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Z_punkt Studie: Wie werden wir morgen arbeiten?

Elita Wiegand 19 Juli 2009 Kein Kommentar

Nun sitze ich in meinem Home-Office, arbeite am Sonntag, bin meine eigene Chefin und habe mich gerade über Skype ausgetauscht. Was berechtigt mich also über das Büro der Zukunft zu schreiben? Bin halt eine typische Vertreterin der „Easy Economy” und habe den Antrieb, dass sich die Arbeitswelt endlich auch anderswo verändert.

Ein frommer Wunsch, ich weiß.

Büromauern einreißen

Inzwischen solidarisieren sich immer mehr Wissensarbeiter mit den „Bürosklaven”, schaffen Öffentlichkeit und liefern Sprengstoff, um die dicken Mauern einzureißen. Weg mit den behäbigen Strukturen, mit bürokratischen Prozessen und hierarchischen Unternehmensformen. Markus Albers zum Beispiel hat mit seinem Buch „Morgen komm ich später rein” jede Menge Denkanstöße und Diskussionsstoff geliefert. „ Wir müssen uns nur trauen! Dann ist das Ende des Büros in Sicht”, sagt nicht nur der Journalist und Autor. Sascha Lobo und Holm Friebe haben mit ihren Buch „Wir nennen es Arbeit” wach gerüttelt. Die neue Plattform „Co-Working News” von Alexander Greisle, (work. innovation). (Alex hat gerade aktuell einen Beitrag über die Digital Natives veröffentlicht.)  Florian Rustler (creaffective) und Felix Schürholz (ideengeber.org) setzen sich für die Arbeitswelt von morgen ein. Und die Forsight Company Z_punkt hat auf der Messe Orgatec  rund 2.200 Besucher befragt, wie sie künftig arbeiten wollen.

Die Befragten der Orgatec gehen von folgenden Entwicklungen aus:

  • 53 Prozent erwarten eine Zunahme von flexiblen Arbeitszeiten und wechselnde Arbeits-Teams
  • 78 Prozent glauben, dass der Stress am Arbeitsplatz zunehmen wird
  • 68 Prozent gehen davon aus, dass Unternehmen in Zukunft stärker auf die Selbstorganisation und das Eigen-Engagement der Mitarbeiter setzen

Naturnahes Bistro in der Kreativ-Ökonomie
Die Auswertung des kollektiven Z_punkt Think Tanks hat ergeben, dass das Traumbüro der Zukunft so etwas sein könnte wie ein „naturnahes Zugbistro in der Kreativ-Ökonomie”. Darunter ist zu verstehen, dass das ideale Büro der Zukunft einen flexiblen und mobilen Arbeitsort darstellen könnte, der dennoch eine gewisse Planbarkeit der Arbeitszeiten und -tätigkeiten ermöglicht. Zudem soll der Arbeitsplatz offen und kommunikativ sein, mit direktem Zugang zur Natur oder mit vielen Grünpflanzen und sinnlichen Elementen. Das Ergebnis ist in mancherlei Hinsicht überraschend. Die “Ultima Office” Umfrage ist inzwischen auch als Buch erschienen - zudem gibt es einen Hintergrundbericht zu dem Ergebnis.  Und ich habe Andreas Neef, Geschäftsführer von Z_punkt  zum Thema “Arbeiten in der Zukunft” interviewt.

Diskussionsstoff zum Büro der Zukunft. Los geht’s…


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