Archiv für die 'Ideenfabrik' Kategorie

Mit Feingefühl zum Rekord …?

2010-02-19, von Anke Trischler

Ein genußvoller Abend mit sensorischen und haptischen Eindrücken und Erlebnissen. Die Teilnehmer des Kamingesprächs haben im Miniatur-Haptiklabor ihr Feingefühl für Materialien und Oberflächen auf die Probe gestellt: Eine Blindverkostung für die Hände. Schließlich zeigte die angeregte Diskussion, wie sehr haptische und olfaktorische Faktoren unser Geschäftsleben beeinflussen und bestimmen. Was in dem einen Land erwünscht ist in einem anderen ein absolutes No-Go. Wie uns als Konsumenten die Tricks aus den Haptiklabors täglich beeinflussen. Und konsequenterweise liessen es sich die Teilnehmer nicht nehmen, ihren Beitrag zum längsten Interkultur-Teppich der Welt zu leisten. Unser Rekordvorhaben als Ausgewählter Ort 2010 im Land der Ideen ist jetzt um ein Unikat reicher. Zu bewundern ist die blitzschnelle Teamarbeit demnächst auf der Homepage des Atelier Culture. Die Künstler sind: Corinna Leitold/ErfolgsGestaltung mit Herz, Christiane Fischer/Systemisches Markencoaching, Georgia Wolf/Finanzcoach, Jacqueline Tautau/TAUWERK, Kommunikation und Design, Julia Isterling/45qmfreiraum und unser Partner Reinhard Sturr/MBS Management und Business Systems. Kleine Gruppe – große Wirkung: 

Wer einen Beitrag leisten will – Stoffe und Stories sind immer noch ausdrücklich erwünscht (siehe Start des Countdown) – ist herzlich dazu eingeladen, beides an das Atelier Culture-Team zu senden. Und geht damit ein in das Rekordvorhaben des Jahres 2010.  

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WANTED: Der Stoff, aus dem IHRE Träume sind! Countdown heute gestartet

2009-12-29, von Anke Trischler

innovativ.in-Partner wird mit Atelier Culture „Ausgewählter Ort 2010 im Land der Ideen” und ruft Rekordvorhaben aus:

CALL FOR FABRICS AND TEXTILES „Der Stoff der Träume im Land der Ideen”

Heute startet der Countdown zum längsten Interkultur-Teppich. Und innovativ.in Rhein.Main lädt alle Partner und Interessierte ein, Teil dieses Rekordvorhabens zu werden mit dem Stoff aus dem Ihre Träume sind. Wir suchen Stoff und die dazu gehörenden Geschichten. Wir freuen uns auf jeden Beitrag:

  • Ein Kleidungsstück (gewaschen, gereinigt), das Sie noch innig lieben aber nicht mehr tragen werden
  • Einen Stoff, der schon lange verarbeitet sein sollte und mangels Zeit noch immer im Schrank liegt
  • Stoff, der von der letzten Kollektion noch übrig ist
  • Stoffmuster, Stoffcoupons, die letzen 2 Meter der Rolle
  • … usw.

Der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt und unser Rekord mit dem ersten Stoffstück und der ersten Naht. Wie es dazu kommt …  Zum Beispiel mit innovativ.in Rhein.Main. Geleitet wird die Dependance von mir, Anke Trischler, selbständige Umsetzungsberaterin und Geschäftsführerin in eigener Projektgesellschaft, Büro und Atelier in Wiesbaden, Weinberg im Rheingau. Seit 2008 präsentiere ich innovativ.in im Rhein-Main-Gebiet. Kurze Nachlese 2009: Fünf innovativ.in-Veranstaltungen mit rund 130 Teilnehmern, Partnern und Gästen, habe ich konzipiert, organisiert und durchgeführt. Die Themen waren vielfältig wie die Teilnehmer und Referenten, so ungewöhnlich wie die Veranstaltungsorte: Macht der Farben, Wertewandel, Transparenz, Olfaktorik, Lebendigkeit. Mein DANKE SCHÖN allen Teilnehmern, Referenten und Gastgebern. Und vor allem DANKE an Elita Wiegand, die mich hier gewähren lässt.  Und HERZLICH WILLKOMMEN unseren neuen Partnern: Sascha Drache, Katja Wiese, Matthias zur Bonsen, Reinhard Sturr. Ein noch kleiner Kreis in dieser zentralen Region Deutschlands. Gute Ideen und Themen brauchen Öffentlichkeit und Menschen, die sie weiter tragen. Kontinuierlich und nachhaltig.

Vordenker denken und handeln interdisziplinär und nachhaltig und in sinnvollen Netzwerken, um Potenziale zu entwickeln und zu nutzen: Anfang 2009 entstand die Idee eines realen Ortes, an dem Menschen verschiedener Kulturen, Nationalitäten, Religionen zusammen kommen, mit- statt übereinander reden, Grenzen überwinden, Sichtweisen respektieren und erweitern. Individuelle Fähigkeiten und gemeinsame Interessen führten zum kleinsten gemeinsamen Nenner – Nähen. Mit multi- und interkulturellen Einflüssen ein zukunftsfähiges Thema für diejenigen, die keine Lust auf Massenware haben. So entstand das Projekt „Atelier Culture – der Wiesbadener NÄH-Salon“. Vom Stadtteilprojekt zu Unternehmen: Mit der Präsentation der Teilnehmerarbeiten vor der Jury endete das Projekt und wird eigenständiges Unternehmen – als CoWorking-Location der besonderen Art. Und entstaubt die alte Hobbyschneiderei. Das gefällt den Kunden. Sie entdecken und nutzen das Angebot mit Näh-Café, Kursen und Kreativ-Events. Atelier Culture ist „Ausgewählter Ort 2010 im Land der Ideen“. Klasse, dass diese Leistung jetzt ausgezeichnet wird und das Atelier Preisträger ist. Die Auszeichnung im bundesweiten Wettbewerb durch Bundespräsident Horst Köhler ist die notwendige Luft unter den Flügeln – passender Auftrieb für einen guten Start.

Jeder der ausgewählten Orte wird sich in 2010 an einem Tag präsentieren. Unser Tag ist der 28.12.2010! Und weil das noch ein ganzes Jahr ist, starten wir heute den Countdown zum 28. Dezember 2010. Dann werden 365 Tages-Nähwerke in der Größe von mindestens einem Quadratmeter den längsten Interkultur-Teppich (vielleicht der Welt?) ergeben und hoffentlich einen Rekord schaffen. Das heißt: ab heute werden Unikate kreiert und erstellt – geklebt, getuckert, genäht so viel wie Atelier und Ideen hergeben. Jedes Unikat wird während des Countdown online präsentiert und gegen Gebot versteigert. Auslieferung in 2011. Mit dem Erlös werden weitere Arbeitsplätze im Atelier Culture geschaffen, denn: Selbst ist der Mensch. Warten auf neue Zeiten wollen wir nicht, sondern erschaffen sie selbst. Wir legen im besten Sinne selbst Hand an. Und wir wollen möglichst viele Menschen regional, national und international beteiligen. Dazu brauchen wir SIE. Mit möglichst vielen Stoffbeiträgen – verarbeitet oder unverarbeitet, aktiver Weiterleitung unseres CALL FOR FABRICS AND TEXTILES „Der Stoff der Träume im Land der Ideen” und aktiven Beiträgen. Wir wollen:

Ihre Stoffbeiträge: Wir suchen Ihren Stoff, aus dem die Träume sind! So bunt, so zahlreich, so vielfältig wie das Leben ist. Senden Sie uns Ihren Beitrag: ein neuwertiges Kleidungsstück, einen Stoff Ihrer Träume und der einen bestimmten Traum für sie symbolisiert.

Mit-Akteure und Förderer: Beteiligen Sie sich auch aktiv und nähen Sie mit. Am 12. und 13. Mai 2010 findet der erste Rhein-Main-Nähkongress statt. Hier kommen auch Anfänger und Einsteiger zur Probenaht. Anmeldung schon jetzt möglich. Als Förderer berichten Sie über uns und unser Rekordvorhaben.

JEDER Beitrag zählt und wird auf unserer Internetseite gelistet. Viel hilft viel! Alles, was Sie beitragen wollen und in diesen Gemeinschaftsrekord eingehen soll. Diese Aktion lebt von Menschen und ihren Geschichten. Deshalb interessiert uns auch die Geschichte, die Sie mit dem Stoffbeitrag verbinden. Bitte schreiben Sie sie auf (max. 2.500 Zeichen) und senden Sie sie zusammen mit dem Stoffbeitrag an uns. Hier im Blog werden wir über den Fortschritt der Arbeit, die erreichten Etappen, die zugesandten Beiträge berichten. Wenn es uns technisch gelingt, können Sie die Arbeiten in YouTube verfolgen. IHREN Beitrag (Stoff und Text – Womit wollen Sie sich einbringen und verewigen?) schicken Sie bitte im ausreichend frankierten Päckchen, Paket oder Umschlag an folgende Adresse: Atelier Culture – der Wiesbadener NÄH-Salon, Rathausstraße 60, 65203 Wiesbaden

Wie gesagt: Der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt und unser Rekord mit dem ersten Stoffstück und der ersten Naht. Das Atelier Culture will Zeichen setzen. Machen Sie mit. Wir erwarten Ihren Beitrag mit Spannung und Freude. Und jetzt: … 3 – 2 – 1 … LOS!

Ihnen allen einen guten Start in das neue Jahrzehnt :-)

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Anonyme Bookoliker: Mit Romeo und Julia im Bett

2009-11-18, von Elita Wiegand

rome-und-juliaSind wir nicht alle ein bisschen süchtig? Zumindest aber sind wir von vielen Dingen abhängig. Kaffee, Schokolade, Internet, Wein, Spiele. Meine Sucht hat viele Seiten, turnt mich an und macht manchmal sogar “high”,  liegt immer griffbereit auf dem Nachtisch, am Sofa und im Büro und ohne den “Stoff” kann ich nicht leben.

Der Stoff aus dem die Träume sind
Seit heute weiß ich, dass ich ein Bookoholiker bin. Da ich einige Bookoliker kenne, freuen die sich bestimmt über “Die Buch Bar“. Ist ne wahre Fundgrube für Bücherwürmer.  Da gibt es zum Beispiel Schriftstellertinte literarische Papierkörbe,  Poesie Gourmetlöffelchen,  I love reading Socken bis hin zu Büchertürmen oder Regalen ist alles rund um Bücher vertreten. 
Mein Favourit ist die Romeo und Julia Bettwäsche. Hat doch viele Vorteile: Man muss das Buch nicht mehr mit ins Bett nehmen, weil die komplette Geschichte auf dem Bettbezug bedruckt ist. Und im Bett kann man ja dann das tragische Ende der beiden Liebenden verwandeln und von der großen Liebe mit Happy-End träumen. 
Wer von Euch ist denn eigentlich noch so ein Bookoliker?

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Die etwas andere Jugendherberge: Das Capsule Hotel

2009-11-13, von Elita Wiegand

Megacities platzen aus allen Nähten. Um Platz zu sparen, entwickeln vor allem Japaner ungewöhnliche Ideen. Einen minimalen Transit-Raum zum Beispiel, ein “Capsule Hotel“, das in dieser Form auch  in Tokio existiert. Im Dezember wird in Kyoto das 9hProjekt eröffnet. 9h steht für 7 Stunden Schlaf, eine Stunde Ausruhen und eine Stunde für das Bad.

 
Das Capsule Hotel in Kyoto verfügt über 125 „Räume“, Duschen, Umkleidekabinen und einer Lounge. Menschen mit Platzangst werden dieses Hotel meiden. Für junge Leute ist es eine Alternative, zumal der Aufenthalt mit eingebautem TV und Radio nur etwa 25 Euro pro Übernachtung kostet.
via: designboom

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WellnessFinder iPhone App: Von der Idee bis zum App Store

2009-11-04, von Wolff Horbach

Das gute vorweg: Seit wenigen Stunden gibt es die WellnessFinder App für das iPhone und den iPod touch zum kostenlosen Download.

Die WellnessFinder App ist eine Erfolgsstory aus dem Business-Club innovativ.in. Sie zeigt, wie hier Menschen verschiedenster Branchen miteinander kooperieren und sich mit Ihren Kompetenzen ergänzen.

Am Anfang jeder Sache steht eine Idee. Und diese Idee kam von Elita Wiegand. Schon seit einiger Zeit unterstützt Elita die Wellness-Pioniere Annette Heydenreich und Dietrich Blank vom Portal Wellness-Finder. Als begeisterte iPhone-Nutzerin hatte Elita die Idee, dem Wellness-Portal neue Impulse zu geben und durch eine eigene iPhone-App Wettbewerbsvorteile und neue Kunden zu verschaffen. Die Business-Club-Partner waren begeistert.

Jetzt wurde ich mit eingeschaltet. Ich habe mich intensiv in die iPhone-Programmierung eingearbeitet und bereits einige Programmiererfahrung gemacht. Gemeinsam haben wir dann ein Konzept erarbeitet. Ziel war es, die bereits vorhanden speziellen Wellness-Angebote vom Wellness-Finder auf das mobile iPhone zu bringen, so dass man möglichst einfach und schnell die Angebot sichten und prüfen kann. Das Ergebnis ist hier zu sehen:

WellnessFinder App Startbildschirm WellnessFinder App Wellness-Themen WellnessFinder App: Angebote

Ein freundliches Startbild macht Lust auf ein paar Tage Wellness. Mit der Taste “Wohlfühl-Momente” kommt man den zu den Wellness-Themen (2. Bildschirm). Die Themenbereiche wechseln je nach Jahreszeit und Trend. Noch steht “Herbst-Wellness” ganz oben, aber das “Winter-Wellness” ist schon im Anmarsch. So gibt es für jede Jahreszeit und für jeden Wunsch passende Angebote: “Wellness zu Zweit” oder “Wellness für Singles”, “Wellness und Bewegung” oder “Wellness und Golf”, “Männer-Wellness” oder “Medical Wellness”, usw.

Mit einem Tap mit dem Finger (entsprechend einem Klick mit dem Mauszeiger auf einem herkömmlichen Bildschirm) kommt man in die einzelnen Angebote zu einem Wellness-Thema (Bild 3). Hier gibt es je nach Bereich hochaktuelle Angebot in reichlicher Auswahl. Auf einen Blick sieht man was und wo für welchen Zeitraum angeboten wird. Ein weiteres einfaches Tap und schon kann man ein Angebot genau unter die Lupe nehmen:

WellnessFinder App: Angebotsdetails WellnessFinder App: Hotelinfo

Gefällt einem das Angebot, so kann man auf weiteren Seiten direkt mit dem Hotel Kontakt aufnehmen. Ein Tap und schon ruft man das Hotel an. Oder man benutzt die Anfrageseite. Einige wenige Daten reichen, um eine genaue Anfrage an das Hotel zu richten. Ein Tap und schon bekommt das Hotel Ihre entsprechende Anfrage.

Auf diese Art und Weise ermöglicht es die WellnessFinder App, sich schnell von unterwegs zu orientieren und das beste Angebot zu finden.

Interessant sind sicher auch noch ein paar Informationen über die Zusammenarbeit: Elita Wiegand sitzt in Düsseldorf, die WELLNESSFINDER in München und ich in der Nähe von Köln. Die gesamte Entwicklung haben wir über elektronische Medien abgearbeitet. Es gab kein einziges persönliches Treffen und kein Stück Papier. Es gab sehr viele Telefonate, einige E-Mails und einige Skype-Sessions. Vierter im Bunde war Dr. Ehlen (Linz am Rhein), der die Website von Wellness-Finder betreut. Schließlich kommen alle iPhone-Inhalte hochaktuell und direkt aus dem Content-Management-System vom Wellness-Finder.

Für Technik-Affine kurz noch ein paar Stichworte zu der Programmierung für das iPhone. Die gute Nachricht: die Möglichkeiten des iPhones sind riesig: brilliante Grafik, umfangsreichste Bibliotheken für fast alles. Die schlechte Nachricht: von den Möglichkeiten wird man schier erschlagen. In der Anfangszeit habe ich mir noch die wichtigsten Dokumentationen ausgedruckt. Ich dachte, es wäre nur ein paar Manuals. Im Laufe der Zeit stellte ich aber fest, das es wahrscheinlich Hunderte von diesen Dokumenten gibt. Es gibt wahrscheinlich keinen Menschen, der alles zusammen kennt.

Der Weg in den App Store ist auch nicht gerade mit Samt ausgelegt. Dutzende von Schritten sind notwendig. Bei bezahlten Apps (WellnessFinder ist kostenlos!) sind mit Apple Inc. erst Verträge abzuschließen. Aus Sicherheitsgründen muss alles mögliche digital signiert werden. Dazu sind etliche Schritte notwendig. Und wenn dann endlich die App eingereicht wurde, beginnt das Warten auf die Freigabe von Apple. Wir hatten Glück und in 14 Tagen war alles über die Bühne.

PS: Ich bitte alle, die die iPhone-WellnessFinder-App nutzen, um ein Feedback. Auch Wünsche und Anregungen zur Weiterentwicklung nehme ich gerne entgegen.

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Think outside the box

2009-11-03, von Elita Wiegand

Keine Ideen? Angst vor dem weißen Blatt? Der japanische Art Director Makoto Yabuki hat visuelle Momente eingefangen, die viele kennen, bevor sie kreativ werden. Die ungewöhnlichen Animationen sprechen für sich. Finde ich einfach schön und wollte ich Euch nicht vorenthalten.

White Box on Vimeo- Watch more Videos at Vodpod.

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Frisch auf den Tisch: Regionale Produkte

2009-09-23, von Elita Wiegand

Gesunde Lebensmittel? Ja, klar wollen wir alle. Doch oft bleibt es bei dem Wunsch, denn im Supermarkt locken Bananen aus Brasilien, Rindfleisch aus Argentinien, Kiwis aus Neuseeland. Die Lebensmittel sind um die halbe Welt geflogen – ist nicht wirklich gesund.  Auch nicht für unser Klima.1.500 Meilen legen die Lebensmittel durchschnittlich zurück, bevor sie auf unserem Teller landen.

Direkt vom Landwirt kaufen
In unserem Stadtteil kaufen viele direkt vom Landwirt. Die Kunden können online Obst, Gemüse, Eier, Kartoffeln oder Käse bestellen und man bekommt die Waren nach Hause geliefert. Hat viele Vorteile: Die Produkte sind frisch und saisonal, man unterstützt den Landwirt vor Ort, verhindert lange Transporte, schont die Umwelt und man weiß, von wem die Lebensmittel kommen.

“Locavores” sind verrückt nach regionalen Lebensmitteln
Viele Amerikaner kultivieren inzwischen die regionalen Produkte. “Locavores” nennen sich umweltbewusste Bürger, die nur das essen, was möglichst nah an ihrem Wohnort produziert wird. “Eating locally” heißt der Trend und dazu brechen Menschen in New York den Asphalt auf, um Gemüse anzupflanzen. Andere halten auf ihrer Terrasse Kräuter und in Parks wird Essbares gesammelt. Einen Eindruck vermittelt dieses Video:

Tracks Locavore @ www.polylog.tv/videothek

Ideenfabrik: Wäre doch toll, wenn es Restaurants gäbe, die verstärkt regionale Produkte anbieten und auf den Speisekarten wichtige Infos vermerken. Zum Beispiel, wo die Lebensmittel herkommen etc. (Das wäre doch etwas für Ludger) Es könnten gar direkte Kooperationen zwischen Landwirten und der Gastronomie entstehen.

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Ideen für leere Ladenlokale

2009-08-11, von Elita Wiegand

Da war doch vor kurzem noch… Geschäft geschlossen. Viele Ladenlokale stehen leer. Schade eigentlich. Wie man den Leerstand nutzt , hat das Modelabel COMME des GARÇONS  mit den Guerillas Stores vorgemacht.  Die japanische Modedesignerin Rei Kawakubo sorgt bis heute mit ihren “Bruchläden auf Zeit”  für Furore.  Statt exklusivem Ambiente a la Gucci oder Armani, setzte sie auf unkonventionelle Loactions und hat viele Nachahmer gefunden, wie gerade aktuell das Manager Magazin berichtete.  

wanted-geschaftsidee

Wanted: Ihre Geschäftsidee
In der Düsseldorfer Collenbachstraße  habe ich jetzt das Schaufenster eines leeren Ladenlokals entdeckt, das mit einem Plakat beklebt ist.  Darauf prangt in großen Lettern: “Wanted: Ihre Geschäftsidee”. In rechteckigen Bildern sind verschiedene Geschäftsideen abgebildet. Autovermietung, Buchladen, Bäckerei etc. schön illustriert, witzig gemacht, auf jeden Fall ein Hingucker.

Immobilien revitalisieren
Neugierig wie ich nun mal bin, habe ich angerufen: Ralf Jackstadt ist Art-Director und hat das Plakat entworfen. Seine Idee: Er will seine Immobilien revitalisieren, wie er sagt und sucht Gründer, die ihn mit einem ausgereiften Konzept und einem guten Business-Plan überzeugen. Inzwischen haben sich viele beworben und Ideen für das Ladenlokal präsentiert. Von Tangoschuhen über den Rechtsanwalt bis zum Schmuckgeschäft war alles dabei. Bisher hat der Vermieter wohl nicht den richtigen Gründer gefunden - das Ladenlokal jedenfalls steht noch leer und es ist sogar ein zweites in der Hermannstraße im Stadtteil Flingern dazu gekommen.

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Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Der Aufschieberitis-Tag

2009-08-07, von Ivan Blatter

Vielleicht haben Sie es auf Twitter mitverfolgt: Am 1. August haben ich und meine Lebenspartnerin unseren ersten Aufschieberitis-Tag durchgeführt. Inspiriert hat uns Monika Birkner, die vor Monaten ein entsprechendes Telefonseminar durchgeführt hat (an dem wir nicht teilgenommen haben).

Unsere Regeln waren einfach: Wir wollten uns einen halben bis ganzen Tag den Dingen widmen, die wir sonst immer aufschieben. Halt die typischen Dinge, die man sich für einen verregneten Sonntag aufhebt. Mein grösster Brocken: Endlich alle alten Geräte bei ebay respektive ricardo.ch einstellen.

In meinen letzten Aufräumaktionen (besonders im Keller) habe ich viele Geräte entdeckt, die ich nicht mehr nutze, die aber noch in sehr gutem Zustand sind. Seit letztem November sind diese Geräte in einer Kiste gesammelt und warten auf den Verkauf. Der Grund: Mir macht sowas keinen Spass. Vor einem seriösen Verkauf muss ja jedes Gerät getestet, geputzt, fotografiert und beschrieben werden. Mein Plan war, ausserdem noch ein paar längst fällige E-Mails zu schreiben, meine Foto-Abteilung im Schrank aufzuräumen und mit der Steuererklärung zu beginnen, falls ich zu viel Zeit hätte. Meine Partnerin ihrerseits wollte vor allem ihre Steuererklärung ausfüllen.

Und das war das Ergebnis: In 4.5 Stunden habe ich insgesamt 15 Geräte bei ricardo.ch eingestellt und als Zugabe habe ich in 20 Minuten den Schrank aufgeräumt. Meine Partnerin hat ihre Steuererklärung ausgefüllt und sonst ein paar Dinge erledigt.

Lesen Sie auf www.blatternet.ch, wie es weitergegangen ist und was ich an diesem Tag über Aufschieberitis gelernt habe.

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Vorreiter Boston: Beschwerden über das iPhone

2009-07-07, von Elita Wiegand

Boston setzt eine innovative Idee um: Künftig können Bürger über ein iPhone App ihre Beschwerden direkt an die Stadt übermitteln. Wenn eine Straßenlaterne defekt ist oder Wände mit Graffitis beschmiert sind, meldet der Bürger künftig über das Handy per Text oder Foto den Missstand.  Sobald die Beschwerde eingegangen ist, erhält der iPhone Besitzer eine  „Tracking Number” und kann darüber sehen, ob die Mängel behoben wurden. Klar, dass das App kostenlos zum Download für die Bostoner angeboten wird.

Via psfk

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