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Adventskalender: 3.Türchen

Fritz Brandes 3 Dezember 2009 14 Kommentare

adventsakalender-33. Türchen des innovativ.in Adventskalenders

Fritz Brandes, FBInnovation GmbH

 

Was für eine Wohltat! Selbst in der von extremen Auftragsrückgängen erschütterten Industrie gibt es wieder optimistische Stimmen. Im November war ich auf der hochkarätig besuchten 4. Markenkonferenz B2B in Würzburg und durfte hervorragende Berichte der Marketingleiter von Unternehmen wie Bosch, Claas, DuPont, KUKA und manroland hören und von ihren Erfahrungen profitieren (habe wie ein Student 10 Seiten mitgeschrieben!).

Die Konferenz machte deutlich, wie Unternehmen geschickt Nutzen aus der veränderten Marktsituation ziehen. Erst seit wenigen Jahren erkennen B2B-Unternehmen aus Branchen wie z. B. Maschinen- und Anlagenbau, Elektro-, Chemie-, Computer- und Automobilzulieferindustrie mehr und mehr den Wert der Marke für den nachhaltigen Erfolg ihres Unternehmens. Auch die Wissenschaft hat erst mit Beginn des Jahrtausends begonnen, sich intensiver mit diesem neuen Anwendungsgebiet der Markenpolitik zu beschäftigen. Noch bestehen sowohl in der Praxis viele Vorbehalte und Professionalisierungslücken als auch in der Wissenschaft Erklärungsdefizite zum Thema B2B-Markenführung.

Daher wurde auch „unser” neues Buch “B-to-B-Markenführung von Carsten Baumgarth” vorgestellt, für das ich einen Beitrag zum Thema Industriemarktforschung und Markenwertmessung beigesteuert hatte. Es wird sich wohl als Standardwerk etablieren, ist aber so speziell, dass es nicht jeden vom Hocker reißen dürfte.

Mein Adventskalender Geschenk:

hauselFür den Adventskalender habe ich deshalb ein anderes ausgezeichnetes Buch mitgebracht, das sicher einen breiteren Interessentenkreis finden wird:
Neuromarketing
Erkenntnisse der Hirnforschung für Markenführung, Werbung und Verkauf (Gebundene Ausgabe) von Hans-Georg Häusel. Wer das Buch nicht kennt, findet bei amazon.de weitere Infos.  Vielleicht gefällt Ihnen das Buch? Einfach einen Kommentar hinterlassen und vielleicht sind Sie der glückliche Gewinner :-)

 

Herzliche Grüße
Ihr Fritz Brandes


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14 Kommentare »

  • Birgit-Rita Reifferscheidt sagte:

    Unser Gehirn ist für mich ein wahres Wunderwerk der Evolution. Alle Neuro-Wissenschaften sind noch relativ jung… und irgendwie hat es unser Gehirn geschafft, sich unter unserer Schädeldecke lange Zeit als Geheimnis zu tarnen. Nirgendwo ist die Schnittstelle zwischen Geist und Materie so deutlich spürbar wie hier. Wenn ich mir vorstelle, dass bisher erst ein verschwindend kleiner Prozentsatz unseres Gehirns aktiviert wurde – und aktiv genutzt wird – dann wird mir von unseren noch ungenutzten Potentialen ganz schwindelig.

  • Astrid sagte:

    Guten Morgen,

    hört sich sehr interessant an das Buch.

    Ich frage mich wirklich sehr oft, wie Werbung funktioniert und vor allem “wirkt”. Bei manchen Werbespots fragt man sich, wer da wohl drauf anspringt, obwohl ich bestimmt auch so manches Mal ein Werbeopfer bin. ;-)

    LG Astrid

  • Christiane Windhausen sagte:

    Ups. So etwas passiert, wenn ich meinen Computer – nach dem Kontakt mit einem anderen User – nicht wieder auf mich kalibriere. Dann veröffentliche ich auf einmal meinen Kommentar unter einem anderen Namen…

    Sorry, lieber Fritz Brandes. Der letzte Kommentar kamm nicht von meiner Partnerin Birgit-Rita Reifferscheidt, sondern von mir.

  • Michael (Baudax) sagte:

    Ein ganz spannendes Thema.
    Viele Marken haben sich regelrecht „eingebrannt“. Wer spricht nicht von Tempo-Taschentüchern, wenn er Papiertaschentücher meint?
    Auch auf dem Bau halten sich hartnäckig Markennamen, auch wenn mittlerweile der Fortschritt mit der ursprünglichen Marke nichts mehr zu tun hat.
    Ein Beispiel:
    Nach dem Krieg gab es einen Schalungsträger mit dem Namen „Hücko“. Diese Firma und diese Träger gibt es seit Jahrzehnten nicht mehr, aber der Bau ruft an und fragt immer noch nach „Hückos“, meint aber etwas völlig anderes, nämlich die neunen Schalungsträger.
    Wir haben gerade wegen angeblichen Mißbrauchs eines Markennamens (das Produkt selbst wird kaum noch hergestellt und verlangt, weil es bessere gibt) eine Abmahnung über € 3.000,00 erhalten.

  • Biggi sagte:

    Mir gefällt das Buch!! Aber ich will es nicht gewinnen, ich hab es nämlich schon. :-)

  • Arndt Aschenbeck sagte:

    Think Limbic! Ich habe schon das erste Buch von Häusel mit sehr viel Interesse gelesen. Den Ansatz finde ich sehr plakativ und nachvollziehbar. Auch für Internetmarketing, mit dem ich mich seit längerer Zeit beschäftige, lässt sich dieser Ansatz verwenden.

    Vor kurzem habe ich einige Artikel über Webseiten und DISG-Typen gelesen. Das geht in eine ähnliche Richtung. Die zentrale Frage ist, wie die jeweiligen Typen angesprochen werden wollen.

    Ich würde mich jedenfalls freuen, mit meiner glückszahl 5 als 5. Kommentar in den Genuss des Buches zu kommen. Ich verspreche: Es wird es bei mir immer warm und trocken haben und wird auch regelmäßig abgestaubt…;-)

  • Siggi4711 sagte:

    … und danach kann ich dann alle potenziellen Kunden auf Kaufen “programmieren”. ;-)
    Na, das hört sich doch interessant an …

  • Marion sagte:

    ohh..würde mir ausnehmend gut gefallen! Ich habe meine Kundschaft irgendwie noch nicht richtig im Griff..konnte noch nicht anschaulich vermitteln, dass sie gefälligst auch Lebkuchen bei 40 Grad im Schatten essen sollen!
    Vielleicht steht im Buch die Lösung!?

    Herzliche Grüße aus Nürnberg,
    Marion

  • Gerhard Schmitz sagte:

    Über die Entwicklung des Neuromarketings bin ich persönlich verblüfft. Da werden wir Konsumenten “erforscht”, wie und warum wir Kaufentscheidungen treffen. Aus psychologischer Sicht ist das Gebiet interessant und vielleicht komme ich mir bei der Lektüre selbst auf die Schliche.
    Georg Häusel ist jedenfalls ein guter Autor und wie der Kommentator Arndt Aschenbeck schon geschrieben hat, habe auch ich das Buch “Think Limbic” bereits gelesen. Deshalb würde ich mich über die Fortsetzung freuen.

  • Birgit-Rita Reifferscheidt sagte:

    Für mich wurde – versehntlich kommentiert. Gilt das auch? Das Buch steht schon lange auf meinem Wunschzettel.

  • Wolff Horbach sagte:

    Das ist sicher der Traum jedes Verkäufers: dem Kunden ins Gehirn schauen und dann nur noch auf das richtige Knöpfchen drücken, damit der Kunde kauft. Oder noch besser: das Gehirn des Kunden so “umprogrammieren”, dass er jetzt immer kauft, kauft, kauft, …

    Ich würde mich gerne selbst davon überzeugen, ob meine Skepsis angebracht oder völlig daneben ist.

  • Susanne Gier sagte:

    Mein Interesse und meine Arbeit gilt den sichbaren und unsichtbaren Prozessen in Unternehmen. Spannend dies in Zusammenhang zu setzten mit eben diesen im Gehirn.

  • carabito sagte:

    … doch noch geschafft, ich bin tatäschlich versehentlich zum zweiten Türchen reingelaufen – man stelle sich vor, zum Vorstellungs- oder Kundengespräch zur falschen Adresse – tzzz, tzzz. Also gut, dann nochmal im zweiten Anlauf: Es ist ja eigentlich nicht so erstaunlich, dass die Ingenieur- und Technologiebranche darauf setzt, dass ihre Businesskunden entsprechend ihrer neuronalen und psychologisch-sozialen Ausstattung agieren und auf Markenkommunikation ansprechen. Erstaunlich ist, dass sie es erst jetzt tut, sind doch eigentlich ganz schlaue Leute. Trotzdem kann ich mich darüber feste mitfreuen … Eine frohe Vorweihnachtszeit wünsche ich!

  • Karl-Otto Kaiser sagte:

    Die Bücher von Hans-Georg Häusel sind große Klasse und der Autor als Referent ist der direkte Schlag zwischen die Hörner. Die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, super präsendiert, überzeugend und absolut glaubwürdig, humorvoll, anschaulich und motivierend vorgetragen gespickt mit vielen Impulsen für das eigene Tun und Handeln und das alles unter Zurücknahme der eigenen Person – das ist Dr. Hans-Georg Häusel live!!!!!!
    Ich bin Lehrer an der Kaufmännischen Schule Göppingen und wir haben Dr. Häusel für unsere Schüler, Aubis, die Lehrer und unsere Ausbildungsbetriebe (u.a. auch die Kreissparkasse Göppingen) für einen Vortrag engagiert. Es war der Hammer und eine Fortbildung vom Feinsten. Anschließend wurde Dr. Häusel von der Kreissparkasse Göppingen für ihre Firmenkunden gebucht. Der Ansturm sprengte alle Vorstellungten und die positive Resonanz war so gewaltig, dass die Sparklasse Dr. Häusel noch für vier (!) weitere große Kundenveranstaltungen im folgenden Jahr engagierte und dann doch noch eine weitere, zusätzliche Veranstaltung nachschieben musste.
    An unserer Schule organisiere ich zusammen mit der Schulleitung über unseren Förderverein gelegentlich Veranstaltung dieser Art, damit nues Denken an und in die Schule kommt. Nach unserer Veranstaltung haben wir damals Dr. Häusel folgende Mail geschickt.

    Lieber Herr Dr. Häusel,

    mit einem Abstand von ca. vier Wochen seit ihrem Besuch in Salach gebe ich ihnen heute nochmals ein Feedback.
    Ganz herzlichen Dank für den grandiosen und begeisternden Vortrag im EMAG Forum in Salach. Es war nur gut und noch heute sprechen uns Menschen an, die an diesem Abend dabei waren. So haben wir das noch nicht erlebt. Wir haben auch einige schriftliche – ausnahmslos sehr positive – Rückmeldungen erhalten. Erst vor vier Tagen habe ich Mitarbeiter eines Unternehmens getroffen, die bei Ihrem Vortrag dabei waren, und die noch immer davon mit Begeisterung erzählen und voll des Lobes sind.
    Zurück zu ihrem Vortrag. Für alle Anwesenden war es ein Supervortrag. Die hohe Schlagzahl, die Sie vorgeben, die riesige Menge an Informationen und die hohe Dichte bei Ihrem Vortrag, haben die Menschen nahezu sprachlos gemacht. Viele sind auch ins Nachdenken gekommen. Selten habe ich Menschen nach einem Vortrag so berührt und zugleich auch inspiriert gesehen. Wie Sie diesen Vortrag wieder gestaltet haben und trotz der vielen wissenschaftlichen Informationen, diese auch noch humorvoll und sehr anschaulich und auch für Laien verständlich “rübergebracht” haben, das ist schon sehr beeindruckend und auch nachhaltig. Das war erste Sahne und das hebt Sie auch zusätzlich und in besonderer Weise von anderen Referenten ab.
    Kurzum: Es war exzellent! Und es war dabei nicht nur viel für den Verstand, sondern sehr viel auch fürs Herz.
    Wieder habe auch ich sehr viel dazu lernen können. Vielen Dank auch dafür.
    Besonders bedanken möchte ich mich auch nochmals bei Ihnen, dass Sie für eine Schule – konkret: unsere Schule -diesen Vortrag gemacht haben. Wir wissen, dass das nicht selbstverständlich ist. Dieser Abend hat auch viel dazu beigetragen, dass das Image unserer Schule in der Öffentlichkeit sich weiter enorm verbessert hat.

    Lieber Herr Dr. Häusel,
    in Salach haben Sie in besonders eindrucksvoller und nachhaltiger Weise die zentrale Frage des Lebens beantwortet:

    „Was haben andere Menschen davon, dass es mich gibt?“

    Ich freue mich auf unsere nächste Begegnung am 14. November in Bad Boll bei der Kreissparkasse Göppingen
    Herzliche Grüße nach München
    Ihr Karl-Otto Kaiser
    Kaufmännische Schule Göppingen

    Soweit unser Scheiben damals an Dr. Häusel.
    Hoffentlich gelingt es Elita bald Dr. Häusel für eine Veranstaltung zu engagieren.
    Wenn sich jetzt genügend bei Elita melden und quasi ihre Kartenvorstellung abgeben, wird es Elita sicher bestärken, das Projekt in Angriff zu nehmen.
    In diesen Sinne – viel Erfolg …..
    …..und alles Gute für die stresssige Vorweihnachtszeit
    Herzliche Grüße aus Göppingen
    Karl-Otto Kaiser

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