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Frisch auf den Tisch: Regionale Produkte

Elita Wiegand 23 September 2009 5 Kommentare

Gesunde Lebensmittel? Ja, klar wollen wir alle. Doch oft bleibt es bei dem Wunsch, denn im Supermarkt locken Bananen aus Brasilien, Rindfleisch aus Argentinien, Kiwis aus Neuseeland. Die Lebensmittel sind um die halbe Welt geflogen – ist nicht wirklich gesund.  Auch nicht für unser Klima.1.500 Meilen legen die Lebensmittel durchschnittlich zurück, bevor sie auf unserem Teller landen.

Direkt vom Landwirt kaufen
In unserem Stadtteil kaufen viele direkt vom Landwirt. Die Kunden können online Obst, Gemüse, Eier, Kartoffeln oder Käse bestellen und man bekommt die Waren nach Hause geliefert. Hat viele Vorteile: Die Produkte sind frisch und saisonal, man unterstützt den Landwirt vor Ort, verhindert lange Transporte, schont die Umwelt und man weiß, von wem die Lebensmittel kommen.

“Locavores” sind verrückt nach regionalen Lebensmitteln
Viele Amerikaner kultivieren inzwischen die regionalen Produkte. “Locavores” nennen sich umweltbewusste Bürger, die nur das essen, was möglichst nah an ihrem Wohnort produziert wird. “Eating locally” heißt der Trend und dazu brechen Menschen in New York den Asphalt auf, um Gemüse anzupflanzen. Andere halten auf ihrer Terrasse Kräuter und in Parks wird Essbares gesammelt. Einen Eindruck vermittelt dieses Video:

Tracks Locavore @ www.polylog.tv/videothek

Ideenfabrik: Wäre doch toll, wenn es Restaurants gäbe, die verstärkt regionale Produkte anbieten und auf den Speisekarten wichtige Infos vermerken. Zum Beispiel, wo die Lebensmittel herkommen etc. (Das wäre doch etwas für Ludger) Es könnten gar direkte Kooperationen zwischen Landwirten und der Gastronomie entstehen.


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5 Kommentare »

  • Ivan Blatter sagte:

    Ein schöner Artikel, danke schön!

    Hier in der Schweiz besteht für Restaurants bereits die gesetzliche Pflicht zu deklarieren, aus welchem Land das Fleisch stammt. Das ist doch schon mal ein Anfang…

  • Michael (Baudax) sagte:

    Wenn man in einer Kleinstadt wohnt, umgeben von vielen Hofläden, kauft man besonders gerne bei “seinem” Bauern. Neulich hörte ich folgenden Dialog: Kundin: Dann nehm ich noch 10 Eier. Bäuerin: Welche möchten Sie? Kunden: Die Freilaufenden natürlich.

  • Elita Wiegand (author) sagte:

    @Ivan Blatter
    Die Schweizer sind uns da wohl voraus. Wie Sie schreiben, ist es ein bescheidener Anfang.

    @Michael
    Ja, ja die Verbaucher.

  • Birte sagte:

    Gerade die Informationen über lokale Hersteller und wo man diese Produkte kaufen kann versuchen wir auf lecker3.de zu sammeln. Momentan ist Hamburg stark vertreten aber wir freuen uns natürlich über jeden Eintrag, damit auch andere in den Genuss der Produkte kommen.

    Gerade kleine Hersteller findet man häufig nur schwierig über Suchmaschinen.

  • Kappl sagte:

    Für viele Menschen die in Großstädten wohnen ist diese Vorstellung von natürlichen Bio-Produkten kaum realisierbar. Es macht auch einen großen Unterschied wenn man beim Aldi die Bio Produkte kauft oder wenn man die Produkte direkt beim Bauern erhalten kann und dabei die frische Bergluft einatmet. Gerade in dieser Zeit wo das Leben so rasant ist, sehnen sich viele Leute wieder nach echten Produkten, Produkte bei denen nman den Ursprung kennt. Kappl ist ein kleiner Ort in Österreich, wo regionale Produkte eine große Rolle spielen. Die Bedeutung von solchen Produkten für die Einwohner und auch für die Touristen macht sich darin bemerkbar, dass sich daraus gut etablierte Marken entwickeln.
    Es bleibt nur zu hoffen, dass sich alles in dieser Richtung weiter entwickelt, die Nachfrage somit steigt und auch den Bauern damit wieder mehr utnerstützt wird (gerechte Preise).

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