Archiv für die 'innovativ.in Partner' Kategorie

Die Hymne für Querdenker

2010-03-12, von Elita Wiegand

Hier die Hymne für alle Querdenker – “Spinner”- der Song von Revolverheld

Warum sollten wir viel mehr SPINNEN? Diese Frage hat die Wochenzeitung „Prisma“ beschäftigt und ein Interview mit unserer Business-Club Partnerin und Autorin des Buches “Spinnen ist Pflicht” Anke Meyer-Grashorn veröffentlicht. Da das kurze Interview leider nicht online ist, gebe ich hier mal den Wortlaut wieder.

Prima: Warum sollten wir viel mehr SPINNEN?
Anke Meyer Grashorn: Weil es hilft, aus lähmender Routine auszubrechen und gute Ideen zu finden. Das motiviert – im Alltag und vor allem im Geschäftsleben, wo Innovationen geradezu überlebenswichtig sind. 

Prisma: Was genau meinen Sie mit Spinnen?
Anke Meyer Grashorn: Tatsächlich geht es um verrücktes, wildes Denken, das Vor-und Querdenken. Wenn man das gemeinsam macht, etwa mit Kollegen oder Freunden, spinnen sich daraus ganz neue Gedankennetze.

Prisma: Lässt sich das lernen?
Anke Meyer Grashorn: Gewiss. Allerdings darf man nicht auf Geistesblitze oder küssende Musen hoffen.  Spinnen macht Arbeit, weil man zunächst spezielle Kreativitätstechniken erleben muss. In den Führungsetagen mancher Großunternehmen gehören sie mittlerweile zur Innovationskultur.

Prisma: Wie lässt es sich im Alltag spinnen?
Anke Meyer Grashorn: Man reserviere in seinem Terminkalender fest einen Spinntermin. Einmal in der Woche die Gedanken schweifen lassen, am besten in gemeinsamer Runde. Dabei ein Problem oder Projekt angehen- ungewöhnlich, schräg, ohne Kritik oder Denkverbot. Ich selbst bin immer wieder überrascht  über die Vielfalt kreativer Anstöße.

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Heute schon sinniert?

2010-03-07, von Petra Schuseil

Ich freue mich als neue Partnerin in Ihrer Runde zu sein. Gerne mag ich mit Ihnen rund um das eigene Lebenstempo quer-denken, neue Impulse setzen und neue Ideen entdecken. Elita Wiegand bat mich, Ihnen die Sinnierkarten vorzustellen. Die ersten Sätze formulierten sich vorhin beim Spaziergang in meinem Kopf. Sie wollen nun geschrieben werden. Die Sinnierkarten laden übrigens sehr ein zum Quer-denken und Anders-denken. Mögen Sie eine kleine Kostprobe?

Die Sinnierkarten hat Wolfram Jokisch entwickelt. Er ist Business-Coach, Trainer und Lehr-Trainer. Er ist mein weiser Lehrer. Bei ihm habe ich das Coaching-geben gelernt. Als ich 2002 meine Ausbildung zum Coach bei Janus GmbH in Aying/München begonnen habe, hat Wolfram Jokisch die Fragen und Impulse noch selbst auf kleine Kärtchen geschrieben. Sie hatten das Format einer Kreditkarte und passten gut ins Portemonnaie.

Was sind denn Sinnierkarten, werden Sie fragen. Sinnier-Karten bieten mehr oder weniger einfache, ungewohnte,überraschende, manchmal auch freche Fragestellungen und Zusprüche zu den Bereichen Leben, Beziehung, Entscheiden, Herz, Beruf und Profession. Weiterlesen »

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Personal Training de luxe

2010-02-20, von Wolff Horbach

Ich hatte das große Glück, Gewinner des 13. Türchens im Adventskalender 2009 zu sein. Der Gewinn: Ein Personal Training mit und von Adrea Stellbrink (Bewegt und Bewegend) in ihrem Studio in Erkrath.

Ich nehme das Fazit meines Personal Trainings vorweg: es war ein echter Gewinn im doppelten Sinne.

Personal Training Wolff HorbachZunächst habe ich einige Übungen auf dem “Pilates Allegro” (siehe Foto) gemacht. Überrascht war ich über die äußerst präzisen Anleitungen von Andrea Stellbrink. Sie hat ganz genau darauf geachtet, dass ich die Übungen sehr sauber ausführe. Zum ersten Mal in meinem Leben ist mir bewusst geworden, wie wichtig es ist, bei diesen Übungen auf die Feinheiten zu achten. Mir ist auch bewusst geworden, wie schludrig wir im Alltag mit unserem Körper umgehen. Und wie viel mehr Genuss wir daraus ziehen könnten, wenn wir bei unseren Bewegungen aufmerksamer wären.

Im zweiten Übungsteil habe ich dann einige Yoga-Übungen durchgeführt. Ich habe zwar schon einige Yoga-Erfahrungen, aber noch nie vorher habe ich Übungen mit solcher Konzentration und Präzision gemacht. Auch hier ist mir bewusst geworden, welches Potenzial in den Übungen liegt, wenn man sie bewusst und möglichst korrekt macht.

Vor einiger Zeit habe ich noch gedacht, Personal Training sei ein (überflüssiger) Luxus von Hollywood-Stars. Nach dem Motto: “Üben kann ich besser alleine”. Aber jetzt habe ich eine ganz andere Einstellung dazu gewonnen. Mir ist dank der zwei Stunden klar geworden, dass ein Personal Training viel mehr ist. Selbst kann ich gar nicht feststellen, wo ich bei der Ausführung der Übungen schludrig bin. Selbst kann ich gar nicht feststellen, wo ich eine schlechte Körperhaltung habe oder Ausweichbewegungen mache.

Neben den präzisen Anleitungen und der Bewusstwerdung für Bewegungsabläufe habe ich noch eines sehr genossen: Die totale Aufmerksamkeit und Wertschätzung der Trainerin. Wo hat man das schon im Alltag: das ein Anderer über einen längeren Zeitraum darauf achtet, dass es einem gut geht und dass man etwas sehr gut lernt.

Schade, dass die Entfernung nach Erkrath etwas groß ist. Sonst würde ich mir ein Personal Training des Öfteren gönnen.

Danke Andrea!

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Mit Feingefühl zum Rekord …?

2010-02-19, von Anke Trischler

Ein genußvoller Abend mit sensorischen und haptischen Eindrücken und Erlebnissen. Die Teilnehmer des Kamingesprächs haben im Miniatur-Haptiklabor ihr Feingefühl für Materialien und Oberflächen auf die Probe gestellt: Eine Blindverkostung für die Hände. Schließlich zeigte die angeregte Diskussion, wie sehr haptische und olfaktorische Faktoren unser Geschäftsleben beeinflussen und bestimmen. Was in dem einen Land erwünscht ist in einem anderen ein absolutes No-Go. Wie uns als Konsumenten die Tricks aus den Haptiklabors täglich beeinflussen. Und konsequenterweise liessen es sich die Teilnehmer nicht nehmen, ihren Beitrag zum längsten Interkultur-Teppich der Welt zu leisten. Unser Rekordvorhaben als Ausgewählter Ort 2010 im Land der Ideen ist jetzt um ein Unikat reicher. Zu bewundern ist die blitzschnelle Teamarbeit demnächst auf der Homepage des Atelier Culture. Die Künstler sind: Corinna Leitold/ErfolgsGestaltung mit Herz, Christiane Fischer/Systemisches Markencoaching, Georgia Wolf/Finanzcoach, Jacqueline Tautau/TAUWERK, Kommunikation und Design, Julia Isterling/45qmfreiraum und unser Partner Reinhard Sturr/MBS Management und Business Systems. Kleine Gruppe – große Wirkung: 

Wer einen Beitrag leisten will – Stoffe und Stories sind immer noch ausdrücklich erwünscht (siehe Start des Countdown) – ist herzlich dazu eingeladen, beides an das Atelier Culture-Team zu senden. Und geht damit ein in das Rekordvorhaben des Jahres 2010.  

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Business Querdenken LIVE!

2010-02-05, von Elita Wiegand

Die Querdenker-Diskussion um den Wort- Markenschutz hat viel Staub aufgewirbelt. Doch wir haben dabei Spuren hinterlassen, gezeigt, dass wir eine coole Community sind, mutig, leidenschaftlich, unbequem. Danke an alle, die hier fleißig kommentiert haben, danke an alle, die sich eingemischt haben, über Blogs, Twitter, Facebook, XING.  Im Web 2.0 gelten knallbunte Regeln, keine Schwarz-Weiß Malerei, wer Farbe bekennt, pfeift auf Kontrolle und Macht. Wir wissen: „Hyperlinks untergraben die Hierarchien”. Ist die These 7 aus dem Buch  ”Das Cluetrain Manifest” – hat hier bestens funktioniert.

Querdenker aus Leidenschaft
Trotz unseres Widerstands ist das Wort “Querdenker” zum Zweck der Geldvermehrung und Machtausübung immer noch in einem Kerker eingesperrt. Doch jetzt sprengen wir einfach die Ketten, ersetzen das „R” durch ein „N” und denken fröhlich weiter – kreuz und quer.  

Hoppla, da hat mir gegenüber doch jemand glatt behauptet, er habe Querdenken in Deutschland bekannt gemacht. Kleiner Scherz, oder?  Anja Förster und Peter Kreuz waren die Ersten, sie sind und bleiben die Vorreiter, haben sich damit einen Namen gemacht und stehen für und hinter Querdenkern, “für alles, außer gewöhnlich“.  Die beiden sind nämlich Querdenker aus Leidenschaft . Bereits 2005 erschien ihr Buch „Different Thinking” mit 17 Business-Querdenk-Regeln und weil sie das leben, was sie sagen und schreiben, beweisen sie jetzt einmal mehr, was einen Querdenker ausmacht: Gemeinsam etwas bewegen, anders denken, kooperieren – und Spaß haben!

Anja Förster und Peter Kreuz übertragen uns ihre eingetragene Wortmarke „Business Querdenken“.

Ein dickes Dankeschön an Anja und Peter – WOW! Tusch! Freude!

Zukunft der Arbeit:  Business Querdenken L IVE am 25. März 2010
Und weil wir gerade im Flow sind:  Wir freuen uns auf unsere nächste Veranstaltung   “Business Querdenken LIVE!” am 25. März 2010 im Theater der Träume.  Querdenken live mit Ideen, Visionen, Projekten, Plänen, wie wir in Zukunft arbeiten wollen.

Power-Gäste: Unsere Gäste sind: Palomar5, ein Netzwerk aus hochmotivierten Menschen, die aktiv die Arbeitswelt von morgen gestalten. Alte Denkmuster lösen und neue Strukturen entwickeln, die den Bedürfnissen der digitalen Generation entsprechen, das ist ihr Ziel. Im Herbst 2009 haben sich Digital Natives aus der ganzen Welt zu einem ersten sechswöchigen Innovationscamp in Berlin getroffen. Und sie haben in einem interdisziplinären und ungewöhnlichen Set-Up konkrete Lösungen erarbeitet. Mit den digitalen Weltverbesserern, wie der Spiegel titelte, wollen wir quer denken.

 Und Markus Albers hat zugesagt, Journalist und Autor des Buches „ Morgen komm ich später rein“, der uns allen bekannt ist. Er sorgt  gerade mit seinem neuen Werk „Meconomics” für Furore (darüber hat Wolff Horbach hier im Blog berichtet) und  wird uns beflügeln.  Und wir wollen Beispiele aus der Praxis vorstellen, Unternehmen, die deshalb erfolgreich sind, weil sie sich aus den verstaubten Korsetts befreit haben.

DANKE noch mal für die grandiose Unterstützung.

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Unglaublich, aber wahr!

2010-01-25, von Elita Wiegand

Es reicht, mir reicht’s – ich habe die Nase voll. Ich setze mich unermüdlich dafür ein, Menschen zu vernetzen, die mutig sind, Unternehmer, die andere Wege gehen, Querdenker, die sich vom Mainstream verabschieden und Standpunkte vertreten, die Neues wagen. Verdammt, wir brauchen mehr Menschen in der Wirtschaft, der Kultur und Politik, die etwas anstoßen, die etwas bewegen, Vorreiter für Veränderungen – wir brauchen Querdenker! Deshalb bin ich angetreten und habe den „Business-Club für Innovatoren, Wertschöpfer und Querdenker” gegründet, engagiere ich mich für das neue Denken in der Wirtschaft, weg von der Konkurrenz hin zur Kooperation, zu Vertrauen, Wertschätzung und Werten.

“Querdenker” ist als Wortmarke geschützt 
Und was ist passiert? Eine Firma steht im Markenregister beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) eingetragen als Inhaberin der Wortmarke „Querdenker”. Die Firma monopolisiert das Wort „Querdenker” für Druckereierzeugnisse, Werbung und Ausbildung.

Es ist unfassbar, aber JEDER, der die markenmäßige Benutzung „Querdenker” wählt, könnte früher oder später abgemahnt werden. Unglaublich auch, dass das Wort „Querdenker” überhaupt als (Wort-)Marke geschützt werden kann, denn der Begriff steht im Duden, bei Google gibt dazu etwa 270.000 Einträge und darunter sind zahlreiche Blogs, Agenturen und Firmen aufgelistet.

Und wir, unser Business-Club steht im Fokus. Für uns hat das folgende Konsequenzen:

  • Der „Business-Club für Innovatoren, Wertschöpfer und Querdenker”, der seit fünf Jahren! so heißt, muss umbenannt werden – gestern haben wir den Untertitel auf unserer Website und hier im Blog gelöscht
  • Das Interview „Querdenker-Talk” mit dem Wirtschaftsministerium und Rainer Plempe zum Thema Elektroautos ist gelöscht
  • Die erfolgreiche Veranstaltungsform des Business-Clubs “Querdenker-Forum” (haben wir das erste Mal unter dem Titel von vier Jahren veranstaltet)  muss unbenannt werden
  • Wir mussten die Firmenbroschüre ändern 
  • Wir haben sämtliche Beiträge im Blog und der Website löschen müssen, in dem das Wort „Querdenker”  in der Überschrift aufgetaucht ist (darunter natürlich viele Beiträge, die verlinkt sind)
  • Die Rubrik „Querdenker” in unserem Blog musste entfernt werden

Das alles kostet Nerven, Energien, Kraft, viel Zeit und vor allem Geld.

Querdenker überall
Für mich gehört das Wort “Querdenker” zum normalen Sprachgebrauch und offensichtlich sehen das vieler meiner Kollegen in den Medien genauso. Das geht auch aus dem Wortschatz-Lexikon der Uni Leipzig hervor, der zu dem Begriff  “Querdenker” seitenlang Zitate veröffentlicht hat, die in der Presse erschienen sind.

“Es darf keine bürokratischen Einengungen geben, die  Querdenker stoppen!”
Zum Beispiel das Zitat: „ Es darf keine bürokratischen Einengungen geben, die Querdenker stoppen. (Quelle: archiv.tagesspiegel.de ) Und Prof. Lothar Späth sagte: „ Ich bin sicher, dass wir zur Bewältigung der auf uns zukommenden Krisenprobleme noch mehr Querdenker brauchen, die nicht in festgefahrenen Gleisen Lösungen suchen, sondern bei neuen Einfällen und Innovationen.”

Freiheit für Querdenker
Genau wie Lothar Späth, verbinde ich mit Querdenkern die tiefe Überzeugung und Hoffnung für Veränderungen, die wir so dringend brauchen, um die Probleme in unserer Gesellschaft zu lösen. Wir müssen gemeinsam kämpfen, damit wieder jeder den Begriff Querdenker wann und wie er will, gebrauchen kann. Jetzt können wir beweisen, dass wir die wahren Querdenker sind.

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Prävention vor Krankheit aus dem Web

2010-01-09, von Doc Sarah Schons

Ihr lieben innovativen, querdenkenden und wertschöpfenden Businessclub-PartnerInnen und SympathisantInnen!
Als ganzheitliche Ärztin aus Leidenschaft mit Schwerpunkt Prävention möchte ich Euch zum neuen Jahr vor einer fiesen Krankheit schützen: der Cyberchondrie.

Die greift nämlich immer rasanter um sich und treibt gar sonderliche Blüten – die aktuelle Hitliste der 2009 in Deutschland favorisierten Netz-Infektionen findet Ihr hier bei mir im Blog (dort gern bitte die Diskussion zum Thema weiterführen). Und obendrein ist sie hochgradig ansteckend.

So manche/r googelt sich mit Schrecken durch die Nacht und ist dann vielleicht um eine selbstgestellte (und zu über 90% ohnehin falsche) Diagnose reicher – aber mit der Angst allein. Das muss nicht sein.
Gute ÄrtzInnen studieren mindestens 6 Jahre Medizin und machen dann noch mal mindestens 5-7 Jahre Weiterbildung. In aller Regel seht Ihr also mindestens 12 Lehrjahre Wissen und Kompetenz vor Euch. Kann Google das ersetzen? Und die Laien-Foren?

Zugegeben: dem bundesdeutschen Krankheitswesen kann und darf mensch nicht vertrauen.
Hab ich ja schon hier im Interview gesagt und dann auch hier beim Business-Forum live.
Aber den wenigen verbliebenen ÄrztInnen.
Mein Rat: bevor Ihr Euch mit selbstergoogelten Krankheiten geisselt – konsultiert den Arzt / die Ärztin Eures Vertrauens.

(Ja, darum geht es: um das Vertrauen.. und Anerkennung wirklicher Kompetenz. Das hat die Politik uns schwer gemacht und treibt es munter so weiter… Aber das ist ein ganz anderes Thema…)

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ATELIER CULTURE: Der Stoff aus dem die Träume sind – erste Lieferung ist eingetroffen!

2010-01-04, von Anke Trischler

empfang-211209Noch im alten Jahr erreichte uns tatsächlich die erste Lieferung zu unserem CALL F’OR FABRICS! Und weitere sind bereits angemeldet. Ich freue mich, dass in der nachrichtenarmen Zeit unser Aufruf ein paar Leser erreicht hat. Und werde zusammen mit dem Team nicht nachlassen, an unserem Erfolg für den 28.12.2010 zu arbeiten: Jeden Tag ein Unikat. Für den längsten Interkultur-Teppich – der Welt(?)

Die Krawatte vom Foto ist schon als Beitrag avisiert. Ich freue mich auf Ihre Beiträge – Stoff und Story.

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WANTED: Der Stoff, aus dem IHRE Träume sind! Countdown heute gestartet

2009-12-29, von Anke Trischler

innovativ.in-Partner wird mit Atelier Culture „Ausgewählter Ort 2010 im Land der Ideen” und ruft Rekordvorhaben aus:

CALL FOR FABRICS AND TEXTILES „Der Stoff der Träume im Land der Ideen”

Heute startet der Countdown zum längsten Interkultur-Teppich. Und innovativ.in Rhein.Main lädt alle Partner und Interessierte ein, Teil dieses Rekordvorhabens zu werden mit dem Stoff aus dem Ihre Träume sind. Wir suchen Stoff und die dazu gehörenden Geschichten. Wir freuen uns auf jeden Beitrag:

  • Ein Kleidungsstück (gewaschen, gereinigt), das Sie noch innig lieben aber nicht mehr tragen werden
  • Einen Stoff, der schon lange verarbeitet sein sollte und mangels Zeit noch immer im Schrank liegt
  • Stoff, der von der letzten Kollektion noch übrig ist
  • Stoffmuster, Stoffcoupons, die letzen 2 Meter der Rolle
  • … usw.

Der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt und unser Rekord mit dem ersten Stoffstück und der ersten Naht. Wie es dazu kommt …  Zum Beispiel mit innovativ.in Rhein.Main. Geleitet wird die Dependance von mir, Anke Trischler, selbständige Umsetzungsberaterin und Geschäftsführerin in eigener Projektgesellschaft, Büro und Atelier in Wiesbaden, Weinberg im Rheingau. Seit 2008 präsentiere ich innovativ.in im Rhein-Main-Gebiet. Kurze Nachlese 2009: Fünf innovativ.in-Veranstaltungen mit rund 130 Teilnehmern, Partnern und Gästen, habe ich konzipiert, organisiert und durchgeführt. Die Themen waren vielfältig wie die Teilnehmer und Referenten, so ungewöhnlich wie die Veranstaltungsorte: Macht der Farben, Wertewandel, Transparenz, Olfaktorik, Lebendigkeit. Mein DANKE SCHÖN allen Teilnehmern, Referenten und Gastgebern. Und vor allem DANKE an Elita Wiegand, die mich hier gewähren lässt.  Und HERZLICH WILLKOMMEN unseren neuen Partnern: Sascha Drache, Katja Wiese, Matthias zur Bonsen, Reinhard Sturr. Ein noch kleiner Kreis in dieser zentralen Region Deutschlands. Gute Ideen und Themen brauchen Öffentlichkeit und Menschen, die sie weiter tragen. Kontinuierlich und nachhaltig.

Vordenker denken und handeln interdisziplinär und nachhaltig und in sinnvollen Netzwerken, um Potenziale zu entwickeln und zu nutzen: Anfang 2009 entstand die Idee eines realen Ortes, an dem Menschen verschiedener Kulturen, Nationalitäten, Religionen zusammen kommen, mit- statt übereinander reden, Grenzen überwinden, Sichtweisen respektieren und erweitern. Individuelle Fähigkeiten und gemeinsame Interessen führten zum kleinsten gemeinsamen Nenner – Nähen. Mit multi- und interkulturellen Einflüssen ein zukunftsfähiges Thema für diejenigen, die keine Lust auf Massenware haben. So entstand das Projekt „Atelier Culture – der Wiesbadener NÄH-Salon“. Vom Stadtteilprojekt zu Unternehmen: Mit der Präsentation der Teilnehmerarbeiten vor der Jury endete das Projekt und wird eigenständiges Unternehmen – als CoWorking-Location der besonderen Art. Und entstaubt die alte Hobbyschneiderei. Das gefällt den Kunden. Sie entdecken und nutzen das Angebot mit Näh-Café, Kursen und Kreativ-Events. Atelier Culture ist „Ausgewählter Ort 2010 im Land der Ideen“. Klasse, dass diese Leistung jetzt ausgezeichnet wird und das Atelier Preisträger ist. Die Auszeichnung im bundesweiten Wettbewerb durch Bundespräsident Horst Köhler ist die notwendige Luft unter den Flügeln – passender Auftrieb für einen guten Start.

Jeder der ausgewählten Orte wird sich in 2010 an einem Tag präsentieren. Unser Tag ist der 28.12.2010! Und weil das noch ein ganzes Jahr ist, starten wir heute den Countdown zum 28. Dezember 2010. Dann werden 365 Tages-Nähwerke in der Größe von mindestens einem Quadratmeter den längsten Interkultur-Teppich (vielleicht der Welt?) ergeben und hoffentlich einen Rekord schaffen. Das heißt: ab heute werden Unikate kreiert und erstellt – geklebt, getuckert, genäht so viel wie Atelier und Ideen hergeben. Jedes Unikat wird während des Countdown online präsentiert und gegen Gebot versteigert. Auslieferung in 2011. Mit dem Erlös werden weitere Arbeitsplätze im Atelier Culture geschaffen, denn: Selbst ist der Mensch. Warten auf neue Zeiten wollen wir nicht, sondern erschaffen sie selbst. Wir legen im besten Sinne selbst Hand an. Und wir wollen möglichst viele Menschen regional, national und international beteiligen. Dazu brauchen wir SIE. Mit möglichst vielen Stoffbeiträgen – verarbeitet oder unverarbeitet, aktiver Weiterleitung unseres CALL FOR FABRICS AND TEXTILES „Der Stoff der Träume im Land der Ideen” und aktiven Beiträgen. Wir wollen:

Ihre Stoffbeiträge: Wir suchen Ihren Stoff, aus dem die Träume sind! So bunt, so zahlreich, so vielfältig wie das Leben ist. Senden Sie uns Ihren Beitrag: ein neuwertiges Kleidungsstück, einen Stoff Ihrer Träume und der einen bestimmten Traum für sie symbolisiert.

Mit-Akteure und Förderer: Beteiligen Sie sich auch aktiv und nähen Sie mit. Am 12. und 13. Mai 2010 findet der erste Rhein-Main-Nähkongress statt. Hier kommen auch Anfänger und Einsteiger zur Probenaht. Anmeldung schon jetzt möglich. Als Förderer berichten Sie über uns und unser Rekordvorhaben.

JEDER Beitrag zählt und wird auf unserer Internetseite gelistet. Viel hilft viel! Alles, was Sie beitragen wollen und in diesen Gemeinschaftsrekord eingehen soll. Diese Aktion lebt von Menschen und ihren Geschichten. Deshalb interessiert uns auch die Geschichte, die Sie mit dem Stoffbeitrag verbinden. Bitte schreiben Sie sie auf (max. 2.500 Zeichen) und senden Sie sie zusammen mit dem Stoffbeitrag an uns. Hier im Blog werden wir über den Fortschritt der Arbeit, die erreichten Etappen, die zugesandten Beiträge berichten. Wenn es uns technisch gelingt, können Sie die Arbeiten in YouTube verfolgen. IHREN Beitrag (Stoff und Text – Womit wollen Sie sich einbringen und verewigen?) schicken Sie bitte im ausreichend frankierten Päckchen, Paket oder Umschlag an folgende Adresse: Atelier Culture – der Wiesbadener NÄH-Salon, Rathausstraße 60, 65203 Wiesbaden

Wie gesagt: Der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt und unser Rekord mit dem ersten Stoffstück und der ersten Naht. Das Atelier Culture will Zeichen setzen. Machen Sie mit. Wir erwarten Ihren Beitrag mit Spannung und Freude. Und jetzt: … 3 – 2 – 1 … LOS!

Ihnen allen einen guten Start in das neue Jahrzehnt :-)

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Wenn Schwächen zu Stärken werden

2009-11-23, von Christiane Windhausen

In letzter Zeit berichten die Medien zunehmend von den Schwächen der Starken: Die Schwimm-Weltmeisterin Britta Steffen spricht über ihre Ängste und wie sie durch das Vertrauen zu ihrer Mentaltrainerin einen Weg ins Selbstvertrauen gefunden hat… Andre Agassi beschreibt in seiner Autobiographie die Schattenseiten des Ehrgeizes, die ihn unglücklich gemacht hat… Und Robert Enkes Tod macht schmerzlich deutlich, dass es im Fußball um Leistung geht – und nicht um einen mitmenschlichen Umgang mit Depression

Der Fußball gehört in Deutschland sicherlich zu den größten Projektionsflächen der Gesellschaft. Jede Fan-Kultur beinhaltet die Idealisierung von Sportlern. Sie sind für viele Menschen die Helden, die sie in ihrem eigenen Leben niemals sein werden. Wenn ein Star diesem Idealbild nicht mehr entspricht, wird er mit der gleichen Härte fallengelassen, mit der wir unsere eigenen Schwächen verdammen. Im Grunde sind wir also mitverantwortlich dafür, dass Sportler ausbrennen, kollabieren oder sich selber opfern. Dass Homosexualität im Fußball nach wie vor tabuisiert wird und dass die eigene Menschlichkeit für Hochleistung geopfert wird, geschieht seit Jahren mit dem Segen vieler Fußballfans.

Projektionen passieren täglich – jedem von uns, und in nahezu jeder Beziehung. Projektionen sind ein ganz gewöhnlicher – und zutiefst logischer – Vorgang unserer Psyche. Wir können unsere Sehnsüchte, aber auch unsere Ängste projizieren. Sie entlasten uns von emotionalem Stress und stärken unser eigenes Selbstgefühl. In der Regel vollziehen sich Projektionen unbewusst, sodass wir erst einmal nicht wahrnehmen, wie sehr sie mitmenschliche Nähe und Begegnung verhindern.

Vor 8 Jahren haben Birgit-Rita Reifferscheidt und ich mit SONNOS ein Training entwickelt, in dem emotionale Selbstführung als eine Basiskompetenz für integrative Führung vermittelt wird. Wir haben damals gespürt, dass uns in Deutschland eine lange Krise bevorsteht. Wir wussten, dass es in dieser Zeit vor allem um den freundlichen Umgang mit den Gefühlen geht – bei sich selbst und bei anderen. Und wir wussten, dass sich Gefühle in Krisen als Kompass nutzen lassen.

Seitdem ist aus SONNOS ein Institut für integrative Führung geworden. Es ist uns ein Anliegen, in Führungsfragen den mitmenschlichen Umgang mit den eigenen Schwächen zu fördern. Emotionskompetenz ist gerade in Zeiten der Transformation eine unerlässliche Fähigkeit – denn nichts ist so emotional wie Veränderungen.

Jede Schwäche beinhaltet auch eine Stärke. Überforderung kann uns den Mut schenken, um Unterstützung zu bitten (Mut – den brauchen wir in Deutschland zum Bitten wohl immer noch). Angst führt ins Vertrauen – wenn wir uns einem andern Menschen anvertrauen. Und die Scham über unsere eigenen Schwächen führt – wenn sie geteilt und nicht verurteilt wird – zu Nähe und Verbundenheit (zum eigenen Wesen und zu anderen Menschen).

Ich bin mir ziemlich sicher, dass die zahllosen Fälle von Burnout, über die medizinische und psychotherapeutische Praxen berichten, vor allem mit der Verdrängung von Hilflosigkeit, Angst und Scham zu tun hat…

Menschliche Stärke beginnt dort, wo wir unsere Schwächen teilen und um Hilfe bitten.
Oder sehen Sie das anders?

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