2009-11-17, von Jost Reinert
Am 14. und 15. November fand in Berlin eine Blogger Konferenz, ein Kongress der unabhängigen Medien in den Räumlichkeiten der C-Base statt. Dort versammelte sich eine völlig heterogene Mischung von Bloggern ein unter dem Motto:
Gemeinsam für Demokratie und Freiheit
Vielen wird seit Jahren immer deutlicher, daß die medial vermittelte Wirklichkeit immer mehr von der real erlebten Wirklichkeit auseinanderklafft. Ob es Themen wie Schweinegrippe, Aufschwung, Finanzkrise oder Arbeitslosigkeit sind. Die herrschenden Medien verlieren mehr und mehr ihre Kompetenz und damit ihre Glaubwürdigkeit. In die Bresche springen die Blogger. Teilweise recherchieren sie deutlich gründlicher, teilweise haben sie bereits eine Stammleserschaft von vielen Tausend täglichen Lesern.
Es ist das Verdienst von Jens Blecker von infokrieger-news.de und Daniel Neun von radio-utopie.de, die erste Blogger Konferenz in Berlin organisiert zu haben, die ein voller Erfolg wurde. Dicht gepackt im ausreservierten Vortragssaal referierten hochkarätige Autoren. Die Referenten sind hier zu finden.
Nuoviso.tv hat sich die Mühe gemacht, alle Beiträge auf Video zu dokumentieren und wird sie auf nuoviso.tv online veröffentlichen – somit können auch Abwesende nachträglich die Infos erhalten.
Dezentrale Hauswährung
Es war sicherlich auch die erste Konferenz mit einer eigenen dezentralen „Hauswährung”. Zehn Blogger hatten freundlicherweise ihre Logos zur Verfügung gestellt, die auf Rheingold-Scheinen in einer kleinen Auflage gedruckt wurden. Wer wollte, konnte sich mit seinen eigenen Gutscheinen ausstatten, gewissermaßen sein eigenes Blogger-Zahlungsmittel herausgeben.
Blogger-Scheine

Die selbst herausgegebenen Gutscheine konnten dann vor Ort direkt in Getränke und köstliche Linsensuppe umgesetzt werden. Andere bezahlten damit ihre Unterkunft im East-Side Hotel oder gingen mit ihren eigenen Rheingold beispielsweise in der Spreebar essen. Ein Kölner nahm seine eigenen Gutscheine wieder mit nach Hause, um sie in seinem Stammlokal Cafe Central auszugeben. Andere holten sich einen Stapel DVDs vom Nuoviso.tv-Verlag.
Auf die nächste Konferenz im Jahre 2010 dürfen wir gespannt sein.
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2009-05-15, von Anke Trischler
Die innovativ.in Dependance Rhein Main stellt vor: Brigitte Göbel, Gründerin und Managerin der Privaten bilingualen Ganztagsschule, ist ab Montag unsere Gastbloggerin im innovativ.in-Blog. Herzlich willkommen!
Ihr Motto: “Das große Ziel der Bildung ist nicht Wissen, sondern handeln.” (Herbert Spencer)
Kaum ein Thema wird in Deutschland momentan so kontrovers diskutiert, wie die Bildung: G8, PISA und der Bologna-Prozess werfen viele Fragen auf und scheinen neben dem Leistungsdruck vor allem den Leidensdruck in deutschen Schulen und Hochschulen zu erhöhen. Und das wirkt sich aus in die Familie, die Unternehmen und die Gesellschaft.
Brigitte Göbel, Gründerin und Managerin der PbG, der Privaten bilingualen Ganztagsschule in Wiesbaden, ist eine Frau der Tat. Sie hat einen Traum … von guter Bildung als Menschenrecht, von Lernen mit Gelassenheit, Konzentration und Freude, vom idealen Unterricht. Bis zu ihrer Pensionierung im Juni 2007 war sie Lehrerin im staatlichen Schuldienst. In fast vier Jahrzehnten hat sie Kinder und junge Menschen auf dem Weg zum Menschsein begleitet. Und hat immer wieder Grenzen erfahren, die das klassische Bildungssystem setzt. Dann hat sie ihre Erfahrung und ihren Mut zusammen genommen und gehandelt: sie gründete die Private bilinguale Ganztagsschule. Eine Schule voller Engagement, Konzentration, Bewegung und Freude. Mit ihrer privaten Grundschule bietet Brigitte Göbel den Jüngsten einen modernen, zweisprachigen Unterricht, in den auch lernbehinderte Kinder integriert werden. Hier haben nicht nur Kinder eine Chance auf gesunde Bildung, auch ihre Eltern erfahren Entlastung durch die ganztägige Betreuung, Verpflegung und Gemeinschaft für ihren Nachwuchs.
Das Gespräch mit Brigitte Göbel hat bei mir viele Erinnerungen an meine Schulzeit geweckt. Wie schön wäre es gewesen, nicht einfach nur zu „pauken” – vielmehr das Leben in seinen Facetten zu entdecken. Auch ohne eigene Kinder ist es mir ein Anliegen, dass unserem Nachwuchs das natürliche und unbefangene Querdenken nicht abgewöhnt wird. Ich wünsche mir mutige und kraftvolle Menschen, bei deren Anblick ich in 30 Jahren sagen kann „wie gut, dass wir uns getraut haben – es hat sich gelohnt”. Soviel Mut und Tat für Aufbau und Ausbau der privaten Schule braucht tatkräftige Unterstützung durch Menschen, die die Bildung der Kinder verbessern helfen wollen. Seien Sie neugierig und gespannt: Auf der Internetseite zur Privaten bilingualen Ganztagsschule finden Sie weiterführende Informationen. Am Dienstag, 26. Mai 2009, um 19:30 Uhr (Details) können wir Brigitte Göbel persönlich kennen lernen.
Ab Montag lesen Sie hier ihre Gast-Beiträge.
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2009-04-16, von Petra Schuseil
Blogparade vom 20. April bis 7. Mai.
Die Kunst des Scheiterns. Eine Kultur des Scheiterns entwickeln.
Elita Wiegand hat mich eingeladen, in Ihrem Kreis mein Thema vorzustellen. Ich bin sehr glücklich darüber und wertschätze es sehr! Es passieren gerade sehr inspirierende Dinge, über die ich mich freue. An dieser Stelle also: Ein herzliches Danke, liebe Elita Wiegand!
Inspiriert haben mich in den letzten Tagen die Beiträge verschiedener Unternehmerinnen in der aktuellen existenzielle, dem Magazin für Frauen in der Wirtschaft. Zu Wort kamen unter anderem Buchautorin und Coach Sabine Asgodom und Anne Koark. Sie hat das Buch geschrieben: Insolvent und trotzdem erfolgreich. Von Elita gibt es hierzu ein Interview: http://www.innovativ-in.de/c.1886.htm. Lesen Sie auch meinen viel diskutierten Blog-Artikel zum gleichen Thema auf meinem Lebenstempo-Blog.
“Eine Kultur des Scheiterns entwickeln. Wie gelingt uns sogar Freude am Scheitern?“ Scheitern will gelernt sein. Deshalb: Lassen Sie uns über das Scheitern reden. Überall herrscht Krisenstimmung. Am Finanzhimmel ziehen düstere Wolken entlang. Die Angst wird geschürt. Panikstimmung überall. Und doch geht unser Leben weiter, wir fahren in den Urlaub, genießen ein schönes Essen, lassen es uns gut gehen. Mutmacher-Blogparaden zum Thema „Krise als Chance“ werden ins Leben gerufen.
In meiner Blog-Parade suche ich nach mutigen Menschen, die das Scheitern einkalkulieren, die eine Kultur des Scheiterns mitfördern oder die bereits gescheitert sind und sich aufgerappelt haben. Denn in der aktuellen Krise erscheint es schwierig gleich wieder Mut zu haben und die Chance zu sehen. Welches Lebenstempo braucht es? Was ist das richtige Maß? Was können wir tun, damit Scheitern gesellschaftsfähig wird? Oder ist es das bereits? Was heißt eigentlich Scheitern? Und wieso ist Scheitern in unseren Köpfen nicht anerkannt? Die Diskussion hat begonnen. Lassen Sie sie uns hiermit fortsetzen.
Angst ist ein schlechter Berater, lese ich in der “existenzielle”. Wie können wir mit unseren eigenen Ängsten rund um das Scheitern konstruktiv, kreativ und gelassen umgehen. Wer hat eine „Geschichte des Scheiterns“ und schreibt darüber? Was haben Sie unternommen auf Ihrem Weg des „Aufrappelns“? Wo stehen Sie heute? Was sind Ihre Erfahrungen? Schreiben Sie uns. Erzählen Sie uns Ihre persönliche Strategie, verraten Sie uns Ihre Tipps. Aus persönlicher Erfahrung rund um die Wirtschaftskrise 2001 weiß ich sehr gut, dass sich aus dem offensichtlichen Scheitern spannende neue Entwicklungen ergeben können. Lesen Sie hierzu meinen persönlichen Beitrag zum Thema “Auf was kann ich verzichten?” Ich meine, dass man in der akuten Krise nicht sofort die Chance sieht … da müssen erstmal Träume begraben und Ohnmacht verarbeitet werden. Dann geht es ums “Überleben”, um neue Wege und Schritte … in welchem Tempo eigentlich?
Ich wünsche mir Ihre Anregungen, Gedanken und Inspirationen. Sie sind interessant nicht nur für jeden Solo-Unternehmer sondern auch für uns Coaches. Wie begleiten wir ermutigend und fördern gar die Freude am Scheitern? Mut setzt sich meiner Meinung nach zusammen aus Löwenmut, Langmut (das ist Geduld) und Demut. Drei Herzqualitäten, die uns in Krisenzeiten gelassen bleiben lassen. Das wünsche ich uns. Noch mehr Informationen im aktuellen Beitrag. Ich freue mich auf interessante Beiträge und grüße herzlich aus Hong Kong. Am Montag geht’s los. Ihre Petra Schuseil. Lebenstempo-Coach.
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2009-01-18, von Doc Sarah Schons
Liebe SaftTante,
Du multimediales Wunderwesen, ich gratuliere Dir auch hier und im Namen aller BC-Partner zum
3jährigen des Saftblogs am 19.01.2009!!!
Dein Pioniergeist, Deine Authenzitität, Deine frische Schreibe, Deine kreativen, innovativen web 2.0 Umsetzungen für Dein tolles Unternehmen (für mich die beste und ehrlichste Saftkelterei die ich kenne), mag ich nicht mehr missen.
Ja, so sollte ein corporate blog geführt werden…
Mit dem Saftkanal hast Du noch ein tolles tool implementiert, Tekkie Du…
Deine Kunden lieben Dich – und die Blogosphäre liebt Dich, Queen Aronia… tolle Idee, Dein Bloggersupport – seht Ihr alle als Widget in meinem Blog rechts im Sidebar – und das gezeigte Banner mit Quelltext könnt hier von hier aus via copy/paste auch bei Euch einbinden:

( Dickes Danke an Freund StressToy fürs Erstellen des Quellcodes.)
Drum, liebste Freundin, hat der Ludger auch diese Aktion ins Leben gerufen: einen Blog-Präsentkorb für Dich, für Euch …
(Allen Lesern hier ist der unverzügliche Besuch auf Ludgers Blog darob dringend empfohlen).
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2008-12-19, von Wolff Horbach
Unser Business Club Partner Jörg Weisner hat ein neues Buch geschrieben: Erfolgreiche Gewohnheiten. Vergiss Selbstdisziplin, erfolgreiche Gewohnheiten bringen dich voran. Gerade hat er die ersten Exemplare des Buches bekommen und schon ist er in Not: Hilfe, ich werde umgerannt …

Jörg hat den ersten 100 Anmeldern auf seiner Plattform zum Buch (www.erfolgreiche-gewohnheiten.de) das E-Book gratis versprochen. Innerhalb von wenigen Stunden haben sich bereits die ersten 100 registriert. Und das, bevor Jörg den Online-Shop fertig hat. Jörg hat aus der Not eine Tugend gemacht: Wer sich jetzt noch schnell anmeldet – bevor der Online-Shop fertig ist – kommt noch in den Genuss des kostenlosen E-Books. Also ran …
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2008-11-13, von Elita Wiegand
Netzwerke sind dafür da, Kontakte aufzubauen, Aufträge zu vermitteln und Empfehlungen auszusprechen. Läuft gut im Business-Club. Könnte aber noch besser sein, wenn wir mehr voneinander wüssten. Heißt, wenn wir wüssten, was der Partner genau sucht, könnten wir uns mehr unterstützen. Beispiel: Jemand will neue Kunden gewinnen oder ein Partner will Vorträge halten. Für jeden vermittelten Auftrag erhalten wir eine Vermittlungsprovision. Wäre doch ein Anreiz, oder? Genau darauf setzt das neue amerikanische Portal «Lead Vine», schreibt springwise.

Hier kann jeder seine Wünsche posten und man muss eine Provision veröffentlichen. Die untere Grenze liegt bei 50 Dollar – nach oben sind die Beträge offen. Hat natürlich viele Vorteile: Man findet neue Kunden und Empfehlungen werden in der Community honoriert. Genial, auch für uns, finde ich. Könnten wir doch hier gleich probieren:
Für jeden, der einen neuen Partner für den Business-Club vermittelt, zahle ich zehn Prozent Vermittlungsgebühr.
Wer ist der Nächste?
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2008-10-26, von Doc Sarah Schons
Wieder eine großartike Aktion von unserem innovativ-in Partner TeNo :
Die Charity-Schatzsuche. Vom 29.10. – 31.10. in Köln.
Wer mehr wissen will. lese bitte hier nach.
Ein wirklich innovatives Konzept.
Ich hab auch schon darüber gebloggt. Macht Ihr mit?!
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2008-10-26, von Anke Trischler
… die sich dem rationalen Forscherblick entziehen. Was passiert, wenn man Pflanzen mit unterschiedlich beschalltem Wasser gießt? Sind wir schon reif genug für diese Fragestellung? Die Antwort gibt die “Ripenings – 431art”. Thema dieses experimentellen zwischen Wissenschaft und Kunst angesiedelten Projektes mit Wasser, Klang und Pflanzen sind die formbildenden Kräfte.
Neugierig geworden? Vom 9. Oktober bis zum 2. November ist die Ausstellung im Bellevue-Saal auf der Wilhelmstraße, Wiesbaden, zu sehen. www.ripenings.org
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2008-07-16, von Elita Wiegand
Hier ein Hinweis auf den Wettbewerb Super Firmenblogs von Hitmeister/Hitflip. Drei Blogs unserer Partner sind nominiert:Â
Also bis zum 17. Juli schnell abstimmen und ganz fest Daumen drücken.
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2008-06-15, von Wolff Horbach
Wir kennen das von den Gesundheitstipps: Da wird das Mittelchen XYZ plötzlich als Gesundbrunnen und Allheilmittel gegen alle möglichen Maleste entdeckt. Ein paar Wochen später wird das gleiche Mittelchen von anderen als höchst gefährlich und krankmachend deklariert. Jetzt haben wir den gleichen Widerspruch beim Bloggen. Weiterlesen »
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