Anonyme Bookoliker: Mit Romeo und Julia im Bett
Sind wir nicht alle ein bisschen süchtig? Zumindest aber sind wir von vielen Dingen abhängig. Kaffee, Schokolade, Internet, Wein, Spiele. Meine Sucht hat viele Seiten, turnt mich an und macht manchmal sogar “high”, liegt immer griffbereit auf dem Nachtisch, am Sofa und im Büro und ohne den “Stoff” kann ich nicht leben.
Der Stoff aus dem die Träume sind
Seit heute weiß ich, dass ich ein Bookoholiker bin. Da ich einige Bookoliker kenne, freuen die sich bestimmt über “Die Buch Bar“. Ist ne wahre Fundgrube für Bücherwürmer. Da gibt es zum Beispiel Schriftstellertinte, literarische Papierkörbe, Poesie Gourmetlöffelchen, I love reading Socken bis hin zu Büchertürmen oder Regalen ist alles rund um Bücher vertreten.
Mein Favourit ist die Romeo und Julia Bettwäsche. Hat doch viele Vorteile: Man muss das Buch nicht mehr mit ins Bett nehmen, weil die komplette Geschichte auf dem Bettbezug bedruckt ist. Und im Bett kann man ja dann das tragische Ende der beiden Liebenden verwandeln und von der großen Liebe mit Happy-End träumen.
Wer von Euch ist denn eigentlich noch so ein Bookoliker?
Das könnte Sie auch interessieren:








Ich glaube, nein ich weiß, ich bin auch ein Bookoliker!
Zumindest habe ich ca. 800 (gelesene) Bücher im Schrank stehen. Davon 2/3 Marketingfachliteratur, der Rest sind Koch- und Wurstbücher und einige klassische Romane. Von den zahlreichen Kurz-Krimis ganz zu schweigen….;-) Aber im Bett kann ich in den seltensten Fällen lesen. Ich gehe nur ins Bett, wenn ich müde bin. Und dann schlafe ich (meistens) auch direkt ein. Ausgenommen, ich liege “krank” im Bett, was aber, zum Glück, wirklich nur sehr selten vorkommt.
Gruß Rainer
Ich bin ganz sicher ein Bookoliker. Ich hatte mal 3.000 von den Dingern. Vor dem letzten Umzug habe mich dann von ca. 1.000 Büchern getrennt. Alle verschenkt. Aber da pro Woche ca. zwei Bücher dazu kommen, füllen sich die Regale wieder bedrohlich.
Ich habe angefangen, meine Bücher mit LibraryThing zu erfassen. Bis jetzt sind nur gut 300 Bücher drin. Es ist auch noch nicht alles bewertet. LibraryThing ist eine tolle Sache und soll mir helfen, demnächst mal wieder ein paar Regale frei zu bekommen. Platz für neuen Stoff!
@ Herr Prüm @Wolff
Zwei süchtige Bücherwürmer, die sich hier outen.
Habe mir jetzt mal Library Thing angeschaut – ist ein gutes Tool. Durch Deine Bewertung weiß ich jetzt, welche Bücher Du gelesen hast und empfiehlst, Wolff. Ist aber irre viel Arbeit die Bücher in die Liste einzutragen, finde ich.
Und hier noch ein Bookoliker. Wobei ich überhaupt nicht an den Büchern hänge. Etwa einmal im Jahr miste ich meine Büchergestelle radikal aus und lagere die Bücher im Keller. Wenn ich die dann ein weiteres Jahr nicht in der Hand hatte, wandern sie ins Bücherbrockenhaus.
Ich nutze Delicious Library (nur für Mac) als Hilfstool. Hier kann ich die Bücher über den Strichcode und die Kamera sehr schnell erfassen und dann in ein paar wenige Kategorien einteilen. Das hilft der Übersicht.
Ausserdem besitze ich seit etwa einem Jahr den Sony Reader (für E-Books). Hier habe ich auch zahlreiche Bücher darauf, die glücklicherweise keinen Platz beanspruchen. Sehr praktisch! Wenn ich die Wahl habe, kaufe ich mir immer das E-Book und nicht mehr das gedruckte Buch.
@ Elita:
Es ist bei LibrayThing überhaupt nicht viel Arbeit die Bücher einzutragen. Ein paar Suchworte reichen aus, um den Titel in den Datenbanken zu finden. Alles andere wird aus den Datenbanken entnommen. Es gibt sogar einen Barcodeleser zu LibraryThing. Da braucht man das Buch nur mit dem Barcode an den Leser zu halten und schwupp: schon ist das Buch erfasst.
@ Ivan:
Mittelfristig werde ich auch auf E-Books umsteigen. Noch hat sich da kein Standard etabliert. Mal sehen, was Apple da macht. Es gibt ja schon einige Gerüchte.
Am meisten vermisse ich die Suchfunktion. Da habe ich ein Buch in der Hand, weiß genau, dass da etwas bestimmtes drin steht, kann es aber nicht so schnell finden, weil kein Index vorhanden oder dieser schlecht gestaltet ist. Da ist das E-Book viel weiter.
Wow – jetzt hat meine Lust auf Buchstaben einen Namen bekommen. Ich bin bookophil – und das schon so lange ich denken kann.
Nach deinem Artikel habe ich mich – irgendwie zum ersten Mal – gefragt: Nach welchem ‚Stoff’ bin ich eigentlich süchtig? Und was lässt mich immer wieder so hungrig werden auf neue Worte?
Ich weiß noch, wie ich als Kind beim Lesen eines Buches völlig fasziniert davon war, dass es nicht nur meine Welt gibt… Und dass ich mein Leben auch durch eine andere Perspektive leben könnte… Dieses Staunen hat mich nie verlassen.
Für mich sind Bücher eine Quelle der Inspiration… Sie sind in meinem Leben so etwas wie ‚gute Freunde‘ geworden: Sie nehmen mich mit in ihre Welt… Sie stellen meine Sichtweisen und Glaubenssätze unaufhörlich infrage und fordern mich dazu auf, mein Selbst- und Weltbild immer wieder neu zu kalibrieren.
Für mich sind Worte Lebewesen. Sie nehmen mich an die Hand. Sie führen mich in Menschen hinein – und zu ihren Gefühlen. Mit jedem Buch tauche ich in die einzigartige Welt eines Anderen ein. Manchmal ist es eine Wissenswelt, manchmal eine Fühlwelt, manchmal eine Sachwelt und manchmal einen Prozesswelt. Heute bestaune ich den unentwegten Lockruf des Lebens, durch den unsere inneren Bücher in der äußeren Welt sichtbar und lesbar werden…
Manchmal passiert es mir allerdings, dass ein Buch seine Seiten für mich nicht öffnet. Ich finde keinen Eingang in seine Welt. Irgendwie hängt dass wohl mit meinem inneren Entwicklungsprozess zusammen. Auf manche Bücher muss uns das Lebeneben erst vorbereitet… Diese Bücher umkreisen dann mein Universum. Solange, bis der rechte Augenblick zur Kontaktaufnahme gekommen ist.
Mit Büchern ist es wohl genauso, wie mit Menschen…
Na, da bin ich ja in bester Gesellschaft. Auch ich würde mich als einen Bookoholic bezeichnen. Ein Großteil der Bücher, die ich lese, sind Sachbücher, vor allem zu Wirtschafts- und/oder Internet-Themen. Aber natürlich auch immer wieder Unterhaltungsliteratur, besonders im Urlaub (Dan Brown, Schätzing, Eschbach etc). Und ich gestehe, alle Harry-Potter-Bücher gelesen zu haben
Ich habe eigentlich immer ein Buch bei mir. Da ich Zug-Pendler bin, gibt es natürlich viel Zeit und Gelegenheit zum Lesen. Und ich liebe es, mich in großen Buchhandlungen aufzuhalten. Dort lasse ich mich gern von meiner Frau “abgeben” und nach ein paar Stunden wieder abholen…(“Der kleine Martin möchte von seiner Mama bitte bei der Information abgeholt werden!”)
Mit den elektronischen Büchern kann ich mich trotz Technik- und Internet-Affinität nicht so richtig anfreunden. Ich brauche einfach etwas Handfestes, das Rascheln beim Umblättern, der Geruch eines neuen Buches, das Gefühl des Papiers zwischen den Fingern. Da bin ich vielleicht altmodisch. Und der Anblick einer großen und gut gefüllten Bücherwand im Wohnzimmer hat einfach etwas Besonders.
@Christiane
Das ist ja ein lyrischer Text zum Buch. Bin nicht verwundert, dass Du “bookophil” und somit süchtig” nach Worten bist. Übrigens ging es mir als Kind ähnlich wie Dir: Ich war oft in Büchern versunken und fand es schön, mich in eine andere Welt zu “beamen”, meine Phantasie anregen zu lassen und mir die Menschen, hinter den Geschichten zu “malen”.
@Martin Weiß
Sie haben alle Harry Potter Bücher gelesen? Muss gestehen, dass ich bisher noch kein einziges Harry Potter Buch in der Hand hatte, weil der Hype an mir vorbei gegangen ist. Bei allen Wirtschaftsbüchern habe ich inzwischen leider oft ein Déjà-vu-Erlebnis und vieles wiederholt sich. Bin kritischer geworden und ich suche mir die Bücher deshalb gezielter aus. Sie sind übrigens nicht altmodisch: Es ist einfach etwas Besonderes ein Buch in der Hand zu halten.
Ihre Meinung!
Kategorien
Blogroll
Business-Club
Partner Blogs
Meta
Schlagwörter
Meistkommentiert
Letzte Artiel