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	<title>Querdenker-Blog &#187; Gesellschaftliches</title>
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		<title>Wie klug Ihr Kind wird, h&#228;ngt von der Gr&#246;&#223;e Ihres B&#252;cherschranks ab.</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 16:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesellschaftliches]]></category>
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		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Irgendwie hat man es schon immer geahnt: Nicht nur das Fernsehen kann kl&#252;ger machen, wenn man Groucho Marx' Devise folgt: „Fernsehen bildet. Immer, wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese.“

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			</a>
		</div>
<p><img class="alignleft" style="margin: 5px;" title="Foto: luxuz - photocase.com" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/03/b&#252;cher.jpg" alt="" width="147" height="164" />Irgendwie hat man es schon immer geahnt: Nicht nur das Fernsehen kann kl&#252;ger machen, wenn man Groucho Marx&#8217; Devise folgt:<em> „Fernsehen bildet. Immer, wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese.“</em></p>
<p>Also: Lesen bildet.<em><br />
</em></p>
<p>Dass das nicht nur f&#252;r einen selbst gilt, sondern auch f&#252;r die eigenen Kinder, ist jetzt auch wissenschaftliche Gewissheit. In einer einer &#252;ber 20 Jahre dauernden <a title="Link zur Originalstudie" href="http://www.ag.unr.edu/research/impact_details.aspx?ImpactID=82" target="_blank"><strong>Studie</strong></a><strong> </strong>fand die Soziologieprofessorin Mariah Evans einen signifikanten Zusammenhang:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>Je mehr B&#252;cher in einem Haushalt vorhandenen sind,<br />
umso h&#246;her ist das Bildungsniveaus des darin lebenden Kindes.</strong></p>
</blockquote>
<p>Bis dato hielt man in der Forschung  vor allem das Bildungsniveau der Eltern f&#252;r den gr&#246;&#223;ten Einflussfaktor auf die intellektuellen Aussichten des Kindes. Doch die umfangreiche Studie zeigte, <span id="more-11734"></span>dass auch ein im Vergleich niedriges Bildungsniveau der Eltern  durch die Anzahl einer gro&#223;en Menge von B&#252;chern (ca. 500) diesen &#8220;Nachteil&#8221; wettmachen kann.</p>
<p>Leider ist es jedoch ziemlich unwahrscheinlich, dass bildungsferne Eltern eine gro&#223;e Bibliothek zu Hause haben. Zwar in der Regel den neuesten Flachbildschirm und das aktuelle Handy-Modell &#8211; aber das spielt f&#252;r die kindliche Bildung keine so gro&#223;e Rolle.</p>
<p>Am besten haben es Kinder, die gebildete Eltern <em>und </em>eine gut ausgestattete Bibliothek zu Hause haben. Das verschafft dem Spr&#246;ssling einen glatten Vorteil von 3,2 Jahren an Schulbildung. Dieser  Durchschnittswert gilt f&#252;r alle 27 untersuchten L&#228;nder.</p>
<p>Gemeinerweise soll dieser Bildungsvorsprung in China noch gr&#246;&#223;er sein: 500 B&#252;cher im elterlichen Schrank schenken dem chinesischen Kind einen Vorsprung von 6,6 Jahren, in den USA sollen es nur 2,4 Jahre sein. Also nicht nur als Weltwirtschaftsmacht auch im Bildungswettbewerb verliert Amerika an Boden.</p>
<p>Wie, Sie haben in Ihrer Wohnung keinen Platz f&#252;r 500 B&#252;cher?</p>
<p>Dann fangen Sie klein an. Laut der Professorin wirkt sich auf das Bildungsniveau des Kindes bereits der Besitz von nur 20 B&#252;chern aus.<br />
Und daf&#252;r findet sich ja  nun in jeder Wohnung gen&#252;gend Platz. Zur Not kann man den Fernseher darauf stellen.</p>
<p><strong>Frage: Wie viele B&#252;cher hatten Ihre Eltern zu Hause im Wohnzimmer?</strong></p>
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		<item>
		<title>Warum der Ruf nach totaler Transparenz Unsinn ist.</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2011/08/02/warum-der-ruf-nach-totaler-transparenz-unsinn-ist/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 12:37:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethik/Werte]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaftliches]]></category>
		<category><![CDATA[Querdenker]]></category>
		<category><![CDATA[Geheimnis]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Forderung nach mehr Transparenz ist in Mode.
BILD ver&#246;ffentlicht jedes Jahr die Geh&#228;lter einiger Spitzenmanager. Auch was die Bundeskanzlerin und ihre Minister verdienen, ist kein Geheimnis mehr. Und mit den Enth&#252;llungen von Wikileaks wurde ein bis dato nicht f&#252;r m&#246;glich gehaltenes Ausma&#223; an Transparenz erreicht.

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			</a>
		</div>
<p><img class="alignleft" style="margin: 5px;" title="Transparenz ist manchmal w&#252;nschenswert. Nicht immer." src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2011/07/r&#246;ntgenbildxs-Dan-Race-Fotolia.jpg" alt="Transparenz ist manchmal w&#252;nschenswert. Nicht immer." width="168" height="254" />Die Forderung nach mehr Transparenz ist in Mode.</p>
<p>BILD ver&#246;ffentlicht jedes Jahr die Geh&#228;lter einiger Spitzenmanager. Auch was die Bundeskanzlerin und ihre Minister verdienen, ist kein Geheimnis mehr. Und mit den Enth&#252;llungen von Wikileaks wurde ein bis dato nicht f&#252;r m&#246;glich gehaltenes Ausma&#223; an Transparenz erreicht.</p>
<h3><strong>Aber ist soviel Transparenz auch w&#252;nschenswert?</strong></h3>
<p>Auf die Geheimnisse anderer sind wir ja meist sehr neugierig. Aber wie w&#228;re es, wenn in Ihrer Firma am Schwarzen Brett st&#252;nde, was <strong>Sie</strong> verdienen? Und die Geh&#228;lter Ihrer Kollegen und der Gesch&#228;ftsf&#252;hrung gleich mit. W&#252;rden Sie das wollen?</p>
<p>Untersuchungen zeigen, dass Menschen mit ihrem Gehalt unzufrieden werden, wenn sie erfahren, dass der Kollege f&#252;r die gleiche Arbeit mehr bekommt. Weil es uns meist gar nicht auf die reale Summe geht, sondern weil wir besser &#8211; zumindest &#8211; nicht schlechter &#8211; verdienen wollen als unser Kollege. Hier ein <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/6790/besser-sie-wissen-nicht-was-ihr-kollege-oder-ihr-nachbar-verdiene" target="_blank">Artikel dazu &#8230;</a><span id="more-11715"></span></p>
<p>In einem bemerkenswerten Interview in brandeins erteilt der koreanische Philosoph Byung-Chul Han der Forderung nach v&#246;lliger Transparenz eine klare Absage:</p>
<ul>
<li>Zwar k&#246;nne mehr Transparenz zu mehr Offenheit, mehr Demokratie und weniger Korruption f&#252;hren. Doch habe Transparenz auch einen gewaltsamen Aspekt.</li>
<li>&#8220;Vieles im Leben, vieles auch in der Politik und Diplomatie ist ein Spiel, ein strategisches Spiel. Ich kann mich mit meinem Gegen&#252;ber nur austauschen, wenn ich nicht sofort alles ausspreche, was ich &#252;ber ihn denke.&#8221;</li>
<li>&#8220;Stellen Sie sich zwei Schachspieler vor, die Gedanken lesen k&#246;nnen. Es k&#228;me kein Spiel zustande.&#8221;</li>
</ul>
<p>Auch Gesch&#228;ftsverhandlungen zwischen dem Eink&#228;ufer und dem Verk&#228;ufer sind mit v&#246;lliger Transparenz nicht denkbar. Wir Menschen brauchen also das Geheimnis. Bei uns selbst und beim anderen. Auch der Nacktscanner auf dem Flughafen wird nur von Sicherheitsfachleuten begr&#252;&#223;t. Der einzelne Flugpassagier findet diese technische Neuerung weniger erfreulich.</p>
<h3><strong>Doch woher kommt dieses Verlangen nach Transparenz?</strong></h3>
<blockquote><p><em>&#8220;Der Ruf nach Transparenz deutet vor allem auf die heutige Vertrauenskrise hin.</em><br />
<em>In einer kleinen Gemeinsachaft, in der jeder jeden kennt, herrscht Gewissheit. Die Frage nach Vertrauen stellt sich erst in einer gr&#246;&#223;eren Gesellschaft, in der aufgrund ihrer Komplexit&#228;t keine unmittelbare Gewissheit m&#246;glich ist.</em></p>
<p><em>Das Vertrauen ist ein Zustand zwischen Wissen und Nichtwissen. Es erm&#246;glicht eine Handlung trotz des Nichtwissens. Gerade da, wo das Vertrauen schwindet, wird der Ruf nach Transparenz laut. Da aber kein Vertrauen mehr da ist, wird sie allein durch Kontrolle erreicht.&#8221;</em> (B._C. Han)</p></blockquote>
<p>Doch diese Kultur des Misstrauens und Verd&#228;chtigens f&#252;hrt zur Entbl&#246;&#223;ung und Enth&#252;llung, warnt der Philosoph. Die Vorg&#228;nge um  Kachelmann und Strau&#223;-Kahn sind erschreckende Beispiele der letzten Zeit.</p>
<p>Eine ganze Industrie des Enth&#252;llungs-Journalismus und des Entbl&#246;&#223;ungs-Fernsehen l&#228;dt uns ein, Geheimnisse anderer zu teilen &#8211; ob wir es wollen oder nicht. Das ist die gewaltsame Seite der Transparenz.</p>
<p>Han pl&#228;diert entschieden f&#252;r eine Wahrung von Geheimnissen, vor allem in der Politik:<em> </em></p>
<blockquote><p><em>&#8220;Die Geheimhaltung bestimmter Informationen ist ebenso konstitutiv f&#252;r das politische Handeln wie f&#252;r das Schachspiel. Das politische Handeln ist ein strategisches Handeln auf eine Zukunft hin. Die Offenlegung der Intentionen und der Pl&#228;ne zerst&#246;rt diese Zukunft.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Aus dieser Perspektive gewinnt die Die Lieferung deutscher “<em>Leopard</em>”-Kampfpanzer nach Saudi-Arabien und die Weigerung der Regierung, sich dazu zu &#228;u&#223;ern, eine andere Dimension.</p>
<p>Jedes Unternehmen wahrt seine Gesch&#228;ftsgeheimnisse und Zukunftsstrategien, weil andernfalls die Konkurrenz sich die H&#228;nde reiben w&#252;rde. Doch nicht lange. W&#252;rden auch die Konkurrenz gnadenlos durchleuchtet, w&#228;re bald kein Wettbewerb mehr m&#246;glich. Unser Wirtschaftsleben k&#228;me zum Erliegen.</p>
<p>Das gilt &#252;brigens auch f&#252;r das Private.</p>
<p>Denn auch die Liebe und die Verf&#252;hrung beruht auf dem Geheimnis. Wenn beide alles vom anderen w&#252;ssten, w&#228;re die Anziehung schnell erloschen. Oder in den Worten des Philosophen: <em>&#8220;Auch das Erotische setzt das Geheimnis voraus. Wo es ganz verschwindet, beginnt die Pornografie.&#8221;</em></p>
<p>Hier der <a title="brandeins-Interview" href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/transparenz/artikel/nur-eine-maschine-ist-transparent.html" target="_blank">Link zum kompletten Interview</a>.</p>
<h3><strong>Was meinen Sie zu diesen ungew&#246;hnlichen Thesen?</strong><br />
Sind Sie anderer Meinung?</h3>
<p>Schreiben Sie einen Kommentar. (Ganz transparent f&#252;r alle)</p>
<blockquote><p> </p></blockquote>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Von CPD, Mathematik, Trachten und Mode</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2011/07/29/von-mathematik-trachten-und-mode/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 16:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Gnoerich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftliches]]></category>
		<category><![CDATA[Headline]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[CPD Signatures]]></category>
		<category><![CDATA[Dawid Tomaszewski]]></category>
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		<category><![CDATA[Fashion Net Education Center]]></category>
		<category><![CDATA[Kaethe Maerz]]></category>
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		<category><![CDATA[Modeschule Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Sophie Skach]]></category>
		<category><![CDATA[Supreme Düsseldorf]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei Tage Mode“zirkus“ im Rahmen von CPD Signatures, Fashion Net Education Center und Supreme D&#252;sseldorf sind vorbei. Die Ordertage nehmen fernab der Endkunden Ihren Lauf. Zeit, die unterschiedlichen Eindr&#252;cke und Blicke hinter die Kulissen zusammen zu fassen. Was kann ich als Modedesignerin &#252;ber diese Welt erz&#228;hlen, au&#223;er nur die kommenden Trends und Modenschauen zu kommentieren? Eine ganze Menge, wie ich festgestellt habe. 

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			</a>
		</div>
<h3>Ein Blick hinter die Kulissen der Modewelt</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Drei Tage Mode“zirkus“ im Rahmen von CPD Signatures, Fashion Net Education Center und Supreme D&#252;sseldorf sind vorbei. Die Ordertage nehmen fernab der Endkunden Ihren Lauf. Zeit, die unterschiedlichen Eindr&#252;cke und Blicke hinter die Kulissen zusammen zu fassen. Was kann ich als Modedesignerin &#252;ber diese Welt erz&#228;hlen, au&#223;er nur die kommenden Trends und Modenschauen zu kommentieren? Eine ganze Menge, wie ich festgestellt habe.<strong> </strong></p>
<p><strong>CPD Signatures und Vanitas Flowers</strong></p>
<p>Nach 4 Jahren Abstinenz schnupperte ich zusammen mit <a href="http://www.innovativ-in.de/profil/CarmenBrablec" target="_blank">Carmen Brablec</a> wieder die Luft der stark ver&#228;nderten CPD. Ein wenig erschrocken &#252;ber nunmehr lediglich 3 Hallen Ausstellung, fanden sich neben dem neuen, cleanen Ausstellungkonzept doch einige interessante, junge Labels.</p>
<p><a href="http://www.innovativ-in.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/web_20110523_8822_v2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11695" src="http://www.innovativ-in.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/web_20110523_8822_v2-199x300.jpg" alt="Kaethe Maerz - Aktuelle Kollektion" width="119" height="180" /></a>Zum Beispiel das Unternehmen <strong><a href="http://www.kaethemaerz.de" target="_blank">Kaethe Maerz</a></strong>, die in D&#252;sseldorf studiert hat und seit 2009 ihren Laden und ihr Label in D&#252;sseldorf betreibt. Dabei werden deutsche Produktion, hochwertige, zertifiziert nachhaltige Materialien und handwerkliche Verarbeitung mit neuen, zukunftsweisenden Designelementen vereint. Der Grundgedanke ist das Aufgreifen traditioneller Werte und Formen in Kombination mit neuartigen Elementen. Die Pers&#246;nlichkeit des Tr&#228;gers wird durch einen ganzheitlichen, philosophischen Ansatz unterstrichen. Noch im July 2011 wurde das junge Label als Unternehmen des Monats vom Gr&#252;ndernetzwerk D&#252;sseldorf ausgezeichnet.</p>
<p><a href="http://www.innovativ-in.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/IMG00277-20110723-1729.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11668" src="http://www.innovativ-in.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/IMG00277-20110723-1729-225x300.jpg" alt="Aktuelle Kollektion" width="135" height="180" /></a>Ein absolutes Highlight war f&#252;r uns die Mode- und Kunstinstallation des aufstrebenden Berliner Designers <strong><a href="http://www.dawid-tomaszewski.com/" target="_blank">Dawid Tomaszewski</a>.</strong> In einem spontanen Interview erz&#228;hlte uns der ehemalige Kunststudent und  Designer von seinem Werdegang und wie viel harte Arbeit in einem eigenen Label steckt. Dabei reicht es nicht, kreativ zeichnen zu k&#246;nnen, sondern man muss auf Menschen zugehen und mit ihnen zusammen arbeiten k&#246;nnen. Ist es im Berufsleben eines Wirtschaftsangestellten schon wichtig zu wissen was man will, umso wichtiger ist es in der Kreativbranche. Ich mag was ich mache, habe Bock darauf, lebe mein Leben, passe mich nicht anderen an und traue mich durchzuziehen, was ich will, antwortet Dawid Tomaszewski auf die Frage, wie er Querdenker definiert. Wenn man keine Angst vor dem hat, was kommt, dann befasst man sich in einer Modekollektion auch schon mal mit der Vorstellung von der Verg&#228;nglichkeit alles Irdischen (Def. Vanitas).</p>
<p><strong>Fashion Net Education Center – Schon mal Mathematik getragen?</strong></p>
<p>Der Verein <a href="http://www.fashion-net-duesseldorf.de/" target="_blank">Fashion Net e.V.</a> hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Modestandort D&#252;sseldorf zu st&#228;rken. Daher lud er am 24. July zur Premiere des Fashion Net Education Center ins Tanzhaus NRW.</p>
<p>Nachdem die Vortragsreihe durch das Traditionsunternehmen <a href="http://myscholl.de/" target="_blank"><strong>Scholl</strong></a> und deren Entwicklung vom Gesundheits- zum Fashion-Schuh begonnen wurde, schlossen sich einige interessante Vortr&#228;ge der <a href="http://www.modeschulewien.at/" target="_blank">Wiener Modeschule</a> an. Gab die Direktorin <strong>Monika Kycelt</strong> noch den Einblick in die so ganz anders geartete Ausbildung in &#214;sterreich, widmete die Dozentin f&#252;r Fashion Design, <strong>Gabriele Skach</strong>, Ihren Vortrag eher dem, was f&#252;r einen Designer so enorm wichtig ist. Das eigene ICH. Selten wurde mir deutlicher, dass man sich als Kreativer dar&#252;ber klar werden muss, wof&#252;r man steht oder stehen m&#246;chte. Erst dann kann eine Botschaft ausgesendet und wom&#246;glich die Welt ein klein wenig ver&#228;ndert werden.</p>
<p><a href="http://www.innovativ-in.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/sophie-skach.jpg"><img class="size-medium wp-image-11669  alignleft" src="http://www.innovativ-in.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/sophie-skach-300x210.jpg" alt="Tokio Fashion Week" width="180" height="126" /></a>Diese Denkweise setzte die Tochter der Dozentin, <a href="http://www.sophieskach.com/" target="_blank"><strong>Sophie Skach</strong></a>, mit ihren erst 22 Jahren bravour&#246;s fort. Denn wer h&#228;tte gedacht, dass man so etwas Verg&#228;ngliches wie Mode mit der zweit&#228;ltesten Wissenschaft der Welt, der Mathematik, verbinden kann. Und doch wurde nicht nur mir klar, wie pr&#228;sent die Mathematik &#252;berall im Alltag um uns herum ist. Und das nicht nur im Errechnen eines Schnittmusters. Da erscheint der Entwurf eines gestrickten Musters in einer textilen Fl&#228;che nach Primzahlanordnung auf einmal sehr logisch. Und es ringt mir nicht nur ein L&#228;cheln ab, wenn ich diese noch in der Ausbildung befindliche Modedesignerin und Mathematikerin &#252;ber die Sch&#246;nheit von mathematischen Formeln schw&#228;rmen h&#246;re. Nicht zuletzt versetzt mich die Entwicklung eines Stoffes in Erstaunen, welcher mit Molek&#252;lketten ausgestattet wurde, die bei Ber&#252;hrung einen Duft verstr&#246;men.</p>
<p><a href="http://www.innovativ-in.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/susanne-bisovsky.jpg"><img class="size-medium wp-image-11670  alignright" src="http://www.innovativ-in.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/susanne-bisovsky-210x300.jpg" alt="Kollektion &quot;Wiener Chic&quot;" width="126" height="180" /></a>Diesen neuen Entwicklungen und Denkans&#228;tzen entgegen stand der Abschlussvortrag des Haute Couture Labels <a href="http://www.bisovsky.com" target="_blank"><strong>Susanne Bisovsky</strong></a>. Dieses Label steht f&#252;r farbenpr&#228;chtige und neu interpretierte Trachten. Und hiermit sind nicht modische Kleidchen f&#252;r die Oktoberfest-Saison gemeint. Susanne Bisovsky und ihr Partner reisen um die ganze Welt, um sich die kleinen Dinge der Trachtenwelt zusammen zu suchen. Setzen sich mit Kopfputz, speziellen F&#228;rbetechniken und Tradition auf eine bezaubernd liebevolle Art und Weise auseinander. Sie trennen sich ganz bewusst von der Schnelllebigkeit des Modewahnsinns, verbleiben in der  Einschr&#228;nkung des „Unverm&#246;gens der Tracht“ und entwerfen nicht alle paar Monate eine neue Kollektion. Sie verteidigen damit ihren Wunsch, jungfr&#228;ulich und unbefleckt zu bleiben. Das f&#252;hrt dann sogar zum Entwurf einer Neuinterpretation der klassischen „Mitgift“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> </strong><strong><a href="http://www.innovativ-in.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/Supreme.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11675" src="http://www.innovativ-in.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/Supreme-300x200.jpg" alt="Aussteller auf der Supreme D&#252;sseldorf" width="180" height="120" /></a>Supreme liebt D&#252;sseldorf</strong></p>
<p>Der Abschluss meiner 3-t&#228;gigen Reise fand beim Pressecocktail der <a href="http://www.munichfashioncompany.de/de-de/home.aspx" target="_blank"><strong>Supreme D&#252;sseldorf</strong></a> statt. Urspr&#252;nglich stationiert in M&#252;nchen, folgten <strong>Aline Schade</strong> und <strong>Verena Malta</strong> dem Ruf ihrer Kunden, die dieses erfolgreiche Format auch in D&#252;sseldorf vorfinden wollten. Der erneute Locationwechsel vom Sky Office zur&#252;ck ins B1 tat dem Erfolg keinen Abbruch. Treue Labels folgten dem Team und so fanden sich auf drei Etagen &#252;ber 300 coole Marken von progressiv &#252;ber klassisch bis hin zu Avantgarde. Besonders auff&#228;llig f&#252;r mich war das straighte Styling der drei Etagen, welches zusammen mit der CPD Signatures eine fast harmonische, &#252;bergreifende Einheit bildete. So schien es jedem Besucher erleichtert, sich in dem einheitlichen Look and Feel zurecht zu finden. Und es bewahrheitet sich f&#252;r mich wieder ein St&#252;ck weit das Credo: In D&#252;sseldorf wird Gesch&#228;ft gemacht.</p>
<p><strong>Wandel und Nachhaltigkeit</strong></p>
<p>Alles in allem stellte ich erneut fest, dass der Modezirkus durchaus seine oberfl&#228;chlichen Wahnsinnigkeiten aufweist. Das Feld ist wild, bunt, schrill aber manchmal auch ganz still. Und wenn man sich die Zeit nimmt und die M&#252;he macht, entdeckt man hinter dem anscheinend schillernden Wahnsinn so manchen Querdenker. Innovationen und Ver&#228;nderungen k&#246;nnen auch in dieser Welt ihren Anfang nehmen. Nicht umsonst hat der Rat f&#252;r nachhaltige Entwicklung gerade einen Artikel ver&#246;ffentlicht, der den Trend zu nachhaltiger Mode best&#228;tigt. Ein weiterer Schritt in Richtung einer ges&#252;nderen Umwelt.</p>
<p>Abschlie&#223;end w&#252;rde mich pers&#246;nlich interessieren: achten Sie bei Kleidung auf Nachhaltigkeit?<br />
Was ist Ihnen dabei wichtig?<br />
Kennen Sie die unterschiedlichen Qualit&#228;ts- und Zertifizierungslabels?<br />
Ich bin gespannt auf Ihr Feedback.. <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&nbsp;</p>

<a href='http://www.innovativ-in.de/blog/2011/07/29/von-mathematik-trachten-und-mode/web_20110523_8822_v2/' title='Kaethe Maerz - Aktuelle Kollektion'><img width="150" height="150" src="http://www.innovativ-in.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/web_20110523_8822_v2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Kaethe Maerz - Aktuelle Kollektion" title="Kaethe Maerz - Aktuelle Kollektion" /></a>
<a href='http://www.innovativ-in.de/blog/2011/07/29/von-mathematik-trachten-und-mode/mode/' title='Mode'><img width="150" height="150" src="http://www.innovativ-in.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/Mode-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Mode" title="Mode" /></a>
<a href='http://www.innovativ-in.de/blog/2011/07/29/von-mathematik-trachten-und-mode/supreme/' title='Aussteller auf der Supreme Düsseldorf'><img width="150" height="150" src="http://www.innovativ-in.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/Supreme-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Aussteller auf der Supreme Düsseldorf" title="Aussteller auf der Supreme Düsseldorf" /></a>
<a href='http://www.innovativ-in.de/blog/2011/07/29/von-mathematik-trachten-und-mode/susanne-bisovsky/' title='Susanne Bisovsky'><img width="150" height="150" src="http://www.innovativ-in.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/susanne-bisovsky-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Kollektion &quot;Wiener Chic&quot;" title="Susanne Bisovsky" /></a>
<a href='http://www.innovativ-in.de/blog/2011/07/29/von-mathematik-trachten-und-mode/sophie-skach/' title='Sophie Skach'><img width="150" height="150" src="http://www.innovativ-in.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/sophie-skach-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Tokio Fashion Week" title="Sophie Skach" /></a>
<a href='http://www.innovativ-in.de/blog/2011/07/29/von-mathematik-trachten-und-mode/img00277-20110723-1729/' title='Vanitas Flowers - Dawid Tomaszewski'><img width="150" height="150" src="http://www.innovativ-in.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/IMG00277-20110723-1729-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Aktuelle Kollektion" title="Vanitas Flowers - Dawid Tomaszewski" /></a>
<a href='http://www.innovativ-in.de/blog/2011/07/29/von-mathematik-trachten-und-mode/web_20110523_9026_v2/' title='Kaethe Maerz'><img width="150" height="150" src="http://www.innovativ-in.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/web_20110523_9026_v2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Aktuelle Kollektion" title="Kaethe Maerz" /></a>

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		<title>Bono will &#252;ber das iPhone politisch aktivieren</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 22:09:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elita Wiegand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaftliches]]></category>
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		<description><![CDATA[U2 Frontmann Bono ist Mitbegr&#252;nder von ONE, einer Lobby- und Kampagnenorganisation, die gegen extreme Armut und vermeidbare Krankheiten in Afrika k&#228;mpft. Jetzt will ONE &#252;ber eine iPhone App mehr Menschen erreichen und politisch aktivieren. 
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.innovativ-in.de%2Fblog%2F2011%2F06%2F03%2Fbono-will-uber-das-iphone-politisch-aktivieren%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.innovativ-in.de%2Fblog%2F2011%2F06%2F03%2Fbono-will-uber-das-iphone-politisch-aktivieren%2F&amp;source=elitaw&amp;style=normal&amp;service=TinyURL.com&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-11563" title="Call-the-white-house" src="http://www.innovativ-in.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/Call-the-white-house.jpg" alt="" width="168" height="267" />Musik ver&#228;ndert die Welt und wenn sich ein bekannter Musiker engagiert, kann eine Lawine ins Rollen kommen. U2 z&#228;hlt zu den erfolgreichsten Livebands der Welt und hat 140 Millionen Alben verkauft. U2 Frontmann Bono nutzt die Popularit&#228;t, mischt sich politisch ein, erhebt seine Stimme, unterst&#252;tzt humanit&#228;re Projekte und ruft zu Protesten auf.</p>
<p>Der Revoluzzer ist Mitbegr&#252;nder von<a href="http://one.org"> ONE</a>, einer Lobby- und Kampagnenorganisation, die gegen extreme Armut und vermeidbare Krankheiten in Afrika k&#228;mpft. ONE hat inzwischen weltweit 2,6 Millionen Mitglieder und ist auch in <a href="http://www.one.org/de/">Deutschland</a> vertreten.</p>
<p><strong>The ONE App that could change the world </strong><br />
Die Organisation ONE will jetzt per <a href="http://itunes.apple.com/us/app/one-campaign/id439424134?mt=8">iPhone App </a>noch mehr Menschen erreichen, berichtet <a href="http://www.fastcompany.com/1756574/new-app-from-one-to-mobilize-activists ">Fast Company</a>.</p>
<p><embed width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/v/QXSHJ45IpTI?version=3&amp;hl=de_DE"></embed></p>
<p>Auf dem iPhone k&#246;nnen sich die Nutzer &#252;ber aktuelle Projekte informieren, Online Petitionen unterst&#252;tzen, zu Protestaktionen in der realen Welt aufrufen oder direkt in das Wei&#223;e Haus anrufen. (Leider gibt es die App bisher nicht in Deutschland) Dieses Beispiel zeigt, wie sich B&#252;rger k&#252;nftig politisch einmischen, mitreden, selbst organisieren und f&#252;r ihre Rechte k&#228;mpfen. Mehr davon!</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gunter Dueck &#8211; ein echter Querdenker</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2011/04/16/prof-gunter-dueck-ein-echter-querdenker/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Apr 2011 19:33:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaftliches]]></category>
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		<category><![CDATA[Ideenfabrik]]></category>
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		<category><![CDATA[Leben & Arbeiten in der Zukunft]]></category>
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		<category><![CDATA[Gunter Dueck]]></category>
		<category><![CDATA[IBM]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Gunter Dueck]]></category>
		<category><![CDATA[re:publica]]></category>
		<category><![CDATA[Wild Duck]]></category>
		<category><![CDATA[Wolff Horbach]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Horbach]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Gunter Dueck hat vor kurzem auf der re:publica 2011 einen Vortarg zu dem Thema "Das Internet als Gesellschaftsbetriebssystem" gehalten. Bitte tun Sie sich den Gefallen und h&#246;ren Sie sich diesen Vortrag an. 45 Minuten, die sich auf jeden Fallen lohnen.


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.innovativ-in.de%2Fblog%2F2011%2F04%2F16%2Fprof-gunter-dueck-ein-echter-querdenker%2F&amp;source=elitaw&amp;style=normal&amp;service=TinyURL.com&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Ich bin schon vor ein paar Jahren auf <a href="http://www.omnisophie.com/bio_vita.html">Prof. Gunter Dueck</a> aufmerksam geworden. Danke an <a href="http://www.innovativ-in.de/">Elita Wiegand</a>, die mir &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3540482482/ref=nosim?tag=fag-21">Wild Duck</a>&#8221; geliehen hat. &#8220;Wild Duck&#8221; &#8211; zu Deutsch: &#8220;Wilde Ente&#8221; ist der Spitzname von Gunter Dueck. Der Begriff stammt daher, dass es bei immer zahmer werdenden Enten &#8211; sprich: bei immer angepassteren Exemplaren &#8211; noch ein paar urspr&#252;ngliche Exemplare &#8211; die &#8220;Wild Ducks&#8221; geben muss, die die Gene in sich tragen, um das &#220;berleben in freier Wildbahn zu garantieren.<span id="more-11392"></span></p>
<p>Heute darf Gunter Dueck als CTO &#8211; als Chief Technology Officer &#8211; bei IBM Deutschland praktisch sagen, was er will. Mit seinem Querdenken ist er so erfolgreich, dass er als &#8220;Chef-Querdenker&#8221; im eigenen Unternehmen nicht nur geduldet, sondern hoch angesehen ist.</p>
<p>Jetzt dringt Dueck mit seinem Querdenken in ganz andere Bereiche vor. Vor kurzem hat er auf der <a href="http://re-publica.de/11/">re:publica 2011</a> gesprochen zu dem Thema &#8220;<strong>Das Internet als Gesellschaftsbetriebssystem</strong>&#8220;. Bitte tun Sie sich den Gefallen und h&#246;ren Sie sich diesen Vortrag an. 45 Min, die sich auf jeden Fallen lohnen:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/MS9554ZoGu8?fs=1&amp;hl=de_DE" /></object></p>
<p>Nach diesem Vortrag bin ich davon &#252;berzeugt: <strong>Wir brauchen dringend einen Internet-Minister bzw. eine Internet-Ministerin</strong>.</p>
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		<title>Frauenquote? Nein danke!</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 16:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Schueller</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Frauenquote]]></category>

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		<title>Paradigmenwechsel: Hat uns der Konsum gl&#252;cklich gemacht?</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2011/03/31/paradigmenwechsel-hat-uns-der-konsum-gluecklich-gemacht/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 09:26:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elita Wiegand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaftliches]]></category>
		<category><![CDATA[alternativer Nobelpreis]]></category>
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		<category><![CDATA[Harald Welzer]]></category>
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		<category><![CDATA[Paradigmenwechsel]]></category>
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		<description><![CDATA[Konsum, Konsum, Konsum!  Immer wieder wurde uns eingebl&#228;ut, dass unser Lebenssinn darin besteht immer mehr zu besitzen. "Die Party ist vorbei", sagt Jakob von Uexk&#252;ll, Erfinder des Alternativen Nobelpreises und Mitbegr&#252;nder des Weltzukunftsrates. Wird der Verzicht aufgrund des Klimawandels das neue gesellschaftliche Paradigma? 
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Konsum, Konsum, Konsum!  Immer wieder wurde uns eingebl&#228;ut, dass unser Lebenssinn darin besteht immer mehr zu besitzen. &#8220;Die Party ist vorbei&#8221;, sagt Jakob von Uexk&#252;ll, Erfinder des Alternativen Nobelpreises und Mitbegr&#252;nder des Weltzukunftsrates. Wird der Verzicht aufgrund des Klimawandels das neue gesellschaftliche Paradigma? Jakob von Uexk&#252;ll im Interview mit <a href="http://www.energlobe.de/?type=100&amp;id=660#743:9:0:0:0">ENERGLOBE.DE:</a></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="349" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/eTsDP9qHc9g?fs=1&amp;hl=de_DE" /></object></p>
<p>Wir m&#252;ssen also lernen zu verzichten, aber was daran eigentlich so schlimm? </p>
<p><strong>Blo&#223; keine Ver&#228;nderungen!</strong><br />
Das Wort &#8220;Verzicht&#8221; spielt in der &#246;ffentlichen Diskussion eine gro&#223;e Rolle und h&#228;ngt wie ein Damoklesschwert  &#252;ber uns, wenn wir &#252;ber die wichtigen Ver&#228;nderungen in der Gesellschaft sprechen, wird gerne als Ausrede genutzt, um es sich im Sicherheitscontainer weiter bequem zu machen und jeden Wandel zu vermeiden.  </p>
<p><strong>Irrtum Verzicht</strong><br />
<a href="http://www.kwi-nrw.de/home/suche.html?param=welzer">Harald Welzer</a>, Kulturwissenschaftler, FAS- und Spiegel-Autor in einem <a href="http://www.utopia.de/magazin/wenn-ich-diesen-dreck-nicht-mehr-esse-ist-das-kein-verzicht-interview-harald-welzer-dioxin-skandal-gegenbewegung?all">Interview auf Utopia</a>: &#8221;Wo findet denn Verzicht statt? Klopfen Sie doch mal die ganzen Parameter ab, die den Kern unserer Lebenspraxis ausmachen und bei denen jeder gleich br&#252;llen w&#252;rde: „Verzicht!“. Sie m&#252;ssen die Perspektive umdrehen. Wenn – wie uns die Statistiker versichern – jeder ungef&#228;hr 20 Wochen seines Lebens im Auto im Stau verbringt und ich verzichte darauf, dann habe ich zwanzig Wochen Lebenszeit gewonnen. Das ist ja kein Verzicht. Wenn ich diesen Dreck nicht mehr esse, der &#252;ber die Massentierhaltung produziert wird, ist das auch kein Verzicht. Die Leute halten nur Dinge f&#252;r Bestandteile ihrer Lebensqualit&#228;t, obwohl es sie krank macht, obwohl es sie nerv&#246;s macht, obwohl es ihnen die Zeit stiehlt und so weiter. Das sind entfremdete Bed&#252;rfnisse und man befindet sich im Irrtum, wenn man glaubt, man m&#252;sse sie befriedigen.&#8221;</p>
<p>Also: Auf was m&#252;ssen wir eigentlich verzichten? Bedeutet „Verzicht“ zwangsl&#228;ufig einen Verlust an Lebensqualit&#228;t? Kann „Verzicht“ nicht auch das Gegenteil bedeuten? Gl&#252;cklicher sein, mehr Zeit f&#252;r das Wesentliche haben, eine Aufgabe finden, Sinn stiften?</p>
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		<title>Localocracy: Transparente Politik im Web</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 10:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elita Wiegand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftliches]]></category>
		<category><![CDATA[Headline]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Localocrazy]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr Transparenz in der Politik. Demokratische Beteiligungspozesse. Das amerikanische Startup Localocrazy hat eine Plattform er&#246;ffnet, um B&#252;rger einzubinden und lokale politische Entscheidungen transparenter zu machen.  
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</ol>]]></description>
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			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.innovativ-in.de%2Fblog%2F2011%2F03%2F30%2Flocalocracy-transparente-politik-im-web%2F"><br />
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			</a>
		</div>
<p>Nicht nur der schwarz-gelbe St&#246;rfall der Atompolitk, die unerwartete Rolle r&#252;ckw&#228;rts der FDP nach den Landtagswahlen oder das umstrittene Moratorium haben gezeigt, dass die B&#252;rger die Nase voll haben von dem Zick-Zack Kurs der Parteien und Politiker. Unglaubw&#252;rdigkeit wird bestraft.</p>
<p><strong>B&#252;rger wollen mitreden</strong><br />
<img class="alignleft size-full wp-image-11306" title="Logo" src="http://www.innovativ-in.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/Logo.jpg" alt="" width="200" height="149" />Dabei spielt das Web eine immer bedeutendere Rolle im demokratischen Beteiligungsprozess. Meinungsstr&#246;me werden &#252;ber Facebook und Twitter sichtbar, man ist schnell vernetzt, organisiert sich, vieles wird transparenter. Damit Projekte, Missst&#228;nde oder Entscheidungen auch auf lokaler Ebene nachvollziehbarer werden, kanalisiert das amerikanische Startup <a href="http://www.localocracy.com/">Localocracy.org </a>die Meinungen der B&#252;rger. Ist richtig gut gemacht. Man kann dort die Problematik seiner Stadt oder seines Stadtteils eingeben. Zum Beispiel: Bau des K&#246;-Bogens in D&#252;sseldorf. Andere User k&#246;nnen mitdiskutieren, ihre Meinung posten, k&#246;nnten &#252;ber den K&#246;-Bogen abstimmen.</p>
<p>Ist doch eine Chance f&#252;r die lokalen Politiker. Sie erfahren, wie die B&#252;rger in ihrem Wahlkreis denken, was sie bewegt, was sie &#228;rgert oder wof&#252;r sie sich engagieren. F&#252;r Bezirksvertretungen bietet sich die M&#246;glichkeit, die Themen aufzugreifen, die in dem Stadtteil f&#252;r Diskussionen sorgen und selbst f&#252;r Journalisten ist eine solche Plattform interessant, weil sie aktuell im Netz informiert sind und dar&#252;ber berichten k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Transparente Politik</strong><br />
eGovernance steht erst am Anfang, aber langfristig kommt die Politik nicht mehr daran vorbei, B&#252;rger einzubeziehen, authentischer zu kommunizieren, offene Dialoge &#252;ber Social Networks zu f&#252;hren. Obwohl inzwischen viele Politiker f&#252;r mehr B&#252;rgerbeteiligung pl&#228;dieren, bin ich skeptisch, ob sie sich tats&#228;chlich auf neue demokratische Prozesse einlassen &#8211; Lippenbekenntnisse wie gehabt oder bin ich vielleicht zu pessimistisch?</p>
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		<item>
		<title>Meatless Monday: Google steht bei Google ganz oben</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2011/03/10/meatless-monday-google-steht-bei-google-ganz-oben/</link>
		<comments>http://www.innovativ-in.de/blog/2011/03/10/meatless-monday-google-steht-bei-google-ganz-oben/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 09:19:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elita Wiegand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftliches]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Meatless Monday]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarierorganisation EVA]]></category>
		<category><![CDATA[Veggie-Dag]]></category>
		<category><![CDATA[Vier Pfoten]]></category>

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		<description><![CDATA[
			
				
			
		
Google Deutschland hat an einem Tag in der Woche Fleisch und Wurst komplett von der Speisekarte gestrichen. In der Hamburger Google Kantine gibt es stattdessen jeden Montag Gem&#252;segerichte, Obst und vegetarische Snacks. Doch der „Meatless Monday“ ist auch umstritten und f&#252;r Google kein Thema, das in der Ver&#246;ffentlichkeit verbreitet werden sollte. 
Google geht mit gutem Beispiel voran 
Was steckt dahinter? Vor einigen Tagen stolperte ich &#252;ber eine Pressemitteilung der „Vier Pfoten“. Darin begr&#252;&#223;t die internationale Tierschutzorganisation, dass Google Deutschland mit gutem Beispiel voran geht und den „Meatless Monday“ eingef&#252;hrt hat. Jetzt steht Google mit den Suchbegriffen &#8220;Meatless Monday und ...
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			</a>
		</div>
<p>Google Deutschland hat an einem Tag in der Woche Fleisch und Wurst komplett von der Speisekarte gestrichen. In der Hamburger Google Kantine gibt es stattdessen jeden Montag Gem&#252;segerichte, Obst und vegetarische Snacks. Doch der „Meatless Monday“ ist auch umstritten und f&#252;r Google kein Thema, das in der Ver&#246;ffentlichkeit verbreitet werden sollte. </p>
<p><strong>Google geht mit gutem Beispiel voran </strong><br />
Was steckt dahinter? Vor einigen Tagen stolperte ich &#252;ber eine <a href="http://www.vier-pfoten.de/website/output.php?id=1052&amp;idcontent=3980">Pressemitteilung der „Vier Pfoten</a>“. Darin begr&#252;&#223;t die internationale Tierschutzorganisation, dass Google Deutschland mit gutem Beispiel voran geht und den „Meatless Monday“ eingef&#252;hrt hat. Jetzt steht Google mit den Suchbegriffen &#8220;<a href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;rls=com.microsoft:de:IE-SearchBox&amp;rlz=1I7GGLL_de&amp;sa=X&amp;ei=A414TayDF47KtAbw6PHtBw&amp;ved=0CBoQBSgA&amp;q=Meatless+Monday+Google&amp;spell=1">Meatless Monday und Google</a>&#8221; bei Google  ganz oben.   </p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-11282" title="MeatlessMondayHeader" src="http://www.innovativ-in.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/MeatlessMondayHeader.jpg" alt="" width="185" height="101" /><br />
<strong>Kein Thema f&#252;r die Ver&#246;ffentlichkeit</strong><br />
&#8220;Wer seinen Konsum tierischer Produkte verringert oder einstellt, erspart Tierleid und tut gleichzeitig Gutes f&#252;r die Gesundheit und die Umwelt“, schreibt &#8221;Vier Pfoten“ in der Pressemitteilung und fordert darin auf,  dass sich auch andere Unternehmen in Deutschland der Aktion anschlie&#223;en.  Um mehr zu erfahren, rufe ich bei der Google Pressestelle an. Wie haben die Mitarbeiter auf den „Meatless Monday&#8221; reagiert? Wie hat sich die K&#252;che darauf vorbereitet? Wie kommt die Aktion generell an? Schweigen. Google kennt zwar &#252;ber Google die  Pressemitteilung der „Vier Pfoten“, wusste aber vorher nichts von der Ver&#246;ffentlichung. Und ansonsten m&#246;chte das Unternehmen dem Thema auch keine &#246;ffentliche Aufmerksamkeit schenken - keine weiteren Informationen. </p>
<p>In Amerika haben sich inzwischen einige Firmen, Restaurants, Schulen und Universit&#228;ten der Bewegung &#8220;<a href="http://www.meatlessmonday.com/">Meatless Monday</a>&#8220; angeschlossen, &#252;ber 12.000 Mitglieder verzeichnet die <a href="http://www.facebook.com/MeatlessMonday?ref=ts">Facebook-Gruppe</a> und Vegetarier <a href="http://www.guardian.co.uk/environment/2009/jun/15/paul-mccartney-meat-free-monday">Paul Mc Cartney</a> warb  f&#252;r einen fleischlosen Tag in der Woche.</p>
<p>Und in Gent wurde 2009 zum Beispiel mit gro&#223;em Erfolg der fleischlose &#8220;<a href="http://www.veggiday.de/aktivitaeten/ausland-eu/5-aktivitaeten-eu-donderdag-veggiedag.html">Veggie-Dag</a>&#8220; ausgerufen, den die Vegetarierorganisation EVA unterst&#252;tzt. Ziel des Genter Vizeb&#252;rgermeisters Tom Balthazar: „Wenn alle B&#252;rger von Gent am Veggie-Dag teilnehmen w&#252;rden, k&#246;nnten sie die CO2-Emissionen von 18.000 Autos einsparen“, berichtete <a href="http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2009/1201/004_gent.jsp?mid=116">Quarks &amp; Co</a>. „Immerhin essen inzwischen die Genter doppelt so viele vegetarische Gerichte als noch vor Einf&#252;hrung des Veggie-Dags“, hei&#223;t es in dem WDR Text.</p>
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		<title>Wir brauchen mehr Balance von ICH und WIR</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 16:08:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beatrice Legien-Flandergan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[soziale Kompetenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Das heutige schnelllebige Leben, fehlende Vorbilder, zu wenig reale soziale Kontakte und die zu lockere Erziehung verf&#252;hren zu unsozialem Verhalten. Es ist an der Zeit, wieder mehr f&#252;r die Balance zwischen einer Ich- und Wir-Orientierung zu tun. 
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<p>Wir werden im Umgang mit Menschen und dem Leben auf eine immer gr&#246;&#223;ere Probe gestellt. Wir erleben heutzutage unendliche M&#246;glichkeiten und Freiheiten in den meisten L&#228;ndern dieser Erde. Zus&#228;tzlich haben wir durch die globalen Netze und Medien weltweiten Zugang zu allem, was passiert. Kaum noch etwas bleibt uns verborgen. Wir werden mit vielen „Wahrheiten“ konfrontiert, die sich widersprechen oder unser Weltbild ins Schwanken bringen. Wir wissen manchmal nicht mehr, wem wir trauen und was wir f&#252;r richtig halten k&#246;nnen. Vieles sollte unser Leben leichter machen. Wir sp&#252;ren jedoch mehr Unruhe und Unsicherheit. Das hat Auswirkungen auf den Umgang mit uns und dem Leben.  </p>
<h3>Kommen wir klar mit den vielen neuen Chancen?</h3>
<p>Wir haben bisher nie dagewesene Chancen und M&#246;glichkeiten, mit denen wir erst einmal lernen m&#252;ssen umzugehen. Jeder hat damit eine andere Herausforderung. Je nach dem, in welcher Zeit man geboren wurde, ist man mit dieser Art zu leben gro&#223; geworden, dort gut hineingewachsen oder total &#252;berfordert, weil man zu lange eine andere Art zu leben gewohnt war. Je nach Pers&#246;nlichkeit und Charakter gehen Menschen sehr unterschiedlich mit diesen st&#228;ndigen Ver&#228;nderungen um. Interessanterweise kommen manche der &#196;lteren damit besser zurecht als viele der jungen Menschen. Denn sie sind mit der Maxime „Packen wir´s an“ gro&#223; geworden. Oder wenn wir es mit den Worten von Churchill sagen: „Never give up“.  </p>
<h3><span id="more-11052"></span>Heutiges Leben verf&#252;hrt zu unsozialem Verhalten</h3>
<p>Leider hinterl&#228;sst die heutige Art des Lebens zunehmend unsoziale Spuren bei Menschen. Ich habe festgestellt, dass Ethik, Werte und wertsch&#228;tzendes Miteinander mittlerweile bei den meisten auf der Strecke bleiben. Den jungen Leuten kann man es nicht einmal &#252;bel nehmen, da sie oft weder zu Hause noch in der Schule daf&#252;r sensibilisiert wurden. Der soziale Reifegrad ist bei vielen so niedrig, dass sie, sobald sie ins Berufsleben kommen, mit dem wahren Leben kaum noch klarkommen, weil sie glauben, alles m&#252;sse sich um ihr Wohlbefinden k&#252;mmern. Sie w&#252;nschen Anerkennung, ohne selbst etwas Entsprechendes daf&#252;r zu tun.  </p>
<p>Sie haben es nicht gelernt, was es bedeutet, in einer Gruppe oder einem Team t&#228;tig zu sein, sich anzupassen, wenn es einem gemeinsamen Ziel n&#252;tzlich ist, und sich einzubringen, ohne st&#228;ndig gro&#223;e Lobeshymnen zu erwarten. Die kleinsten Dinge des wertsch&#228;tzenden Miteinanders sind f&#252;r sie ein Buch mit sieben Siegeln. Und wenn mal ein Danke kommt, ist dies nur mit h&#246;chster Anstrengung m&#246;glich. Und das darf nicht so bleiben in einer Welt, wo immer mehr Menschen miteinander auskommen sollen. Ich habe noch keinen Menschen erlebt, der nicht positiv darauf reagierte, wenn ich ihn nett anl&#228;chelte oder ihm etwas Anerkennendes mitteilte. Was h&#228;lt dann Menschen davon ab, es auch selbst zu tun?  </p>
<h3>Klare Linie und Vorbild sein f&#252;r mehr soziale Kompetenzen</h3>
<p>Sicherlich sind hier nicht nur junge Menschen anzutreffen. Es gibt gen&#252;gend Menschen geboren in den 60er Jahren, die &#228;hnliche Anwandlungen zeigen. Das kommt daher, dass viele Eltern unbedingt alles besser machen wollten, als es in ihrer Zeit &#252;blich war. Viele neue Freiheiten wurden ab dieser Zeit geschaffen und viele glaubten, eine „Laissez-faire“-Erziehung w&#228;re die richtige Erziehung. Sicherlich gibt es Kinder, die sich damit gut entwickelt haben, wenn es zur Pers&#246;nlichkeit des Kindes passte und die Eltern selbst ein gutes Vorbild vorgelebt haben. Aber in der Kindheit ist dieses „Laufen lassen“ ohne Werte, klare Linie und Regeln f&#252;r das soziale Miteinander eher kontraproduktiv, was im Erwachsenenleben meist zu Schwierigkeiten f&#252;hrt.  </p>
<p>Die Menschen sind heutzutage sehr viel empfindlicher und oft auch st&#228;rker Ich-bezogen geworden. Durch die viele Kommunikation &#252;ber Internet oder Handy reduzieren sich die Erfahrungen mit wirklichen sozialen Kontakten. Die Probleme, die durch diese Art von Kontakten stattfinden wie Konflikte und intensiveren emotionalen Austausch, finden weniger statt. Damit lernen, besser umgehen zu k&#246;nnen und zu reifen, kann aber nur effektiv &#252;ber die erlebte Schiene funktionieren. Dazu kommt, dass viele Selbstverwirklichung und Selbstbestimmung falsch verstehen.  </p>
<h3>In Balance mit ICH und WIR macht gl&#252;cklich</h3>
<p>Es ist nicht der Sinn des Lebens, sich nur um das Wohl seines eigenen „Bauchnabels“ zu k&#252;mmern. Man findet nicht seine Erf&#252;llung, wenn man nur noch an sich denkt und nur f&#252;r sich t&#228;tig ist. Menschen, die sich erf&#252;llt und richtig gl&#252;cklich f&#252;hlen, sind in Ihren Aktivit&#228;ten immer auch zum Wohle anderer unterwegs. Sie haben f&#252;r sich herausgefunden, was sie besonders gut und gerne tun und womit sie gleichzeitig einen wertvollen Beitrag f&#252;r die Gesellschaft leisten k&#246;nnen.   </p>
<p>Und dadurch tun sie gleichzeitig viel f&#252;r sich und ihr Wohlbefinden. Es ist ein absoluter Trugschluss zu glauben, dass man alleine dadurch Gl&#252;ck und Erf&#252;llung findet, indem man Ziele anstrebt, die nur einem selbst Nutzen bringen. Warum spenden und engagieren sich so viele Prominente und Wohlhabende f&#252;r soziale Projekte im Laufe ihrer Karriere? Die meisten Prominente sagen, dass selbst aktiv sein f&#252;r andere, ihnen pers&#246;nlich mehr gibt als ein gut bezahltes Arrangement.  </p>
<p>Daher sollte die Balance zwischen dem, was wir f&#252;r uns und dem, was wir f&#252;r andere tun, ein erstrebenswertes Ziel eines jeden sein. Dazu m&#252;ssen wir erst einmal bereit sein, uns selbst besser kennen zu lernen und an der Erweiterung unserer sozial-emotionalen Kompetenzen zu arbeiten. Dann wird es einfacher sein, die passende Balance zwischen einer Ich- und Wir-Orientierung f&#252;r unser Leben zu finden.  </p>
<p>Welche Erfahrungen, Meinungen und Gedanken haben Sie hierzu? Ich freue mich auf Ihre Kommentare.</p>
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		<title>Hilmar Schneider:&#8221;Das bedingungslose Grundeinkommen ist Tr&#228;umerei!&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 11:33:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elita Wiegand</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Institut zur Zukunft der Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Sie bekommen jeden Monat 1000 Euro. Einfach so. Daf&#252;r m&#252;ssen Sie nichts tun, sondern Sie kassieren das Geld vom Staat. Tr&#228;umerei? Mitnichten! Dahinter verbirgt sich das „bedingungslose Grundeinkommen“, ein sozialpolitisches Finanzierungsmodell, das s&#228;mtliche bisherigen Transferleistungen wie Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Rente, Ausbildungsf&#246;rderung oder Kindergeld zusammenf&#252;hrt.


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<p><strong>Was halten Sie von dem bedingungslosen Grundeinkommen?</strong></p>
<p><strong>Hilmar Schneider:</strong> F&#252;r viele ist das bedingungslose Grundeinkommen nichts anderes als ein Wunschdenken, fernab der Realit&#228;t. DM-Chef G&#246;tz Werner ist nicht nur jemand der tr&#228;umt, sondern die Tr&#228;ume auch noch in die Herzen einpflanzt und damit gro&#223;en Schaden anrichtet.</p>
<p><strong>Aber f&#252;r die &#8220;Tr&#228;ume&#8221; von Prof. G&#246;tz Werner engagieren sich inzwischen viele Gruppen und Initiativen,  53.000 B&#252;rger haben die Petition unterschrieben und in Berlin demonstriert. Was spricht gegen  einen Paradigmenwechsel? </strong></p>
<p><strong>Hilmar Schneider:</strong> Wir haben ein sozialstaatliches Prinzip. Das bedeutet, dass Menschen, die bed&#252;rftig sind, von der Solidargemeinschaft getragen werden. Das Grundeinkommen entfernt sich davon, weil pl&#246;tzlich jeder dieses Einkommen in Anspruch nehmen kann. Wir sammeln erst mal Geld ein und verteilen es dann an die Leute zur&#252;ck, die es eingezahlt haben. Das ist v&#246;llig unsinnig.</p>
<p><strong>Das bedingungslose Grundeinkommen ist Ihrer Meinung nach unsinnig. W&#228;re es vielleicht nicht doch sinnvoll dar&#252;ber nachzudenken, die Arbeit von dem Einkommen zu entkoppeln und &#252;ber Alternativen nachzudenken? Wo haben Sie Bedenken? </strong></p>
<p><strong>Hilmar Schneider:</strong> Der Finanzierungsbedarf f&#252;r das Grundeinkommen ist gewaltig und &#252;bersteigt jedes vorstellbare Ma&#223;. Selbst ein einfaches <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen">Grundeinkommen, das Dieter Althaus</a>, der ehemaligen Ministerpr&#228;sident von Th&#252;ringen vorgeschlagen hat, ist ein Irrweg und nicht machbar. Das solidarische B&#252;rgergeld von nur 600 bzw. 800 Euro im Monat w&#252;rde Kosten in der Gr&#246;&#223;enordnung von mehr 500 Milliarden Euro pro Jahr verursachen. Das Althaus-Modell ist genauso unsinnig wie das von G&#246;tz Werner.</p>
<p><strong>Viele Kritiker behaupten, dass das bedingungslose Grundeinkommen die Arbeitsanreize schw&#228;cht und sich die B&#252;rger auf die faule Haut legen und nichts mehr tun.  </strong></p>
<p><strong>Hilmar Schneider:</strong> Das sehe ich anders. Ein Grundeinkommen w&#252;rde die Arbeit lukrativer machen. Man bekommt Geld vom Staat und darf obendrauf noch etwas verdienen. Das zus&#228;tzliche Erwerbseinkommen wird nicht auf das Grundeinkommen angerechnet. Unsere herk&#246;mmliche soziale Sicherung indes sorgt daf&#252;r, dass man keinen Anreiz hat, weil man ein bestimmtes Einkommen nicht &#252;berschreiten kann. Trotzdem muss die Idee des Grundeinkommens scheitern, weil die Kosten f&#252;r die Finanzierung einfach so hoch sind.</p>
<p><strong>„</strong><a href="http://www.news.de/wirtschaft/855080286/hartz-iv-ist-offener-strafvollzug/1/"><strong>Hartz IV ist offener Strafvollzug</strong></a><strong>“, sagte G&#246;tz Werner in einem Interview, der Staat ist verschuldet, die Langzeitarbeitslosigkeit w&#228;chst. Wo sehen Sie L&#246;sungen f&#252;r die Zukunft? </strong></p>
<p><strong>Hilmar Schneider:</strong> Wenn man das Prinzip der Grundsicherung und auch den Sozialstaat ernst nimmt und den Bed&#252;rftigen Unterst&#252;tzung zukommen l&#228;sst, muss man die Grundsicherung an eine Gegenleistung koppeln. Das ist die einzige Methode, mit der man verschiedene widerspr&#252;chliche Effekte in den Griff bekommen kann. Das hei&#223;t, dass der Bed&#252;rftige im Rahmen seiner M&#246;glichkeiten arbeiten muss. Damit schaffe ich den Anreiz, dass man sich eine bezahlte T&#228;tigkeit im freien Markt sucht. Damit schaffe ich es auch, die Grundsicherung, auf diejenigen zu beschr&#228;nken, die wirklich darauf angewiesen sind. Mehr braucht der Sozialstaat nicht.<br />
Der Staat muss aber nicht die  &#252;berdurchschnittlich verdienenden Facharbeiter oder &#196;rzte unterst&#252;tzen, sondern der muss die unterst&#252;tzen, die bed&#252;rftig sind. Er muss aber gleichzeitig daf&#252;r sorgen, dass auch nur die, die bed&#252;rftig sind ihre Anspr&#252;che geltend machen. Wenn wir soziale Sicherung so organisieren, dass sich jeder zu Bed&#252;rftigen erkl&#228;ren kann, dann w&#252;rden wir es uns zu einfach machen und es w&#252;rde das Ma&#223; bei Weitem &#252;berschreiten.</p>
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		<title>Lebensmittel: Zwischen M&#252;ll und &#220;bergewicht</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2010/10/23/lebensmittel-zwischen-muell-und-uebergewicht/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Oct 2010 13:09:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elita Wiegand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftliches]]></category>
		<category><![CDATA[Diäten]]></category>
		<category><![CDATA[Discounter]]></category>
		<category><![CDATA[Essen ist Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Fleischverbrauch]]></category>
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		<category><![CDATA[Lebensmittelampel]]></category>
		<category><![CDATA[Übergewichtige]]></category>

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		<description><![CDATA[In keinem anderen europ&#228;ischen Land sind die Lebensmittelpreise so niedrig wie in Deutschland. Doch wir zahlen drauf: Nicht nur weil zwangsl&#228;ufig Billigangebote auf Kosten der Qualit&#228;t gehen. Und: Die Preise werden steigen, m&#252;ssen steigen, weil weltweit die Vorr&#228;te immer knapper werden.
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			</a>
		</div>
<p>Einkaufen, zahlen. Gespr&#228;che im Supermarkt sind eher selten. Ganz anders gestern: Die Filialleiterin zeichnete gerade neue Preise f&#252;r Sonderangebote aus und erz&#228;hlte mir, dass t&#228;glich Unmengen an Lebensmitteln in der M&#252;lltonne landen. „Jede Banane mit einem kleinen braunen Fleck m&#252;ssen wir wegwerfen. Gem&#252;se, K&#228;se, Brot &#8211; die Container sind voll von Lebensmitteln aus unserem Supermarkt, die wir entsorgen m&#252;ssen. Das ist eine Schande!“</p>
<p>Schlimmer noch: Die Bundesb&#252;rger werfen 20 Millionen Lebensmittel j&#228;hrlich in den M&#252;ll, w&#228;hrend weltweit rund eine Milliarde Menschen hungern. (Dazu ein guter Beitrag auf Telepolis &#8220;<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33516/1.html">Frisch auf den M&#252;ll</a>&#8220;- die Dokumentation mit dem gleichnamigen Titel wird am <a href="http://web.ard.de/themenwoche_2010/?p=1486">Mitwoch, den 27. Oktober 2010  um 23.30 Uhr  in der ARD </a>ausgestrahlt.)  Erschreckend auf der anderen Seite, dass jedes sechste Kind in Deutschland &#252;bergewichtig ist.<br />
So wird es h&#246;chste Zeit, dass wir aus vielen Gr&#252;nden mit Lebensmitteln bewusster umgehen, denn der Kampf  um das t&#228;gliche Brot wird uns in den n&#228;chsten Jahren eh einholen.</p>
<p><strong>Billig, billiger</strong><br />
Die Discounter wollen die Schlacht um die Kunden gewinnen: Bereits zum neunten Mal senkten die Lebensmitteldiscounter in diesem Jahr die Preise. In keinem anderen europ&#228;ischen Land sind die Lebensmittelpreise so niedrig wie in Deutschland. Doch wir zahlen drauf: Nicht nur weil zwangsl&#228;ufig Billigangebote auf Kosten der Qualit&#228;t gehen und wir krank werden.  Und: Die Preise werden steigen, m&#252;ssen steigen, weil weltweit die Vorr&#228;te immer knapper werden.</p>
<p><strong>Fleischeslust: </strong>Fr&#252;her war Fleisch der herrschenden Klasse vorbehalten, der  Sonntagsbraten war sp&#228;ter etwas Besonderes. Heute geh&#246;rt Fleisch auf den Tisch. Die USA und Spanien halten den Weltrekord im Pro Kopf Verbrauch mit 125 Kilo, unser Schnitt liegt bei 87 Kilogramm pro Jahr.</p>
<p><strong>Leergefischt</strong>: Die Ozeane sind so gut wie leergefischt, also wird der Bedarf immer mehr &#252;ber Aquafarmen abgedeckt. F&#252;r die Fische, die in Aquakulturen gez&#252;chtet werden, braucht man jedoch Fischfutter und die werden wiederum aus kleinen Fischen gewonnen. Um ein Pfund Lachs in Aquafarmen zu erzeugen, ben&#246;tigt man drei bis vier Pfund „wilden“ Fisch an Nahrung.</p>
<p><strong>Bewusster essen  </strong><br />
<img class="alignleft size-full wp-image-9721" title="608064_de_ardthemenw" src="http://www.innovativ-in.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/608064_de_ardthemenw.jpg" alt="" width="140" height="140" />Das Gespr&#228;ch gestern im Supermarkt hat mich nachdenklich gemacht und ich habe mal wieder darauf besonnen, was ich esse, wie ich esse. Es geht sicherlich auch darum, als Verbraucher kritischer zu sein, sich besser zu informieren und mit Lebensmitteln achtsamer umzugehen. Positiv, dass die ARD heute die Themenwoche „<a href="http://web.ard.de/themenwoche_2010/?p=1803">Essen ist Leben</a>“  mit Reportagen, Berichten, Aktionen startet. Auf der Website sind <a href="http://web.ard.de/themenwoche_2010/?p=1803">17 Thesen </a>vorgestellt: „Wie Getreide zum Spekulationsobjekt wird&#8221;, es geht um Biokost-L&#252;gen, um T&#228;uschungen auf Verpackungen der Lebensmittelindustrie, der Lebensmittelampel, Di&#228;ten, Kinderabreit und, und, und. Wir sind aufgefordert unsere Meinung als Kommentar einzubringen. Vielleicht auch hier bei uns im Blog?</p>
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		<title>Junge Menschen wollen Klartext</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2010/10/04/junge-menschen-wollenklartext/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 15:48:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beatrice Legien-Flandergan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethik/Werte]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaftliches]]></category>
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		<category><![CDATA[Leben & Arbeiten in der Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Marke Ich]]></category>
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		<category><![CDATA[Umgang mit Menschen]]></category>

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Vor einigen Tagen bin ich auf eine Jugendstudie des Rheingold-Instituts aufmerksam geworden, bei der 18- bis 24-j&#228;hrige Menschen in Tiefeninterviews befragt wurden zu ihrer Meinung &#252;ber das Leben und die Gesellschaft. Was mich daran faszinierte, was sie sich w&#252;nschen von der Gesellschaft: Klartext reden.
Sie meinten damit, es w&#252;rde zu viel sch&#246;n geredet. Sie empfinden Perfektions-Heuchelei und dass Probleme zugekleistert w&#252;rden. Die junge Generation m&#246;chte den &#228;lteren Generationen am liebsten die Maske vom Gesicht rei&#223;en, um herauszufinden, wozu sie sich wirklich bekennen, wozu sie Nein sagen. Sie wollen durch ein klares Nein, also eine ...
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			</a>
		</div>
<p>Vor einigen Tagen bin ich auf eine Jugendstudie des Rheingold-Instituts aufmerksam geworden, bei der 18- bis 24-j&#228;hrige Menschen in Tiefeninterviews befragt wurden zu ihrer Meinung &#252;ber das Leben und die Gesellschaft. Was mich daran faszinierte, was sie sich w&#252;nschen von der Gesellschaft: <strong>Klartext reden</strong>.</p>
<p>Sie meinten damit, es w&#252;rde zu viel sch&#246;n geredet. Sie empfinden Perfektions-Heuchelei und dass Probleme zugekleistert w&#252;rden. Die junge Generation m&#246;chte den &#228;lteren Generationen am liebsten die Maske vom Gesicht rei&#223;en, um herauszufinden, wozu sie sich wirklich bekennen, wozu sie Nein sagen. Sie wollen durch ein klares Nein, also eine klare Position, die Chance erhalten zu Widerspruch und Auseinandersetzung. Widerspruch ist fruchtbar und hilft, sich zu entwickeln. Von jungen Menschen k&#246;nnen wir viel lernen, da sie meist sehr viel offener aussprechen, was andere nicht wagen zu sagen oder nicht mehr wahrnehmen.</p>
<p><strong>Ist Klartext reden gew&#252;nscht?</strong></p>
<p>Klartext reden, Bestehendes zu hinterfragen und Wahrheiten zu &#228;u&#223;ern ist in unserer Gesellschaft nicht wirklich gern gesehen. Anpassung und nicht zu sehr aus dem Rahmen fallen scheint w&#252;nschenswerter zu sein. Aber sind wir damit wirklich zufrieden?<span id="more-9568"></span> Macht es uns gl&#252;cklich nicht zu sagen, was uns bewegt? Passen wir uns st&#228;ndig an, f&#252;hrt es dazu, dass wir uns unausgeglichen f&#252;hlen und sogar gesundheitlich darunter leiden. Innere Konflikte entstehen, wenn wir etwas anderes tun als wir wirklich wollen. F&#252;r uns wichtige Bed&#252;rfnisse k&#246;nnen so nicht befriedigt werden.</p>
<p>Wenn wir in uns den Wunsch versp&#252;ren, unsere ehrliche Meinung oder einfach mal klar und deutlich „NEIN“ sagen zu wollen, es aber aus bestimmten Gr&#252;nden nicht tun, dann entsteht in uns ein Konflikt und Stress. Es ist wie ein innerer Druck, der aufgebaut, aber nicht rausgelassen wird. Dass das nicht gut f&#252;r uns ist, ist gut nachvollziehbar. Und wenn Menschen sich h&#228;ufig so verhalten, dann kann das zu ernsthaften k&#246;rperlichen oder psychischen Beeintr&#228;chtigungen f&#252;hren.</p>
<p>Wenn wir uns den Wunsch der jungen Generation anschauen, sehen wir, dass es gar nicht notwendig ist, unsere Meinung f&#252;r uns zu behalten und wir sogar ein klares „NEIN“ &#228;u&#223;ern sollen. Selbst wenn es anschlie&#223;end zu einer Auseinandersetzung f&#252;hrt, kann man es wie ein reinigendes Gewitter betrachten.</p>
<p><strong>Was aber h&#228;lt uns davon ab, Klartext zu reden, obwohl wir es an sich gerne tun w&#252;rden?</strong></p>
<p>Wir wissen, dass Offenheit und Ehrlichkeit zu Widerspr&#252;chen und Auseinandersetzungen f&#252;hren k&#246;nnen. Da der Mensch Unangenehmes und Schmerz tunlichst vermeiden will, geht er solchen Situationen lieber aus dem Weg. Es gibt allerdings auch Menschen, die mit „Klartext reden“ kein Problem haben. Sie &#228;u&#223;ern ihre Meinung so bestimmend, dass andere sich dadurch eingesch&#252;chtert f&#252;hlen und kaum wagen, ihre Meinung kund zu tun. Auch aufgrund solcher Erfahrungen scheuen viele, ihre Meinung offen zu sagen, und f&#252;rchten sich vor heftigen Reaktionen.</p>
<p><strong>Was k&#246;nnte ein guter Weg sein zwischen heftigem Klartext und duldender Schweigsamkeit?</strong></p>
<p>Das allerwichtigste ist, dass wir mit Respekt und Wertsch&#228;tzung anderen gegen&#252;ber unsere Meinung sagen und dabei auf unsere Emotionen achten. Es ist sehr hinderlich, wenn wir gerade sehr w&#252;tend oder ver&#228;rgert sind. Ein „NEIN“ mit einem aggressiven Unterton kommt beim Anderen sehr unangenehm an und erzeugt Widerstand.  Am besten ist es, erst ein paar mal tief ein- und auszuatmen und erst dann mit wertsch&#228;tzender Grundhaltung offen seine Meinung zu pr&#228;sentieren.</p>
<p>Reaktionen werden kommen. Und es ist auch gut so. Denn jeder hat seine eigene Meinung. Weiterentwicklung und neue Sichtweisen entstehen nur durch den Austausch von Meinungsverschiedenheiten. Und deshalb wollen die jungen Menschen auch ein klares „NEIN“ h&#246;ren, da sie so deutlich die Position des anderen erkennen und sich selbst besser weiterentwickeln k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Wo w&#252;nschen Sie sich mehr Klartext?</strong></p>
<p>Gibt es Situationen, bei denen Sie nicht gerne Klartext reden?</p>
<p>Testen Sie sich doch einfach in der n&#228;chsten Zeit und nehmen Sie bei kommenden Situationen wahr, wo Sie innerlich „NEIN“ denken und es nicht sagen. Und probieren Sie in einer privaten Situation einfach aus, was passiert, wenn Sie „NEIN“ sagen oder Ihre Meinung &#228;u&#223;ern. Es ist interessant, dass dadurch sogar oft sehr anregende Dialoge entstehen.</p>
<p>Offen und ehrlich zu sein, das bedeutet auch mal Klartext zu reden und ist sogar f&#246;rderlich f&#252;r eine gesunde Lebensbalance.</p>
<p>Welche Erfahrung haben Sie mit &#8220;Klartext reden&#8221; gemacht? Was denken Sie, warum gerade die jungen Menschen so sehr danach verlangen?</p>
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		<title>Sorry, ich habe einen Fehler gemacht&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 09:11:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elita Wiegand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business E-motion]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaftliches]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlerkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Peters]]></category>

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Wer einen Fehler macht, wird bestraft oder verurteilt – Fehler sind Makel! Das lernen wir in der Schule und sp&#228;ter im Beruf. Und irgendwann h&#246;ren wir auf zu lernen, weil wir davor Angst haben, Fehler zu machen. Wir vertuschen den Fehler, suchen Schuldige und verpassen eine wunderbare Chance: Aus Fehlern zu lernen und sich zu entschuldigen.
Der amerikanische Management-Guru Tom Peters ermuntert uns in seinem Buch: The Little BIG Things: 163 Ways to Pursue Excellence&#8220;, uns zu entschuldigen und er betont, wie viel St&#228;rke in dem W&#246;rtchen „sorry“ liegt. In dem Video ...
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<p>Wer einen Fehler macht, wird bestraft oder verurteilt – Fehler sind Makel! Das lernen wir in der Schule und sp&#228;ter im Beruf. Und irgendwann h&#246;ren wir auf zu lernen, weil wir davor Angst haben, Fehler zu machen. Wir vertuschen den Fehler, suchen Schuldige und verpassen eine wunderbare Chance: Aus Fehlern zu lernen und sich zu entschuldigen.</p>
<p>Der amerikanische Management-Guru <a href="http://www.tompeters.com/">Tom Peters </a>ermuntert uns in seinem Buch: <a href="http://www.tompeters.com/books/little-big-things/" target="_blank">The Little BIG Things: 163 Ways to Pursue Excellence</a>&#8220;, uns zu entschuldigen und er betont, wie viel St&#228;rke in dem W&#246;rtchen „sorry“ liegt. In dem Video &#8220;Leadership: The Power of Apology&#8221; (den <a href="http://www.tompeters.com/blogs/toms_videos/docs/Leadership_Power_of_Apology.pdf">Text gibt es als PDF </a>dazu) zitiert Peters den Berater Marshall Goldsmith:</p>
<blockquote><p><strong>“I regard apologizing as the most magical, healing, restorative gesture human beings can make.&#8221;</strong></p></blockquote>
<p>Danke, Tom Peters!</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/nplinUox428?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/nplinUox428?fs=1&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
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		<title>K&#246;nnen Frauen gute F&#252;hrungskr&#228;fte sein?</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 11:06:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beatrice Legien-Flandergan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business E-motion]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik/Werte]]></category>
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In einem Artikel las ich k&#252;rzlich, dass Frauen als F&#252;hrungskraft oft nicht ernst genommen werden, wenn sie nicht die K&#246;rpersignale aussenden, wie man sie von stark auftretenden M&#228;nnern erwartet. Viele M&#228;nner sind sogar der Meinung, dass Frauen keine Ahnung vom F&#252;hren haben. Genau dieses Gef&#252;hl teilen mir auch immer wieder weibliche F&#252;hrungskr&#228;fte mit.
Im Gegensatz zu M&#228;nnern sind Frauen st&#228;rker sozial orientiert und denken eher partnerschaftlich, wenn sie mit anderen kommunizieren. Es ist da egal, ob sie Informationen geben oder eine Anweisung. Frauen machen da keinen Unterschied, wie sie es vermitteln. Leider ...
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<p>In einem Artikel las ich k&#252;rzlich, dass Frauen als F&#252;hrungskraft oft nicht ernst genommen werden, wenn sie nicht die K&#246;rpersignale aussenden, wie man sie von stark auftretenden M&#228;nnern erwartet. Viele M&#228;nner sind sogar der Meinung, dass Frauen keine Ahnung vom F&#252;hren haben. Genau dieses Gef&#252;hl teilen mir auch immer wieder weibliche F&#252;hrungskr&#228;fte mit.</p>
<p>Im Gegensatz zu M&#228;nnern sind Frauen st&#228;rker sozial orientiert und denken eher partnerschaftlich, wenn sie mit anderen kommunizieren. Es ist da egal, ob sie Informationen geben oder eine Anweisung. Frauen machen da keinen Unterschied, wie sie es vermitteln. Leider wird von vielen Mitarbeitern diese Art der Kommunikation falsch verstanden, so dass sie Anweisungen von Frauen eher als eine Option empfinden, die ausgef&#252;hrt werden kann oder auch nicht. Dadurch haben Frauen in F&#252;hrungspositionen oft das Gef&#252;hl, sie werden nicht ernst genommen.</p>
<h4>Starke Frauen und ihre Herausforderungen</h4>
<p>Es gibt allerdings auch Frauen, die sehr wohl klar Position beziehen und sehr deutlich mit entsprechender K&#246;rpersprache Anweisungen geben. Der Nachteil ist dabei, dass sie meist nicht wie M&#228;nner als F&#252;hrer angesehen werden, die man bewundernswert und stark empfindet. <span id="more-9359"></span>Solche Frauen werden oft eher negativ bewertet, interessanterweise speziell von anderen Frauen. Auch in einer Partnerschaft gibt es da oft sehr gro&#223;e Probleme, wenn die Frau klar und stark auftritt, weil der Mann sich in seiner Rolle als Oberhaupt der Familie beeintr&#228;chtigt sieht. Nicht selten passen sich dann die Frauen an, weil sie im Privatleben Harmonie bevorzugen. Oder sie entscheiden sich daf&#252;r, lieber Single zu bleiben, um nicht diese zus&#228;tzlichen Anforderungen bew&#228;ltigen zu m&#252;ssen.</p>
<p>Im Berufsleben hat eine stark auftretende Frau, die eine F&#252;hrungsposition inne hat, meist gr&#246;&#223;ere Herausforderungen zu bew&#228;ltigen als ein Mann. Es ist f&#252;r Frauen ein Balance-Akt zwischen Frau sein sollen und gleichzeitig m&#228;nnliche Attribute zeigen m&#252;ssen, um als F&#252;hrerin ernst genommen zu werden. Im Grunde ist die Frau weniger die K&#228;mpferin, die sich ihre Macht und h&#246;chste Position durch K&#228;mpfe erstreiten will. Sie geht davon aus, dass es mehr auf Kompetenz und ihre Position ankommt und erwartet, dass sie dadurch automatisch Respekt und Achtung von anderen erh&#228;lt. Ebenso ist Verst&#228;ndnis und soziales Miteinander meist weiblichen F&#252;hrungskr&#228;ften wichtiger als den m&#228;nnlichen.</p>
<h4>Fehlende Muster und Vorbilder</h4>
<p>Es gibt bei uns Menschen unbewusste Steuerungen, die eine bestimmte Art von F&#252;hrungsverhalten vorsehen, damit ein Mensch von anderen als F&#252;hrer angesehen wird. Dieses entsprechende unbewusste Verhalten liegt entwicklungsgeschichtlich den M&#228;nner mehr als den Frauen. Frauen haben in Deutschland erst seit den 70er Jahren die Freiheit, selbst entscheiden zu k&#246;nnen, ob sie arbeiten wollen oder nicht. Sie mussten bis dahin noch von ihren Mann die Erlaubnis erhalten. Wie h&#228;tten Frauen eine Vorstellung entwickeln k&#246;nnen f&#252;r das Dasein als F&#252;hrerin? Woher sollten Frauen ein Verhalten kennen, das sie als weiblichen F&#252;hrer auszeichnet? Es gibt ja kaum weibliche Vorbilder oder Muster dazu. Daher ist es f&#252;r Frauen nicht so einfach, den passenden Weg zu finden, sobald sie in eine solche Rolle kommen.</p>
<p>Viele Frauen, die sich f&#252;r die Selbstst&#228;ndigkeit entscheiden, kommen in eine &#228;hnliche Situation, die nicht nur mit dem F&#252;hren anderer zu tun hat, sondern sehr stark mit dem F&#252;hren von sich selbst. Auch das ist f&#252;r Frauen eine sehr viel gr&#246;&#223;ere Herausforderung als f&#252;r M&#228;nner. Immer noch werden M&#228;nner durch die nach wie vor bestehende Rolle im Privatleben eher unterst&#252;tzt von ihren Frauen bzw. Partnerinnen. Sei es, dass sie ihnen den R&#252;cken frei halten, zuh&#246;ren, sie ermutigen oder Trost spenden. Frauen sind da eher auf sich selbst gestellt. Sie sind es seit Generationen gewohnt, mehr f&#252;r andere da zu sein, ihnen zuzuh&#246;ren und sie aufzubauen. Hinzu kommt noch die Erwartungshaltung anderer, f&#252;r sie da zu sein.</p>
<h4>Die eigene Rolle als weibliche F&#252;hrungskraft herausfinden</h4>
<p>Frauen tun sich schwerer damit, mehr an sich selbst zu denken und klar auf ihre Ziele fokussiert zu bleiben, wenn dadurch die Gefahr besteht, andere zu vernachl&#228;ssigen. M&#228;nnern gestehen wir ein solches Verhalten eher zu als Frauen. Wie denken wir meist &#252;ber Frauen, die stark wirken, sehr zielorientiert und klar unterwegs sind? Was denken wir ganz automatisch von ihnen? Und wie denken die meisten bei einem Mann dar&#252;ber? K&#246;nnen Sie sich vorstellen, dass Frauen daher schon innerlich sehr stark sein m&#252;ssen, um dieser &#228;u&#223;eren Erwartungshaltung nicht nachzugeben? Auch wenn sie noch so stark wirken, haben sie gro&#223;e Kr&#228;fte aufzubringen, um dennoch klar ihren Weg zu gehen. Gerade sie brauchen unbedingt mentale Unterst&#252;tzung.</p>
<p>Aber wer gibt ihnen nun diese Unterst&#252;tzung, wenn sie gerade einen anstrengenden Arbeitstag hinter sich haben oder sich &#252;ber berufliche Herausforderungen austauschen wollen? Frauen m&#252;ssen in die Rolle als Gesch&#228;ftsfrau oder F&#252;hrungskraft hineinwachsen. Gegenwind und Spannungen erleben sie st&#228;rker als M&#228;nner, weil sie hier nur wenig auf bestehende Muster zur&#252;ckgreifen k&#246;nnen. Sich hierzu einen Sparringspartner oder Coach zu nehmen, ist sehr empfehlenswert und erleichtert diesen Weg. Denn sie m&#252;ssen herausfinden, wie sich ihre Rolle f&#252;r sie gut anf&#252;hlt, was sie von den M&#228;nnern abschauen k&#246;nnen und wo sie aber auch Frau bleiben sollten.</p>
<h4>Frauen sind wichtige F&#252;hrungskr&#228;fte im Wandel</h4>
<p>Frauen werden immer andere F&#252;hrungskr&#228;fte sein als M&#228;nner. Und das ist auch gut so. Denn was Frauen den M&#228;nnern voraus haben, ist ihre meist bessere Flexibilit&#228;t bez&#252;glich notwendiger Ver&#228;nderungen und ihre sozialen Kompetenzen, was gerade in den heutigen schnelllebigen Zeiten sehr wichtig ist. Ich sehe die Synergien, die durch die Kombination von weiblichen und m&#228;nnlichen F&#252;hrungspers&#246;nlichkeiten entstehen k&#246;nnen, als sehr effektiv f&#252;r eine gute und dynamische Mitarbeiter- und Unternehmensf&#252;hrung in Zeiten des permanenten Wandels.</p>
<p>Was f&#228;llt Ihnen zu diesem Thema ein? Gibt es Erfahrungen, die Sie uns mitteilen k&#246;nnen? Was ist Ihre Meinung hierzu? Ich freue mich auf weitere Anregungen und einen regen Austausch.</p>
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