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“Sprüh mir mal ein T-Shirt!”

Elita Wiegand 25 September 2010 7 Kommentare

Baumwolle, Leinen oder Seide haben ausgedient. In Zukunft kommt die Kleidung aus der Spraydose, berichtete jetzt die englische Zeitung „Guardian“.

Kalter Sprühregen
Der spanische Modedesigner Manuel Torres hat mit Wissenschaftlern am „Imperial College London“ eine Spritze erfunden, die einen nahtlosen Stoff auf den Körper aufträgt. In nur 15 Minuten ist ein T-Shirt, eine Hose oder ein Kleid  aufgesprüht. Die Teile kann man sogar waschen und immer wieder tragen.

Noch muss man sich warm anziehen, bevor der neue Stoff die Haut berührt, denn der Sprühregen ist eisig kalt. Aber das Problem wird der Modedesigner auch noch lösen, denn er hat jetzt zusammen mit dem Ingenieur Paul Luckham die Firma “Fabrican” gegründet, um weitere Anwendungen zu erforschen.


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7 Kommentare »

  • Wolff Horbach sagte:

    Und was machen Singles? Laufen die alle mit freiem Rücken herum?

  • Elita Wiegand (author) sagte:

    Gute Frage, Wolff – und berechtigt.

  • Stefanie Gnörich sagte:

    Da ich ja in “Zweit-Ausbildung” Modedesignerin bin, find ich diese Sprühdose total spannend. Hab ich doch selber schon mit vielen außergewöhnlichen Dingen experimentiert ;o)
    Das Ergebnis sieht für mich irgendwie aus wie Wolle mit Flüssiglatex. Erinnert mich auch ein bißchen an diese Spaßsprühdosen wo diese Klebefäden raus kommen.
    Irgendwie glaub ich nicht, dass es sich als tragbar für die Straße herausstellen wird.
    Und als Single muss man sich dann wohl einen Abguß von sich herstellen lassen, um die dann zu besprühen ;o)

  • Elita Wiegand (author) sagte:

    Hi Steffi, wie ich Dich einschätze, kann ich mir vorstellen, dass Du als Modedesignerin für solche neuen Materialen offen bist. Ich glaube, dass Du mit dem Flüssiglatex sogar Recht hast. Ist aber auch in dem Artikel beschrieben…

    Also, ich würde gerne mal die Kleidung aus der Sprühdose testen. Wenn Du also demnächst in der Richtung etwas planst… :-) Ist auf jeden Fall innovativ.

  • Elita Wiegand (author) sagte:

    Auch ein guter Kommentar als Anregung unter dem Guardian Artikel:

    “The spray could be used for socks and underpants, there will be no need to wash them, just throw them away. Just buy a can of spray a month.”

    Ist für Unterwäsche wirklich genial, aber nur, wenn der Designer das Problem mit dem Kälteschock löst.

  • susanne sagte:

    interessant und sicher innovativ, aber wie siehts vom ökologisch-nachhaltiger seite aus?

  • Elita Wiegand (author) sagte:

    @Susanne
    Die Frage stellt sich, denn das Sprühverfahren ist vermutlich weder ökologisch, noch nachhaltig.

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