Hand in Hand mit dem Körper
Jeder von uns weiß aus eigener Erfahrung: Veränderungen sind mit vielen Gefühlen verbunden – und meistens nicht nur mit angenehmen. Sobald Veränderungen neue Verhaltensweisen von uns fordern, lösen sie Unsicherheit aus. Wenn sie uns dann auch noch ungefragt zugemutet werden und wir sie nicht freiwillig gewählt haben, sind sie oft mit Stress und Angst verbunden – und mit Abwehrstrategien und Verweigerungen.
Wer in seinem Körper zuhause ist, hat es dann leichter. Sich im eigenen Körper zuhause zu fühlen bedeutet nämlich auch, ein Gefühl für die eigene Kraft zu haben, sich in konflikthaften Situationen entspannen zu können und Lust auf neue Bewegungen zu verspüren. Das nimmt uns die Gefühle zwar nicht ab, vereinfacht aber den Umgang mit ihnen.

Im SONNOS Institut unterstützen wir Menschen, die andere beraten oder führen (z.B. Berater, Lehrer, Mediziner, Führungskräfte in der Wirtschaft), mit Veränderungsprozessen kreativ umzugehen. Die Relevanz des Körpers wird dabei in der Regel völlig unterschätzt. Wir erleiden zwar seine Symptome (in Krisen sind das vor allen Dingen Unruhe, Schlaflosigkeit, Sucht, Angstattacken und Depression), wissen aber nicht, wie wir auf seine Körpersprache antworten sollen, sodass ein heilsamer Dialog entstehen kann.
In diesem Jahr werden wir vier Impulstage zum Körper anzubieten. Jeder dieser Tage umfasst einen Mini-Vortrag, die erfahrungsorientierte Vermittlung neuer Sichtweisen, einen dialogischen Austausch und Tipps für die Selbstführung im Alltag. Unsere erster Impulstag findet am 30.01.2010 im Gut Keuchhof in Köln-Lövenich stattfinden. Wer Lust und Interesse hat, mit dabei zu sein, kann sich hier informieren und hier anmelden.
Mich würde sehr interessieren, was Sie in Krisenzeiten mit Ihrem Körpererlebt haben.
Wie hat sich der Stress körperlich ausgewirkt und was waren für Sie hilfreiche Strategien?
Wer darüber hinaus mehr über die Sprache des Körpers hören möchte, findet in diesem Vortrag von Dr. Rüdiger Dahlke viele Inspirationen.
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