Business Querdenken LIVE!

2010-02-05, von Elita Wiegand

Die Querdenker-Diskussion um den Wort- Markenschutz hat viel Staub aufgewirbelt. Doch wir haben dabei Spuren hinterlassen, gezeigt, dass wir eine coole Community sind, mutig, leidenschaftlich, unbequem. Danke an alle, die hier fleißig kommentiert haben, danke an alle, die sich eingemischt haben, über Blogs, Twitter, Facebook, XING.  Im Web 2.0 gelten knallbunte Regeln, keine Schwarz-Weiß Malerei, wer Farbe bekennt, pfeift auf Kontrolle und Macht. Wir wissen: „Hyperlinks untergraben die Hierarchien”. Ist die These 7 aus dem Buch  ”Das Cluetrain Manifest” – hat hier bestens funktioniert.

Querdenker aus Leidenschaft
Trotz unseres Widerstands ist das Wort “Querdenker” zum Zweck der Geldvermehrung und Machtausübung immer noch in einem Kerker eingesperrt. Doch jetzt sprengen wir einfach die Ketten, ersetzen das „R” durch ein „N” und denken fröhlich weiter – kreuz und quer.  

Hoppla, da hat mir gegenüber doch jemand glatt behauptet, er habe Querdenken in Deutschland bekannt gemacht. Kleiner Scherz, oder?  Anja Förster und Peter Kreuz waren die Ersten, sie sind und bleiben die Vorreiter, haben sich damit einen Namen gemacht und stehen für und hinter Querdenkern, “für alles, außer gewöhnlich“.  Die beiden sind nämlich Querdenker aus Leidenschaft . Bereits 2005 erschien ihr Buch „Different Thinking” mit 17 Business-Querdenk-Regeln und weil sie das leben, was sie sagen und schreiben, beweisen sie jetzt einmal mehr, was einen Querdenker ausmacht: Gemeinsam etwas bewegen, anders denken, kooperieren – und Spaß haben!

Anja Förster und Peter Kreuz übertragen uns ihre eingetragene Wortmarke „Business Querdenken“.

Ein dickes Dankeschön an Anja und Peter – WOW! Tusch! Freude!

Zukunft der Arbeit:  Business Querdenken L IVE am 25. März 2010
Und weil wir gerade im Flow sind:  Wir freuen uns auf unsere nächste Veranstaltung   “Business Querdenken LIVE!” am 25. März 2010 im Theater der Träume.  Querdenken live mit Ideen, Visionen, Projekten, Plänen, wie wir in Zukunft arbeiten wollen.

Power-Gäste: Unsere Gäste sind: Palomar5, ein Netzwerk aus hochmotivierten Menschen, die aktiv die Arbeitswelt von morgen gestalten. Alte Denkmuster lösen und neue Strukturen entwickeln, die den Bedürfnissen der digitalen Generation entsprechen, das ist ihr Ziel. Im Herbst 2009 haben sich Digital Natives aus der ganzen Welt zu einem ersten sechswöchigen Innovationscamp in Berlin getroffen. Und sie haben in einem interdisziplinären und ungewöhnlichen Set-Up konkrete Lösungen erarbeitet. Mit den digitalen Weltverbesserern, wie der Spiegel titelte, wollen wir quer denken.

 Und Markus Albers hat zugesagt, Journalist und Autor des Buches „ Morgen komm ich später rein“, der uns allen bekannt ist. Er sorgt  gerade mit seinem neuen Werk „Meconomics” für Furore (darüber hat Wolff Horbach hier im Blog berichtet) und  wird uns beflügeln.  Und wir wollen Beispiele aus der Praxis vorstellen, Unternehmen, die deshalb erfolgreich sind, weil sie sich aus den verstaubten Korsetts befreit haben.

DANKE noch mal für die grandiose Unterstützung.

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8 Kommentare zu “Business Querdenken LIVE!”

  1. Rainer Prüm sagt:

    Aber hallo, das finde ich ja, nicht nur als Saarländer, großartig!!

    Sowohl, dass es jetzt mit dem “Business Querdenken” wieder ohne störende Querelen weitergehen kann, als auch, dass freundliche “Landsleute”, Saarländer eben, dieses nun ermöglichen. Darum ein herzliches Dankeschön nicht nur an Elita Wiegand, für ihre Beharrlichkeit, Ihren Kampfeswillen und Ihren unerschütterlichen Glauben an der Erfolg Ihrer guten Sache, sondern auch an Anja Förster und Peter Kreuz für Ihre noble und partnerschaftliche Geste, die eingetragene Wortmarke “Business Querdenken” dem Business Club innovativ.in zur Verfügung zu stellen!!! Hut ab!!

  2. Elita Wiegand sagt:

    @ Ja, lieber Herr Prüm, das finde ich auch großartig von Anja und Peter und ich habe mich ganz doll gefreut.

    Bei aller Freude, sind die störenden Querelen im Hintergrund noch lange nicht beseitigt. Wenn jemand “Hard-Selling” Business betreibt, liegt die Betonung auf “hard” – ist für mich knüppelhart!

  3. Doc Sarah Schons sagt:

    schöne geste von kreuz und förster – und noch schöner der support aus unserer community und dem social web !
    das DPMA wird reichlich erklärungsschwierigkeiten haben, ob der rechtmäßigkeit der markenvergabe “querdenker”. Wird sicher nicht mehr lang dauern, bis die ewig gestrigen print und tv media das aufgreifen mit der bekannten verzögerung ;-)

  4. Elita Wiegand sagt:

    @Sarah
    Danke Dir für Dein Feedback un den Hinweis auf DPMA.
    Inzwischen haben wir beim DPMA einen Einblick und wie es heißt, sei zur Zeit der Anmeldung der Wortmarke im Jahre 2004, der Begriff “Querdenker” noch nicht im Duden aufgenommen gewesen.
    Habe da mal recherchiert und entdeckt, dass bereits 1999! die Querdenker im Duden standen.

    Wenn hier jemand mehr weiß, wäre ich dankbar!

  5. ednong sagt:

    Noch nicht im Duden aufgenommen gewesen? Oh man. also ob das eine Entschuldigung wäre. Ich faß es ja nicht. Die vom DPMA sollten vielleicht bedenken, daß der Duden Worte erst im Nachhinein erfaßt, nachdem sie also im Sprachgebrauch sind.

    Und Duden ist nicht gleichbedeutend mit Sprach- bzw. Wortschatz Deutsch. Der Duden stellt lediglich einen kleinen Auszug des Deutschen in seiner richtigen Schreibung (zumindestens das, was die Politiker dafür halten) dar. Mehr nicht.

    Man, man, Behörden und Ämter.

  6. Elita Wiegand sagt:

    @Ednong
    Ist absurd, teile ich.

    @Sarah
    Apropos Medien: Die BILD Zeitung war an dem Thema dran, hat aber dann die Berichterstattung gestoppt. Stellt sich die Frage nach dem “warum”?

  7. Holger Zimmermann sagt:

    Eins muss man Anja Förster und Peter Kreuz lassen: sie wissen wie man Sympathien sammelt. Das tut einer Marke gut und freut alle, die gerne ein bisschen Querdenker sind. Danke für diese Geste!

    Holger Zimmermann

  8. Heide Liebmann sagt:

    Das ist wirklich eine tolle Geste von Anja Förster und Peter Kreuz – ich freue mich für dich und uns, dass es für die gute Sache so viel prominente Unterstützung gibt. Und für die Löschung der Wortmarke drücke ich die Daumen – das DPMA darf sich in so einem Fall nicht zum Handlanger reiner Profitgier machen lassen, und ich hoffe, diese Sichtweise wird sich dort auch durchsetzen.

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