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	<title>Kommentare zu: Innovationsabsichten der SAP AG l&#246;sen Sorgen aus</title>
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	<description>Quer gedacht</description>
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		<title>Von: Wolff Horbach</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2010/02/09/innovationsabsichten-der-sap-ag-loesen-sorgen-aus/comment-page-1/#comment-160466</link>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 08:34:57 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr interessant ist, was Volker Pispers in &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=ko5CCSomDMY&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Berufsgruppen, die die Welt nicht braucht&lt;/a&gt; zu den Aktienanalysten sagt: &quot;... &lt;strong&gt;das Widerlichste, was der Planet bis dato hervorgebracht hat ... Schmarotzerpack ... Fr&#252;her hat das Gesindel auf der Kirmes im Zelt gesessen - mit einer Glaskugel&lt;/strong&gt; ...&quot;.

So drastisch wie Volker Pispers w&#252;rde ich es vielleicht nicht ausdr&#252;cken, aber im Kern hat er Recht: Aktienanalysten haben noch nie etwas erfunden, hergestellt oder erarbeitet. Sie haben wahrscheinlich noch nie einen Betrieb von innen gesehen. Das einzige was sie interessiert ist, ob der Kurs einer Firma steigt oder f&#228;llt und wie man mit diesem Kaffeesatzlesen m&#246;glichst viel Geld verdienen kann. Oder wie man mit sogenannten &quot;Expertisen&quot; Aktienkurse manipulieren kann.

Es &#252;berrascht mich daher gar nicht, dass Volker Pispers &quot;Lieblingsschmarotzer&quot; Innovationen nicht m&#246;gen: Innovationen kosten zun&#228;chst Geld, brauchen Zeit und sind nicht immer eine Garantie f&#252;r mehr Gewinn.

Mangelhafte Innovationen sind und waren auch nicht das Problem von SAP, sondern etwas ganz anderes: die schwere Besch&#228;digung der einst so erfolgreichen Unternehmenskultur und die Frustation der Kunden.

Hasso Plattner hat es daher vorgestern auf den Punkt gebracht: &quot;&lt;a href=&quot;http://www.faktor-g.de/2010/02/09/sap-eine-gluckliche-firma/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Ich werde alles daf&#252;r tun, dass SAP wieder eine gl&#252;ckliche Firma wird.&lt;/a&gt;&quot;. Das ist genau dass, was ich immer wieder betone: Nur gl&#252;ckliche Mitarbeiter sorgen f&#252;r gute Produkte und guten Service. Nur dann werden auch die Kunden gl&#252;cklich. Und wenn das stimmt, geht es dem Unternehmen gut. Also: erst die Mitarbeiter, dann die Kunden und als Folge geht es dem Unternehmen gut.

Bei SAP ist genau das Umgekehrte geschehen: Zugunsten des Aktienkurses wurde bei den Mitarbeitern gespart, die einst so erfolgreiche Unternehmenskultur stark strapaziert. Dann wurden die Kunden ver&#228;rgert. Jetzt hat das Unternehmen ersthafte Probleme.

Gut, dass der Aufsichtsrat jetzt die Rei&#223;leine gezogen hat und das Gl&#252;ck der Mitarbeiter wieder an die erste Stelle stellt. Das ist kein Luxus, sondern notwendige Voraussetzung, um in Zukunft wieder erfolgreich zu sein.

Aber Gl&#252;ck m&#246;gen die Aktienanalysten wahrscheinlich genau so wenig wie Innovationen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr interessant ist, was Volker Pispers in <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ko5CCSomDMY" rel="nofollow">Berufsgruppen, die die Welt nicht braucht</a> zu den Aktienanalysten sagt: &#8220;&#8230; <strong>das Widerlichste, was der Planet bis dato hervorgebracht hat &#8230; Schmarotzerpack &#8230; Fr&#252;her hat das Gesindel auf der Kirmes im Zelt gesessen &#8211; mit einer Glaskugel</strong> &#8230;&#8221;.</p>
<p>So drastisch wie Volker Pispers w&#252;rde ich es vielleicht nicht ausdr&#252;cken, aber im Kern hat er Recht: Aktienanalysten haben noch nie etwas erfunden, hergestellt oder erarbeitet. Sie haben wahrscheinlich noch nie einen Betrieb von innen gesehen. Das einzige was sie interessiert ist, ob der Kurs einer Firma steigt oder f&#228;llt und wie man mit diesem Kaffeesatzlesen m&#246;glichst viel Geld verdienen kann. Oder wie man mit sogenannten &#8220;Expertisen&#8221; Aktienkurse manipulieren kann.</p>
<p>Es &#252;berrascht mich daher gar nicht, dass Volker Pispers &#8220;Lieblingsschmarotzer&#8221; Innovationen nicht m&#246;gen: Innovationen kosten zun&#228;chst Geld, brauchen Zeit und sind nicht immer eine Garantie f&#252;r mehr Gewinn.</p>
<p>Mangelhafte Innovationen sind und waren auch nicht das Problem von SAP, sondern etwas ganz anderes: die schwere Besch&#228;digung der einst so erfolgreichen Unternehmenskultur und die Frustation der Kunden.</p>
<p>Hasso Plattner hat es daher vorgestern auf den Punkt gebracht: &#8220;<a href="http://www.faktor-g.de/2010/02/09/sap-eine-gluckliche-firma/" rel="nofollow">Ich werde alles daf&#252;r tun, dass SAP wieder eine gl&#252;ckliche Firma wird.</a>&#8220;. Das ist genau dass, was ich immer wieder betone: Nur gl&#252;ckliche Mitarbeiter sorgen f&#252;r gute Produkte und guten Service. Nur dann werden auch die Kunden gl&#252;cklich. Und wenn das stimmt, geht es dem Unternehmen gut. Also: erst die Mitarbeiter, dann die Kunden und als Folge geht es dem Unternehmen gut.</p>
<p>Bei SAP ist genau das Umgekehrte geschehen: Zugunsten des Aktienkurses wurde bei den Mitarbeitern gespart, die einst so erfolgreiche Unternehmenskultur stark strapaziert. Dann wurden die Kunden ver&#228;rgert. Jetzt hat das Unternehmen ersthafte Probleme.</p>
<p>Gut, dass der Aufsichtsrat jetzt die Rei&#223;leine gezogen hat und das Gl&#252;ck der Mitarbeiter wieder an die erste Stelle stellt. Das ist kein Luxus, sondern notwendige Voraussetzung, um in Zukunft wieder erfolgreich zu sein.</p>
<p>Aber Gl&#252;ck m&#246;gen die Aktienanalysten wahrscheinlich genau so wenig wie Innovationen.</p>
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		<title>Von: Elita Wiegand</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2010/02/09/innovationsabsichten-der-sap-ag-loesen-sorgen-aus/comment-page-1/#comment-160422</link>
		<dc:creator>Elita Wiegand</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 14:20:37 +0000</pubDate>
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		<description>Mal sehen, wie lange es sich SAP erlauben kann, auf Innovationen zu verzichten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mal sehen, wie lange es sich SAP erlauben kann, auf Innovationen zu verzichten.</p>
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