Schmunzelecke
2009-10-12, von Elita Wiegand

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2009-08-19, von Elita Wiegand
Die iPhone Pannen bei meinem Lieblingsmenschen und mir reißen nicht ab. Das letzte Mal war Klaus von der Welt abgeschnitten, jetzt habe ich völlig unbeabsichtigt Menschen genervt.
Was ist passiert?
Wir beide waren gestern im Open Air Kino. Die Location direkt am Düsseldorfer Rheinufer ist genial und romantisch war‘s. Sonnenuntergang, der Himmel in den schönsten Farben, eben ein lauer Sommerabend.
Nervige Geräuschkulisse
Das Einzige was während des Films wirklich störte, war eine Stimme, die immer wieder im Hintergrund leise zu hören war. Die Kinobesucher vor uns schienen sichtlich genervt, drehten sich nach uns um, schimpften, aber wir waren uns keiner Schuld bewusst.
Nach etwa 60 Minuten dämmerte mir, dass es sich um meine Stimme handeln könnte. Doch erst nach dem Film im Auto war klar: Die nervigen Nebengeräusche stammten von einem Audio, dass ich über das iPhone verschickt hatte. Vor Beginn hatte ich es noch mal angehört und nun lief das Audio während des gesamten Films in einer Endlosschleife immer wieder von vorne. Ich entschuldige mich hiermit bei den Kinobesuchern vor, hinter und neben mir für die Störung. Peinlich…
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2009-08-02, von Elita Wiegand
Mein Lieblingsmensch macht zurzeit ne Männertour: Kanu fahren in Mac Pom mit Sohn. Dank iPhone habe ich alles erfahren, was die Beiden so treiben, auf dem Wasser und dem Land: Wir haben uns angerufen, gemailt, gesimst, Fotos geschickt, auch mal ein Audio – bis gestern. Dann auf einmal Funkstille. Zuvor kam von ihn die verzweifelte SMS: iPhone kaputt. Nix geht mehr. Suche Telefonzelle, um Dich anzurufen.
Abgeschnitten von mir und dem Rest der Welt, ist er komplett aufgeschmissen: Denn das iPhone ist für ihn die Uhr, er lässt sich mit dem iPhone wecken, schießt damit Fotos, empfängt und sendet Mails, die beiden Jungs spielen Airhockey auf dem iPhone, hören Musik und ich glaube, er kennt sogar meine Telefonnummer nicht auswendig, ist ja gespeichert. Nun bin ich gespannt, ob Klaus im Niemandsland rund um die Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern eine Telefonzelle findet?
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2009-07-22, von Elita Wiegand
Es ist Sommerloch. Hinterbänkler des Bundestages nutzen das Sommerloch, um auch mal in den Medien zu erscheinen. Und auch andere machen auf sich aufmerksam.
Die Fittkau & Maaß Consulting GmbH ist in Sachen Internet unterwegs (habe ich gegoogelt) und Fittkau & Maaß hat eine Performance-Marketing-Agentur (wen bitte?) beauftragt, eine Umfrage zu starten. Eine Umfrage ist immer gut für die PR. Meistens belegen Studien, was man schon immer geahnt hat. Manchmal kommt bei einer Umfrage aber auch etwas völlig Neues heraus. (ist noch besser für die PR)
In unserem Falle aber ist das Ergebnis frappierend. Die Agentur hat nämlich herausgefunden, (man lese und staune!) dass die Mehrheit der deutschen User ohne Google & Co. aufgeschmissen wäre.
Hätte man uns doch vorher mal gefragt
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2008-12-22, von Elita Wiegand
Schnell noch ein Schmunzelecken-Türchen öffnen, bevor es zu spät ist: Zum Fest der Liebe ein Mac. Das wär´s doch! Statt des großen Bruders die kleine Variante – der Mactini ist der kleinste PC der Welt. Der wird in einem Sketch von Peter Serafinowicz vorgestellt. Kein Zufall, dass John wie Steve Jobs einen schwarzen Rolli trägt, auch kein Zufall, dass sich Peter “John” nennt. Das Video verbreitet sich in Blogs - ich habe es bei Jörg Schieb entdeckt – ist ein Lacher-köstlich!
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2008-11-25, von Elita Wiegand
Stell Dir vor, Du landest auf dem JFK Airport in New York. Du rollst Deinen Koffer hinter Dir her, durchschreitest die Passkontrolle und bist in Gedanken. Plötzlich umringt Dich eine Gruppe, die Dich jubelnd begrüßt. Der eine hat einen Blumenstrauß in der Hand, andere Luftballons, auf Bannern steht: “Welcome back» und «We missed you!»
Du bist gerührt und verdutzt. Denn: Du kennst keinen einzigen von den Menschen, die zur Begrüßung an den Flughafen gekommen sind. Ne schöne Idee, oder? Aber wer macht so etwas?
Lach-Nummern
Dahinter steckt das New Yorker Improv Everywhere Team. Die haben inzwischen an die 60 Massen-Streiche veranstaltet. Gründer der Comedy-Gruppe ist Charlie Todd, der Improv Everywhere 2001 ins Leben gerufen hat. Sein Ziel: Er will Großstädter zum Lachen bringen. Seine inszenierten Experimente erinnern an wenig an Flash-Mobs. Einziger Unterschied: Seine “Missions”, wie er sie nennt, sind einstudiert und lange vorher geplant. Inzwischen breiten sich die Aktionen aus. In Helsinki, London, Toronto, Vancouver und Sydney haben sich neue Gruppen gebildet, die unvergessliche Erlebnisse schaffen. Obwohl der Spiegel bereits im Februar 2008 angekündigt hat, dass Hamburg und Berlin folgen, hat sich bisher in Deutschland nichts getan. Schade eigentlich… Zur Inspiration das JFK Video:
Welcome Back from ImprovEverywhere on Vimeo.
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2008-10-15, von Elita Wiegand
Ist es das Wetter? Oder doch wieder zu lange gearbeitet? Bin heute ein bisschen müde! Wer mal wieder nach Mitternacht vor dem Laptop hängt und eindöst, für den gibt es jetzt i-sleep. Das Kuschelkissen (ist es das?) wird an der Oberseite angebracht und wirkt wie eine Rettungsweste im Flugzeug. Sobald man das Müdigkeitsstadium erreicht hat, bläst sich ein Luftkissen auf, füllt sich mit warmer Luft, es wird Musik eingespielt und nach zehn Minuten klingelt der Wecker.
Verstehe ich nicht so ganz, aber die Studenten der Berliner Uni für Künste haben eine gute Erklärung auf der Website, wie das Wunderkissen funktioniert.
I sleep lieber in meinem Bett.
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2008-10-13, von Elita Wiegand
Hat mir gerade unser Business-Club Partner Johannes Borgard geschickt. Kann ich nicht für mich behalten…
Kunde: “Hi, ich möchte etwas bestellen.”
Pizzakurier: “Kann ich bitte erst Ihre NIDN haben?”
Kunde: “Meine Nationale ID Nummer, ja, warten Sie, die ist 6102049998-45-54610.”
Pizzakurier: “Vielen Dank, Herr Schwardt. Sie wohnen in der Rosenstrasse 25 und Ihre Telefonnummer lautet 89 568 345. Ihre Firmennummer bei der Allianz ist 74523 032 und Ihre Durchwahl ist 56. Von welchem Anschluss aus rufen Sie an?”
Kunde: Hä? Ich bin zu Hause. Wo haben Sie alle diese Informationen her?”
Pizzakurier: “Wir sind an das System angeschlossen.”
Kunde: (seufzt) “Oh, natürlich. Ich möchte zwei von Ihren Spezial-Pizzen mit besonders viel Fleisch bestellen.”
Pizzakurier: “Ich glaube nicht, dass das gut für Sie ist.”
Kunde: “Wie bitte?”
Pizzakurier: “Laut Ihrer Krankenakte haben Sie einen zu hohen Blutdruck und extrem hohe Cholesterinwerte. Ihre Krankenkasse würde eine solche ungesunde Auswahl nicht gestatten.”
Kunde: “Verdammt! Was empfehlen Sie denn?”
Pizzakurier: Sie könnten unsere Soja-Joghurt-Pizza mit ganz wenig Fett probieren.
Kunde: “Wie kommen Sie darauf, dass ich das mögen könnte?”
Pizzakurier: “Nun, Sie haben letzte Woche das Buch ‘Sojarezepte für Feinschmecker’ aus der Bücherei ausgeliehen. Deswegen habe ich Ihnen diese Pizza empfohlen.
Kunde: Ok, ok. Geben Sie mir zwei davon in Familiengrösse. Was kostet der Spass?”
Pizzakurier: “Das sollte für Sie, Ihre Frau und Ihre vier Kinder reichen. Der Spass, wie Sie es nennen, kostet 45 Euro.”
Kunde: “Ich gebe Ihnen meine Kreditkartennummer.”
Pizzakurier: “Es tut mir leid, aber Sie werden bar zahlen müssen. Der Kreditrahmen Ihrer Karte ist bereits überzogen.”
Kunde: “Ich laufe runter zum Geldautomaten und hole Bargeld, bevor Ihr Fahrer hier ist.”
Pizzakurier: “Das wird wohl auch nichts. Ihr Girokonto ist auch überzogen.”
Kunde: Egal. Schicken Sie einfach die Pizza los. Ich werde das Geld da haben. Wie lange wird es dauern?”
Pizzakurier: “Wir hängen ein wenig hinterher. Es wird etwa 45 Minuten dauern. Wenn Sie es eilig haben, können Sie sie selbst abholen, wenn Sie das Geld besorgen, obwohl der Transport von Pizza auf dem Motorrad immer etwas schwierig ist.”
Kunde: “Woher wissen Sie, dass ich Motorrad fahre?”
Pizzakurier: “Hier steht, dass Sie mit den Ratenzahlungen für Ihren Wagen im Rückstand sind und ihn zurückgeben mussten. Aber Ihre Harley ist bezahlt, also nehme ich an, dass Sie die benutzen.
Kunde: “@#%/$@&?#!” (Fuck You)
Pizzakurier: Achten Sie lieber darauf, was Sie sagen. Sie haben sich bereits im Juli 2006 eine Verurteilung wegen Beamtenbeleidigung eingefangen.”
Kunde: (sprachlos)
Pizzakurier: “Möchten Sie noch etwas?”
Kunde: “Nein, danke. Oh doch, bitte vergessen Sie nicht, die beiden kostenlosen Liter Cola einzupacken, die es laut Ihrer Werbung zu den Pizzen gibt.
“Pizzakurier: “Es tut mir leid, aber die Ausschlussklausel unserer Werbung verbietet es uns, kostenlose Softdrinks an Diabetiker auszugeben.”
Kunde: GRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR….
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2008-08-26, von Wolff Horbach
Jörg Weisner schrieb kürzlich bei mir im Blog einen Kommentar und erwähnte einen gewissen Elbert Hubbard. Dieser Name sagte mir gar nichts, daher habe ich bei Wikipedia nachgesehen.
Lustig fand ich die Passage:Â Hubbard [...]Â sprach bei den jährlichen Treffen der Gesellschaft zur Ergreifung von Pferdedieben in Dedham.
…”Gesellschaft zur Ergreifung von Pferdedieben”… Was wäre die zeitgenössische Variante? “Gesellschaft zur Ergreifung von Autodieben”?
Ich meine, Zeitdiebstahl ist viel mehr verbreitet als Autodiebstahl, so dass wir sie unbedingt gründen sollten: Die Deutsche Gesellschaft zur Ergreifung von Zeitdieben.
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2008-07-26, von Alexander Greisle
Sensation! Barack Obama ist Bob der Baumeister
Ich finde eh, er hat etwas an Glanz verloren, oder?
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