Archiv für die 'Bizztipps' Kategorie

Erneuerbare Energie – für Menschen

2010-07-27, von Wolff Horbach

Alex ist ein erfolgreicher Mann:

Alex ist nach seinem Studium als Maschinenbau-Ingenieur in die Automobilbranche eingestiegen. Heute arbeitet er als Abteilungsleiter bei einem großer Zulieferer für die Auto-Konzerne. Er ist für über 180 Mitarbeiter verantwortlich. Alex darf den Audi A8-Dienstwagen auch privat benutzen. Das Gehalt von Alex ist stattlich.

Alex ist ein armer Mann:

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Können Chefs eigentlich delegieren?

2010-07-19, von Stefanie Gnoerich

Es gibt viele Chefs, die wirken nach außen erfolgreich. Doch wie sieht es hinter der Fassade aus? Ich treffe immer mehr Unternehmer, die  gestehen, dass sie sich im Hammerrad drehen, die überarbeitet sind, nicht mehr wissen, wo ihnen der Kopf steht und die schlimmstenfalls vor dem Burnout stehen. Die Aufgaben werden immer komplexer, es müssen schnelle Entscheidungen getroffen werden und die ständige Erreichbarkeit lässt keine Pausen zu. Doch warum müssen Chefs alles alleine machen?  Daran knüpft sich die Frage an:  Können Chefs eigentlich delegieren?

“Ich kann es selbst doch besser!”
Wir alle kennen die Sätze, die uns durch den Kopf gehen. Ich selber habe sie auch schon gedacht. So Sätze wie „Bis ich dir das erklärt habe, habe ich es schneller selber gemacht“ oder „Keiner kann die Dinge so gut erledigen, wie ich es tue“ oder gar „So langsam wie Du arbeitest, das kann man ja nicht mit ansehen“.

Angst vor Kontrollverlust?
Doch was steckt dahinter? Ist es die Angst, Macht abzugeben? Liegt darin die Befürchtung begraben, dass man Arbeit abgibt, ohne zu wissen, wie sie erledigt wird? Auf der einen Seite weiß man ganz genau, dass man Hilfe und Unterstützung benötigt: man weiß, dass man es selber nicht mehr bewältigen kann und die eigenen Kinder wissen nicht mehr, wie man eigentlich mit Vornamen heißt. Auf der anderen Seite hat man nicht den nötigen Mumm, Aufgaben zu delegieren.

Vielleicht liegt es aber auch an einem empfundenen Kontrollverlust. Was kann man aber nun tun, um dieses „Dilemma“ zu lösen? Ich habe mich auf genau diese delegierbaren Aufgaben spezialisiert und vor einem Jahr Management Assistant Service gegründet. Stehe vertrauensvoll für all die zeitraubenden Back-Office-Tätigkeiten zur Verfügung. Angefangen bei der persönlichen Assistenz über Event- und Messeorganisation bis hin zur völligen Reorganisation des Office …und natürlich, man könnte mich buchen ;-)
Aber darüber hinaus gilt es sicherlich, hier einen Lernprozess zu durchlaufen.

Für mich persönlich gab es auch „Aha“-Erlebnisse, die mich überzeugt haben, dass man mit Zusammenarbeit  sehr viel mehr erreichen kann, als alleine. Dass es Menschen gibt, mit denen die Wellenlänge stimmt, denen man vertraut und die genau die Arbeit abliefern, mit der man glücklich sein kann.
Und aus meiner bisherigen Berufserfahrung, die sich nun bereits auf ca. 15 Jahre beläuft, habe ich ein paar Ideen zusammen getragen, wie man  Projekte „delegieren“ kann.

1) Finden Sie unproblematische Arbeitsschritte zum Delegieren
Das könnte zum Beispiel  die Neu-Organisation Ihres Schreibtisches und/oder der Ablage sein. Oder die Organisation einer Geschäftsreise.  Kleine Teilschritte, an der Sie die Chemie der Zusammenarbeit testen können und vor allem die Effektivität.

2) Vereinbaren Sie zu erreichende Ziele
Ihr Mitarbeiter besitzt keine Kristallkugel und kann auch nicht Gedanken lesen. Daher kommunizieren Sie, welches Ergebnis Sie sich wünschen. Nur dann kann Ihnen auch genau dieses Ergebnis geliefert werden.
Und oftmals wichtig: lassen Sie dem Mitarbeiter Freiraum, seinen eigenen Weg zum Ziel zu finden. Bieten Sie Hilfe und Unterstützung an, aber kerkern Sie ihn nicht in ein Ablaufkorsett ein.

3) Vereinbaren Sie Etappenziele
Ebenso wichtig wie das Endziel, können Etappenziele sein.
Handelt es sich um eine wichtige Aufgabe mit Termindruck, verstärken Sie die Kommunikation mit Ihrem Mitarbeiter. Lassen Sie sich bei Mails, die verschickt werden in „CC“ setzen, vereinbaren Sie Morgenmeetings, um den aktuellen Stand zu kommunizieren.

4) Lassen Sie den Mitarbeiter wachsen
Je länger die Zusammenarbeit, desto mehr lernt der Mitarbeiter Sie kennen. Gehen Sie daher den Prozess des  Delegierens immer wieder aufs Neue. Sollte der Mitarbeiter sich wirklich für Sie und Ihre Firma interessieren – dann wird er sich in die Materie einarbeiten. Je mehr Einblick, desto mehr Kompetenz, desto mehr Vertrauen.

5) Entspannen Sie sich
Konzentrieren Sie sich auf den „Rest“ Ihres Geschäftes. Lassen Sie Ihren Mitarbeiter seiner Arbeit nachgehen und kümmern Sie sich um genau jene Dinge, für die Sie jetzt wieder Zeit haben. Die Sicherheit, jemanden „im Rücken zu haben“, werden Sie auch nach außen ausstrahlen.

An diese Ideen versuche ich mich auch mit meinen Kunden zu halten. Sie haben den Sprung über den eigenen Schatten gewagt und erleben nun die Möglichkeiten der Zusammenarbeit.

Ich bin gespannt, ob Sie sich auch in diesen Worten, Anregungen und Ideen wiedererkennen. Welche Methoden haben Sie entwickelt, um Aufgaben zu delegieren und wie erfolgreich sind Sie damit?

Ich bin gespannt und neugierig auf Ihr Feedback.

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Der Freak Faktor: Sei anders!

2010-06-22, von Elita Wiegand

Ich bin in Köln geboren. Wollte ich deshalb das Schicki-Micki Image von Düsseldorf aufpolieren? Oder verbarg sich dahinter der einfache Wunsch, dass Menschen mehr lächeln, freundlicher sind, achtsamer miteinander umgehen?  Es war die Zeit, als die Servicewüste Deutschland Hochkonjunktur feierte und in dieser Zeit ist mein Stadtmarketingkonzept entstanden: „Düsseldorf – die Stadt des Lächelns.“ Wir haben damals unzählige Aktionen umgesetzt, drei Mal den Service-Oscar an freundliche Taxi-Fahrer, Verkäufer oder Kellner verliehen. Die Polizei, die Handwerkskammer, die Stadt, zig große und kleine Düsseldorfer Unternehmen  haben sich beteiligt, haben mitgemacht,  der Lächeln-Virus verbreitete sich - ein riesengroßer Erfolg. Warum ich das alles erzähle?

Die Stadt des Lächelns war nicht zuletzt deshalb eine Erfolgsstory, weil ständig die Medien darüber berichteten und wir für Schlagzeilen gesorgt haben. Ich habe drei dicke Aktenordner, voll mit Artikeln, die damals erschienen sind, sogar in der englischen Financial Times und in einer japanischen Zeitung war die Stadt des Lächelns Thema. Print, Hörfunk, Fernsehen – mit der Kampagne habe ich damals das Interesse der Medien geweckt und die Journalisten immer wieder mit Stoff gefüttert. Sven Klawunder nennt das „Freak Faktor“. 

 Sei anders!
Sven Klawunder ist Medienprofi. Der Chef der TV-Filmproduktion und Nachrichtenagentur Flying Media hat viele Menschen interviewt, VIP’s, Unternehmer, den Mann auf der  Straße. Hinter den Filmen verbergen sich Geschichten. Doch nicht jede Story ist filmreif und wird von den Sendern als Thema gesehen.  Oft fehlt von denjenigen, die in die Medien wollen,  der Aufhänger, das Besondere, um das Interesse der Journalisten zu wecken. 

Ein bisschen verrückt sein, sich trauen, Mut haben, aus der Reihe tanzen, an seine Ideen und Visionen glauben – so funktioniert der Freak Faktor. „Man muss mit den Medien spielen“, sagt er und so lautet seine Botschaft „Sei anders!“ Er selbst hat bewiesen, dass es klappt, hat sich einen Traum erfüllt und nun will er sein Wissen weitergeben. Demnächst hält er bei uns seinen Erlebnisvortrag mit dem Titel „Freak Faktor.“ Und damit Ihr mehr darüber erfahrt, haben wir die Rollen getauscht und ich habe ihn in der ”Stadt des Lächelns” interviewt. Das Video zeigen wir Euch bald… Was versteht Ihr unter einem Freak Faktor? Womit ist es auch gelungen, Journalisten für Euch, für Euer Thema zu begeistern?

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Le flair über den Wohntraum an der Außenlinie!

2010-06-16, von Kristina Hentsch

Weil es grad so schön zum Thema passt, liebe Leserinnen und Leser, und um das Thema “Fussball” so richtig zur Zeit auch keiner mehr drum herum kommt, hier die wirklich ideale Verbindung des aktuellsten Themas und unserem Hauptaugenmerk!

Fussball trifft auf Immobilien, was kann es schöneres geben?? Deshalb greifen wir unseren eigenen Blogartikel vom 24. Februar diesen Jahres gerne noch einmal für Sie auf , nicht aus Bequemlichkeit sondern weil Fussball, genauso wie Immobilien scheinbar nie aus dem Trend geraten und als Team unschlagbar sind!

In London werden die Träume vieler Fußballfans Wirklichkeit: Wohnen, wo schon David Beckham & Co. die weiße Kugel über den Rasen geschoben haben. Das alte Stadion des FC Arsenal London, das historische Highbury Stadion, das sich im gleichnamigen Stadtteil der englischen Hauptstadt befindet, wurde zu einer Luxus-Wohnanlage mit 700 Apartments umfunktioniert, dem so genannten „The Stadium“. …weiterlesen…

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Erfolgreich verkaufen in schwierigen Zeiten

2010-05-04, von Elita Wiegand

Wir machen Geschäft und Geschäfte und dazu gehört nun mal, dass wir unsere Produkte oder Dienstleistungen verkaufen. Aber mal ehrlich: Wer von uns hat verkaufen gelernt? Schweigen :-)

Marcel Klotz, Autor des Buches „Competence Selling“ hat uns in seinem Workshop „Erfolgreich verkaufen in schwierigen Zeiten“ auf die Sprünge geholfen. Die Zutaten für die geheimen Rezepte eines Spitzenverkäufers sind überall erhältlich, nur kaufen kann sie keiner, weil die Fähigkeiten in uns stecken.

Emotionale Kompetenz
Und so haben wir gleich bei der ersten Übung gestutzt: Was ist ein guter Verkäufer, welche Eigenschaften sollte er haben? Grübel… Um es kurz zu machen: Auf der Seite der persönlichen und emotionalen Kompetenzen klebten unzählige Post-its, die fachliche Seite hingegen fällt kaum ins Gewicht.

Wie werde ich eine Marke?
Was fällt Ihnen zu Karl Lagerfeld, zu Lady Gaga oder zu Udo Lindenberg ein? Klar, ob Pferdeschwanz oder Hut, einige Prominente sind unverkennbar und fallen äußerlich auf. Wer sich als Marke etablieren will, kann das aber auch durch besondere Fertigkeiten, Verhaltensweisen oder spezielle Themen schaffen. Denkpause.

Für alle Fälle: Der Elevator Speech
Wir fahren im Aufzug… kennt inzwischen fast jeder, aber bei der Umsetzung hapert es. Was sind die Bestandteile für einen Elevator Speech ? Marcel Klotz hat es auf den Punkt gebracht:

  • Ihre Zielgruppe: Wen wollen Sie erreichen: Kunden, Partner, Geldgeber? Versetzen Sie sich in die Lage Ihres Gegenübers. Was spricht ihn an? Was interessiert ihn am meisten?
  • Finden Sie einen Haken, an dem Ihr Zuhörer anbeißt. Steigen Sie mit einer rhetorischen Frage ein. Oder finden Sie ein Bild, eine Metapher oder ein Beispiel.
  • Welches Problem lösen Sie wirklich? Erklären Sie möglichst anschaulich, welches Problem Ihres Zuhörers Sie lösen können.
  • Was machen Sie anders? Hier brauchen Sie überzeugende Antworten auf die Frage, warum Ihr Gesprächspartner nun gerade mit Ihnen zusammenarbeiten soll.
  • Die Einladung / Aufforderung zum vertiefenden Gespräch:  Sind Sie neugierig geworden? Wann darf ich Ihnen Näheres dazu erzählen/präsentieren? Hier ist meine Karte, ich rufe Sie morgen an.

Kosten- Umsatz- Nutzen
Für den Kunden muss der Mehrwert Ihrer Dienstleistung oder der Nutzen des Produktes deutlich kommuniziert werden. Unsere letzte Übung: “Wie kann ich meine Produkte mit einem Kosten/Umsatz-Nutzen präsentieren? Wie formuliere ich eine dazu passende “Value-Proposition”?

Danke an Marcel Klotz für den inspirierenden Abend. Und wir haben den Workshop auch im Bild festgehalten.

Übrigens gibt es hier im Blog auch einen Beitrag über das “Angeberbuch“. Und hier einigen Stimmen unserer Teilnehmer:

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Einfach mal zuhören…

2010-04-06, von Elita Wiegand

Sind Sie vielleicht der 18-Sekunden Manager? Was sich hinter dieser Frage verbirgt, verrät der amerikanische Managementguru Tom Peters. Sein Rezept: ”Shut up and listen!”

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Lust auf Veränderungen

2010-03-21, von Elita Wiegand

Es kribbelt, prickelt, durchströmt den Körper: Frühlingsgefühle? Oder ist es die Lust etwas Neues zu machen, anders, selbstbestimmter, lustvoller, freudiger?

Flüchten oder standhalten?
Nun predige ich zwar ständig, wie wichtig Veränderungen sind, aber hoppla, auch ich erwische ich mich dabei, an Gewohntem festzuhalten, alte Zeiten heraufzubeschwören oder schreiend wegzulaufen, weil schon wieder eine Sicherung aus der Halterung springt.
Obendrauf jeden Tag negative Meldungen: Die Krise umzingelt uns, die Wirtschaftskrise hat uns erfasst, schürt Ängste, wir fühlen uns ausgeliefert, ohnmächtig und klammheimlich hoffen wir doch alle darauf, dass bald alles wieder gut wird, oder?

Wandelbar – wunderbar 
Es wird nicht mehr so, wie es einmal war.  Also aufbrechen, das Alte begraben, was nicht mehr funktioniert - loslassen. Ist gar nicht so schwer, habe ich erfahren.  Der Wandel – ja, ja! Es fühlt sich für mich wunderbar an, setzt Energien frei, steigert das Selbstwertgefühl.  Und er sagt, dass der Wandel vor allem Chancen bietet, nämlich Freiheit, Bewegung, Leidenschaft, Anfang! Über Wolff Horbach habe ich Peter Seibt kennen gelernt und nun danke ich beiden: Danke an Dich, Wolff für den Kontakt zu Peter. Und Dir Peter, danke ich für den Blick auf den Horizont, ein wahrhaftiger Perspektivenwechsel, der unglaubliche Chancen eröffnet. 

Workshop auf  der griechischen Insel Paros
Jetzt geht es los, nicht nur für mich, sondern auch für andere: Peter Seibt ist Philosoph, Mentor und Künstler. Er forscht seit den 70er Jahren als Lehrender an europäischen und amerikanischen Universitäten zu dem Thema Wandel. Das Spannende: Er hat das Konzept der „Neuen Nomaden“ entwickelt. Und von seiner Wandel-Kompetenz wollen wir profitieren: Peter bietet vom 10. bis 13. Mai 2010 einmalig für uns auf der griechischen Insel Paros seinen Workshop an: “Erfolgreich im Wandel – ein Workshop, der Ihnen die Werkzeuge bringt, die Sie im Wandel brauchen.“

Wer kommt mit?
Wolff und ich sind im Mai auf der Insel Paros, sind beim Workshop mit dabei - wer kommt noch mit? Wir freuen auf das Meer, auf mehr Wandel, mehr Freude, mehr Lust, mehr Leben, mehr Chancen, mehr Erfolg, mehr Leidenschaft - es kribbelt…

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iPhone-Neuheit: Mit Körpersprache präsentieren und verhandeln

2010-03-08, von Wolff Horbach

Im Jahre 2004 lernte ich via Elita Wiegand die Körpersprache-Spezialistin Sabine Mühlisch kennen. Sabine Mühlisch war langjährige Schülerin von Samy Molcho, hat Körpersprache für Unternehmen (VitaC) weiterentwickelt und gilt heute als die “Grande Dame” der Körpersprache im deutschsprachigen Raum.

Sabine Mühlisch kam auf uns zu, weil sie eine neue Website wollte. Den Job habe ich seinerzeit mit der wunderbaren Innovationsmanagerin, Ingenieurin und Designerin Siegrun Reis erledigt. Vorletztes Jahr habe ich die Website zum Blog weiterentwickelt. Das gab mir die Möglichkeit, die Arbeiten von Sabine Mühlisch näher kennen und schätzen zu lernen.

Aus dieser Zusammenarbeit ist eine Freundschaft und intensive Zusammenarbeit entstanden. Und jetzt sind wir ganz stolz, unser jüngstes Baby zu präsentieren: BodyLanguage, die weltweit erste iPhone App, mit der man Körpersprache “just in time” trainieren kann.

Das erst drei Tage alte Baby BodyLanguage war allerdings eine schwere Geburt:

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Gut entscheiden mit dem iPhone – Optismo

2010-03-07, von Wolff Horbach

Zusammen mit dem Ideenberater, Prozessgestalter und Spieleentwickler Joachim Zischke habe ich die iPhone App Optismo entwickelt, die das intuitiv richtige Entscheiden unterstützt.

Vielfach tun wir uns mit Entscheidungen schwer. Dutzende Kriterien werden gewichtet, bewertet, hin und her geschoben. Je mehr man in die Details geht (umfangreiche Exceltabelle!), um so schwieriger wird die Entscheidung.  Am Ende steht da zwar eine Zahl, die uns eine eindeutige Entscheidung suggeriert. Aber es bleibt das ungute Gefühl, sich vielleicht doch falsch zu entscheiden.

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Redeangst überwinden

2010-03-03, von Elita Wiegand

Haben Sie Angst vor Reden?  Zumindest sind viele Menschen unsicher, nervös, beginnen ihre Rede mit einer zittrigen Stimme. Muss nicht sein. „Keine Angst vor Reden: Wie Sie authentisch und überzeugend auftreten“, so hieß unsere Veranstaltung der Kölner innovativ.in Business-Club Dependance gestern Abend. 

Vertrauen zu dem Publikum aufbauen
Wie jeder Redner überzeugend, authentisch und unbefangen auftritt, hat der Partner des Business-Clubs Franz Lauterbach im Kölner Hotel „The New Yorker“ (das ungewöhnliche  Design-Hotel ist natürlich auch Partner des Business-Clubs) auf eine wunderbare Weise vermittelt. Das Rezept für eine gute Rede ist eigentlich frappierend einfach: Bauen Sie eine Beziehung zu dem Publikum auf, reden Sie mit Ihnen, erzählen Sie Ihre Geschichte, treten Sie in den Dialog und das Wichtigste: Ausgenkontakt, Augenkontakt, Augenkontakt.

Schau mir in die Augen…
Den intensiven Augenkontakt haben wir dann gestern Abend auch gleich geübt: Erst 30 Sekunden, dann 1 Minute dem Gegenüber in die Augen schauen, ohne ein Wort zu reden. Ja, durch den Blickkontakt entsteht Nähe und Vertrauen. Doch der Blick hinter die Fassade kann auch peinlich berühren, ist vielleicht ungewohnt, nicht auszuhalten. Doch gestern Abend führte genau diese Übung zu dem Aha-Erlebnis überhaupt.

Wollen Sie langweile Reden hören?
Sie kennen die allseits beliebte Begrüßung „Guten Abend meine Damen und Herren, wir freuen uns, dass Sie so zahlreich erschienen sind“ – (gähn!) Das Publikum schaltet ab und wenn der Redner dann noch über die Gäste hinweg blickt, sich hinter dem Rednerpult verschanzt, von seinem Manuskript oder die Folien seiner Power Point Präsentation abliest, ist der Vortrag gelaufen…

So gewinnen Sie das Publikum
Ganz anders, wenn Sie Sekunden vor Beginn Ihrer Rede nichts sagen, den Blickkontakt suchen, vielleicht lächeln, Ihre Person wirken lassen und dann erst die ersten Worte sagen. Sie gewinnen die Zuhörer schnell, wenn Sie ungewöhnlich anfangen, mit einer kleinen Geschichte, die Sie erzählen über sich oder einem Erlebnis – und danach können Sie Ihre Begrüßung einbauen.

Unsere freiwilligen “Gastredner” haben uns gestern Abend nach den Übungen verblüfft, begeistert, wir haben gebannt zugehört und festgestellt: Es kommt viel weniger auf den Inhalt einer Rede an, als wir annehmen. Vielmehr geht es um die Persönlichkeit, um den Menschen auf der Bühne, der Vertrauen zum Publikum aufbaut, der Emotionen transportiert, Begeisterung rüberbringt und im  „stillen“ Dialog die Zuhörer für sich gewinnt.  

Ein dickes Dankeschön an unseren Referenten Franz Lauterbach – das war ein grandioser Abend mit positiven Nachwirkungen und einem tollen Lerneffekt. Gut gemacht! Danke an unseren Leiter der Kölner Dependance Martin Müller und an Johannes Adams, dem Chef des Hotels „The New Yorker” und Sylvia Kircher für die Gastfreundschaft in Ihrem Haus.

Was haben unsere Gäste mitgenommen? Wie hat es Ihnen gefallen? Haben Sie weitere Tipps, die Sie gerne weitergeben möchten?

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