Archiv für Juni, 2010

Neuigkeiten vom Lebenstempo aus Frankfurt

2010-06-30, von Petra Schuseil

Hallo liebe Partnerinnen und Partner,

es ist Sommer auch in Frankfurt. Ich radel durch die Stadt zu meinem neuen Büro … Public Fußball überall … wunderbar. Wenn die WM “geschafft” ist beginnt übrigens die Tour de France :-)

Die Jugend von heute! Schreibt mir doch der Freund meiner Nichte er hätte im Kreis mit Freunden eine tolle Idee gehabt … mit der Bahn billiger fahren. Das ist ja für Studenten und so manch anderem mit Fernbeziehung eine teure Investition. Also ab heute können Sie mit der Bahn billiger fahren, wenn Sie sich eine “Fahrgemeinschaft” suchen. Das ist möglich über diesen Link: www.bahnbilliger.de.

Sie müssen sich vor allem das kleine animierte Video anschauen. Zum Piepen sag ich Ihnen :-)

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Vor allem für Frauen interessant: existenzielle – das online-Magazin für Frauen in der Wirtschaft. Andrea Blome die verantwortliche Herausgeberin stellt interessante Frauen und Vorbilder vor. Unter anderem lesen Sie ein Interview mit mir: Das Strahlen führt zum Erfolg. Klicken Sie hier.

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Auf Du und Du mit dem Lebenstempo …. ein Fragebogen-Interview

Lesen Sie in meinem lebenstempo-blog.de interessante Antworten zu 10 Fragen rund um das eigene Lebenstempo. Unter anderem finden Sie Andrea Blomes Antworten – Herausgeberin der existenzielle, dem online-Magazin für Frauen in der Wirtschaft. Klicken Sie hier.

Sie mögen den Interviewbogen auch beantworten? Wir lesen sicher alle gerne, was Sie uns erzählen werden. Schreiben Sie mir und ich schicke Ihnen die Fragen gerne zu: info(at)petraschuseil(dot)de.

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Futouristen gesucht!

2010-06-28, von Andreas Koch

Was macht einen Urlaub lohnenswert?

Diese Frage habe ich mir – und anderen – in den vier Jahren als Umweltbeauftragter der TUI oft gestellt. Gutes Wetter, eintauchen können in andere Kulturen, aber auch eine intakte Natur und Umwelt, dies waren häufig genannte Antworten von Reisenden und Tourismusverantwortlichen. Viele Reisende und Reiseverkäufer sind zunehmend bereit, sich für einen nachhaltigen Tourismus zu engagieren, bewerten allerdings die eigenen Möglichkeiten, etwas ändern zu können, oft als sehr gering. Es gibt aber auch jene, die sich aktiv engagieren. Ich habe immer wieder engagierte Menschen und Organisationen in den Urlaubsländern getroffen, die sich begeisternd für den Schutz ihrer Region einsetzen. Gibt es einen Weg beide Gruppen – die Interessierten und die bereits Aktiven – zu verbinden? Die Idee zu Futouris wurde geboren …

Gemeinsam mehr bewegen als jeder alleine

So lautet die Vision von Futouris, dem Verein, den ich 2009 gemeinsam mit sieben TUI Unternehmen gegründet habe. Gemeinsam leben wir diese Vision, in dem wir ganz konkret nachhaltige Projekte in den Urlaubsregionen initiieren und fördern und dabei möglichst viele Tourismusverantwortliche, engagierte Organisationen und Reisende einbeziehen. Die Projekte sind langfristig angelegt und müssen gemäß der Futouris Satzung entweder eine Sozial-, Klimaschutz- oder Umweltausrichtung haben. So fördert Futouris z.B. das Projekt „Growing the Future“ in Südafrika, bei dem arbeitslose Frauen über ein Jahr zu ökologischen Gärtnerinnen ausgebildet werden oder das Projekt „Buena Proa“, bei dem es um den Aufbau eines Wal-  und Delfinbeobachtungsnetzwerks auf den Kanarischen Inseln geht.  Jedes Futouris Mitgliedsunternehmen übernimmt eine Patenschaft für ein Projekt und soll möglichst viele seiner Kunden ansprechen und involvieren – so zum Beispiel durch die Darstellung der jeweiligen Projekte in den Reisekatalogen, – unterlagen und -websites. Spenden (über ein Formular auf www.futouris.org) kommen direkt den Projekten zu Gute. Die administrativen Kosten des gemeinnützigen Vereins werden durch einen jährlichen Beitrag der Mitgliedsunternehmen gedeckt. Futouris hat 2009 alle administrativen und behördlichen Hürden gemeistert und wächst seitdem kontinuierlich. Bereits 2009 kamen rund 90.000 € für die Förderung konkreter Projekte zusammen, die Mitgliederzahl hat sich von 7 auf 13 nahezu verdoppelt, und wir eröffnen im Juli unser erstes kleines Büro in Berlin. Ich glaube fest daran, dass der Tourismus die Kraft hat, Entwicklungs- und entwickelte Länder, arme und reiche, zu verbinden.

Brücken bauen für die Zukunft

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man andere nur anstecken kann, wenn man selbst von etwas begeistert ist. Die Futouris Projekte sind daher so angelegt, dass man als Pate regelmäßig informiert oder sogar konkret mit einbezogen wird. Wir planen für die Zukunft, dass Mitarbeiter von Mitgliedsunternehmen idealerweise für eine gewisse Zeit freigestellt werden, um bei Projekten mitarbeiten zu können. Einmal so eingetaucht, wird man diese einmaligen Erfahrungen nicht so schnell vergessen – und wird zum Multiplikator des nachhaltigen Gedankens. Doch nicht nur die unmittelbaren Mitgliedsunternehmen werden angesprochen: Futouris versteht sich von Anfang an als für jeden offene Plattform. Der deutsche Reiseverband hat die Schirmherrschaft übernommen und die Leuphana Universität Lüneburg hat Futouris mit dem Masterstudiengang Management & Entrepreneurship unter Leitung von Professor Dr. Edgar Kreilkamp über ein Jahr als Forschungsprojekt begleitet. Wir wollen Menschen für eine nachhaltige Zukunft begeistern!

Futouristen gesucht!

Sind Sie ein Futourist? Glauben Sie auch, dass wir gemeinsam mehr erreichen können als jeder alleine? Haben Sie Lust, sich mit uns für konkrete Projekte in Ihrem Lieblingsland zu engagieren? Oder haben Sie Ideen, wie wir Futouris weiterentwickeln können? Ich freue mich auf einen regen Austausch mit Ihnen.

Mehr Informationen im Futouris Jahresbericht.

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le flair hebt ab…

2010-06-28, von Kristina Hentsch

Licht aus, Vorhang auf und Spot an! Wir freuen uns, liebe Leserinnen und Leser, Ihnen mitteilen zu können, dass heute die Premierenfeier von le flair, stattfindet. Le flair – das neue Stadtviertel- wird Düsseldorfs Mitte nicht nur neues Flair sondern auch seinen zukünftigen Bewohnern einen neuen Lebensmittelpunkt schaffen.  weiterlesen…

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Braucht Deutschland eigentlich noch Erfinder?

2010-06-26, von Wolfgang Riehn

In Deutschland sind viele innovative Produkte entwickelt, entdeckt oder auch entführt worden. Entführt? Ja, ins Ausland, an Standorte, die entweder schneller als unsere Industrie ein neuentwickeltes Produkt ‘verstanden’ oder schneller als unsere Marketing-Chefs die Chance des finanziellen Erfolges erkannt haben. Bedeutet: Wir haben viel Potential verloren. 

Erfinder haben nie aufgegeben
Wenn wir jetzt entdecken, dass Deutschland wieder Ingenieure braucht, Techniker in einigen Jahren Mangelware sind und wir uns endlich wieder auf den Weg machen sollen, Neues zu erfinden, bedeutet dies entweder, uns fällt nun gar nichts mehr ein oder wir haben es endlich verstanden. Wobei ich mit WIR vor allem Politiker und Verantwortliche in unseren Unternehmen meine. Denn die Erfinder selbst haben in Deutschland nie aufgegeben.

Werte und Chancen für die Zukunft
Viele von ihnen haben sich in ihre Werkstätten und Entwicklungs-Labore zurückgezogen und erfinden so vor sich hin – begleitet von einer gewissen Mutlosigkeit, dass es am Ende ‘ja doch nichts wird!’. Mit dem 1. Europäischen Innovations- und Erfinder-Forum wollen wir wieder Zuversicht, Mut und Chancen aktivieren. Wir wollen  unserer Jugend nicht nur Schulden hinterlassen, sondern auch Werte … und aus meiner Sicht sind Erfindungen, die chancenreich sind, eine wertvolle Investition in die Zukunft, in die Jugend.

Also: Wo sind die Erfinder, die endlich wieder ‘Licht am Ende des Tunnels’ sehen wollen? Wo sind die Erfinder, die bereit sind, über ihre Erfindungen zu berichten und diese zu präsentieren? Wo sind die Unternehmen, die bereit sind, in Erfindungen (und damit in Menschen) zu investieren?

1. Europäisches Innovations-und Erfinder-Forum 
Das Ruhrgebiet, heute Metropole Ruhr, war einst Schmelztiegel nicht nur für Stahl und Kohle, sondern auch für Erfindungen, die weltweit Furore gemacht haben. Mit dem 1. Europäischen Innovations- und Erfinder-Forum am 17. bis 19. Sepetmber 2010 im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010  in  Esssen knüpfen wir an diese Tradition an und wollen die Kultur der Technik wieder zu einem akzeptierten und geschätzten gesellschaftlichen Kulturbereich gestalten.

Herzlich willkommen!
Wir sind neue Partner des Business-Clubs und freuen uns, wenn Sie als Gast bei unserem Erfinder-Forum  in Essen mit dabei sind, wir uns kennenlernen, vernetzen und gemeinsam anpacken… Was meinen Sie?

Grüße Sie herzlich, 
Ihr Wolfgang Riehn

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Macht uns die WM glücklich?

2010-06-25, von Elita Wiegand

Die Sonne strahlt. Wir jubeln – das Stimmungsbarometer ist gestiegen. Deutschland im Glückstaumel? Zumindest ist das deutsche „Bruttonationalglück“ nach dem Sieg der deutschen Mannschaft in die Höhe geklettert. Bruttonationalglück? Diese Wortschöpfung kommt von Facebook. Auf der Social Media Plattform werden seit einiger Zeit die Statusmeldungen der User durchforstet und damit will Facebook das kollektive Glücksgefühl in 18 Ländern berechnen. (Einen ausführlichen Bericht findet Ihr im Handelsblatt) 

Wer in dieser Zeit positive Nachrichten wie „Freude! Wir haben gewonnen“ oder „bei dem tollen Wetter geht es mir gut“ postet, verbessert die Stimmungslage der Nation. Einen Gesamtüberblick des Facebook  Bruttonationalglücks gibt es hier…

Im Rausch des Glücks? 
Freude auch beim Public Viewing im Kölner Kap am Südkai. (siehe Foto) Unsere Partnerin Stefanie Gnörich (Management Assistant Service) hatte für die Sportkultour GmbH einen interessanten Abend für Unternehmer organisiert. Glückliche Männer, wie man sieht…  Ob wir mit der WM jedoch Silvester erreichen, bleibt fraglich. Zu Weihnachten, also Heiligabend und zum Jahresende sind wir in Deutschland  besonders glücklich. Könnte jetzt nur noch getoppt werden, wenn wir Weltmeister werden…

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Der Freak Faktor: Sei anders!

2010-06-22, von Elita Wiegand

Ich bin in Köln geboren. Wollte ich deshalb das Schicki-Micki Image von Düsseldorf aufpolieren? Oder verbarg sich dahinter der einfache Wunsch, dass Menschen mehr lächeln, freundlicher sind, achtsamer miteinander umgehen?  Es war die Zeit, als die Servicewüste Deutschland Hochkonjunktur feierte und in dieser Zeit ist mein Stadtmarketingkonzept entstanden: „Düsseldorf – die Stadt des Lächelns.“ Wir haben damals unzählige Aktionen umgesetzt, drei Mal den Service-Oscar an freundliche Taxi-Fahrer, Verkäufer oder Kellner verliehen. Die Polizei, die Handwerkskammer, die Stadt, zig große und kleine Düsseldorfer Unternehmen  haben sich beteiligt, haben mitgemacht,  der Lächeln-Virus verbreitete sich - ein riesengroßer Erfolg. Warum ich das alles erzähle?

Die Stadt des Lächelns war nicht zuletzt deshalb eine Erfolgsstory, weil ständig die Medien darüber berichteten und wir für Schlagzeilen gesorgt haben. Ich habe drei dicke Aktenordner, voll mit Artikeln, die damals erschienen sind, sogar in der englischen Financial Times und in einer japanischen Zeitung war die Stadt des Lächelns Thema. Print, Hörfunk, Fernsehen – mit der Kampagne habe ich damals das Interesse der Medien geweckt und die Journalisten immer wieder mit Stoff gefüttert. Sven Klawunder nennt das „Freak Faktor“. 

 Sei anders!
Sven Klawunder ist Medienprofi. Der Chef der TV-Filmproduktion und Nachrichtenagentur Flying Media hat viele Menschen interviewt, VIP’s, Unternehmer, den Mann auf der  Straße. Hinter den Filmen verbergen sich Geschichten. Doch nicht jede Story ist filmreif und wird von den Sendern als Thema gesehen.  Oft fehlt von denjenigen, die in die Medien wollen,  der Aufhänger, das Besondere, um das Interesse der Journalisten zu wecken. 

Ein bisschen verrückt sein, sich trauen, Mut haben, aus der Reihe tanzen, an seine Ideen und Visionen glauben – so funktioniert der Freak Faktor. „Man muss mit den Medien spielen“, sagt er und so lautet seine Botschaft „Sei anders!“ Er selbst hat bewiesen, dass es klappt, hat sich einen Traum erfüllt und nun will er sein Wissen weitergeben. Demnächst hält er bei uns seinen Erlebnisvortrag mit dem Titel „Freak Faktor.“ Und damit Ihr mehr darüber erfahrt, haben wir die Rollen getauscht und ich habe ihn in der ”Stadt des Lächelns” interviewt. Das Video zeigen wir Euch bald… Was versteht Ihr unter einem Freak Faktor? Womit ist es auch gelungen, Journalisten für Euch, für Euer Thema zu begeistern?

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Business-Club Geflüster: Verwurstete Vuvuzela

2010-06-20, von Elita Wiegand

Er ist eigentlich der coole Typ. Doch am Mittwoch tobte und fluchte er, raufte sich die Haare, riss die Arme hoch, lief Amok. Bilder der Woche: Nationaltrainer Joachim Löw bei der 1:0 Niederlage gegen Serbien. Nun bangen wir um das Achtelfinale.

Alles hat ein Ende, nur die Wurst…
Bei dem Spiel gegen Ghana werden uns die Vuvuzela vermutlich wieder den Nerv rauben. Um das Geräusch zu knacken und der Tröte ne Extrawurst zu braten, hat unser Partner Ludger Freese die ersten Vuvuzela-Knacker „Made in Visbek“ verwurstet. Und wenn Deutschland am Mittwoch verliert, tröten wir unserer Elf den Marsch und singen die Vuvuzela-Knacker Hymne: „Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei…“ . Und noch ein Trost aus Pisa: manchmal wird man erst für etwas bewundert, wenn es spektakulär schief gegangen.“ Stammt von unserem Partner KarlHeinz Karius, über den Wolff Horbach hier schon berichtet hat.

An die Kette gelegt
Dass Networking bei uns wunderbar funktioniert, zeigt mal wieder dieses Beispiel: Unser Partner Milan Gerz hat hier im Blog vor kurzem seine Fashionketten vorgestellt. Nun habe ich Milan mit Jana von KlickGermany vernetzt und jetzt werden seine Ketten im Klickgermany Online-Shop angeboten.  

Nun läuft das Geschäft: KlickGermany eröffnet Laden
Die beiden haben lang gesucht, aber jetzt endlich haben sie ihren Laden gefunden: Am 1. Juli eröffnen Jana und Andreas ihr KlickGemany Kaufhaus in der Berliner Reinhardtstraße 11. Wo das genau ist? Das Geschäft liegt  zwischen dem Deutschem Theater, Regierungsviertel, Berliner Ensemble und Hauptbahnhof. 

changeX for free
Das ist doch mal ein tolles Angebot: Normalerwesie muss man für die guten Artikel, Videos und Podcasts zahlen, aber bis zum 25. Juni 2010 gibt es changeX for free.

Hörbuch: Treue Kunden gewinnen und dauerhaft halten

Wie gewinnt man dauerhafte Kundentreue und somit Wachstum in herausfordernden Zeiten? In dem Hörbuch von Anne Schüller mit dem Titel „Die 25 wertvollsten Erfolgsrezepte für Kundenloyalität und Bestandskundenpflege“ verrät unsere Expertin für Loyalitätsmarketing, ihre besten Rezepte. Darin enthalten sind praxisnahe Tipps zum pfleglichen Umgang mit Kunden sowie zur Motivation der kundennahen Mitarbeiter. Eindringlich wird dargestellt, wie unumgänglich treue Kunden für das Überleben eines Unternehmens sind. „Je länger ein Unternehmen einen rentablen Kunden hält, desto mehr Gewinn kann es durch ihn erzielen. Vorrangiges Streben,“ so die Managementberaterin, sollte es daher sein, möglichst keinen einzigen profitablen Kunden zu verlieren, den man behalten will

Unsere Business-Club Partner in den Medien:

Lesenswert:

Wünsche allen einen schönen Sonntag.

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Orgasmen in der Wortkunst?

2010-06-18, von Elita Wiegand

Orgasmen in der Wortkunst, journalistische Höhepunkte bei Blog-Beiträgen? Oh je…  Wie schnell, wie flüchtig und oberflächlich sind vieler meiner Texte. Zeitmangel, Gedanken in die Tasten hauen, in die Welt posaunen. Wir wissen es und wissen es manchmal eben nicht besser.

Wie den Leser in den Bann ziehen?
Schreiben will gelernt sein. Doch was macht eigentlich einen guten Text aus? Wie kannst Du den Leser in den Bann ziehen? Wie schreibst Du lebendig? Als ich mein Volontariat bei der Zeitung gemacht habe, wurde mir eindringlich empfohlen, Wolf Schneider zu lesen. Noch heute schwöre ich auf den Seniorchef der deutschen Sprachkultur. Seine Bücher „Deutsch für Profis“ oder „Deutsch für Kenner“ habe ich damals verschlungen und immer wieder blättere ich darin. 

Lern-Erfolge?
Wolf Schneider ist ein Sprach-Guru, ein Meister des Wortes, von dem ich viel gelernt habe. Zu einem guten Stil gehört, Verben zu hofieren und sie gezielt einzusetzen, Adjektive zu minimieren, die Texte dramaturgisch aufzubauen, Substantive mit der Endsilbe „ung“ zu streichen, (Beispiel: Verteidigung, Bereicherung, Durchsetzung, Mäßigung, Belobigung etc.) den Satzbau zu variieren  und  Bandwurmsätze à la  Thomas Mann zu vermeiden. Wusstet Ihr, dass beim 14. Wort in einem Satz das Verständnis der Leser aufhört? Goethe ohne Nebensätze, trefflich formuliert, ein poetisches Gesamtkunstwerk, das Beispiel „Der Fischer“:

Das Wasser rauscht’, das Wasser schwoll,
netzt’ ihm den nackten Fuß;
sein Herz wuchs ihm so sehnsuchtsvoll,
wie bei der Liebsten Gruß.
Sie sprach zu ihm, sie sang zu ihm;
da war’s um ihn geschehn:
Halb zog sie ihn, halb sank er hin
und ward nicht mehr gesehn.

Innovation – ein Unwort? 

Von Dichtern sind wir weit entfernt. Doch Innovationen, die lieben wir. Ausgerechnet dieses Wort steht auf der Abschussrampe. In seinem Buch „Deutsch! Das Handbuch für attraktive Texte“, schreibt Schneider über das „Unwort”. Innovation sei das inflationäre Versprechen von irgendetwas Neuartigem, ein Wortgötze des Marketingjargons :-)  Okay, auf etwas Neues.

Von dem Bestsellerautor ist gerade ein modernes Handbuch “Deutsch für junge Profis“  erschienen. In seiner bewährt witzigen Schreibart, vermittelt er dieses Mal auch, worauf man beim Mailen, Bloggen und (professionellem) Twittern achten muss.  Und was machen jetzt die alten Hasen, die  bloggen und twittern? 

Mögt Ihr über Eure Blog- Schreib-Erfahrungen berichten?

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Dresdner-Essenzen: Vom Dreckspatz und Schaumschlägern

2010-06-16, von Elita Wiegand

Draußen toben, buddeln, graben, auf Bäume klettern, rummatschen. Das hat Spaß gemacht. „Du bist ein Dreckspatz!“, schimpfte meine Mutter früher dann immer. Die Reinigung der Kleidung – ein Fall für Persil, aber den Dreckspatz, der den Körper reinigt, den gab es damals noch nicht. Dreckspatz- Badezusätze  für Kinder- das ist doch mal eine herrliche Idee. Kommt von den Dresdner-Essenzen. Zu spät für mich, aber für Kids ist das doch der Hit, oder?

Nun produzieren die Dresdner-Essenzen eben nicht nur Dreckspatz-Badezusätze,  sondern auch Öle, Badeessenzen, Duschgels, Wellness-Produkte oder Saunaaufgüsse. Kannte ich vorher alles nicht, aber  Kirstin Walther von der Kelterei Walther (mit Firmensitz in der Nähe von Dresden!) hat mich darauf aufmerksam gemacht. Danke!

Mit dem Geschäftsführer Stephan Freitag habe ich dann auch direkt telefoniert und er hat mir vieles über die Tradition des Hauses erzählt. Zum Beispiel, dass der Dresdner Kaufmann Richard Carl Pittlik 1910 die Firma Li-iL gegründet hat. (Gratulation zum 100-jährigen Firmenjubiläum!) Er hat sich damals auf die ätherischen Öle konzentriert und die Wirksamkeit von Badezusätzen wissenschaftlich untersuchen lassen. Klar, sind Heilkräuterextrakte und ätherische Öle in Bädern gut für die Gesundheit und so entwickelte sich damals ein neues Fachgebiet, nämlich die Balneologie, sprich Bäderkunde.

                                       

 

 

Der Durchbruch
Der ehemalige Arzneimittelhersteller ist gewachsen und hat sich weiter entwickelt. Es gibt nur noch sechs Arzneiprodukte im Shop, die restlichen Angebote sind auf Kunden abgestimmt, die bewusst gesund leben und genießen. Den Durchbruch schaffte Il-Il durch eine Ostprodukt-Messe im Jahre 1997 in Düsseldorf. „Danach waren wir bundesweit bekannt“, erzählt Stephan Freitag.

Sich im Erfolg baden
Und so sind die Dresdner-Essenzen inzwischen in allen großen Drogeriemärkten wie DM, Rossmann oder Schlecker und in unzähligen Online-Shops erhältlich und 20 Prozent werden ins Ausland exportiert. „Die Japaner sind ganz wild auf unsere Badezusätze“, erzählt Stephan Freitag, aber auch in Skandinavien sind die Dresdner gut Geschäft.  In Zahlen ausgedrückt: Der Jahresumsatz liegt bei über fünf Millionen Euro – Tendenz steigend.

P.S. Habe gerade die schönste Badeverführung gefunden:  Love Letter  - da ist vermutlich der Name auch Programm, oder?

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Le flair über den Wohntraum an der Außenlinie!

2010-06-16, von Kristina Hentsch

Weil es grad so schön zum Thema passt, liebe Leserinnen und Leser, und um das Thema “Fussball” so richtig zur Zeit auch keiner mehr drum herum kommt, hier die wirklich ideale Verbindung des aktuellsten Themas und unserem Hauptaugenmerk!

Fussball trifft auf Immobilien, was kann es schöneres geben?? Deshalb greifen wir unseren eigenen Blogartikel vom 24. Februar diesen Jahres gerne noch einmal für Sie auf , nicht aus Bequemlichkeit sondern weil Fussball, genauso wie Immobilien scheinbar nie aus dem Trend geraten und als Team unschlagbar sind!

In London werden die Träume vieler Fußballfans Wirklichkeit: Wohnen, wo schon David Beckham & Co. die weiße Kugel über den Rasen geschoben haben. Das alte Stadion des FC Arsenal London, das historische Highbury Stadion, das sich im gleichnamigen Stadtteil der englischen Hauptstadt befindet, wurde zu einer Luxus-Wohnanlage mit 700 Apartments umfunktioniert, dem so genannten „The Stadium“. …weiterlesen…

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