iPhone unkaputtbar?

2009-12-07, von Marcel Klotz

Wie oft ist mir schon ein Handy aus der Brusttasche meines Anzuges auf den Boden gefallen. Nichts passiert. Die Dinger sind hart im Nehmen. Anders dagegen beim iPhone, das Touchscreen ist aus Glas. Einmal auf einen Steinboden gefallen und es sah so aus:

iphoneGanz schön dumm und leichtsinnig. Und den Finger hab ich mir dann auch noch  am Glas geschnitten. Nun ja, ein Unglück kommt selten alleine.

Was tun, war die Frage. Wie repariert man ein iPhone?Hier ein paar Tipps für Alle, denen das gleiche (hoffentlich nicht) passiert:

1. Was ist kaputt? Ist es nur das Touchscreen oder auch das Display darunter? Das ist einfach rauszufinden: Funktoniert alles und wird noch alles angezeigt, ist es nur das Glas. Ansonsten muss auch das Display ausgetauscht werden.

2. Reparatur:   Es gibt mehrere Anbieter im Internet, u.a. der http://www.phonedoctor.de/ An diese Anbieter sollte man sich vor allem dann wenden, wenn man kein “Original”-iPhone von der Telekom bezogen hat. Auf den Webseiten kann man gleich herausfinden, was kaputt ist, was es kostet und wie es abläuft (einsenden, vorab bezahlen, warten…). Die Preise nur für das Touchscreen Glas liegen hier bei ca. 190 Euro.

3. Die liebe Telekom: Da ich ein Gerät von der Telekom habe, bin ich in den T-Punkt gegangen. Nach Prüfung der Rechnung – am besten gleich mitnehmen – ging es sehr einfach und schnell. Man kann anstelle eines Reparaturauftrages gleich einen Austausch vornehmen, d.h. man bekommt ein neues (!) Gerät und gibt das alte einfach dagegen ab. Kostet 220,- Euro und ist am nächsten Tag da. Super, denn so ist das Gerät wirklich neu und nicht nur repariert. Eine Reparatur geht natürlich auch, ist aber unwesentlich preiswerter und dauert deutlich länger.

Diese Variante ist also etwas teurer aber schliesslich muss man für seine fehlende Umsicht  ja auch ein wenig büßen. Aber loben wir doch mal die Leute beim T-Punkt. Es ging freundlich und schnell, ausserdem bekam ich ein Leihgerät ohne Zusatzkosten (hat sich nur für den einen Tag nicht gelohnt). Fazit, manchmal ist es auch bei der Telekom einfach. Jedenfalls wenn man den normalen Weg der Bestellung gegangen ist. Für Andere  ist der Weg über den Phone-Doctor oder seine Kollegen vielleicht doch geeigneter. Und noch ein Hinweis: Der Apple Store hilft an dieser Stelle gar nicht. Die verweisen auf die Telekom.

 

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5 Kommentare zu “iPhone unkaputtbar?”

  1. Wolff Horbach sagt:

    Ich hoffe, dass ich den phonedoctor nie in Anspruch nehmen muss.

    Tipp: Es gibt eine Menge von schicken iPhone-Hüllen, die erstens verhindern, dass das iPhone so leicht aus der Tasche oder Hand ruscht und zweitens im Falle des Falle(n)s den Stoß abfangen.

  2. Elita Wiegand sagt:

    Bis vor einigen Tagen ahnte ich noch nicht mal, dass das iPhone “kaputtbar” ist. Dank Deines Beitrags weiß ich jetzt wenigstens, was zu tun ist und vor allem, dass ich auf mein “Schätzchen” gut aufpassen muss.

    Ist doch auch mal schön, etwas Positives über die Telekom zu lesen. Habe von vielen gehört, dass der Service bezüglich des iPhones so richtig gut klappt. Liegt wohl auch daran, dass die Telekom Mitarbeiter bestimmt gerne ein Apple Produkt verkaufen und sich damit identifizieren.

  3. Wolff Horbach sagt:

    Das mit dem guten Service im T-Punkt kann ich bestätigen. Ich war vor einiger Zeit in Freiburg und wollte die Stadt mit dem iPhone (Karten etc.) erkunden. Aber bis auf wenige Ausnahmen stürzten meine Apps alle ab und zusätzlich wurde mein Akku in kurzer Zeit leergesaugt. Ich bin dann in den nächsten T-Punkt. Ein kundiger Mitarbeiter hatte direkt eine Lösung für das Problem (eine App aus dem App Store laden). Anschließend haben sie dann freundlicherweise noch den Akku aufgeladen. Alles sehr freundlich und kostenlos.

  4. Marcel Klotz sagt:

    Danke für Eure freundlichen Kommentare.
    Ich habe mir natürlich jetzt auch eine Schutzhülle “schenken” lassen. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern wird auch sicher gegen meine Schusseligkeit helfen. Falls mir das iPhone also nochmal runterfallen sollte, dürfte jetzt nichts mehr passieren.

  5. Michael (Baudax) sagt:

    Es soll ja ausgesprochen gesund sein, das Magnetfeld eines iPhones in der Brusttasche direkt am Herzen zu tragen. Zu Nebenwirkungen einfach mal den Arzt fragen, der etwas von Magnetfeldern versteht.
    N.B. Gleiches gilt für den Mann mit dem Handy in der Hosentasche…. .

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