Adventskalender: 22. Türchen
22. Türchen des innovativ.in Adventskalenders
Judita Ruske, changepark
Das Jahr 2009 neigt sich dem Ende. Sind Sie mit dem, was Sie sich zu Beginn des Jahres vorgenommen haben, zufrieden? Oder hätten Sie einiges gerne anders gehabt?
Aus meiner täglichen Arbeit weiß ich, dass wir manchmal nur einen Teil dessen erreichen, was wir gerne hätten. Oft liegt das daran, dass wir uns unserer Stärken und Potenziale nur unzureichend bewusst sind. Ich habe es mir daher mit www.changepark.de zur Aufgabe gemacht, durch persönliches Profiling Potenziale freizulegen und voll zur Entfaltung zur bringen. Neulich meinte ein Bekannter, ich wäre ein richtiges Trüffelschwein beim Graben nach Potenzialen
Es ist mir immer wieder eine große Freude zu erleben, wie sich Potentiale in einer Organisation entfalten, wenn das ganze Team an dem Prozess beteiligt ist. So kann ich eine Organisation bei Veränderungen und Wachstumsprozessen am besten entwickeln. Da bin ich in meinem Element.
Für den Adventskalender greife ich in meine Schatzkammer und zaubere die Antreiber hervor.
Sie alle kennen Antreiber: Um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, ist es durchaus angebracht, vorübergehend perfekt zu sein, sich anzustrengen, sich zu beeilen, sich anzupassen oder Stärke zu beweisen.
So weit, so gut.
Aber manchmal haben uns unsere Antreiber regelrecht in der Hand. Sie können sogar verhindern, dass wir unser volles Potenzial einsetzen und dabei Ängste auslösen. Im Falle des Antreibers “sei perfekt“ bedeutet dies z.B., dass jemand öfter als nötig befürchtet, dass etwas schief geht oder nicht klappt.
So könnte es auch aussehen, wenn ein “Mach schnell“-Typ z.B. seine Mitarbeiter ständig antreibt und sich beschwert, dass sie zu langsam sind und nichts weiterbringen. Sehr schnell kann man vergessen, dass andere Menschen wahrscheinlich von anderen Antreibern geprägt sind.
Aufmerksames Reflektieren ist also der Schlüssel, um im alltäglichen Arbeitsumfeld Entspannung und Veränderungen zu bewirken. So lernt man sich selber kennen und erfährt, unter welchen Bedingungen man leistungsfähig ist, sich dabei wohl fühlt und wo man Grenzen braucht.
Daher ist mein Geschenk an den Gewinner des 22. Türchens:
1,5 Stunden kostenloses Coaching zum Thema “Meine individuellen Antreiber “.
Und nun viel Glück beim Gewinnen.
Ein schönes Weihnachtsfest und volles Potenzial für 2010
wünscht Ihnen
Judita Ruske








Gibt es auch Bremser?
@ Wolff Horbach
Eine Frage, die mir wirklich aus der Seele spricht. Mit 50 kenne ich meine Antreiber inzwischen ganz gut. Im Augenblick erforsche ich daher gerade, wie sich Verweigerungen auswirken… Meine Hypothese ist: So groß wie unsere inneren Antreiber sind – so groß sind unsere Bremser.
Oh das ist ein sehr interessantes Thema!
Im privaten Leben zB kann man sich finde ich deutlich leichter motivieren, als im beruflichen.
Gerade hier scheint mir ein zu Feld sein, bei dem man viel lernen kann.
Hallo zusammen,
das ist das Interessante an dem Thema und Christiane hat ganz Recht, Antreiber können auch Bremsen sein. Nämlich genau dann wenn man nur noch seine eigene Art zu arbeiten sehen kann und für andere Möglichkeiten nicht in Betracht zieht.
Mit anderen Antreibern gut umgehen zu können und z.B. Kenntnisse darüber zu haben, wie man Menschen dann adäquat ansprechen kann, öffnet oft Türen.
Natürlich gibt es auch Bremser.
Ich glaube, wir alle kennen -zumindest teilweise- unsere Antreiber.
Wer seine Bremser nicht kennt, sollte -sofern er selbständig ist- auch ab und zu mal in die Rolle des Angestellten wechseln und dann prüfen, ob er mit der erbrachten Leistung des “Angestellten” auch als Chef zufrieden wär.
Nach meiner Erfahrung ist dieses “Rollenspiel” interessant unterstützend.
Liebe Grüsse
Klemens Kolberg
Oohh, ich kenne leider sehr viele Bremser in Form von Bedenkenträger, Ängstlichen, Unsicheren. Die bremsen manchmal recht massiv. Reicht ja, die eigenen Bremser zu haben, aber die von draussen stören noch zusätzlich. Tja, alte Frage, warum ticke ich so, wie ich ticke.
Ja, von den Bremsern kann wohl jeder ein Liedchen singen, meisterhaft und traurig dokumentiert auf der Klimakonferenz.
Doch was unser Geschenkthema heute, die Antreiber, betrifft, kann man die Kenntnis darüber auch weiterführender nutzen, als in die Analyse zu gehen.
Richtig Fahrt nimmt alles dann auf, wenn Sie ihr Team-Umfeld dann als Ansammlung von verschiedenartigen Motoren betrachten können bzw. jemand die Gebrauchsanweisung geben, unter welchen Bedingungen Sie sich in Ihrem Element fühlen. Glücklicherweise haben die meisten das schon im Gefühl.
Ihre Meinung!
Kategorien
Blogroll
Business-Club
Partner Blogs
Meta
Schlagwörter
Meistkommentiert
Letzte Artiel