2009-03-31, von Wolff Horbach

Bertolt Brecht hat in der Dreigroschenoper den vielzitieren Satz geschrieben: »… Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank? … «
Aber hier wäre selbst Bert Brecht noch die Spucke weggeblieben:
Bank, Banker, Bankrott: Der größte Bankraub aller Zeiten.
Ich habe es ja schon geahnt, aber das Ausmaß übersteigt doch meine schlimmsten Befürchtungen. Wer mich kennt, weiß, dass ich normalerweise ein sehr gelassener Mensch bin. Aber hier muss ich aufpassen, meine Contenance nicht zu verlieren. Vor allem, wenn die Bankräuber ungehindert weitermachen dürfen und jetzt der Steuerzahler die Zeche bezahlen soll.
Mich wundert, dass es noch so ruhig ist im Lande.
Update: Dies ist kein Aprilscherz! Leider!
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2008-07-18, von Wolff Horbach
Nettogewinn von Google im
2. Quartal 2007: 921 Millionen USD
2. Quartal 2008: 1.247 Millionen USD
Steigerung: 34,8 %
heise online heute: Googles Gewinn enttäuscht die Analysten
Nettogewinn von Microsoft im
2. Quartal 2007: 2.625 Millionen USD
2. Quartal 2008: 4.707 Millionen USD
Steigerung: 79,3 %
heise online heute: Microsoft wächst, kann aber nicht überzeugen
Bin ich im falschen Film oder was?
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2008-06-13, von Ulrike Sennhenn
Als ich mich vor vielen Jahren im Bereich EDV-Trainerin und Programmierung selbständig machte, war die Preisfindung relativ einfach: was verlangen Trainer und Programmierer mit einem vergleichbaren Angebot? Daran orientierte ich mich …

Bildquelle: pixelio.de
Jahre später wechselte ich in den Bereich “Webdesign” – da wurde es schon herausfordernder, vergleichbare Angebote zu finden. Und ich kam “in’s Schleudern”, was die Festlegung “meines Preises” betraf.
Nun sehe ich etwas ganz Heikles
auf mich zukommen: was tun, wenn man etwas anbietet, das so “einzigartig” ist, dass es nichts Vergleichbares auf dem Markt gibt? Eine Frage, die sich doch sicher alle Menschen mit innovativen Produkten oder Dienstleitungen stellen!
Wie sind Ihre Erfahrungen bei der Preisfindung? Gab es etwas, woran Sie sich orientiert haben? Haben Sie ausgetestet, was “machbar” ist, und den Preis dann anhand der Nachfrage angepasst? Ich frag mich immer besonders bei Künstlern, wie DIE auf ihre Preise kommen …
Neugierige Grüße!
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2007-06-01, von Alexander Greisle
Da es wohl einige der hier mitlesenden betreffen dürfte: Es gibt offenbar Bestrebungen, dass die Rentenversicherungspflicht für Selbständige eingeführt wird.
Rische umkleidet seinen Angriff auf das Bankkonto Selbständiger mit Fürsorge: «Das wichtigste Argument ist das wachsende Risiko von Altersarmut gerade im Bereich der kleinen Unternehmer und Solo-Selbständigen, die heute oft zu wenig selbst für das Alter vorsorgen.» Auch sei Deutschland das einzige Land in Europa, das Selbständigen die Wahl der Altersvorsorge freistelle, (Quelle: gruendungszuschuss.de)
In Wahrheit dürften wohl eher die zusätzlichen Einnahmen für die marode gesetzliche Rentenversicherung der Grund sein. Lassen sich doch so zumindest einige der Löcher stopfen. Dass eine Zusatzbelastung von 20 % durch diese Versicherungspflicht die Existenz vieler Selbständiger und Freiberufler gefährden würde, dass ist ein Kollateralschaden. Aus den politischen Parteien scheint wenig Kontra zu kommen.
Quelle und weitere Statements: gruendungszuschuss.de
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2007-01-16, von Detlef Mueller

Auf dem wunderschönen Blog der »vier Paragraphen-Tenöre aus München«, dem Law-Blog erfahren wir heute unter anderem, daß man als Blogger ganz schön gefährlich lebt, wenn man Artikel schreibt wie ich oder Artikel wie das Saftblog
Ja, ja, irgendwann steht der nette Herr oben auch vor Deiner Tür…
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2006-11-30, von Alexander Greisle
Sie wohnen zufällig in Stuttgart und haben was ausgefressen? Und jetzt wollen Sie sich selbst anzeigen?
Schlafen Sie einfach nochmal drüber. Selbstanzeigen sind laut Auskunft der Pforte der Staatsanwaltschaft nur Dienstag und Donnerstag möglich.
via lawblog
Edit: Nein, ich habs nicht selbst ausprobiert
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2006-11-25, von Ludger Freese
Ich bin mit Michael Fromm völlig konform, möchte dieses Thema aber noch weitreichender betrachten. Es besteht die große Gefahr, dass wir uns an Schlagzeilen wie diese gewöhnen müssen!
200 Millionen Euro Schwarzgeld bei Siemens verschoben!
Daimler Manager unterschlägt 40 Millionen Euro!
VW Manager verhaftet!
Die Liste der Skandale lässt sich beliebig verlängern und deckt sehr wahrscheinlich nur die Spitze des Eisberges auf. Bei jedem Großauftrag fließt Schwarzgeld, Aufträge werden nur noch dem zugesprochen der sein Portemonnaie kräftig aufmacht. Das Fatale daran ist, dass beide Parteien “Geber und Nehmer” alles daran setzen, nicht entdeckt zu werden. Wie kann man diesen Kreislauf durchbrechen?
Innovationen, Ideen, Kreativität, Mut und Entscheidungen werden verdrängt, weil es heißt: «Den Auftrag kriegen wir eh! Schließlich haben wir gezahlt!» Der Große frist den kleinen, der mit viel (Schwarz) Geld wird immer mächtiger, der Kleine wird durch die Roste der Korruption fallen.
Meine große Sorge ist, dass diese Mentalität Schule machen wird! (oder schon hat?) Dann wird plötzlich im Mittelstand, im Handwerk und bei Behörden Geld verschoben, als wäre das ganz normal. Gesetze gelten nur noch für Menschen mit weniger Geld. Stehen wir vor dem Ausverkauf Deutschlands?
Wie entkommen wir diesem Korruptionssumpf?
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2006-11-25, von Michael Fromm
Die Finanzaffäre bei Siemens nimmt von Tag zu Tag monströsere Dimensionen an. Anfangs ging man noch von Schwarzgeld in Höhe von 20 Millionen Euro aus. Inzwischen wird bereits von 200 Millionen Euro berichtet. Schwarzgeld, das in Teilen von einem Angestellten “in bar” nach Österreich verbracht wurde. Ermittler der Staatsanwaltschaft München hatten im Rahmen einer Großrazzia die Konzernzentrale und dort auch Vorstandsbüros durchsucht. Selbst Siemens-Chef Kleinfeld – bereits seit Monaten in den Schlagzeilen – wurde gefilzt. Angeblich wußte man auf der Siemens-Chefetage schon seit knapp einem Jahr von den Vorwürfen. Anzeigen gegen die Beteiligten wurden indes nicht erstattet. Manager, die in Deutschland auf diesen Schmutz aufmerksam machten, wurden stets als “Nestbeschmutzer” bezeichnet. Eine bis dato übliche Verdrehung der kriminellen Zusammenhänge. Wer das kriminelle “Schließen von Löchern in der Konzernbilanz” verweigerte, wurde gefeuert. Otto Normalverbraucher steht fassungslos vor diesem Sumpf. Wie ist so etwas überhaupt möglich? In welchem Land leben wir eigentlich? Was meinen Sie dazu?
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2006-09-12, von Johannes Borgard
Einem Pressebericht zufolge, hat die irische Rockband U2 ihr Unternehmen, die Verlagsgesellschaft U2 Limited, teilweise nach Holland mit einer Holding auf den niederländischen Antillen verlegt. Wie die Rolling Stones nutzen U2 nun das gleiche niederländische Finanzunternehmen, um auf die Verwertungseinnahmen aus Lizenzen kaum noch Steuern zahlen zu müssen.
U2 ist angeblich mit einem Einkommen von rund 217 Millionen Euro die weltweit am besten verdienende Band im Musikgeschäft.
Was meinen Sie?
Keine CDs mehr kaufen? Oder?
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