Liquid thinking

2009-09-02, von Anke Meyer-Grashorn

Zwischendurch mal ein paar kleine Tipps, um das eigene Denken flüssig zu halten. Augenzwinkernde Selbstversuche, die ein bißchen Selbstironie und Spieltrieb voraussetzen. Für jeden, der täglich ins Fitnesscenter geht, um seinen Körper geschmeidig zu halten, sollte das kein Problem sein. Das Prinzip ist dasselbe: Jeden Tag eine kleine Trainingseinheit – in diesem Fall für die Birne – und der langfristige Erfolg ist sicher. Und Brain gewinnt ja auch bei körperorientierten Menschen immer mehr an Attraktivität. Hab ich mir sagen lassen :)

Selbstversuch No. 1
Essen oder Trinken Sie doch morgen (oder an einem anderen Tag) nur Dinge, die gelb sind oder rot oder grün (schwarz ist schwierig!).

Selbstversuch No. 2
Essen oder trinken sie einen Tag lang nur Dinge, die mit „S” anfangen oder mit „M” oder mit einem der anderen 24 Buchstaben. Schwachsinn? Nein keineswegs. Einfach eine kleine Fitnessübung für Ihr Gehirn, um die tägliche Routine zu durchbrechen.

Selbstversuch No. 3
Bestellen Sie im Restaurant doch einfach mal spontan Nummer 23 oder 4 oder zeigen Sie mit dem Finger blind auf die Speisekarte. Mal was Neues ausprobieren und die Geschmacksnerven testen.

Das ist Ihnen alles zu Genuss orientiert? Dann was Intellektuelles:

Selbstversuch No. 4
Kaufen Sie sich bewußt von Zeit zu Zeit eine Zeitschrift, die Sie normalerweise nie lesen würden. Der Handel hält mannigfaltige Special Interest Titel bereit. Interessant, womit sich Menschen so alles beschäftigen und was man sich dort alles abschauen kann. Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit “Kraut und Rüben”, “Psychologie heute” und “Tauchen”.

Selbstversuch No. 5
Schreiben Sie mir über Ihre Erfahrungen: anke@freiheit.de

Viel Spaß damit!
Anke Meyer-Grashorn

P.S. Das Gute an den Selbstversuchen  ist, dass Sie keinen anderen damit nerven. Also politisch völlig korrekt, macht Spaß, schult die Wahrnehmung, tut nicht weh und schadet auch nicht der Umwelt.

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2 Kommentare zu “Liquid thinking”

  1. Ludger sagt:

    Ich spinne mal ein wenig weiter…
    1. Warmes Bad nehmen mit feinem Öl
    2. Chinesiches Nahrung bestellen und mit Stäbchen essen
    3. Eine fremde Telefonnummer anrufen und sich vorstellen.
    4. Ein Idee vostellen, für die man gefeurt werden könnte
    5. Einkaufen gehen – (wenn Sie es sonst nicht machen)
    6. Auto mit der Hand waschen
    7. 10 Minuten den Kopf massieren
    8. Eine neue Kaffeesorten kaufen und trinken
    9. Mit den Fingern malen
    10.Eine fremde Person nach einem Euro fragen
    11.In die Kirche gehen
    12.Sport, Jogging, Rennrad fahren
    13.Raden mähen, Laub fegen, Schnee schieben…
    14.Schreibtisch ganz abraümen – alles!!!
    15.Fallschirm springen
    16.Fischen gehen
    17.Die Aufgabe mit der linken Hand schreiben (Rechtshändler)
    18.Tanzen gehen
    19.Am Schreibtisch tief einschlafen
    20.Mit einem [unbeliebten] Mitarbeiter einkaufen fahren
    21.Eine Nacht im Zelt schlafen
    22.Telefonstreich machen
    23.Sich selber malen
    24.Jemanden vortäuschen, dass man betrunken ist.
    25.Die Stimmen der Natur hören: Vögel, Bäume, Bienen…
    26.Mit Freunden ausgehen und richtig viel trinken
    27.Nachts im Garten die Sterne beoabachten
    28.In die Sauna gehen – über 5 Stunden
    29.Alleine mit dem Zug in eine fremde Stadt fahren, dabei Ideen aufschreiben
    30. Menschen die sie bewundern zu sich nach Hause einladen und bekochen
    ….
    noch mehr…? :-)

  2. Essen kommen! » Blog Archiv » Wer Ideen hat, kennt keine Krise! sagt:

    [...] Vielleicht hat das Anke Meyer-Grashorn gespürt, denn ich sollte nur die Frage beantworten: Wie motivieren Sie sich selbst und Ihr Umfeld zu neuen Ideen und zukunftsorientiertem Denken? – um ein Buch von Ihr zu gewinnen. Heute kam nun das Buch mit einer persönlichen Widmung bei mir [...]

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