzen Deutschlandklickt.de , um spielerich zu shoppen. „Wir haben viele Ideen, die für Unternehmen interessant sind, die neue Konzepte beim Online- Shopping umsetzen wollen”, sagt Tayfun Aksun. Ihre Ideenfabrik für Unternehmen wird bald im Web eröffnet. Ihr Ziel: Sie wollen sich als Ideengeber und Berater für Live-Shopping Konzepte positionieren und  betreuen schon jetzt  Projekte von Unternehmen. Mir gefällt der Unternehmergeist der Beiden. Noch können sie von der Egenium GmbH allein nicht leben. Murat Icer arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni und Tayfun Aksun ist Berater für Zielgruppenmarketing.  Doch ihre Ideen werden gebraucht, davon bin ich überzeugt. 

Haben Sie schon mal geklickt? Was ist Ihre Meinung zu Live-Shopping Konzepten?

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Krisengerede

2009-07-18, von Wolff Horbach

Heute Morgen fielen mir gleich mehrere Artikel auf, die “die Krise” im Titel oder zumindest im Teaser hatten: “Google wächst auch in der Krise” schreibt golem.de und Spiegel Online berichtet über die Internationale Funkausstellung: “Ifa trotzt der Krise“.

Das zeigt doch eins: es gibt nicht DIE Krise, die für jeden und alles gilt. Sondern innovative und attraktive Angebote finden auch jetzt oder gerade jetzt ihre Käufer. Geld ist ja genügend da. Es fehlt uns nur an Vertrauen.

Auch wenn Sie es schon tausend Mal gelesen oder gehört haben: Im Chinesischen besteht der Begriff Krise aus zwei Zeichen. Das erste Zeichen bedeutet Risiko, das zweite Chance.

Schönes Wochenende.

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Verantwortung jetzt!

2009-07-15, von Elita Wiegand

fritz_lietsch_195x1681Die Welt ist klein. Wir können etwas Großes bewegen. Dazu brauchen wir in der vernetzten Welt wenig: Einer fängt an, andere kommen dazu, es entstehen Wellen. Fritz Lietsch plädiert dafür, dass die Wirtschaft grün wird. Er ist aktiv auf ECO World und ist Herausgeber des Forums Nachhaltig Wirtschaften. Jetzt heißt es “Nachhaltigkeit trotz(t) Krise” -  wir sind alle aufgefordert Stellung zu beziehen.

Gestaltung des 21. Jahrhunderts
Verantwortung  jetzt!  heißt die Plattform, die an die zwei Impulskonferenzen gekoppelt ist. In Kooperation mit dem Deutschen Naturschutzring und ausgewählten Umweltverbänden sind am 28. August 2009 in Köln und am 11. September 2009 in München die beiden Veranstaltungen geplant.

In Köln werden Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Sven Plöger, Klimaexperte und bekannt als ARD-Wetterfrosch sowie der Kabarettist Heinrich Pachl mitwirken. In München setzen prominente Redner und zukunftsweisende Gastbeiträge Impulse, die anschließend in der Großgruppenmoderation des World Café für konkrete Aktionen sorgen sollen.

Konstruktive Auseinandersetzung
forum_ausriss_300_rahmen2Alle gesellschaftlich relevanten Entscheider sind zu einer konstruktiven Auseinandersetzung eingeladen. Jeder, der sich einbringen will, der etwas zu den Herausforderungen unserer Zeit zu sagen hat. Ausreden gelten nicht mehr, ideologische Grabenkämpfe und ungezügeltes Wettbewerbsverhalten sind passé. Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) treten in den Dialog

Alle entwerfen einen Green New Deal und suchen nach Lösungen. Es geht um gemeinsame Initiativen, Projekte und zukunftsweisende Produkte – um die Gestaltung des 21. Jahrhunderts.

Stellung beziehen!
Die Themen für Deinen Beitrag, den Du direkt auf der Plattform veröffentlichen kannst:

Verflucht noch mal…
Keine Frage: Wir wollen nachhaltigen Wirtschaften und Corporate Social Responsibility, und wir wollen verflucht noch mal, dass Unternehmen Verantwortung übernehmen. Schließlich können wir durch unser Kaufverhalten die Märkte beeinflussen. Einige tun es bereits…es müssen mehr werden. 

Wir sind mit dabei, der Business-Club innovativ.in und viele Partner und Freunde. Wir sehen uns in Köln.
Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bitte schnell anmelden – hier…

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FBInnovation: Das schwere Los eines Marktforschers

2009-07-13, von Fritz Brandes

Stellen Sie sich vor, Sie müssten sich für Ihren Beruf ständig rechtfertigen: vor Familie, Freunden, Bekannten, Nachbarn. Das passiert mir laufend!

Sie kennen ja die gängige Frage im privaten oder geschäftlichen Smalltalk: „Und was machst Du  beruflich?”, „Was machen Sie in Ihrer Firma?”.

Marktforschungsunternehmen? „Ach jaaaa?”.
Auf meine Antwort „Ich arbeite in einem Marktforschungsunternehmen.” ernte ich zumeist einen strengen Blick mit hochgezogenen Augenbrauen und ein lang gezogenes „Ach jaaaa?”. Und oft folgt auch gleich im Anschluss: „Also, dann bist Du/sind Sie auch so einer, der immer in der Fußgängerzone steht und die Passanten mit nervigen Fragen belästigt?”.

Und schon fühlt man sich – in seiner Berufsehre angegriffen – verpflichtet seine Arbeit zu rechtfertigen.

Denn mein Unternehmen FBInnovation – praxisnahe Marktforschung  macht genau das nicht. Wir führen ausschließlich Interviews im Business-to-Business-Bereich mit Firmenkunden durch, ganz seriös, meist per Telefon aus separaten Büros und ohne störende Hintergrundgeräusche, die Sie vielleicht durch Anrufe aus einem Call-Center kennen. Auch online werden bei uns Umfragen durchgeführt. Jedoch nicht auf der Straße und in Fußgängerzonen.

Dabei bearbeiten wir viele Themen- und Technologiebereiche, was die Arbeit sehr  abwechslungsreich und interessant macht. Wir messen Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit, und  wir führen Markt-, Image-, Wettbewerbs- und Potenzialanalysen durch.

Bei professionell und kompetent durchgeführten Interviews begrüßt die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer die Möglichkeit, Einfluss auf die Gestaltung von Produkten und Prozessen nehmen, ihre Meinung äußern oder einfach mal Dampf ablassen zu können.

Die Gesprächspartner selber äußern nur selten die innovativen Lösungsvorschläge für die Zukunft, aber erst die systematische Erhebung ihrer Bedürfnisse ermöglicht den Produktmanagern der Hersteller Innovationen im Sinne optimierter Bedarfsdeckung zu entwickeln. Hinter dem, was dem Verbraucher als leichte Übung erscheint, dem Erkennen von Trends, Chancen und Risiken, steht in Wahrheit harte und systematische Arbeit. Entscheidungen müssen heute auf der Basis solider Forschungsergebnisse getroffen werden.

 Ich möchte wegen des (vielleicht aus Unkenntnis existierenden) schlechten Images der Marktforschung nicht wehleidig klingen, denn wir sind stolz auf unsere Beiträge zum Erfolg der Unternehmen, für die wir arbeiten, und die uns das in ihren Dankesbriefen bestätigen. FBInnovation leistet, wie viele andere Marktforscher auch, ganz seriöse Arbeit. Wir betreiben Ursachenforschung bei auftretenden Problemen und liefern Antworten sowie Anregungen für die strategische Ausrichtung von Unternehmen. Gerade jetzt in den Zeiten der Wirtschaftskrise ist dies ein wertvoller Beitrag zum Wohlergehen unserer Volkswirtschaft. Der Marktforscher, der Licht ins Dunkel bringt. Und das versuche ich auch immer den kritischen Zeitgenossen klarzumachen. Hintergründe über unsere Arbeit erfahren Sie auch in einem Interview, das auf dem Wirtschaftsportal Business-on.de veröffentlicht wurde.

Was halten Sie davon? Haben Sie auch insgeheim Vorurteile gegenüber der Marktforschung? Wenn ja, welche? Kennen Sie Marktforscher in Ihrer Familie, im Freundes- bzw. Bekanntenkreis oder hatten Sie bereits geschäftlich mit Marktforschung zu tun? Ich freue mich auf Ihr Feedback!

Ihr Fritz Brandes

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