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	<title>Querdenker-Blog &#187; Moritz Avenarius</title>
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		<title>Was uns bewegt: Gemeinsam Zukunft nachhaltig gestalten</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 09:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz Avenarius</dc:creator>
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Nach einer Woche des gemeinsamen Bloggens von Ole Wintermann und mir stellt sich vielleicht so mancher die Frage, welcher rote Faden die Texte miteinander verbindet? Es ist die Forderung nach der Erreichbarkeit der Souver&#228;nit&#228;t der B&#252;rger gegen&#252;ber den Organisationen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Unternehmen, wissenschaftliche Institutionen und als auch Parteien sind f&#252;r die Menschen da. In unserem Alltag wird dies oft nicht eingel&#246;st. Wer kennt nicht den &#196;rger mit Telekommunikationsunternehmen oder der &#246;rtliche Verwaltung bez&#252;glich unn&#246;tiger kleiner Probleme? Mit den neuen webbasierten Kommunikationsmitteln hat nun der Einzelne gegen&#252;ber diesen ...
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<p style="margin-bottom: 0,5cm;">Nach einer Woche des gemeinsamen Bloggens von Ole Wintermann und mir stellt sich vielleicht so mancher die Frage, welcher rote Faden die Texte miteinander verbindet? Es ist die Forderung nach der Erreichbarkeit der Souver&#228;nit&#228;t der B&#252;rger gegen&#252;ber den Organisationen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Unternehmen, wissenschaftliche Institutionen und als auch Parteien sind f&#252;r die Menschen da. In unserem Alltag wird dies oft nicht eingel&#246;st. Wer kennt nicht den &#196;rger mit Telekommunikationsunternehmen oder der &#246;rtliche Verwaltung bez&#252;glich unn&#246;tiger kleiner Probleme? Mit den neuen webbasierten Kommunikationsmitteln hat nun der Einzelne gegen&#252;ber diesen gro&#223;en Institutionen wieder die M&#246;glichkeit, in seiner souver&#228;nen Rolle selbstbewusst aufzutreten und die weitere gesellschaftliche Entwicklung &#8211; abseits von tradierten Eliten &#8211; mitzubestimmen.</p>
<p style="margin-bottom: 0,5cm;"><strong>Wer besitzt die Entscheidungsmacht?</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0,5cm;">Eine zentrale Frage, die mir immer wieder bei der Vorbereitung eines BarCamps von den beteiligten Akteuren gestellt wird, ist nach dem Auswahlprozess f&#252;r die Tagesordnung, bzw. &#8220;&#8230; wer denn auf solche einer Veranstaltung eine Session halten d&#252;rfe&#8221;. Meine Antwort: Eine Session kann jeder Teilnehmer vorschlagen, hierin sind alle Anwesenden gleichberechtigt. Die Entscheidung, welche Vorschl&#228;ge relevant sind, f&#228;llen dann alle anwesenden Teilnehmer eines Camps gemeinsam. Das kann in der Praxis bedeuten, dass eine Session nur mit z.B. f&#252;nf Teilnehmern gehalten wird, w&#228;hrend parallel an einer andere 95 Menschen teilnehmen.</p>
<p style="margin-bottom: 0,5cm;">Anders formuliert: Ein BarCamp geh&#246;rt allen Campteilnehmern &#8211; und damit auch die Inhalte und das Wissen, welche dort geteilt und gefunden werden. Damit dies funktioniert, braucht es vor allem Vertrauen in die Souver&#228;nit&#228;t jedes einzelnen wie auch in die &#8220;Weisheit der Vielen&#8221;. Diese Art des Vorgehens ist in unserer durch hierarchisch-gepr&#228;gten Institutionen und Entscheidungsabl&#228;ufen strukturierten Gesellschaft immer noch eher die Ausnahme. Das diese Form des im besten Sinne &#8220;Selbstregierens&#8221; heterogener Gruppe hervorragende Resultate, speziell im Bereich der Wissensproduktion, generiert, zeigt sich etwa im Erfolg der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite" target="_blank">Wikipedia</a>.</p>
<p style="margin-bottom: 0,5cm;"><strong>Was im Kleinen funktioniert, kann Vorbild sein f&#252;r die Abl&#228;ufe im Gro&#223;en</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0,5cm;">Warum brauchen wir heute solche partizipativen Entscheidungsprozesse? Wir ben&#246;tigen sie zur Bew&#228;ltigung der wahrhaft gro&#223;en Probleme, die uns z.B. mit dem Klimawandel, der Migration und der weltweiten Armut &#8211; nur um einige Themen des anstehenden <a href="http://www.globalfuturecamp.de/" target="_blank">GlobalFutureCamps</a> zu nennen &#8211; gegen&#252;ber stehen. Aus unserer Sicht stellt daher ein solche Veranstaltung derzeit eine der spannensten Formate dar, um diese basisdemokratische Erarbeitung von Wissen und das Herbeif&#252;hren von Entscheidungen zu bef&#246;rdern.</p>
<p style="margin-bottom: 0,5cm;">Ole Wintermann hat in seinem vorangegangenen Beitrag sehr treffend &#252;ber die aktuelle Vertrauenskrise in den tradierten Institutionen aus Wirtschaft und Politik gebloggt und die Frage ausgeworfen, auf welche Art und Weise diese &#252;berwunden werden k&#246;nnten. F&#252;r mich bieten BarCamps eine M&#246;glichkeit, konkret solch partizipative Gruppenentscheidungen zun&#228;chst &#8220;im Kleinen&#8221; auszuprobieren und darauf aufbauend weiter zu entwickeln, um sie in die &#8220;gro&#223;en&#8221; gesellschaftlichen Abl&#228;ufe, Institutionen und Organisationen zu transferieren. Dies ist auch der Kern des <a href="http://www.globalfuturecamp.de/" target="_blank">FutureCamps</a>: Welche Fragen und Antworten bewegen uns als &#8220;gemeine&#8221; Mitglieder der Gesellschaft im Hinblick auf die globalen Zukunftsherausforderungen unser Zeit? Und wie k&#246;nnen wir gemeinschaftlich unsere Entscheidungssouver&#228;nit&#228;t aus&#252;ben, um das Leben in dieser einen Welt nachhaltig zu gestalten? Ich bin gespannt auf die gemeinsamen Findungen.</p>
<p style="margin-bottom: 0,5cm;">
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		<title>Vom Gl&#252;ck der zweiten Chance</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 07:17:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz Avenarius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chefsache]]></category>
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Aus Fehlern lernen gilt immer noch als eine der K&#246;nigsdisziplinen auf dem schwerem Weg zu neuen Ideen und eigenen Verhaltens&#228;nderungen. Aber Hand aufs Herz: Wann – und mehr noch: wo – konnten Sie das letzte Mal wirklich so richtig einen Fehler machen, um dann im unmittelbaren Anschluss dar&#252;ber lernorientiert zu reflektieren. Und im besten Fall gar die Chance zu haben, das so neu gelernte gleich auszuprobieren und anzuwenden. Solche Gelegenheiten sind leider rar ges&#228;t, vor allem in einer Gesch&#228;ftswelt, die durch den Drang nach schnellen Erfolge und hohem Leistungsdruck gepr&#228;gt ...
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<p style="margin-bottom: 0,5cm;">Aus Fehlern lernen gilt immer noch als eine der K&#246;nigsdisziplinen auf dem schwerem Weg zu neuen Ideen und eigenen Verhaltens&#228;nderungen. Aber Hand aufs Herz: Wann – und mehr noch: wo – konnten Sie das letzte Mal wirklich so richtig einen Fehler machen, um dann im unmittelbaren Anschluss dar&#252;ber lernorientiert zu reflektieren. Und im besten Fall gar die Chance zu haben, das so neu gelernte gleich auszuprobieren und anzuwenden. Solche Gelegenheiten sind leider rar ges&#228;t, vor allem in einer Gesch&#228;ftswelt, die durch den Drang nach schnellen Erfolge und hohem Leistungsdruck gepr&#228;gt ist.</p>
<p style="margin-bottom: 0,5cm;"><strong>BarCamps bieten Lernfreir&#228;ume</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0,5cm;">Eins meiner positivsten Erlebnis in Sachen Lernen aus Fehlern passierte im Oktober 2008 auf dem <a href="http://barcampberlin3.mixxt.org/" target="_blank">BarCamp Berlin3</a>. Es war mein 2. Camp an dem ich mitmachte, und mit &#252;ber 600 Teilnehmern war es eines der gr&#246;&#223;ten in Deutschland &#252;berhaupt. Gleich am ersten Tag faste ich mir ein Herz und bereitete meine erste Session vor, getreu dem Motto: „Erfahrung macht klug“. Ich wollte einen Vortrag halten &#252;ber mein Spezialgebiet &#8216;Szenarioentwicklung und -anwendung f&#252;r weitreichende strategische Entscheidungsprozesse&#8217;. Emsig bastelte ich PowerPoint-Slides zusammen, &#252;bersetzte gar noch schnell ins Englische, da viele internationale Teilnehmer vor Ort waren. Zu Beginn war meine Session ganz gut besucht mit etwa 30-40 Zuh&#246;rern. Mit vollem Elan trug ich vor, zeigte ein Slide nach dem anderen. Um dann nach gut 10min feststellen zu m&#252;ssen, dass sich die Reihen vor mir deutlich lichteten &#8230; Abstimmung mit den F&#252;&#223;en, die camp&#252;bliche unmittelbare R&#252;ckmeldung der eigenen Relevanz. Deutlich angespannt brachte ich schlie&#223;lich meinen Vortrag zu Ende in der vorgesehen Sessionzeit von 45min.</p>
<p style="margin-bottom: 0,5cm;"><strong>Erst frustriert, dann motiviert</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0,5cm;">Es waren noch ein paar Interessenten im Raum geblieben – und ich deutlich frustriert &#252;ber die recht zur&#252;ckhaltende Resonanz. Doch dann nahm mich einer der alten BarCamp-Recken <a href="http://spr.proudmusiclibrary.com/" target="_blank">Stefan P. Roos</a> zur Seite, klopft mir anerkennend auf die Schultern und sagte (sinngem&#228;&#223;): „Gut gemacht Junge, gleich eine eigene Session gegeben auf Deinem ersten gro&#223;en Camp. So macht man das, weiter so. Nur, beim n&#228;chsten Mal k&#252;rzt Du Deinen Vortrag auf 10min und nutzt den Rest der Zeit, um die Anwesenden mitreden zu lassen. Du bist sicher nicht der einzige hier, der was zu dem Thema zu sagen hat.“ Das sa&#223;, denn ich war tats&#228;chlich blind davon ausgegangen, dass ich der Experte im Raum auf dem Gebiet sei.</p>
<p style="margin-bottom: 0,5cm;">
<p style="margin-bottom: 0,5cm;">Nun hatte ich meine Lektion gelernt. Was aber noch viel besser war, ich konnte am 2. Tag des Camps mein neues Wissen anwenden. Ich gab eine Session, die ganz auf Interaktion angelegt war. Als begeisterter <a href="http://www.duenneseis.de/www.DuennesEis.de/Willkommen.html" target="_blank">Improvisationtheaterspieler</a> zeigte ich meinen Teilnehmern, wie wir gemeinsam mit nur sieben S&#228;tzen eine einfache Geschichte erz&#228;hlen mit Held, Helfer, Problem und L&#246;sung. Alle hatten 45min lang viel Spa&#223; – und ich diesmal deutlich mehr und positive R&#252;ckmeldungen als bei meinem ersten Versuch am Tag zuvor.</p>
<p style="margin-bottom: 0,5cm;"><strong>Und bei Ihnen?</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0,5cm;">Also, wann konnten Sie das letzte Mal in ihrem Berufsalltag so richtig etwas falsch machen, ohne dabei gleich in den Boden versinken zu m&#252;ssen? Und wo hatten Sie die Chance zeitnah hieraus zu lernen und es anschlie&#223;end besser zu machen?</p>
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		<title>Das BarCamp-Format: Unterwegs von Irritationen zu Inspirationen</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 06:49:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz Avenarius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chefsache]]></category>
		<category><![CDATA[BarCamp]]></category>
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Wann waren Sie das letzte Mal auf einem Workshop, einer Konferenz oder Seminar mit jemanden im intensiven Dialog, der nicht zu Ihren „Peers“ geh&#246;rt? Jemand aus einem ganz anderen sozialen Kontext. Und sicher kennen auch Sie das typische Party-Ph&#228;nomen: man geht mit befreundeten Menschen auf ein Fest, unterh&#228;lt sich meist mit Bekannten, und ab und an lernt man auch jemanden neuen kennen. Aber er oder sie ist dann meist aus vergleichbaren Kreisen und teilt &#228;hnliche Interessen.

Bekanntes schafft Vertrauen und Sicherheit. Wir tendieren dazu uns in Begegnungen nicht zu viel Irritation ...
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<p style="margin-bottom: 0cm;">Wann waren Sie das letzte Mal auf einem Workshop, einer Konferenz oder Seminar mit jemanden im intensiven Dialog, der nicht zu Ihren „Peers“ geh&#246;rt? Jemand aus einem ganz anderen sozialen Kontext. Und sicher kennen auch Sie das typische Party-Ph&#228;nomen: man geht mit befreundeten Menschen auf ein Fest, unterh&#228;lt sich meist mit Bekannten, und ab und an lernt man auch jemanden neuen kennen. Aber er oder sie ist dann meist aus vergleichbaren Kreisen und teilt &#228;hnliche Interessen.</p>
<p style="margin-bottom: 0,5cm;">
<p style="margin-bottom: 0,5cm;">Bekanntes schafft Vertrauen und Sicherheit. Wir tendieren dazu uns in Begegnungen nicht zu viel Irritation auszusetzen. Aber genau das verhindert das Entstehen neuer Ideen. Neues tritt dort auf, wo bisher unverbundene, weit auseinander liegende Ph&#228;nomene auf einmal in Beziehung zu einander kommen. Das gilt f&#252;r Ideen und Konzepte. Und noch mehr f&#252;r Menschen.</p>
<p style="margin-bottom: 0,5cm;"><strong>BarCamps &#8211; Eine offene Dialogplattform</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0,5cm;">
<p style="margin-bottom: 0,5cm;">Ein Format, dass dieses Prinzip sich zu eigen macht, sind die sogenannten <a href="http://www.barcamp.org/" target="_blank">BarCamps</a>. Dies sind (meist) 2-t&#228;gige <a href="http://www.zeit.de/online/2008/48/barcamp?page=1" target="_blank">(Un)Konferenzen</a> zu einem &#252;bergeordneten Themenfeld: <a href="http://www.addcamp.de/" target="_blank">Werbung</a>, <a href="http://communitycamp.mixxt.de/" target="_blank">Webcommunities</a>, <a href="http://knowledgecamp.mixxt.org/" target="_blank">Wissen,</a> <a href="http://www.barcamp-hamburg.de/" target="_blank">eCommerce</a>, <a href="http://politcamp.mixxt.de/" target="_blank">Politik</a>, etc. Im Unterschied zu einer klassischen Konferenz funktionieren die Camps wie eine offene Plattform: Jeder kann mitmachen (die Teilnehmerzahl ist prim&#228;r durch die Kapazit&#228;t der Veranstaltungsr&#228;ume begrenzt), der zu dem jeweiligen Themenfeld etwas beitragen will. Dadurch kommt eine sehr heterogene Mischung an Teilnehmenden zustande. Und es gibt keine vorab festgelegte Tagesordnung mit geladenen Referenten. Statt dessen organisieren zu Beginn eines Camps die Anwesenden gemeinsam nach der Open-Space-Methode ihre Agenda selbst. Jeder kann eine Session (45min Arbeitseinheit) vorschlagen zu dem Topic, in welchem er oder sie Expertise besitzt. Durch einfaches Handzeichen geben die anderen im Plenum R&#252;ckmeldung, wer hieran ebenfalls Interesse hat mit zu arbeiten. Dies bewirkt eine hohe Kommunikationsdynamik und aktive Partizipation der Campteilnehmer &#8211; wenig passive Zuschauer, viele motivierte Akteure.</p>
<p style="margin-bottom: 0,5cm;"><strong>Ein besonderer Moment &#8211; Politik trifft Web2.0</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0,5cm;">
<p style="margin-bottom: 0,5cm;">Mein pers&#246;nliches BarCamp-Highlight war das <a href="http://www.politcamp09.de/" target="_blank">PolitCamp</a> Anfang Mai 2009 im Radialsystem V in Berlin. Hier trafen Blogger, Nerds und Web2.0-Experten auf Politikern und Wahlk&#228;mpfern aller im Bundestag vertretenen Parteien. Am ersten Veranstaltungstag war die wechselseitige Irritation der Anwesenden mit H&#228;nden zu greifen: v&#246;llig unterschiedliche Vorstellungen und Erwartungen, was Politik und (Web-)Kommunikation leisten soll und kann, prallten aufeinander. Doch am zweiten Tag, nach dem alle mit dem offenen Organisationsprinzip des Camps vertraut waren, entwickelten sich spannende und inspirierende Gespr&#228;che zwischen diversen Teilnehmern, die zuvor nur wenig inhaltliche Ber&#252;hrungspunkte miteinander hatten.</p>
<p style="margin-bottom: 0,5cm;">
<p style="margin-bottom: 0,5cm;">Entscheidend war jenes barcamp-typische Erlebnis bei den Teilnehmern, dass alle vor Ort Experten sind auf ihrem je eigenen Terrain. Und das jeder sich mit seinem Wissen aktiv einbringen kann und dem anderen auf Augenh&#246;he begegnet dank des Wegfallen der sonst konferenz&#252;blichen Trennung von Rednern und Zuh&#246;rern. Optimale Bedingungen f&#252;r offene Dialoge &#8211; etwas, das gerade in der politischen Arena eher selten passiert.</p>
<p style="margin-bottom: 0,5cm;"><strong>Und bei Ihnen?</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0,5cm;">
<p style="margin-bottom: 0,5cm;">Also, wann waren Sie das letzte Mal im intensiven Austausch mit jemanden weit au&#223;erhalb Ihres &#8220;normalen&#8221; sozialen Umfeldes? Und wo wurden Sie positiv irritiert durch eine Begegnung, so dass neue Ideen und Inspirationen f&#252;r Ihre Arbeit entstanden?</p>
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