Home » Bizztipps, Business E-motion, Headline

Emotionaler Bodyguard – eine magische Berufsbezeichnung

Elita Wiegand 20 November 2012 Ein Kommentar

„Ich bin Coach.“ Oh je! Es gibt viele Coaches, zu viele. Allein bei Google sind  mehr als 700.000.000 Einträge verzeichnet. Fast peinlich, wenn man sich Coach nennt, denn der Begriff ist umstritten. Coach ist nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal und viele Führungskräfte haben schlechte Erfahrungen gemacht. Bei der Vielzahl und den unterschiedlichen Angeboten,  ist es für Unternehmen schwer,  Profis von Blendern zu unterscheiden. Die professionellen Coaches zeichnen sich aus und sie stehen für ein verkörpertes Wissen.  Doch wie finden Coaches eine Bezeichnung, der auf ihre Kompetenz zugeschnitten ist, wie können Sie sich unterscheiden und von der grauen Masse abheben?

 Wegweiser Emotionen  

Bei Silke Biedka hat zunächst der Zufall eine Rolle gespielt. Der Geschäftsführer eines Unternehmens nannte sie nach einem erfolgreichen Coaching „Bodyguard“. Sie hat ihn durch einen intensiven Veränderungsprozess begleitet, hat ihm Orientierung, Schutz und Richtung gegeben. Und weil Silke Biedka in ihrer Arbeit einen Schwerpunkt auf die emotionale Kompetenz von Führungskräften legt, trifft der Begriff „emotionaler Bodyguard“ den Kern. Doch bevor sie ihren USP verknüpfte und sich damit in die Öffentlichkeit traute,  verging noch einige Zeit.

 

Die Wende? Die Chance bei einem großen Mittelständler auf die Top-Ten-Coachliste zu kommen. „Wenn Sie uns ein Profil liefern, was sich von allen anderen Coaches unterscheidet, sind Sie drin“, sagte der Firmenchef. Der emotionale Bodyguard war ein echter Durchmarsch!  ”Der Begriff ist ein  Türöffner und er macht auf mich neugierig. Er legt einen Boden, auf dem meine 20 Jahre Wissen und Erfahrung Früchte tragen”, so Silke Biedka.

Ein magischer Begriff 

Silke Biedka hat inzwischen ihren „Emotionaler Bodyguard“ als Marke eintragen lassen und ihre neue Berufsbezeichnung verinnerlicht. Die Magie zeigt Wirkung: Der emotionale Bodyguard bleibt bei neuen Kontakten in Erinnerung, wirkt anziehend, zaubert ein Lächeln in die Gesichter, berührt die emotionale Seite und hat einen Wiedererkennungswert.  „Seitdem häufen sich die Aufträge und ich habe viele neue Kunden gewonnen“, erzählt sie.

Hilfe von außen

Die Erfolgsstory zeigt, dass der USP bereits bei der Wortschöpfung beginnt. Damit auch andere Coaches davon profitieren, rät Silke Biedka sich Hilfe von außen zu holen. Wie wäre es mit einem kreativen Abend, zu dem man Freunde einlädt, um mit ihnen über eine  Berufsbezeichnung zu spinnen, über den Tellerrand zu schauen und quer zu denken? Um Ideen zu entwickeln, seien Fragen wichtig wie zum Beispiel: “Wie seht Ihr mich? Was macht mich aus? Welche besonderen Fähigkeiten habe ich?”

Was fällt Euch dazu ein? Wie könntet Ihr Euch bezeichnen? Kennt Ihr Berufsbezeichnungen, die außergewöhnlich sind? 


Bookmark and Share

Ein Kommentar »

  • Johannes sagte:

    Wo ist eure facebook fanpage?? ich werde mir nicht die mühe machen regelmäßig eure seite aufzurufen um zu schauen ob ihr einen neuen interessanten beitrag veröffentlicht habt. den müsst ihr mir schon vor die nase setzen ;-) bitte email an mich wenn eine fanpage existiert. würde mich freuen.

Ihre Meinung!

Schreiben Sie Ihren Kommentar, oder setzen Sie einen Trackback von Ihrer eigenen Seite. Sie können auch hier das Kommentar RSS-Feed abonnieren.

Be nice. Keep it clean. Stay on topic. No spam.

Sie können diese Tags benutzen:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Dies ist ein Gravatar-aktivierter Blog. Um Ihren eigenen global verwendbaren Avatar anzulegen, registrieren Sie sich unter Gravatar.