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Business-Lieblingsbücher von Marcel Klotz

Marcel Klotz 3 August 2010 7 Kommentare

Eine schöne Idee, hier seine Buchtipps weiterzugeben, damit auch andere davon profitieren. Als Autor habe ich mich natürlich gefreut, dass ich in der Liste von Michael Lalk mit meinem Buch “Competence Selling” aufgeführt bin. Danke!  

Vielleicht kennen Sie das ein oder andere  Buch, das ich Ihnen empfehle, wenn nicht, wünsche ich Ihnen viele gute Inspirationen.  

Meine Skala: 1 bis 5.   5= Absolut lesenswert.

Warum Mitarbeiter nicht tun, was sie tun sollten: So sorgen Sie geschickt für bessere Ergebnisse
von Ferdinand F. Fournies

Endlich auf den Punkt gebracht: Es liegt nicht an den Mitarbeitern, sondern an den Führungskräften und ihrer schlechten Kommunikation. Das Buch: “Warum Mitarbeiter nicht das tun, was sie tun sollten“, ist ein wenig plakativ, ein wenig zu amerikanisch, aber dennoch sehr anregend. Mitarbeiter verdienen eine gute Führung. Fournies erklärt genau, was das ist und wie man seine Kommunikation deutlich verbessern kann.

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High Probability Selling – Verkaufen mit hoher Wahrscheinlichkeit: So denken und handeln Spitzenverkäufer! 
von Jacques Werth, Nicholas E. Ruben, und Michael Franz                          

Das Buch “High Probalility Selling” ist ebenfalls sehr amerikanisch und daher nicht einfach auf unseren Markt zu transferieren. Aber dennoch wahr: Es geht darum, sein Verkaufsverhalten deutlich zu verändern. 1. schneller werden 2. verbindlicher werden und 3. vereinfachen. Die Autoren zeigen anhand einer Story wie es geht. Sehr praktisch und klar.

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Kondratieffs Welt. Wohlstand nach der Industriegesellschaft
von Erik Händeler

Wer verstehen will, wie Wirtschaft funktioniert und nachlesen möchte, wie lange Konjunkturzyklen verlaufen, der ist mit dem Buch “Kondratieffs Welt” richtig gut versorgt. Außerdem erfährt man etwas über den Herrn Kondratieff ebenso wie über die anstehende nächste große Welle der Welt-Wirtschaft.

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Evolution der Persönlichkeit: Die Gru der Biostruktur-Analyse
von Rolf W Schirm, Jürgen Schoemen

Warum ticken wir so, wie wir ticken ?! Warum rasten wir aus, wenn uns etwas heftig erschrickt. Und warum sind die Menschen so geworden wie sie heute sind? In dem Buch “Evolution der Persönlichkeit“ geht es um Verhaltensgenetik und die Evolution der Primaten. Dieses Grundlagenbuch erklärt die Biostruktur-Analyse und was uns die Hirnforschung einerseits und Antropologen andererseits über menschlichen Verhaltensweisen sagen können.

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Wer bin ich – und wenn ja wie viele?
Eine philosophische Reise von Richard David Precht

Und passend dazu die philosophische Betrachtung, warum der Mensch sich so verhält, wie wir es tun. Dabei nimmt Precht in seinem Buch: “Wer bin ich- und wenn ja wie viele” auch Bezug zur aktuellen Stand der Hirnforschung und zeigt die Entwicklung der “Denke” von den alten Griechen bis heute. Das beste Buch über Philosophie seit Sophie’s Welt.

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Preisdruck? Na und!: Wie Spitzenverkäufer Preise erfolgreich verhandeln
von Kurt H. Thieme, Rainer Fischer, und Michael Sostmann
Ein echtes Handbuch, kompakt und klar, mit Checklisten für die tägliche Diskussion um Preise. In dem Buch “Preisdruck? Na und?” Hier findet man immer wieder eine Anregung, doch nicht zu schnell nachzugeben. Alle (mir bekannten) Techniken sind hier kurz und klar aufgeführt.

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Beziehungsintelligenz. Talent und Brillanz im Umgang mit Menschen
von Stefan F. Gross

Das Buch “Beziehungsintelligenz” empfehle ich wie alle Bücher von Stefan F. Gross gerne. (hier im Regal stehen alle). “Das Leben ist ein Beziehungleben” sagt er und schreibt einfach auf den Punkt gebracht, wobei es dann geht. Um Begeisterung. Und begeistert bin ich auch immer, wenn ich Stefan F. Gross als Redner erleben darf. Super! Habe viel von ihm gelernt.

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Kunden auf der Flucht? – Wie Sie loyale Kunden gewinnen und halten
von Anne M. Schüller

Gleiches gilt für Anne Schüller’s Bücher. Jedes davon ist so geschrieben, dass man ständig nicken muss. Zustimmung also für ihre kritischen Worte in Richtung Firmen. Zustimmung für jeden Satz der darstellt, wie es besser laufen können müsste/sollte/kann.  Egal welches Buch Sie von ihr lesen, es lohnt wie hier das vorgestellte Buch: “Kunden auf der Flucht“. Auch die neuen Hörbücher sind ideal für zwischendurch.

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Lexikon der Psycho-Irrtümer: Warum der Mensch sich nicht therapieren, erziehen und beeinflussen lässt
von Rolf Degen

Nach der Lektüre des Buches “Lexikon der Psycho-Irrtümer” gehen Sie zu keinem Psychologen mehr. Rolf Degen räumt auf mit der Mähr, das Psychologie hilft und heilt. Außer Sie betrachten “das Reden darüber” als hilfreich.  Was wie ein Lexikon daher kommt, ist eher eine Abrechnung mit Freud & Co. und allen Methoden der heilenden Kunst in diesem Gebiet.

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Die Macht der Emotionen: und wie sie unseren Alltag bestimmen
von Francois Lelord

Lelord dürft als Autor von “Hector und die….” bekannt sein. In dem Buch “Die Macht der Emotionen” befasst sich der Mediziner und Psychologe (also doch…) mit den Emotionen in uns. Warum werden wir wütend oder zornig oder warum handeln wir in anderen Situationen zaghaft und schüchtern. Es geht um die grundlegenden Gefühle in uns (Angst, Wut, Trauer, Scham und Freude) und woher sie biologisch und soziologisch gesehen herkommen.

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Deutsch für junge Profis: Wie man gut und lebendig schreibt
von Wolf Schneider

Und, macht sich die Lektüre dieses Buches schon bemerkbar, oder sind meine kurzen Rezensionen nicht besser geworden? Schreiben im Zeitalter des Web 2.0 – darum geht es in diesem Buch. Sehr gut zu gebrauchen, wenn man Blogs schreibt oder sonst wie zu der neuen Kaste der Autoren gehört. Das Buch: “Deutsch für junge Profis” ist ansprechend geschrieben und klar formuliert. Aber das muss Wolf Schneider ja auch, wie sonst könnte er empfehlen: “Lasst Verben tanzen”.

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Winning: Das ist Management
von Jack Welch

Ob das wirklich alles so war, was Jack Welch in seinem Buch “Winning” schreibt? Aber egal, nehmen wir mal an es ist so, dann ist die Story sehr gut. Viele Punkte habe ich mitnehmen können. Vor allem den hier: “Sage was Du denkst und tue was Du sagst” (s.auch hier). Dieses Buch hat ‘zig Wahrheiten und Anstöße, fast zu viele, um alle zu verarbeiten.

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Was zu tun ist: Eine Agenda für das 21. Jahrhundert
von Thomas L. Friedman

Puh, dieses Buch “Was zu tun ist” ist heftig. Die Analyse und Beweise, dass wir uns in einer Energie und Klimakatastrophe befinden sind zu deutlich. Gut, dass Friedmann auch Wege bzw. Auswege zeigt. Sonst wäre ich nach dem Buch zum Pessimisten geworden. Wie auch sein Buch “The world is flat” beeindruckend und anspruchsvoll. Nichts für’s Sofa, vor allem als Hörbuch noch relativ konsumierbar. Leider hinterlassen beide Bücher ein wenig Ratlosigkeit.

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Das neue Hardselling: Verkaufen heißt verkaufen – So kommen Sie zum Abschluss
von Martin Limbeck

Damit kein Missverständnis aufkommt: Das Buch: “Das neue Hardselling” empfehle ich nicht, sondern rate ausdrücklich dazu ab. Es ist mir einfach zu platt. Nur in einem Punkt sind wir uns einig. Erfolg kommt nicht von alleine, es ist harte Arbeit. Aber bitte ohne Zweikampf Verkäufer – Kunde,  Herr Limbeck. Die Zeiten sind vorbei!

 

Bin mal gespannt, ob noch weitere Listen erscheinen. 


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7 Kommentare »

  • Michael (Bautied) sagte:

    Ich befürchte, dass ich gleich bei Amazon lande, um meine Bücherwand weiter zu füllen. Da haben mich einige sehr neugierig gemacht.
    Gut gefallen hat mir von Ihrer Liste: “Kondratieffs” Welt von Händeler. Habe auch einmal seinen Vortrag gehört, schon ein paar Jahre her, aber der neue Kondratieff-Zyklus soll ja einen Boom den Gesundheits- und Welnessberufen bescheren. Scheint sich ja zu bewahrheiten. Seine Theorien sind aber schon beeindruckend.

  • Dau sagte:

    Guten Tag Herr Klotz,

    ist ihnen Bewusst, dass SIE sich mit einem Verriss ohne fundierte inhaltliche Begründung als seriöser Empfehlungsgeber für Verkaufsliteratur gänzlich disqualifizieren? Sie schreiben von einem Zweikampf Kunde-Verkäufer, den zehntausende Leser nicht wahrnehmen. Limbeck behauptet nirgendwo, dass sein Ansatz das Non plus ultra im Verkauf ist. Er spricht keine PLATTitüden sondern Empfehlungen aus und gibt Lösungsansätze, die branchenübergreifend als praxisnah und vor allem wirksam kommentiert werden. Sollten all diese Leser irren?
    Selbst Stiftung Warentest und diverse seriöse Zeitungen (z.B. Financial Times Deutschland) haben dieses Buch als sehr empfehlenswert beurteilt – können Sie das von Ihrem Buch auch sagen – respektive schreiben?
    Wenn Ihre Intension für diesen Verriss nur der Besser-Stellung des eigenen Verkaufsansatz dient, dann demonstriert dies alles andere als >>Competence<<.

    Meine Empfehlung: lesen Sie das Buch … sehen Sie sich die Rezensionen auf Amazon an ( http://xlurl.de/rrqi4k ) … und sprechen Sie mit Martin Limbeck!

    Olaf Dau

  • Marcel Klotz (author) sagte:

    Lieber Herr Dau,

    da wir hier ja nicht bei Amazon sind und ich kein professioneller Kritiker bin, habe ich mir erlaubt, meine subjektive Meinung zu dem Buch zu schreiben. Genau so subjektiv ist meine Empfehlung von Jack Welch und den anderen Autoren. Die könnte man ebenfalls anzweifeln, denn hier gehe ich auch nicht fundamentiert inhaltlich näher auf das Buch ein. Sie und Andere haben eine andere Meinung über das Buch und über Herrn Limbeck. Das respektiere ich gerne. Was die FTD u.a. zu Limbeck schreiben ist mir ziemlich schnuppe, ich weiss von meinem eigenen Buch, dass Kritiken/Empfehlungen oft aus den Federn der Autoren stammen (was ich hier nicht unterstellen will). Von daher sind die eh mit Vorsicht zu betrachten.

    Es geht mir nicht um eine Besserstellung – das ist absurd. Es geht darum, dass Martin Limbeck und ich eine völlig andere Einstellung zu bestimmten Punkten haben (ich habe mich ausführlich damit befasst) und diese möchte ich durchaus herausarbeiten. Was besser ist bestimmt der Leser. Jedem das seine.

    Beste Grüsse
    MK

  • Elita Wiegand sagte:

    @Dau @Marcel
    Vertrauen, Respekt, Wertschätzung, Emotionalität und Authentizität. Das sind die Faktoren, die heute für Kunden zählen. Kunden sind nämlich schlauer geworden, informieren sich über das Web, wollen mitreden und ernst genommen werden. Und: Wir mögen es gar nicht mehr, wenn die menschlichen Regeln verletzt werden, wir verführt, überredet oder plump angemacht werden. Mir ist es unbegreiflich, dass überhaupt noch jemand mit dem Begriff “Hard Selling” auftritt und diese Methoden marktschreierisch verkauft. Oh, Mann! Das ist “old Business” und hat in Social Media Zeiten Null Chancen. Ist vorbei!

  • Michael (Bautied) sagte:

    @ Herr Dau: Warum sind Sie als Hardselling-Propagandist nur so dünnhäutig?
    Souverän ist Ihr Beitrag nicht. Passt er in das Bild des exzellenten Hardsellingverkäufers?
    Nennen Sie doch mal Ihre Lieblingsbücher, ist sicher spannend.

  • Anne Schüller sagte:

    Lieber Herr Klotz, ich kann Ihnen nur zustimmen: Die Zeiten des Hardselling sind tatsächlich vorbei. Wir leben in einer Social Media Welt des vernetzten miteinanders auf Augenhöhe. Das heißt Kooperation statt Konfrontation. Und mehr noch: Unternehmen und Verkäufer benehmen sich besser ordentlich, denn im Internet kommt früher oder später alles raus.

    Wer sich nur ein ganz klein wenig mit Hirnforschung beschäftigt, der weiß: Die Aufnahme von Neuem wird durch Stress, Angst oder Unsicherheit behindert, denn dann entsteht der gefürchtete Tunnelblick. Über Druck und Unbehagen zu verkaufen ist also genauso falsch wie über Angst und Schrecken zu führen. Beides mag zwar zu kurzfristigen Ergebnissen führen, auf Dauer ist es aber zerstörerisch. Die, die in der Härte den vermeintlichen Erfolg sehen, denen fehlt vor allem eins: die Feinfühligkeit, zu spüren, wie ihr Verhalten beim Gegenüber bereits Ekel, Trotz oder aufschäumende Wut, eisiges Desinteresse, Resignation oder Rückzug erzeugt.

    Und das ist ja wohl so ziemlich das letzte, was wir in prosperierenden Kundenbeziehungen wollen.

  • Dau sagte:

    Das Neue Hardselling – wie es Martin Limbeck trainiert und lebt – hat eine wesentliche Verbindung zum Hardselling des alten Typs. Das ist die Abschlussorientierung. Alle anderen Aspekte des alten Hardselling sind seit Jahrzehnten widerlegt und in ihrer nur kurzfristigen Wirkung bestätigt. Lesen Sie dazu doch die Seiten 24-25 in Limbecks Buch. Dort gibt es eine kurze und prägnante Übersicht zur Unterscheidung. Ich kenne keinen Verkäufer und keinen Vertriebstrainer, der der Beziehungspflege – auch im Social Media Bereich – solch eine hohe Aufmerksamkeit schenkt, wie Martin Limbeck. Mehr als 20.000 Follower bei Twitter in etwas mehr als einem Jahr, mehr als 3.000 gepostete Tweets, ein eigener Youtube-Channel mit 66 Videos und mehr als 500.000 Upload-Aufrufen, tägliche Aktivität und Netzwerkpflege bei Facebook, mehr als 4.000 bestätigte Kontakte bei Xing und eine eigene Hardselling-Gruppe mit 1.600 Mitgliedern, in 96 Xing-Gruppen aktiv und 89 eingetragene Referenzen im Xing-Profil: ich denke, das ist aussagekräftig genug.

    Meine aktuellen Lieblingsbücher? „Die Talentlüge“ von Daniel Coyle und „Dont’t eat the Marshmallow …Yet“ von Joachim dePosada.

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