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Wandel-Werkzeug 18: Leben heute

C.P. Seibt 26 Juli 2010 3 Kommentare

Unser Leben wandelt sich. Immer. Jeden Augenblick. Bleiben wir starr, dann formt uns der Wandel, plötzlich, gegen unseren Willen.

Wandeln wir uns, dann sind wir fähig, den Wandel zu gestalten – den Wandel in uns und um uns herum.

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Weil Wandel Spass macht: Let’s go to the movies!

Titanic

Erinnern Sie sich? Eine tödliche Jungfernfahrt, nur im Film mit Leonardo und Kate so wunderbar romantisch: Musik, Tanz und Luxus bis der Eisberg kam. Kommt.
Das einzig Wichtige ist: das Leben, also zuerst zu überleben.
Das einzig Wesentliche: Wie wir leben.

Und das wird unser heutiges Werkzeug:

Leben heute:

  1. 30 Sekunden für eine Liste:
    Wenn mein Leben nur bis heute dauert: was, meine ich, verpasst zu haben?
    ……………………………………………………………………………………………………………
  2. 60 Sekunden für:
    Was von den “verpassten” Möglichkeiten probiere ich heute. Jetzt, heute.
    Wunderbar – das ist Leben!
    ……………………………………………………………………………………………………………

PS: Sind Ihre geheimen Wünsche dabei?


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3 Kommentare »

  • Beatrice Legien-Flandergan sagte:

    Lieber Herr Seibt,

    ich finde es als eine der besten Übungen, um herauszufinden, was uns wirklich wichtig in unserem Leben ist, wenn wir ein vorgestelltes Ende unserer Entscheidungsmöglichkeiten vor Augen zu haben.

    Als ich zum ersten Mal mit solchen Fragen konfrontiert wurde, entstand bei mir sehr viel Unbehagen. Denn ich war zu der Zeit überhaupt nicht auf meinem Weg und spürte es damit sehr genau.

    Schön, wenn es nur in der Vorstellung passiert und alle Möglichkeiten noch offen sind.

    Herzliche Grüße

    Beatrice Legien-Flandergan

  • C.P. Seibt (author) sagte:

    Liebe Frau Legien-Flandergan

    was alles musste geschehen, bis wir das Ziel des Lebens mit dessen Ende verwechselten?
    Rilke fragt in einer seiner Elegien sinngemäss: Was hat uns nur so umgedreht, dass wir immer in der Haltung eines (Menschen) sind, der fortgeht?
    Fort vom Augenblick. Fort von der einzig lebbaren Zeit.

    Hier geht die Sonne unter, das erste mal heute, das letzte mal,
    Ihr C.P.Seibt

    PS: Woher kommen diese beiden Namen, die Sie führen?

  • Beatrice Legien-Flandergan sagte:

    Lieber Herr Seibt,

    der Name “Legien” ist mein Geburtsname. Und der war mir so wichtig und gehört so sehr zu mir, dass ich ihn bei meiner Heirat unbedingt behalten wollte. Und um die Zugehörigkeit zu meinem Mann auszudrücken, entschied ich mich, seinen Familiennamen “Flandergan” anzuhängen.

    So bin ich zu meinem Namen gekommen.

    Herzliche Grüße

    Beatrice Legien-Flandergan

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