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Ein freier Mensch

Elita Wiegand 22 April 2010 3 Kommentare

Doc Sarah Schons hat in ihrem Blog ein wunderbares Zital von Albert Schweitzer veröffentlicht. Hier noch mal:

“Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein.
Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen – wenn ich es kann!
Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten!
Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen; Schiffbruch erleiden und Erfolg haben.

Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen.

Lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolges, als dumpfe Ruhe Utopiens! Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben, noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben.

Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: Dies ist mein Werk!

Das alles ist gemeint, wenn wir sagen: Ich bin ein freier Mensch!”


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3 Kommentare »

  • Christian Maria Fischer sagte:

    Wunderbare Gedanken. Und noch ein Zitat: „Es gibt keinen Menschen, der nicht die Freiheit liebte; aber der Gerechte fordert sie für alle, der Ungerechte nur für sich allein.“ Ludwig Börne (Werk: Der Narr im weinen Schwan 2) gefunden bei Zitate-Online.de

  • Doc Sarah Schons sagte:

    ja, freiheit ist ein großes thema… könnten wir jetzt endlos drüber philosophieren..
    (ein erster ansatz dazu läuft bei mir im doc blog im originalartikel)

    aber angesichts des jüngsten OLG urteils, das uns ärzte als “kassenbeauftragte” sieht, komm ich mal down to earth und zitiere aus dem diskussionsforum dazu:

    “Ärzte als Kassenangestellte und Kassenbeauftragte, dass hätten sie gern, die Beitragsverschwender vom GKV-Kartell. Seit Jahrzehnten arbeiten sie für dieses Ziel.
    Aber noch haben wir eine Vertragsbeziehung zur KV und einen Rest von Freiberuflichkeit.
    Noch sind wir nicht der GKVen Laufburschen und die Befehlsempfänger einer korrupten Staatsmedizin.
    Wenn uns jemand beauftragt, dann ist das der Patient.
    Dem schulden wir dafür Können, Aufmerksamkeit, Wohlwollen, Wissen, Sorgfalt und berufliche Erfahrung.
    Und nicht den Erbsenzählern der GKV.”

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