Archiv für die 'Business E-motion' Kategorie

Erneuerbare Energie – für Menschen

2010-07-27, von Wolff Horbach

Alex ist ein erfolgreicher Mann:

Alex ist nach seinem Studium als Maschinenbau-Ingenieur in die Automobilbranche eingestiegen. Heute arbeitet er als Abteilungsleiter bei einem großer Zulieferer für die Auto-Konzerne. Er ist für über 180 Mitarbeiter verantwortlich. Alex darf den Audi A8-Dienstwagen auch privat benutzen. Das Gehalt von Alex ist stattlich.

Alex ist ein armer Mann:

Weiterlesen »

Abgelegt unter Bizztipps, Business E-motion, Gesundheit, Glücksforschung, Nachhaltigkeit | 2 Kommentare »

Erfolgreich verkaufen in schwierigen Zeiten

2010-05-04, von Elita Wiegand

Wir machen Geschäft und Geschäfte und dazu gehört nun mal, dass wir unsere Produkte oder Dienstleistungen verkaufen. Aber mal ehrlich: Wer von uns hat verkaufen gelernt? Schweigen :-)

Marcel Klotz, Autor des Buches „Competence Selling“ hat uns in seinem Workshop „Erfolgreich verkaufen in schwierigen Zeiten“ auf die Sprünge geholfen. Die Zutaten für die geheimen Rezepte eines Spitzenverkäufers sind überall erhältlich, nur kaufen kann sie keiner, weil die Fähigkeiten in uns stecken.

Emotionale Kompetenz
Und so haben wir gleich bei der ersten Übung gestutzt: Was ist ein guter Verkäufer, welche Eigenschaften sollte er haben? Grübel… Um es kurz zu machen: Auf der Seite der persönlichen und emotionalen Kompetenzen klebten unzählige Post-its, die fachliche Seite hingegen fällt kaum ins Gewicht.

Wie werde ich eine Marke?
Was fällt Ihnen zu Karl Lagerfeld, zu Lady Gaga oder zu Udo Lindenberg ein? Klar, ob Pferdeschwanz oder Hut, einige Prominente sind unverkennbar und fallen äußerlich auf. Wer sich als Marke etablieren will, kann das aber auch durch besondere Fertigkeiten, Verhaltensweisen oder spezielle Themen schaffen. Denkpause.

Für alle Fälle: Der Elevator Speech
Wir fahren im Aufzug… kennt inzwischen fast jeder, aber bei der Umsetzung hapert es. Was sind die Bestandteile für einen Elevator Speech ? Marcel Klotz hat es auf den Punkt gebracht:

  • Ihre Zielgruppe: Wen wollen Sie erreichen: Kunden, Partner, Geldgeber? Versetzen Sie sich in die Lage Ihres Gegenübers. Was spricht ihn an? Was interessiert ihn am meisten?
  • Finden Sie einen Haken, an dem Ihr Zuhörer anbeißt. Steigen Sie mit einer rhetorischen Frage ein. Oder finden Sie ein Bild, eine Metapher oder ein Beispiel.
  • Welches Problem lösen Sie wirklich? Erklären Sie möglichst anschaulich, welches Problem Ihres Zuhörers Sie lösen können.
  • Was machen Sie anders? Hier brauchen Sie überzeugende Antworten auf die Frage, warum Ihr Gesprächspartner nun gerade mit Ihnen zusammenarbeiten soll.
  • Die Einladung / Aufforderung zum vertiefenden Gespräch:  Sind Sie neugierig geworden? Wann darf ich Ihnen Näheres dazu erzählen/präsentieren? Hier ist meine Karte, ich rufe Sie morgen an.

Kosten- Umsatz- Nutzen
Für den Kunden muss der Mehrwert Ihrer Dienstleistung oder der Nutzen des Produktes deutlich kommuniziert werden. Unsere letzte Übung: “Wie kann ich meine Produkte mit einem Kosten/Umsatz-Nutzen präsentieren? Wie formuliere ich eine dazu passende “Value-Proposition”?

Danke an Marcel Klotz für den inspirierenden Abend. Und wir haben den Workshop auch im Bild festgehalten.

Übrigens gibt es hier im Blog auch einen Beitrag über das “Angeberbuch“. Und hier einigen Stimmen unserer Teilnehmer:

Abgelegt unter Bizztipps, Business E-motion, Marke Ich, Marketing | 3 Kommentare »

Unglaublich, aber wahr!

2010-01-25, von Elita Wiegand

Es reicht, mir reicht’s – ich habe die Nase voll. Ich setze mich unermüdlich dafür ein, Menschen zu vernetzen, die mutig sind, Unternehmer, die andere Wege gehen, Querdenker, die sich vom Mainstream verabschieden und Standpunkte vertreten, die Neues wagen. Verdammt, wir brauchen mehr Menschen in der Wirtschaft, der Kultur und Politik, die etwas anstoßen, die etwas bewegen, Vorreiter für Veränderungen – wir brauchen Querdenker! Deshalb bin ich angetreten und habe den „Business-Club für Innovatoren, Wertschöpfer und Querdenker” gegründet, engagiere ich mich für das neue Denken in der Wirtschaft, weg von der Konkurrenz hin zur Kooperation, zu Vertrauen, Wertschätzung und Werten.

“Querdenker” ist als Wortmarke geschützt 
Und was ist passiert? Eine Firma steht im Markenregister beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) eingetragen als Inhaberin der Wortmarke „Querdenker”. Die Firma monopolisiert das Wort „Querdenker” für Druckereierzeugnisse, Werbung und Ausbildung.

Es ist unfassbar, aber JEDER, der die markenmäßige Benutzung „Querdenker” wählt, könnte früher oder später abgemahnt werden. Unglaublich auch, dass das Wort „Querdenker” überhaupt als (Wort-)Marke geschützt werden kann, denn der Begriff steht im Duden, bei Google gibt dazu etwa 270.000 Einträge und darunter sind zahlreiche Blogs, Agenturen und Firmen aufgelistet.

Und wir, unser Business-Club steht im Fokus. Für uns hat das folgende Konsequenzen:

  • Der „Business-Club für Innovatoren, Wertschöpfer und Querdenker”, der seit fünf Jahren! so heißt, muss umbenannt werden – gestern haben wir den Untertitel auf unserer Website und hier im Blog gelöscht
  • Das Interview „Querdenker-Talk” mit dem Wirtschaftsministerium und Rainer Plempe zum Thema Elektroautos ist gelöscht
  • Die erfolgreiche Veranstaltungsform des Business-Clubs “Querdenker-Forum” (haben wir das erste Mal unter dem Titel von vier Jahren veranstaltet)  muss unbenannt werden
  • Wir mussten die Firmenbroschüre ändern 
  • Wir haben sämtliche Beiträge im Blog und der Website löschen müssen, in dem das Wort „Querdenker”  in der Überschrift aufgetaucht ist (darunter natürlich viele Beiträge, die verlinkt sind)
  • Die Rubrik „Querdenker” in unserem Blog musste entfernt werden

Das alles kostet Nerven, Energien, Kraft, viel Zeit und vor allem Geld.

Querdenker überall
Für mich gehört das Wort “Querdenker” zum normalen Sprachgebrauch und offensichtlich sehen das vieler meiner Kollegen in den Medien genauso. Das geht auch aus dem Wortschatz-Lexikon der Uni Leipzig hervor, der zu dem Begriff  “Querdenker” seitenlang Zitate veröffentlicht hat, die in der Presse erschienen sind.

“Es darf keine bürokratischen Einengungen geben, die  Querdenker stoppen!”
Zum Beispiel das Zitat: „ Es darf keine bürokratischen Einengungen geben, die Querdenker stoppen. (Quelle: archiv.tagesspiegel.de ) Und Prof. Lothar Späth sagte: „ Ich bin sicher, dass wir zur Bewältigung der auf uns zukommenden Krisenprobleme noch mehr Querdenker brauchen, die nicht in festgefahrenen Gleisen Lösungen suchen, sondern bei neuen Einfällen und Innovationen.”

Freiheit für Querdenker
Genau wie Lothar Späth, verbinde ich mit Querdenkern die tiefe Überzeugung und Hoffnung für Veränderungen, die wir so dringend brauchen, um die Probleme in unserer Gesellschaft zu lösen. Wir müssen gemeinsam kämpfen, damit wieder jeder den Begriff Querdenker wann und wie er will, gebrauchen kann. Jetzt können wir beweisen, dass wir die wahren Querdenker sind.

Abgelegt unter Business E-motion, Ethik/Werte, Gesellschaftliches, Innovationen, Motzecke, Please help me!, Quer gedacht, innovativ.in Partner | 119 Kommentare »

Der Sieg über den Egoismus?

2010-01-04, von Elita Wiegand

Der Mensch ist gierig, neidisch, skrupellos, egoistisch. Stimmt doch, oder?

stefan-kkeinNein, es  ist ganz anders. Tief in unserem Gehirn ist ein Trieb zu selbstlosen Taten verankert. Der Erfolgsautor Stefan Klein  (Autor der Bücher “Der Stoff, aus dem das Leben ist“, ”Die Glücksformel oder “Alles Zufall: Die Kraft, die unser Leben bestimmt“)  hat in der Zeit ein hervorragendes Dossier zu dem Thema geschrieben.  Am besten selbst lesen, fasse aber hier den Inhalt mal kurz zuammen, um dafür Neugier zu wecken.

Wie ist die Selbstlosigkeit von Menschen zu erklären? Unter welchen Umständen stellen wir unser eigenes Interesse zurück? Beispiele: Heute engagieren sich bei uns zwei Millionen Menschen mehr im Ehrenamt als noch vor zehn Jahren. Mehr drei Millionen Deutsche haben sich registrieren lassen, um Knochenmark entnehmen zu lassen und allein zehn Millionen haben selbstlos für Wikipedia Artikel geschrieben. 

Obama für Arme 
Selbst der Wahlsieg von Barack Obama erklärt Stefan Klein mit einer gewissen Form von Solidarität. Das amerikanische Volk hat einen Präsidenten gewählt, der trotz grandioser Abschlüsse auf der Columbia- und der Harvard Universität eine Karriere als Wirtschaftsjurist ausschlug und stattdessen Sozialarbeiter und Anwalt in den Armenvierteln von Chicago wurde.

Wir sind aufeinander angewiesen
Altruistisches Verhalten, so Klein, sei heute wichtiger denn je ist. Wir stehen vor gewaltigen Aufgaben und müssen weltumspannende Probleme lösen. „Nie zuvor war jeder Einzelne so sehr von anderen oft weit entfernten Menschen abhängig.” Kooperationsbereitschaft fördern, lautet das Gebot der Stunde. Menschen setzen sich für das Gemeinwohl ein, wenn sie wissen, wie sehr sie aufeinander angewiesen sind. Auf Unternehmen übersetzt: Üppige Boni oder Gehaltserhöhungen bringen nur selten die gewünschte Motivation. Es ist besser in ein gutes Betriebsklima zu investieren.
Fazit: Immer mehr Wissenschaftler verabschieden sich von dem Dogma des egoistischen Menschen und der Homo sapiens erscheint zunehmend freundlicher.

Das ist doch eine gute Nachricht für 2010. Weiter so!

Abgelegt unter Business E-motion, Ethik/Werte, Gesellschaftliches | Keine Kommentare »

Der Schrei nach Authentizität

2009-11-15, von Elita Wiegand

Der Tod von Robert Enke ist ein Beispiel dafür, dass nur wenige hinter die Fassade des Fußballspielers geblickt haben. Da nutzt es wenig, wenn DFB-Präsident Theo Zwanzigerin bei der Trauerfeier im Stadion an mehr Menschlichkeit appelliert und sagte: “Denkt nicht nur an den Schein. Denkt auch an das, was in den Menschen ist, an Zweifel und Schwäche”. Nicht nur in der harten Männerwelt des Fußballs ist der Appell morgen vergessen.

Unsere Gesellschaft verlangt von uns, dass wir funktionieren, dass wir seelische Nöte verbergen, uns anpassen, wir leistungsfähig und belastbar sind.  Auf der anderen Seite rufen wir lautstark nach “Authentizität“. “Authentisch sein”, das ist ein Modewort, ein Schlagwort geworden und ein beliebter Begriff in den Medien und im Business. Das Prädikat verbinden wir mit Menschen, die  echt sind, die natürlich auftreten, die „sie selbst” sind. Frage ich mich doch, ob der Wunsch nach Authentizität lediglich eine Worthülse für Ehrlichkeit und  Glaubwürdigkeit ist? Was meint Ihr?

Abgelegt unter Business E-motion | 30 Kommentare »

Wie Apple-Chef Steve Jobs mit Präsentationen fasziniert

2009-11-08, von Elita Wiegand

jobs-bookApple-Chef Steve Jobs verkauft keine Produkte. Er verkauft Erlebnisse.  Seine Keynote-Präsentationen sind inzwischen legendär. Er hat die Apple Produkteinführungen zu einer Kunstform erhoben und inszeniert die Präsentationen wie ein Theaterstück.  Aber was macht diese Faszination eigentlich aus? Wie fesselt und begeistert er die Zuhörer? Das Buch „The Presentation Secrets of Steve Jobs: How to Be Insanely Great in Front of Any Audience” des amerikanischen Kommunikationstrainers Carmine Gallo lüftet das Geheimis. Der Autor hat Steve Jobs jahrelang beobachtet und fünf Erfolgskriterien herauskristallisiert. 

1. Die kurze Schlagzeile: Steve Jobs präsentiert jedes Produkt mit einer Überschrift, das gut in ein 140-Twitter Post passen würde. Zum Beispiel beschrieb Jobs das MacBook Air als “dünnstes Notebook der Welt.” Dieser Begriff  erschien auf seinen Präsentationsfolien, der Website von Apple und den Apple Pressemitteilungen zur gleichen Zeit und prägte sich ein.

2. Held-Bösewicht: In jeder klassischen Geschichte kämpft der Held gegen den Bösewicht und das setzt auch Apple ein. Im Jahr 1984 war es IBM. Heute ist der “Bösewicht” in den Präsentationen Microsoft. Der gemeinsame “Feind” ist ein starker Motivator für die Apple-Fans.

3. Einfache Folien, starke Fotos: Apple-Produkte sind einfach zu bedienen. Der gleiche Ansatz gilt für die Folien von Steve Jobs. Sie sind verblüffend simple und bestechen durch die dominanten Fotos. Dem Text wird kaum Bedeutung beigemessen: Es gibt Beispiele von Jobs Präsentationen mit insgesamt sieben Wörtern auf zehn verschiedenen Folien. Keep it simple!

4. Spannung erzeugen: Präsentationen langweilen sehr schnell. Neurowissenschaftler haben herausgefunden, dass das Gehirn nach 10 Minuten ermüdet, egal, wie gut der Redner ist. Die Präsentation von Jobs dauert etwa 1,5 Stunden, aber alle 10 bis 15 Minuten durchbricht er seinen Vortrag mit Videos, Demonstrationen oder Gastrednern. Als er 2007 das iPhone auf der Macworld vorstellte, zeigte Jobs zum Beispiel wie Google Maps auf dem iPhone funktioniert. Er blendete eine Liste von Starbucks Fillialen in der Umgebung ein und forderte das Publikum auf, eine Filliale zu nennen. Dann rief er über das iPhone Starbucks an und bestellte 4.000 Latte Macchiato. Na ja, war nur Spaß…

5. Ein emotionales Ereignis: Emotionale Momente baut Jobs ganz bewusst in seine Präsentationen ein. Als er zum Beispiel bei der Macworld 2007 das iPhone vorstellte, wählte er eine geschickte Dramaturgie. Er sagte: “Heute stellen wir Ihnen die Einführung von drei revolutionären Produkten vor: Das erste Produkt ist ein Breitbild-iPod mit Touch-Bedienung. Das zweite Produkt ist ein revolutionäres Mobiltelefon. Und das Dritte ein Internet-Kommunikationsgerät. Es sind aber nicht drei Geräte. Dies ist ein Gerät!” Die Message über das neue iPhone kam so unerwartet, dass das Publikum in Jubel ausbrach.

bild-1
bild-2

Fazit: Verkaufen Sie Träume!
Leidenschaft, Emotionen und Begeisterung sind grob unterschätzte Zutaten in der professionellen Business-Kommunikation und in Präsentationen.  Gerade  Leidenschaft und Emotionen aber führen dazu, dass Sie Ihre Kunden anstecken und faszinieren. Steve Jobs sagte einmal, sein Ziel sei nicht als reichster Mann zu sterben, vielmehr wolle er eine Marke schaffen, die für etwas Sinnvolles steht, die Menschen begeistert und die an eine Mission geknüpft ist. Ist ihm gelungen. Was meinen Sie?

 via: Businessweek

Abgelegt unter Business E-motion, Innovationen, Marketing, Quer gedacht | 4 Kommentare »

Business Club-Forum Rhein Main: Die Ohn-Macht ohne Farben (Nachlese)

2009-04-24, von Anke Trischler

Kleine Runde, große Wirkung: 15 wahrlich interessierte Menschen kamen zusammen, um im Business Club-Forum „Die Macht der Farben“ am 23. April 2009 zu erleben. Gekommen ist eine illustre Runde ganz unterschiedlicher Ausrichtung: Claudia Bau/Licht und Farbe, Frank Hamm/INJELEA, Manuela Kaps/inspiration, Waltraud Klopf/palpita, Peter Krieg/Die Handwerksagentur, Kathleen Rother/Kaaro Design, Lisa Rudigier/Lernen und Leben in Balance, Klaus Schwope/Magistrat der Stadt Königstein, Martina Singer/Theaterschneiderin in Mainz, Jutta Zimmer/Lehrerin und Kunsttherapeutin, Susane Gonález Lanero/Sugola Design, Anke Trischler/struktour, Ulrich Lange/Geschäftsführer des Königsteiner St.-Josef-Krankenhauses.

Als professionelle und bewußte Netzwirker reflektieren wir auch Themen, die auf den ersten Blick nichts mit Wirtschaft zu tun haben.  Bei denen der Mensch und sein Umfeld im Mittelpunkt stehen. Dafür bereiten wir Wege und suchen Orte auf, die sich selten öffnen, in die wir bislang gar nicht, manchmal unfreiwillig, vielleicht mit gemischten Gefühlen oder großer Neugier eintreten. Dieses Mal hatten wir Zugang zu einem “Zwischenraum”: dem Warte- und Aufnahmebereich im St.-Josef-Krankenhaus in Königstein im Taunus, dessen Wände von Renate Reifert gestaltet wurden. In diesem Raum wird gewartet, gehofft, getrauert, gewünscht. Und an diesem Abend wurde geredet, erlebt, vermittelt, erkannt … was Farben auslösen und bewirken.

100_1466Renate Reifert/FARBTUN, die sich auch als Vorsitzende des Vorstand des Berufsverbands Bildender Künstler Wiesbaden engagiert, entführte uns in ein intensives Bild aus Farben und Formen, über Poesie und Physik, Neurologie und Neugier, Psyche und Symbolik. Wir erlebten in real und vor dem inneren Auge, wie Wände versetzt, Signale gesetzt, Stimmungen vermittelt und Wirklichkeiten gestaltet werden. Wir hätten Stunden zuhören können. Und so ergaben sich zahlreiche Gespräche in der Diskussion und im späteren geselligen Teil.

TIPP: Denken Sie mal an das völlige Nichts, z.B. Nebelschwaden oder einfliegen in Wolken. Was wir erleben ist Orientierungsverlust. Licht und Farben geben uns Signale und Leitlinien. Wie gut, wenn wir sogar wissen wie, wo und welche. Zum Nachlesen gibt’s hier mehr Infos.

Abgelegt unter BC inside, Business E-motion, Gesellschaftliches | 1 Kommentar »

Digitale Zukunft

2009-03-02, von Wolff Horbach

So stellt sich Microsoft unsere digitale Zukunft vor (Microsoft Office Labs Vision 2019):

Abgelegt unter Business E-motion, Ideenfabrik, Innovationen, Leben & Arbeiten in der Zukunft | 4 Kommentare »

Hirnforschung und Meditation

2008-11-27, von Wolff Horbach

Wolf Singer, Matthieu Ricard: Hirnforschung und Meditation. Ein Dialog.Vor wenigen Minuten habe ich das Buch “Hirnforschung und Meditation. Ein Dialog.” zu Ende gelesen. Es diskutieren: Wolf Singer, Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Matthieu Ricard, buddhistischer Mönch mit dem Background eines Molekularbiologen am Institut Pasteur in Paris.

Interessant und spannend finde ich, wie zwei Menschen aus sehr unterschiedlichen Bereichen ein Thema diskutieren: die Meditation und ihre hirnphysiologischen Bedingungen und Auswirkungen. Wolf Singer ist der weltweit anerkannter Naturwissenschaftler und Matthieu Ricard ist einer der engsten Vertrauen des Dalai Lama, der die “kontemplativen Wissenschaften” des Buddhismus vertritt. Matthieu Ricard hat den Vorzug, dass er selbst eine eindrucksvolle Karriere als Naturwissenschaftler hatte, bevor er vor ca. 40 Jahren nach Nepal ging, um die Welt aus einer anderen Sicht kennen zu lernen.

Weiterlesen »

Abgelegt unter Business E-motion, Ethik/Werte, Glücksforschung, Trends | 6 Kommentare »

Von arbeitslosen Engeln

2008-11-07, von Elita Wiegand

Stundenlang um den Block kurven, Runden drehen und hektisch Ausschau halten, ob endlich ein Parkplatz frei wird. Muss nicht sein. Einfach nur eine Bestellung im Universum aufgeben und schon klappt es mit dem Parkplatz. Denn da oben warten arbeitslose Engel darauf, einen guten Job für uns zu machen. Die helfen nicht nur bei der Platzsuche, sonder bescheren den Traumpartner, das dicke Konto und den erfolgversprechenden Job. Das Buch «Bestellung beim Universum» von Bärbel Mohr hält sich als Bestseller. Das Handbuch zur Wunscherfüllung ist für mich wie vieles andere aus der esoterischen Ecke reiner Humbug. Doch in unsicheren Zeiten blüht das Geschäft mit den scheinbaren Allheilmitteln.

Inzwischen bin ich erstaunt, woran Menschen glauben. Was früher als grenzwertig galt, ist inzwischen salonfähig, so scheint es. Und es gibt einen Freischein über esoterische Wundermittelchen offen zu reden. Da werden Runen befragt und gedeutet, werden Vollmundrituale angeboten, um sich von bösen Geistern zu befreien, gibt es Seminare gegen Klopfgeister, um sich vor unerlösten Seelen zu retten. Und es werden täglich mehr, stelle ich entsetzt fest. Wenn der Glaube an sich selbst fehlt, ziehen dann Menschen Hexen, Magier oder Heiler heran, um sich an etwas festzuhalten?

Keine offene Diskussion

Ich schreibe deshalb darüber, weil der Blog Beitrag “Business und Spiritualität” immer hoch heftige Diskussionen im Hintergund auslöst. Per Anruf, hinter vorgehaltener Hand. Schade, denn eine offene Diskussion der spirituellen Befürworter hätte sicherlich klar gemacht, dass jeder unter Spiritualität etwas anderes versteht.
Leider verhunzen viele den Begriff  ”Spiritualität», verwässern das Wort und es wird inzwischen fast inflationär vermarktet. Und es «ist ein Modewort geworden, läuft unter den Oberbegriffen Esoterik und Lebenshilfe und ist auch bereits in nahezu allen Bereichen präsent», heißt es bei Wikipedia.

Dabei wird leicht übersehen, dass dieses Wort abgeleitet ist vom lateinischen “spiritus” (Geist, Atem, Hauch) und inhaltlich vom “Heiligen Geist” – und damit von Gott selbst. Ein spiritueller Mensch ist also ein inspirierter, ein von Gott “angehauchter” Mensch. Klingt anders, oder?

Wenn Spiritualität im Business für Sinn und Werte steht, für Vertrauen, Respekt und Wertschätzung bin ich ganz vorne mit dabei.

Abgelegt unter Business E-motion, Ethik/Werte, Gesellschaftliches | 8 Kommentare »