SPAM oder Scheißhausfliegen in der Mailbox!

2010-02-25, von Lutz Falkenburg

Ich habe da mal eine Frage: Wer von euch hat schon mal SPAM bekommen? Ok, ihr könnt die Hände wieder runter nehmen, wenn ich das richtig gesehen habe, fast alle. Dann die nächste Frage: Was tut Ihr dagegen? Hmmm, ja …. ok, ahja, hmmm. Ich fasse das mal zusammen: Man hat sich daran gewöhnt. Wirklich etwas dagegen tun, kann man eh nicht. Es nervt, man hat aber irgendwie gelernt damit zu leben.

Nun, das muss nicht sein.

Achtung! Propaganda!

Ich habe in den letzten 20 Jahren so ziemlich alles im EDV Bereich gesehen, was es dort eben  zu sehen gibt. Leider auch eine  Menge Spam. Wie oben bereits festgestellt, wird dies von den meisten Nutzern einfach hingenommen. Manchmal tut der Provider etwas dagegen oder die IT-Abteilung. Dies sind aber meist Systeme die nicht immer leicht bedienbar sind und bei denen oftmals der Nutzer vor neue Probleme gestellt wird:

Es wird von ihm erwartet, er soll eMails, die Spam sind selbsständig markieren, denn so “lerne” das System – aha! Einige haben auch ein System, was erstmal so ziemlich alles als Spam/unbekannt o.ä. einordnet und man muss dann im OptIn-Verfahren nach und nach dem System beibringen, welche Mails nun zu den “Guten” gehören.

Bullshit. Alles in meinen Augen noch schlechter zu bedienen/zu verstehen als die Geißel “SPAM” eben zu ertragen und teilweise eben den ganzen Mist gar nicht zu löschen, sondern als allgemeinen Datenmüll einfach hin zu nehmen.

Ich persönlich nehme aber nicht einfach irgendwas hin. Ohne jetzt auf die technischen Einzelheiten einzugehen – wen interessiert schon, wie der Motor wirklich funktioniert, hauptsache die “Karre” gefällt und ist bequem. Genau das war unser Ansatz. Ein System zu entwickeln, was mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit SPAM einfach “wegwirft” und HAM (also die guten Mails) durchlässt OHNE, dass der Nutzer großartig etwas davon merkt, eingreifen muss oder sonst irgendwie agitiert wird.

Fehlerquote? Geht nicht auch mal was schief? Ja klar! Es kommt schliesslich auch nicht jeder Brief von der Post an – ABER wir reden hier von 1 Mail unter ca. 100.000 die wir mal falsch “erkennen”. Vergleichen Sie das mal mit der Wahrscheinlichkeit anderer “Unfälle” die einem tagtäglich so passieren können. Nichts ist absolut sicher, soviel ist sicher.

Ich seh schon, der nette Herr in dem teuren Anzug hier vorn in der ersten Reihe schläft gleich ein. Zwei letzte Fragen habe ich noch: Nervt Sie Spam? Wollen Sie etwas dagegen tun? Lassen Sie uns das doch mal in der Pause diskutieren – ich sehe grad, die Häppchen stehen bereit….

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