Adventskalender: 17. Türchen
2009-12-17, von Klaus Wille

17. Türchen des innovativ.in Adventskalenders
Klaus Wille, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht
Weihnachten ist das Fest der Liebe. Und ein weiteres Fest der Liebe ist die Hochzeit. Familie, Freunde & Bekannte kommen an diesem Tag zusammen, um die Frischvermählten und deren besiegelten “Bund fürs Leben” hochleben zu lassen.Manchmal verblassen die tollen Erinnerungen an diesen Tag und an den gemeinsamen Weg, den man vor Augen hatte. Einige denken dann sogar über Trennung oder Scheidung nach.
Mein Adventskalender Geschenk:
Die meisten Scheidungen sind überflüssig,” glaubt die Autorin des Buches des Buches “Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest“. Das Buch schaut mit einem lachenden Auge auf die Ehe. Sollte jedoch allein die humorvolle Fährte Sie nicht weiterbringen und eine Trennung unabwendbar sein, so stehe ich Ihnen als Fachanwalt für Familienrecht gerne beratend zur Seite. Nach dem Motto “Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg” versuche ich, gemeinsam mit Ihnen umsetzbare Lösungen zu finden.
Da mir bekannt ist, wie groß die Hemmschwelle vor einem Anwaltsgespräch ist, erhält der Gewinner neben dem Buch “Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest” von Eva-Maria Zurhorst zusätzlich noch einen Beratungsgutschein. Dieser Gutschein kann für ein Informationsgespräch eingesetzt werden und kann auch an jemanden verschenkt werden, der ihn dringend benötigt. Sie können den Gutschein auch für eine erste Beratung bei einem Ehevertrag einsetzen.”
Wünsche Ihnen alles Liebe
Ihr Klaus Wille





















Donnerstag 17. Dezember 2009 um 13:56
genau das, was mir noch fehlt.
ohne witz, ich hab schon einiges über dieses buch gehört und es interessiert mich brennend!
Donnerstag 17. Dezember 2009 um 15:32
Über die Jahrzehnte habe ich einige (Ehe-)Paare kennengelernt, die nach den gängigen Maßstäben eigentlich nicht gut zu einander passten, die aber wegen der Eigenständigkeit der Partner eine verträgliche und nachhaltige Parnerschaft pflegten. Man muss ja nicht gleich so weit gehen wie Dieter Nuhr, der die große Klugheit der Elefanten rühmt, weil diese sich ausschließlich zur Nachwuchszeugung treffen und dann wieder eigene Wege gehen. Aber ein guter Teil der Scheidungen beruht wohl auf dem tradierten gesellschaftlichen Zwang, wonach Eheleute alles zusammen unternehmen und ständig zusammen sein müssen. Weniger wäre mehr – und die Ehe hält länger!
Herzliche Grüße…
Donnerstag 17. Dezember 2009 um 17:41
@Fritz Brandes
Das mag sicher ein Grund sein. Ich bin mit meiner Frau jeden Tag fast 24 Stunden zusammen. Wir sitzen im Büro gegenüber, am Tisch in der Küche und im Wohnzimmer, teilen das Schlafzimmer und es funktioniert.
Es funktioniert deshalb, weil wir uns mit Achtung und Respekt begegnen, uns so lassen, wie wir sind und keiner versucht, den anderen zu verändern.
Ich sehe in meinem Bekanntenkreis eher, dass die Eheleute meinen, sie biegen sich den Partner schon hin, wie sie ihn gerne hätten. So entstehen sicher viel mehr Probleme.
Da fällt mir ein, was der Mönch Thomas von Kempen schon vor 600 Jahren sagte:
Sei nicht ärgerlich,
dass du andere nicht so machen kannst,
wie du sie gern hättest,
du kannst nicht einmal dich selbst so machen
wie du dich gern hättest.
Donnerstag 17. Dezember 2009 um 17:51
Nur als kleine Anmerkung:
ich werde mir selbst das Buch kaufen, da ich am 22.12.2009 heiraten werde
Donnerstag 17. Dezember 2009 um 19:06
Ich bin ganz begeistert davon, welche Tipps, Hinweise und Empfehlungen ein Anwalt für Familienenrecht so hat…
Ich begleite seit Jahren Paare im Coaching. Manchmal geht der Weg hinein in die Beziehung – und manchmal führt der Weg hinaus aus der Beziehung. In jedem Fall geht es leichter, wenn jeder seine eigene Verantwortung erkennt und bereit ist, zu lernen – an jeder Erfahrung. Ich werde öfters um eine Empfehlung für einem Anwalt oder einer Anwältin gebeten… Sie stehen jetzt auf meiner Liste.
Ich wünsche Ihnen eine Hochzeit, die genauso ist, wie sie beide es sich gewünscht haben – von Anfang bis Ende. Mir gibt meine eigene Hochzeit – auch nach vielen Jahren – immer wieder Kraft. Gerade dann, wenn die Reibungen des Lebens manchmal mit Wucht in die Liebe eindringen…
Ich wünsche Ihnen schöne Flitterwochen-Weihnachten.
Donnerstag 17. Dezember 2009 um 19:54
Liebe Heiratswillige und Noch-Unentschlossene, das Buch ist lesenswert. Und in jedem Falle ist viel Wahres daran, sich erst einmal selbst zu lieben (oder zumindest zu mögen). Denn dann macht man/frau auch niemand anderen mehr verantwortlich für all das, was man/frau gern hätte und einem zum persönlichen Glück noch fehlt. Und vor allem sucht man/frau sich dann keinen Lückenfüller, sondern einen Partner zum Teilen und Mehren des Glücks = Grundlage für ein gutes gemeinsames Leben. Mit Ende Dreißig hatte ich mich endlich so weit gemocht, dass ich mich auch einem anderen Menschen zumuten will. Und das ist seit fünf Jahren auch amtlich. Viele Grüße, Anke Trischler (geb. Schmidt).
Donnerstag 17. Dezember 2009 um 22:16
Klingt interessant.
Wir (unverheiratet) diskutieren gerne ob Ehevertrag oder nicht.
Vielleich werden wir damit schlauer
Donnerstag 17. Dezember 2009 um 23:56
Fritz und Michael,
ich glaube, eigentlich ist es egal, ob man sich seine Freiräume schafft und nicht ständig aufeinander hockt oder ob man buchstäblich 24 Stunden zusammen verbringt und dies auch genießt, viel wichtiger ist der Punkt, den Michael erwähnt hat, man darf nicht versuchen, den anderen zu ändern oder sich aneinander anzugleichen. Mein Mann und ich haben da auch beide Phasen durchgemacht, als er seine Firma noch ganz alleine geleitet hat und ich wegen der Kinder und Haushalt zuhause war und wir uns tagsüber 15 Stunden nicht gesehen haben oder jetzt, wo ich wieder mitarbeite und wir tagtäglich zusammenarbeiten.
Obwohl wir inzwischen 18 Jahre verheiratet sind, sind wir unterschiedlich wie Tag und Nacht, wir mögen nicht dasselbe Essen, haben da sogar erhebliche Diskrepanzen, mein Mann liebt lange Gespräche mit fremden Leuten, ich bin da total zurückhaltend und mehr auf Distanz, auf Partys bin ich meistens die erste im Bett, mein Mann ist der Hausmeister und schließt ab, er lässt alles liegen, ich muß immer aufräumen und alles wegpacken, er hat scheinbar immer alles im Griff, während ich schon mal in Tränen ausbrechen könnte, aber ich glaube, das ist gerade der springende Punkt und lässt uns nicht rosten.
Manchmal blicke ich vielleicht auch mit neidvollem Auge auf Paare, die immer die gleichen Interessen haben und alles gemeinsam machen, aber ich glaube auch, das wäre für mich persönlich vielleicht sogar zu langweilig.
Schönes Zitat von Thomas von Kempen.
LG Astrid
Donnerstag 17. Dezember 2009 um 23:58
Ein Ehevertrag macht auf jeden Fall Sinn.
Damals, als ich vor meiner Hochzeit von einem Bekannten den Hinweis bekam sagte ich:
“Klaus, wofür einen Ehevertrag, wir lieben uns doch!”
Heute weiss ich:
Ein Vertrag bleibt bestehen, aber eine Liebe kann zu Ende gehen…
PS.:
Eine Autoversicherung wird auch nicht abgeschlossen, weil man einen Unfall verursachen möchte. Aber in solch einem Fall hilft die Versicherung!!!
Vielleicht überdenkenswert – für Eheleute ohne Vertrag!
(das ist meine heutige Überzeugung)
Liebe Grüsse
Klemens Kolberg
Freitag 18. Dezember 2009 um 15:43
Wer für Alternativmedizin offen ist, für den ist das ein ganz tolles Geschenk.
Ich habe vor einigen Jahren einen Arzt aus Kirgisien kennengelernt, der in Deutschland nur als HP arbeiten darf. Er nannte seine Medizin “traditionelle ASIATISCHE Medizin”, er wollte die Heilkunst nicht auf chinesische Medizin beschränken.
Ich war fasziniert, wie umfangreich allein die Untersuchungen sind und in welch schöner, fast behaglicher Atmosphäre behandelt wurde.
Wir haben das Glück, dass unsere “Medizinmänner” auch Naturheilverfahren neben der Schulmedizin anwenden, wobei wir auch keine Probleme haben, gute Heilpraktiker aufzusuchen.
“Wir müssen auf unsere Seele hören, wenn wir gesund werden wollen!” Erkannte schon vor über 900 Jahren Hildegrad von Bingen, eine Pionierin der Naturheilkunde. Schon mal von einem Schulmediziner gehört?
Nicht “wer heilt hat Recht”, sondern “was heilt, hat Recht”, sollte es besser heißen.
Freitag 18. Dezember 2009 um 15:59
Sorry, falscher Thread!!