Umfrage: Vom Glück der Veränderungen
Wie das immer so ist: Erst wollten sich nur wenige an unserer Umfrage 2011 beteiligen, jetzt kommen viele Anfragen. Danke für das rege Interesse! Heute blicken unsere Business-Club Partner Stefanie Gnörich und Wolff Horbach in die Zukunft und Ulrich Leschak hat unsere Fragen beantwortet.
Vor kurzem habe ich Ulrich Leschak wieder getroffen. Erinnerungen: Meine journalistische Laufbahn begann bei dem Düsseldorfer Szenemagazin „Überblick“. Ulrich war damals Redakteur, später Texter, Konzeptioner und Kreativdirektor. Inzwischen ist er selbstständig und er ist Lehrbeauftragter an der Düsseldorfer FH für den Fachbereich Design.
Wofür brennst Du im neuen Jahr?
Mein Projekt für 2011 ist, meine Vortragstätigkeit zu erweitern und zu vertiefen. Thematisch möchte ich vor allem Kommunikationsthemen anbieten: Rhetorik, visuelle Kommunikation und elektronische Medien, aber auch Kreativitätstechniken und Selbstorganisationsstrategien.
Welche drängendsten Aufgaben müssen wir 2011 lösen?
Die dringendsten Probleme sind Aufgaben für die nächsten Jahre und Jahrzehnte, besser Generationen… Wenn man für den Anfang nur mal an die Energiewirtschaft, eine neue Finanzordnung und die Entwicklung der dritten Welt denkt. Mein Beitrag dazu: in Bildung und Ausbildung investieren! Ich selbst investiere in meinen Lehrauftrag an der Fachhochschule Düsseldorf.
Was ist Dein Beitrag, um die Welt 2011 ein bisschen besser zu machen?
Ich gehe einmal in der Woche in eine Grundschule zum Lesen – eine Aktion von Mentor, die Leselernhelfer: Jede Woche eine Stunde mit einem Kind lesen, erklären, fragen, malen, erzählen und alles, was zum Lesen dazugehört.
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Wolff Horbach ist Ingenieur, Programmierer, App Entwickler, (hier und hier gibt es Beispiele seiner Apps) Querdenker, Glücksforscher, Autor, Redner, Blogger, Techniker und er ist von Anfang an Partner des Business-Clubs – habe ich bei der Aufzählung etwas vergessen? 2011 will er sich endlich! einen Herzenswunsch erfüllen. Happy new year…
Wofür brennst Du im neuen Jahr?
Nachdem 2009 und 2010 die Finanzkrise ein Bremsklotz war, möchte ich 2011 endlich mein Projekt “Die glückliche Stadt” realisieren: Zehn Wochen lang gibt es in einer Stadt Aktionen zum Thema “Glück”. Jede Woche ein anderer Schwerpunkt. Mit viel Bürgerbeteiligung.
Welche drängendsten Aufgaben müssen wir 2011 lösen?
Unsere heutige Lebensweise ist nicht zukunftsfähig. Es wäre wichtig, die Zukunftsfähigkeit als entscheidendes Kriterium für viele Lebensbereiche einzuführen: Bändigung der wild gewordenen Finanzmärkte, Nachhaltigkeit in Produktion und Konsum, Bildung als wichtigste Investition.
Was ist Dein Beitrag, um die Welt ein bisschen besser zu machen?
Mein Ziel ist es, Unternehmen dazu verhelfen, mehr Flow zu erzeugen. Flow führt zu mehr Innovationen, erhöht die Produktivität, reduziert Stress und macht die Menschen zufriedener.
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Stefanie Gnörich ist eigentlich Modedesignerin und hat sich im letzten Jahr mit Management Assistant Service selbstständig gemacht. Sie ein Multiorganisationtalent, vielseitig, eine Netzwerkerin. Mit der nötigen Portion Leidenschaft will sie 2011 der Stimme ihres Herzen folgen – ein Jahr der Veränderungen?
Wofür brennst Du im nächsten Jahr?
Das Jahr 2011 kündigt sich bei mir bereits jetzt als das Jahr der Veränderungen an. Und das nicht nur in Bezug auf das „Großprojekt Selbständigkeit“. Es sind Pläne gefasst, in welche Richtung die selbständige Tätigkeit in 2011 gehen soll. Eine klarere Ausrichtung in Verknüpfung mit dem, wofür das Herz schlägt. Somit „brenne“ ich also für mich und meine Entwicklung.
Welche drängendsten Aufgaben müssen wir 2011 lösen?
Wir sollten daran arbeiten, mehr Bewusstsein bei anderen Menschen zu schaffen. Umweltschutz, Tierschutz etc.. Aber oft hat man das Gefühl „Was kann ich alleine schon ausrichten?“ Wenn wir aber das Bewusstsein schaffen, dass jeder etwas verändern kann, dann verändert wirklich etwas. Dann werden vielleicht irgendwann keine Ölverbrauchenden Autos mehr auf der Straße fahren. Oder es müssen in Bangladesch keine Menschen mehr sterben, damit wir billig bei bekannten Bekleidungsketten einkaufen können.
Was ist Dein Beitrag, um die Welt 2011 ein bisschen besser zu machen?
Mein Beitrag wird sein, dass ich mich bei der Anschaffung eines Autos über sämtliche Alternativen informieren werde. Und dass ich fortfahren werde, gewisse Modeketten zu boykottieren und mich weiter im Tierschutz engagieren werde. Man wird vielleicht so manches Mal belächelt, wenn man eine andere Meinung Dinge vertritt. Aber ich finde, Anders-Denker muss es auch geben.
Fortsetzung folgt… morgen.
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Schön zu sehen / zu lesen, dass hier so viele Gleichgesinnte aufeinandertreffen, die “Wert”-schätzung, Nachhaltigkeit und den so wichtigen Aspekt der Bildung ernst nehmen und aktiv – jeder auf seine ganz persönliche Art und Weise – auch umzusetzen wissen.
Wünsche Ihnen allen ein ereignisreiches Jahr 2011, mit frischen Ideen, neuen Aufgaben und inspirierenden Momenten.
Herzliche Grüße,
Georg Müller
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