Wandel-Werkzeug 1: Mein Wandel-Raum
Unser Leben wandelt sich. Immer. Jeden Augenblick. Bleiben wir starr, dann formt uns der Wandel, plötzlich, gegen unseren Willen.
Wandeln wir uns, dann sind wir fähig, den Wandel zu gestalten – den Wandel in uns und um uns herum.
Täglich wandelt sich etwas. Je bewusster mir das ist, desto besser kann ich damit umgehen. Wie wird es mir bewusster? Ich merke mir, was ich beobachte. Nur ist mein Beobachten sehr zufällig, mein Bild des Wandels undeutlich, willkürlich. Also richte ich mir einen Raum ein, eine Ecke, einen Platz, meinen
Wandel-Raum.
Dort klebe, hefte, plaziere ich, was mir auffällt – Schlagzeilen, Fotos, Zahlen, Nachrichten, Dinge, Skizzen von Dingen, Fakten oder Gefühle. Immer mehr kommt zusammen und einmal täglich betrachte ich es. Oder füge Neues hinzu. Oder arrangiere es neu. Oder hefte einen Kommentar von mir dazu. Oder eine Frage. Oder…
Und mehr und mehr wird mir bewusst, wie all der Wandel um mich und in mir ist. Dann mache ich mehr daraus, bestimmt. (Wie, sagen wir, ein Fuchs von heute: Jetzt hat er herausgefunden, wie eine Stadt ist – und lebt auch in ihr.) Und übrigens: Wer sagt, er verleugne nie die Realität, der hat noch nicht alle Formen der Verleugnung kennen gelernt. Und nicht alle Wirklichkeiten.
In welcher Wirklichkeit leben Sie?
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..einen Wandel-Raum einrichten, auch eine so inspirierende Idee.
Wenn ich mir das so vorstelle, kommen immer wieder neue Kunstwerke dabei heraus.
So kann es ein Lust – Wandel werden….
Danke für den Gedankenanstupser!
Ihre Meinung!