Archiv für die 'Glücksforschung' Kategorie

Was Menschen stärker und belastbarer macht

2010-08-12, von Beatrice Legien-Flandergan

Unser Leben wird immer komplexer, immer schneller. Ständig werden wir aufgefordert, Altes über Bord zu werfen und Neues zu lernen. Die technologischen Möglichkeiten machen immer mehr möglich. Nur bei all´ den tollen Technologien und Veränderungen wird etwas Wichtiges übersehen: 

Der Mensch ist nicht dafür geschaffen, sich in dieser Geschwindigkeit an neue Gegebenheiten zu gewöhnen und so riesige Mengen an Input aufzunehmen.  

Würden wir es wirklich versuchen, würden wir uns schon bald total überfordert fühlen und im Kopf Achterbahn fahren. Um damit bestmöglich zurecht zu kommen, nutzt der Mensch unbewusst Filter, durch die er nur das durchlässt, was er annehmen und verarbeiten kann. Je nach Persönlichkeit wird stärker gefiltert oder mehr durchgelassen.

Dieser Mechanismus ist ein unbewusster Selbstschutz. Der eine schützt sich vor Überforderung, der andere will damit sicherstellen, seine Energien nicht aufzubrauchen, und andere wiederum möchten damit ein Gefühl von Unsicherheit vermeiden. Was so empfunden wird, dass es nicht zu bewältigen ist oder noch unbekannt ist, wird lieber ausgeblendet. 

Wir wollen alles schaffen und blenden uns dabei selbst aus 

Jedoch speziell im Arbeitsleben versuchen wir zu ignorieren, dass es bei uns ein paar Begrenzungen gibt. Das soll nicht bedeuten, dass wir nicht entwicklungsfähig sind. Aber vieles braucht einfach Zeit, die wir uns oft nicht mehr geben. Weiterlesen »

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Erneuerbare Energie – für Menschen

2010-07-27, von Wolff Horbach

Alex ist ein erfolgreicher Mann:

Alex ist nach seinem Studium als Maschinenbau-Ingenieur in die Automobilbranche eingestiegen. Heute arbeitet er als Abteilungsleiter bei einem großer Zulieferer für die Auto-Konzerne. Er ist für über 180 Mitarbeiter verantwortlich. Alex darf den Audi A8-Dienstwagen auch privat benutzen. Das Gehalt von Alex ist stattlich.

Alex ist ein armer Mann:

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Macht uns die WM glücklich?

2010-06-25, von Elita Wiegand

Die Sonne strahlt. Wir jubeln – das Stimmungsbarometer ist gestiegen. Deutschland im Glückstaumel? Zumindest ist das deutsche „Bruttonationalglück“ nach dem Sieg der deutschen Mannschaft in die Höhe geklettert. Bruttonationalglück? Diese Wortschöpfung kommt von Facebook. Auf der Social Media Plattform werden seit einiger Zeit die Statusmeldungen der User durchforstet und damit will Facebook das kollektive Glücksgefühl in 18 Ländern berechnen. (Einen ausführlichen Bericht findet Ihr im Handelsblatt) 

Wer in dieser Zeit positive Nachrichten wie „Freude! Wir haben gewonnen“ oder „bei dem tollen Wetter geht es mir gut“ postet, verbessert die Stimmungslage der Nation. Einen Gesamtüberblick des Facebook  Bruttonationalglücks gibt es hier…

Im Rausch des Glücks? 
Freude auch beim Public Viewing im Kölner Kap am Südkai. (siehe Foto) Unsere Partnerin Stefanie Gnörich (Management Assistant Service) hatte für die Sportkultour GmbH einen interessanten Abend für Unternehmer organisiert. Glückliche Männer, wie man sieht…  Ob wir mit der WM jedoch Silvester erreichen, bleibt fraglich. Zu Weihnachten, also Heiligabend und zum Jahresende sind wir in Deutschland  besonders glücklich. Könnte jetzt nur noch getoppt werden, wenn wir Weltmeister werden…

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Kooperation satt Egoismus. Bücher zur Zukunft der Empathie.

2010-06-06, von Christiane Windhausen

Manchmal finden mich Büchern, die ich nicht mehr aus der Hand legen kann… An den letzten Wochenende hat mich wieder einmal eines richtig erwischt: Die Empathischen Zivilisation von Jeremy Rifkin. Ich hatte im Vorfeld so viele polemische Kommentare dazu gehört und gelesen (Süddeutsche.de, Tagesspiegel, SpiegelOnline), dass ich es einfach selber wissen wollte…

Dieses Buch liest sich wie ein spannender Krimi über unsere menschlichen Geschichte und hat mich zutiefst inspiriert. Jeremy Rifkin beschreibt, wie es durch neue technologischen Entwicklungen immer auch zu neuen Entwicklungsschüben der Empathie gekommen ist, und wodurch empathische Entwicklungen gesellschaftlich immer wieder unterbrochen worden sind. Damit folgt er (ohne sie direkt zu erwähnen) den Entwicklungstheorien von Ken Wilber und Don Beck, die Evolution als eine fortschreitende Entwicklung des Bewusstseins beschreiben.

Seiner Meinung nach befinden wir uns gerade im Übergang zu einem globalen Bewusstsein, dass ganz wesentlich auf Vernetzung, Kooperation und Empathie basiert.

Selbst Charles Darwin, dessen Forschungen in den letzten 100 Jahren immer wieder als Beweis für den Egoismus als Grundprinzip unserer Natur herhalten mußte, war am Ende seines Lebens ganz anderer Meinung. Er hat ab 1871 sein Augenmerk mehr und mehr auf das soziale, mitfühlende Wesen der höher entwickelten Spezien gerichtet. Für ihn wurden liebevolle Bindungen und unterschiedliche Formen der Kooperation schließlich wichtiger, als das Überleben des Stärkeren und der Konkurenzkampf des Einzelnen. Irgendwie ist dieser bemerkenswerte Schlußsatz im Laufe seines Lebens allerdings verloren gegangen…

Abraham Maslow hat bereits in den 60 Jahren des letzten Jahrhunderts mit seiner Motivationspyramide beschrieben, wie sich unsere Bedürfnisse mit den Lebensumständen entwickeln und verändern. Sobald die Grundversorgung unseres Lebens gewährleistet ist, entsteht eine völlig neue Ebene von Bedürfnissen, die sich zunehmend an der Qualität unserer Beziehungen und an der Frage nach dem persönlichen Lebenssinn orientieren. Empathie, Altruismus und Kooperation werden damit ab einem bestimmten Lebens- und Bildungsstandard zu den eigentlich sinnstiftenden Erfahrungen.

Vor zehn Jahren hat Giacomo Rizzolatti dann in der Großhirnrinde von Rhesusaffen die Spiegelneuronen entdeckt und damit eine Welle neuer Einsichten über unsere Beziehungsfähigkeit ausgelöst. Inzwischen wissen wir, dass für die Entwicklung von Empathie und Kooperation die Spiegelneuronen eine wichtige Rolle spielen. Nur ein paar Jahre später hat Joachim Bauer in seinem Buch Warum ich fühle, was du fühlst die neurobiologischen Forschungsergebnisse zu den Spiegelneuronen zusammengefasst und ihre Bedeutung für unser menschliches Bewusstsein und unsere gesellschaftliches Zusammenleben beschrieben. Die Folgen des Internets und der globalen Vernetzung wären ohne sie gar nicht zu erklären. Warum teilen Menschen ihr Wissen und ihre Fragen? Wie kommt es, dass sie sich so gerne mit anderen vernetzen?

In seinen Büchern Das Prinzip Menschlichkeit und Das kooperative Gen spricht Joachim Bauer davon, dass wir über so etwas wie ein kooperatives Gen verfügen, dass gewährleistet, dass wir aufeinander eingehen, uns verbinden und kooperieren können. Damit sind wir in der Lage, wahrzunehmen, dass jeder von uns in seinem eigenen Wohlbefinden und bei der Entfaltung seiner perönlichen Möglichkeiten auf das große Ganze angewiesen ist und von der Entwicklung anderer abhängt.

Allen, die die Dynamik von Gefühlen und Beziehungen in Beratungsprozessen mitbedenken, und  sich für die emotionalen Aspekte unsere menschlichen Entwicklungsgeschichte interessieren, möchte ich diese Bücher sehr ans Herz legen. Integrative Führung beginnt mit unserer persönlicher Empathie und zielt ab auf unsere kollektive Intelligenz.

Wer dann richtig hungrig geworden ist, kann bei der Sozialen Intelligenz von Daniel Goleman und der Weisheit der Vielen von James Surowiecki und Gerhard Beckmann gleich weiterlesen.

Vielleicht erwischt es sie ja auch…
Und sie verschwinden einfach mal wieder für ein Wochenende in einem richtig inspirierenden Buch.

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Neurobiologie und Sinn-Stiftung

2010-02-15, von Christiane Windhausen

Vor ein paar Tagen entdeckte ich diesen Vortrag von Prof. Dr. Gerald Hüther. Die Art und Weise, wie dieser Neurobiologe über mein Gehirn sprach, hat mich total in den Bann gezogen. Ich habe die lebendigen Bewegungen seines Körpers genossen und gleichzeitig an seinen Lippen gehangen.

huether_1602Er beschreibt sehr anschaulich, warum effektives Lernen nur möglich ist, wenn wir von etwas begeistert sind. Im Zustand von Desinteresse oder Angst können wir unser Gehirn nicht optimal benutzen. Sie blockieren unsere Lernfähigkeit. Er weist darauf hin, dass unser Gehirn bis ins hohe Alter hinein lernfähig bleibt – Voraussetzung ist nur, dass wir begeisterungsfähig bleiben. All das und mehr findet sich auch auf der DVD Ohne Gefühle geht gar nichts! – Worauf es beim Lernen ankommt.

Hüther will die Erkenntnisse der Hirnforschung für möglichst viele Menschen zugänglich machen. Er sagt: ‚Wir haben in Deutschland kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem‘. Mit WIN-FUTURE hat er daher ein interdisziplinäres Netzwerk für Bildungsforschung gegründet, in dem es um die Verbindung von Wissenschaft und Praxis geht. Hier findet man übrigens eine ganze Reihe sehr interessanter Vorträge – zum Sehen und Hören.

Mit seiner Sinn-Stiftung will Hüther neue Wege der Umsetzung fördern, um in Kinder und Jugendliche ihre Potentiale zu fördern. Er fordert eine Potential-Entfaltungshaltung, die aus Neugier, Wertschätzung und Dankbarkeit besteht. Sie ist Voraussetzung dafür, dass Begeisterung entstehen kann. Das ist bei Erwachsenen nicht anders als bei Kindern.

Ich staune immer wieder, wie unserer Körper Tag für Tag das tut, was wir in Beziehungen und Gesellschaft mühsam umzusetzen versuchen: Für ihn ist die Teamarbeit zwischen verschiedenen Funktionssystemen selbstverständlich. Er funktioniert als eine natürliches Netzwerk, im dem unterschiedlichste Talente und Aufgaben miteinander kooperieren. Dabei dient jeder einzelne Vorgang im Körper – zum Wohle des Ganzen.

Neurobiologen wie Dr. Gerald Hüther oder Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer sind für mich daher Übersetzer und Brückenbauer. Sie ermöglichen uns, den Körper als Kompass für unsere mitmenschliche Zukunft zu verstehen und zu nutzen. Alles, was wir in den letzten Jahren so quergedacht haben, wird damit auf einmal ganz natürlich…

Chapeau, meine Herren!

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Brokenhagen – Welt im riesigem Vertrauens-Defizit

2009-12-20, von Wolff Horbach

Albert Einstein wird folgendes Zitat zugeschrieben:

»Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.«

Ich fürchte, der gute Albert hatte Recht.

Es tut mir leid, hier die Adventskalender-Harmonie zu stören. Ausgerechnet am 4. Advent. Aber es muss sein:

Da treffen sich 14 Tage lang 10.000 Delegierte aus der ganzen Welt, um Maßnahmen gegen eine drohende Klimakatastrophe zu beschließen. Da fliegen alle Mächtigen dieser Welt in der Endphase der Konferenz ein. Und das Ergebnis ist: NICHTS. Ein mickriges Papierchen. Wage, unverbindliche Formulierungen. Außer Spesen nichts gewesen.

Dafür wird etwas anderes sehr deutlich sichtbar: Es herrscht Egoismus pur auf allen Seiten, Gier und Misstrauen.

Dieser eklatante Mangel an Vertrauen wird für uns alle noch SEHR TEUER werden. Andere werden mit ihrem Leben dafür bezahlen müssen.

Manche von euch wissen, dass ich mich seit Jahren mit dem Thema Glücksforschung beschäftige. Es macht mich daher besonders traurig und wütend, dass sich ausgerechnet die bislang glücklichsten Menschen auf ihren Untergang vorbereiten können. Dafür dürften sich bei uns die Anzahl der Depressionen weiter steigern.

Daher plädiere ich dafür, die vierte Kerze heute nicht auf den Adventskranz, sondern unter die Ärsche der Verantwortlichen zu stellen.

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AUFSCHWUNG pur: BC Partner im Gespräch

2009-03-16, von Anke Trischler

Zwei Messetage mit viel Inspiration. Der Dialog ist eben doch mehr als nur Worte. Und so war der Stand der Erfolgsteams, an dem ich den Wiesbadener Salon mitsamt Business Club präsentiert habe, Anlaufstelle für (wissens-)durstige Menschen. Der Business Club war genauso Thema wie Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und sogar Konkretisierung der nächsten Schritte: Alexander Greisle und Anke Trischler werden mit Christoph Hinderfeld weitere gute Orte schaffen, Martina Hoffhaus vom LOHAS-Competence Center freut sich über den ersten Jahrestag des CC und wir bleiben in Kontakt zwecks Austausch, ein Vertreter des Private Banking der NASPA fand das Arbeitsraumkonzept in der Unternehmergemeinschaft spannend, Christine Fischer vom Netzwerk Ganzheitlichkeit fand viele Ansatzpunkte, in kleiner Runde mit Prof. Faltin wurde diskutiert über den Unterschied zwischen der Arbeit des Unternehmer in und an seinem Unternehmen, kurz: Was macht einen Entrepreneur aus? Mit dem Empfang im Römer und dem Grußwort von OB Roth endete der erste Messetag.

Burkhard Schneider und Mireille Siebert haben mit der AUFSCHWUNG einen guten Ort geschaffen, der Bewegung schafft und hält was er verspricht: Mut und munter machen.

Zur Info: Die Erfolgsteams Frankfurt RheinMain sind ein Netzwerk für Unternehmer, Freiberufler und Gründer in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet. Nach dem Motto “Alleine war gestern!” arbeitet jedes Mitglied an der Weiterentwicklung seines eigenen Unternehmens, ist dabei aber nie auf sich allein gestellt. Die Mitglieder stammen aus allen Bereichen der Wirtschaft und unterstützen einander mit Know-how, Kontakten und praktischen Dingen. Ein Netzwerk, von dem alle Mitglieder profitieren! Ideal für eine Kooperation von innovativ.in Dependance Rhein.Main und den Erfolgsteams Frankfurt RheinMain.

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Hirnforschung und Meditation

2008-11-27, von Wolff Horbach

Wolf Singer, Matthieu Ricard: Hirnforschung und Meditation. Ein Dialog.Vor wenigen Minuten habe ich das Buch “Hirnforschung und Meditation. Ein Dialog.” zu Ende gelesen. Es diskutieren: Wolf Singer, Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Matthieu Ricard, buddhistischer Mönch mit dem Background eines Molekularbiologen am Institut Pasteur in Paris.

Interessant und spannend finde ich, wie zwei Menschen aus sehr unterschiedlichen Bereichen ein Thema diskutieren: die Meditation und ihre hirnphysiologischen Bedingungen und Auswirkungen. Wolf Singer ist der weltweit anerkannter Naturwissenschaftler und Matthieu Ricard ist einer der engsten Vertrauen des Dalai Lama, der die “kontemplativen Wissenschaften” des Buddhismus vertritt. Matthieu Ricard hat den Vorzug, dass er selbst eine eindrucksvolle Karriere als Naturwissenschaftler hatte, bevor er vor ca. 40 Jahren nach Nepal ging, um die Welt aus einer anderen Sicht kennen zu lernen.

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Glück!wunsch an Wolff Horbach

2008-08-22, von Elita Wiegand

Wie fühlt sich eigentlich Glück an? Kribbeln im Bauch, fließende Energien, ein Lächeln, strahlende Augen, Luftsprünge, die Welt umarmen? Wolff Horbach hat heute diese Glücksmomente erlebt. Der Verlag  GRÄFE UND UNZER  hat ihm nämlich heute sein erstes Buch “99 Wege zum Glück” per Post geschickt. “Solche Momente muss man festhalten”, schreibt Wolff in seinem Blog zum Buch. Stimmt!

[youtube sSrjZfpTtr8]

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“Das geht nicht” gibt’s nicht!

2008-08-01, von Ulrike Sennhenn

Wie oft hat man eine gute Idee, einen Geistesblitz – der kurz darauf vom inneren Kritiker verworfen wird mit dem Kommentar “Das geht nicht! Das kannst Du nicht!” Das kann man akzeptieren … oder als Herausforderung betrachten :-) Wobei das “sich selber vom Gegenteil überzeugen” erst der Einstieg ist – es ist ja angeblich “gut gemeint” vom Umfeld, wenn darauf hingewiesen wird, dass “das nun wirklich unmöglich ist”, was man sich da in den Kopf gesetzt hat. Da braucht es schon ein sehr gesundes Selbstvertrauen, um sich selber treu zu bleiben – um aus dem Muster auszubrechen, quer zu handeln und seine Visionen zu realisieren.

Eine Frau, die das auf bemerkenswerte Art und Weise geschafft hat, ist für mich Sabriye Tenberken. Sie ist, als blinde junge Frau, gegen alle Widerstände, allein durch Tibet geritten – mit dem Ziel, dort eine Blindenschule zu eröffnen. Was sie auch geschafft hat! Was für eine ungewöhnliche, starke Persönlichkeit sie ist, kommt vor allem in dem Film “Blindsight” (Informationen und eine Rezension zum Film) zum Ausdruck. Sehenswert!

Dieses kurze Video vermittelt die Botschaft auch ohne Worte – ich bin gespannt, ob ihr ebenso berührt seid wie ich.

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