Archiv für die 'Marke Ich' Kategorie

Angst vorm Reden – und wie man sie überwindet

2009-11-13, von Wolff Horbach

Anteil der Menschen, die Angst vor dem Tod haben: 67 Prozent.
Anteil der Menschen, die Angst vor einer öffentlichen Rede haben: 93 Prozent.

Gestern Abend war ich Gast bei www.cliq.fm zum Thema “Angst vorm Reden”. Der CLIQ TALK steht jetzt als Podcast zur Verfügung: www.cliq.fm/podcast/2009/11/13/cliq-talk-angst-vorm-reden.html

Abgelegt unter Bizztipps, Marke Ich | 1 Kommentar »

Kaffeekränzchen und was dabei herauskommt

2009-08-25, von Marcel Klotz

Es gibt manchmal Tage, die man irgendwie nicht vergisst. So bleibt mir lebhaft in Erinnerung als Elita Wiegand zusammen mit Antje Berheide (IBM), Michael Hochgürtel, Dieter Jansen (beide von Cresult) und mir  im Foyer des Interconti Düsseldorf saßen und uns gegenseitig inspirierten. Ja, das ist genau der richtige Begriff. Es war ein Zufallsrunde und gerade der richtige Moment für viel Austausch von Gedanken, Spinnereien und Ideen. Anlass des Treffens war irgendeine Konferenz, mehr als langweilig, so dass wir uns kurzerhand in den weichen Sesseln der Halle wiederfanden und bei gutem Cappuccino lauter tolle Ansätze für neue Projekte oder Events entwarfen.

interconti-i

Elita Wiegand hatte Folgende: Eine Zukunftsparty organisieren und jeder solle so kommen, wie er meint, in 5 oder 10 Jahren zu sein bzw. zu zeigen, was er sich bis dahin als “realisiert” wünschen würde. Wir dachten uns so einiges aus und ich muss gestehen, am Anfang viel es mir schwer, meinen Träumen und Wünschen freien Lauf zu lassen. Was würde ich in 5 Jahren realisiert haben wollen? Was würde ich dann machen? Und dann kam es mir doch in den Sinn und sogar über meine Lippen. Mein Wunsch wäre es, zu der Party zu erscheinen, die Spiegel Bestsellerliste in der Hand und darauf mein Buch. Platzierung egal. Hauptsache darauf stehen. Kaum gesagt kam natürlich die Nachfrage: Worüber ich denn schreiben wolle? Roman, Sachbuch, oder Anderes? Tja, da war wieder mein altes Problem. Der Wunsch, mal ein Buch zu schreiben, war ja nicht neu, aber worüber?  Hatte ich früher immer an den “großen” Roman gedacht, so musste ich schon Jahre zuvor feststellen, dass mir sowohl die Gabe dazu wie auch der Stoff, der Plot fehlte. Über ein paar Artikel in Fachzeitungen und Kompendien war ich nicht herausgekommen. Und mein Ansatz, über die New-Economy zu schreiben, wurde Ende 2000 jäh zerstört. Wer wollte noch etwas über eine Entwicklung lesen, die gerade zusammengebrochen war.

Competence Selling – ein Thema für ein Buch?
Doch irgendwie bohrten die Anderen in der Runde weiter. Und so kamen wir darauf, dass meine Workshops und Vorträge zum Thema Verkaufen (Competence Selling) ein ideales Thema sein könnte. Und das wurde es auch. In den nächsten Monaten überprüfte ich meine Materialsammlung und änderte die Struktur meiner Workshops. Außerdem nahm ich meine Vorträge als mp3 auf und ließ davon ein Transkript machen. Es war sehr hilfreich, mal zu lesen, was ich während eines Vortrags gesagt hatte und konnte später daraus einiges verwenden.

Hilfe von außen
Und dann kam wieder Elita Wiegand mit Hilfe, diesmal in Form einer Einladung für einen Business Club Event. Es ging um einen Abend bei Frau Dr. Sonja Klug, in dem diese vorstellte, was zu beachten ist, wenn man ein Sachbuch verfassen möchte. Ein ausgesprochen hilfreicher Abend mit vielen brauchbaren Tipps. Der nächste Schritt war allerdings herausfordernd, denn durch Frau Dr. Klug wusste ich nun, dass es sehr schwer ist, einen Verlag zu finden. Am besten solle man ein Exposé schreiben und das den Verlagen anbieten. Ok, soweit gut, aber welchen Verlagen? Dazu schrieb ich ein paar mir bekannte Autoren an. U.a. Stefan F. Gross, der mir unglaublich zuvorkommen nicht nur die Kontaktdaten seines Verlags gab, sondern mich dort sogar ankündigte. Ein super Einstieg (nochmal Danke dafür). Gleichzeitig arbeitete ich gemeinsam mit Rita Denk an einem Exposé, das ich dann an verschiedene Verlage geschickt habe. Trotz dieser Arbeit  – sie hat sehr dazu beigetragen, die Struktur des Buches sowie die Ziele und Messages herauszuarbeiten -  glaube ich aber heute, dass dies ein eher überflüssiger Akt ist. Viel wichtiger ist, mit den Programmleitern, Verlegern etc. direkt ins Gespräch zu kommen.

BusinessVillage -  der Verlag
Dies gelang mir dann bei dem Verleger Christian Hoffmann (Verlag Business Village) in Göttingen, der u.a. auch Anne M. Schüller, Stéphane Etrillard und Tim Cole publiziert. Ihm zeigte ich meinen Workshop in Kurzform. Das war überzeugender als jedes Exposè. Er gab mir im November 2008 den Rat, einfach loszulegen und zu schreiben.

Die erste Testleserin: Meine Frau
Was dann kam war für  mich völlig überraschend. Einmal angefangen und losgelegt, floss es mir aus dem Kopf über die Finger in die Tastatur. Nicht, dass ich alles in einer Nacht runtergeschrieben hätte, ein paar Monate hat es schon gedauert. Manchmal ging es richtig klasse und manchmal brauchte ich ein paar Pausen. Schließlich wollte auch meine Familie noch etwas von mir haben. Im Mai diesen Jahres war ich erstmal fertig. Nun ja, sagen wir so, ich hatte für den Moment alles geschrieben, was ich glaubte, schreiben zu wollen, und meine vorher festgelegte Struktur war ausgefüllt. Jetzt brauchte es erste Test-Leser. Als erstes musste meine Partnerin her. Sie las es, fragte viel nach und lachte auch an ein paar Stellen. Die Dinge, die ihr unverständlich vorkamen wurden dann geändert, ein paar Ansätze umformuliert oder ergänzt. Und wir fanden gemeinsam ein gutes Schlusskapitel.

Positives Feedback
Und nun, wer sollte das Manuskript anschließend lesen? Jetzt musste Elita Wiegand ran. Schließlich war sie es “schuld”! Nach zwei Tagen rief sie wieder an. Sie hatte die 180 Seiten nach nur zwei Tagen durch und ihr Feedback war unglaublich positiv. Ein wichtiger Schritt war getan; es war nicht für den Mülleimer geschrieben. Jetzt hatte ich den Mut, das Manuskript nach Göttingen zu Christian Hoffmann zu schicken. Und auch von dort kam ein positives Feedback.

Wie es weiterging und -geht kann ich nun in Kurzform berichten. 1. Lektoratslesen durch eine befreundete Kunsthistorikerin – meine Güte hat sie viele Fehler gefunden. Dann noch Ergänzung um das ein oder andere Kapitel auf Anregung des Verlages. Vertrag machen. Grafiken erstellen, Klappentext und “über den Autor”-Text erstellen. Portrait Fotos durch den Fotografen Marcus Hofschulz machen lassen und bereitstellen  2. Lektorat durch den Verlag. Anmeldung der ISBN-Nummer. Drucken. Fertig !  Nun, hört sich einfacher an, als es ist, aber wenn das Manuskript einmal fertig ist, geht der Rest fast von alleine, schließlich übernehmen dann die Profis. Jetzt heißt es also abwarten bis ich den eigenen Titel in Amazon finde. Eine spannende Zeit war es. Und ich glaube, es bleibt spannend.

Abgelegt unter Bizztipps, Bücher, Marke Ich, Marketing | 4 Kommentare »

Ihr Auftritt vor der Kamera

2009-06-03, von Carmen Brablec

Guten Morgen,

ich möchte mich noch mal ganz herzlich für die tolle Veranstaltung “Ihr Auftritt vor der Kamera”  gestern bedanken. Es ist ein Zeichen der Zeit, dass das Thema so großen Anklang gefunden hat.
Christine Kostrzewa und Lars Bastian haben uns viele interessante Einblicke gewährt und tolle Tipps auf den Weg mitgegeben, wie wir in Zukunft vor der Kamera einen guten Eindruck machen.

Großartig finde ich, dass sich eine Tatsache gestern auch wieder bestätigt hat:
“Tell your own story”
Nur wer seine eigene Meinung vertritt und über etwas spricht, was ihm/ihr wirklich am Herzen liegt, kann man andere Menschen mitreissen.

Freue mich auf eine rege “Diskussion” zu gestern.

Eure Carmen Brablec

Abgelegt unter BC inside, Marke Ich | 3 Kommentare »

Martin Müller: Geben und Nehmen

2009-05-12, von Martin Müller

martin-muellerEs ist sicherlich kein Geheimnis, dass ich ein begeisterter Netzwerker bin. Angefangen hat alles mit XING. Seit September 2003 bin ich dort Mitglied und gehörte zu den ersten tausend, die sich auf der Plattform eingetragen haben.

Geben und Nehmen
Ich habe XING von Anfang an dazu genutzt, um mein Netzwerk zu erweitern und habe mich mit vielen Menschen  getroffen.  

Und hier komme ich gleich zu einem wesentlichen Punkt für ein erfolgreiches Networking: Wer in einem Netzwerk auf  seine Vorteile bedacht ist, wer lediglich Aufträge akquirieren will und wer nur an seinen Umsatz denkt, macht sich schnell unbeliebt und man kommt nie auf einen grünen Zweig. Netzwerken bedeutet immer Geben und Nehmen, bedeutet, dass man Vertrauen aufbaut und Geduld haben muss.

Networking ist keine Akquise
Ich pflege meine Kontakte, helfe anderen und unterstütze sie, vermittele ihnen Aufträge, aber erst nach sechs Jahren trägt meine Arbeit Früchte und ich bekomme vieles zurück, was ich hinein gegeben habe. „Persönliches zählt, Geschäftliches ergibt sich“. Das ist unser Leitspruch, den wir in der  Kölner XING Gruppe pflegen, heißt, es geht darum Beziehungen langfristig aufzubauen.

Zeitfresser Social Networks?
Inzwischen bin ich XING Ambassador, Moderator der Kölner XING Gruppe, veranstalte XING Treffen, gebe XING Seminare, bin bei Twitter, in weiteren 25 führenden Portalen und leite die Kölner Dependance des Business-Clubs innovativ.in. Die Networking Pflanze habe ich gehegt und gepflegt und heute wenden sich viele an mich, die meine Beratung als Finanzdienstleister in Anspruch nehmen. (ist nämlich meine eigentliche Tätigkeit). 

XING erfolgreich nutzen
Die XING Seminare kommen gut an, weil viele wissen wollen, wie man die Online-Plattform effektiv nutzt und die Teilnehmer wollen Tipps und Tricks erfahren. (Der bekannte Blogger Burkhard Schneider ist übrigens auch XING Trainer) Es gibt inzwischen auch Firmen, die für ihre Mitarbeiter die Seminare buchen. Hier in kleiner Tipp für alle XING-ler: Um gefunden zu werden, ist ein gutes Fotos wichtig. Oder wenn der Firmenname zu wenig ausdrückt, lohnt es sich, einen treffenden Slogan daneben zu schreiben, um Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Engagement für den Business-Club innovativ.in
Einige kennen mich hier, weil ich die Leitung der Kölner Dependance des Business-Clubs innovativ.in übernommen habe. Innovativ.in ist für mich eine ideale Ergänzung, weil sich der BC an die Zielgruppe Querdenker, innovative Firmen und Wertschöpfer richtet. Und: innovativ.in hat sich einen Namen gemacht und weil ich es das Rad in Köln nicht neu erfinden wollte, habe ich gerne die Dependance eröffnet. Inzwischen haben wir viele Fans, die regelmäßig unsere Kölner Veranstaltungen besuchen und neue Partner haben wir aus Köln auch dazu gewonnen
Am 2. Juni veranstalten wir in Köln das Event “Ihr Aufritt vor Kamera“ . Freue mich darüber, dass sich schon viele Gäste angemeldet haben. (siehe Gästeliste) Ist doch eine gute Gelegenheit, sich persönlich zu kennen zu lernen und zu networken.

Wie sieht es denn mit Ihren Netzwerk-Aktivitäten aus? Hat jemand Ideen, wie wir das  Prinzip “Geben und Nehmen” im Business-Club oder anderswo stärken können? 

Grüße Sie herzlich,
Ihr Martin Müller

Abgelegt unter Bizztipps, Marke Ich, innovativ.in Partner | 2 Kommentare »

Retten Frauen die Welt?

2009-05-06, von Elita Wiegand

Retten Frauen die Welt? Die Trainerin Sabine Asgodom hat auf der Hannover-Messe vor knapp tausend Frauen und Männern diese Frage gestellt und mit einem  „Ja!“ beantwortet. Jetzt ruft sie in ihrem neuen Blog Frauen auf, ihren Zorn, ihre Enttäuschung, ihre Ängste bezüglich der Krise, aber mehr noch ihre Ideen, Vorstellungen, Visionen und Träume zur Zukunft unserer Gesellschaft, unserer Wirtschaft, ja der Welt zu formulieren.  Sie fordert: 
Frauen, werdet laut!
Frauen, mischt euch ein!
Frauen, seid kreativ!

Ja, ja, das unterschreibe ich, aber ich sehe mich um Himmels Willen nicht als Retterin und schon gar nicht als Retterin der Welt. Mit dem Business-Club will ich dazu beitragen, dass die Wirtschaft “menschlicher” wird, dass Frauen ihre Kompetenzen einbringen, dass Frauen Stellung beziehen.

Feindbilder?
Mein Erfahrung der letzten Jahre: Es war für mich nicht immer einfach, die Spielregeln der Männer zu durchschauen und mich durchzusetzen. Ihr Imponier-Gehabe, die Machtkämpfe, männliche Rituale, Siegerposen und Statusdenken – wie soll eine Frau damit umgehen, wie verstehen? Trotzdem, liebe Frau Asgodom, keine Männer-Feindbilder aufbauen – das bringt nichts!

geffroyDenn heute weiß ich, dass sich hinter mancher Fassade Angst verbirgt und ich weiß, dass Männer auf die weiblichen Fähigkeiten angewiesen sind. (auch wenn es kaum einer zugeben mag). Doch! Einer hat es sogar mal bekundet.  Der Trainer Edgar Geffroy hat mir eine Widmung  in sein Buch geschrieben:  “Die Zukunft ist weiblich – Sie wissen das.”  

Aber wissen wir Frauen es wirklich? Wie steht Ihr dazu? Was ist Eure Meinung zu der Aktion von Sabine Asgodom?

Abgelegt unter Gesellschaftliches, Marke Ich | 5 Kommentare »

Ihr Auftritt vor der Kamera

2009-05-04, von Elita Wiegand

Bei dem Thema muss Loriot ran: Ich sag nur Erwin Lindemann, Sie wissen schon, der mit dem Lottogewinn…

Pannen vor der Kamera
Der Sketch verdeutlicht herrlich, was so alles passiert, wenn ein Kamerateam dreht. Und manchmal ist es so oder so ähnlich. In meiner Zeit beim WDR habe ich oft erlebt, dass so manch einer vor der Kamera stammelte, den Faden verlor und wir unzählige Male das Statement wieder und wieder drehen mussten. Gehört einfach dazu, genauso wie Lampenfieber. Trotzdem kann man sich die Loriot-Szenen ersparen. Doch wie tritt man souverän vor der Kamera auf?

Der Mensch zählt
Worauf achten Sie zuerst, wenn Sie sich eine Talk-Show oder sich ein Video im Web anschauen? Auf die verbalen Inhalte kommt es viel weniger an, als mancher denkt. Was zählt ist der Gesamteindruck, also die Persönlichkeit, die Stimme, Gestik, Körperhaltung und das äußere Erscheinungsbild. In den ersten Sekunden entscheiden wir, ob wir einen Talk-Gast sympathisch finden, ihn für intelligent halten oder gelangweilt abwinken.

30 Sekunden für Ihre Botschaft
Die Rhetorik vor der Kamera ist entscheidend: In 30 Sekunden, (entspricht etwa sechs bis acht Sätze) muss Ihr Statement auf den Punkte treffend formuliert sein. Mit kurzen, einprägsamen Sätzen erreichen Sie die Zuschauer. Bitte beachten: Wer nicht sofort verstanden wird, wird nie verstanden. Kling hart, aber Ihr Inhalt kann eben nicht nachgelesen werden. Vermitteln Sie Ihre Kernbotschaften, sprechen Sie in Bildern, um ein „Kopfkino“ zu erzeugen, kommen Sie direkt zur Sache

Albert Thiele hat fünf Gebote für Ihren Auftritt zusammengefasst:

1. Was nicht sofort verstanden wird, wird nie verstanden
2. Eine einfache Sprache ist das Erfolgsrezept
3. Eindrücke wirken stärker als Gedanken
4. Die Vereinfacher sind erfolgreich
5. Wer sympathisch wirkt, der hat auch Recht

Vorbereitung für Ihren Auftritt
Egal, ob Sie Ihr eigenes Video als Firmenpräsentation drehen lassen oder in eine TV-Sendung eingeladen werden: Die Vorbereitung ist die Gleiche. Überlegen Sie vorher:

  • Was ist das Ziel Ihres Videos bzw. der Sendung?
  • Wer sind Ihre Zuschauer?
  • Wie lang ist Ihr Video bzw. Ihr Beitrag?
  • Wie lange werden Sie darin zu Wort kommen?

Diese Informationen sind wichtig, um die Inhalte vor dem Dreh festzulegen.
veranstaltung
Soweit. Natürlich könnte ich viel länger über das Thema schreiben, aber live ist es schöner. Wir möchten Sie nämlich für Ihren professionellen Auftritt vor der Kamera unterstützen und laden Sie zu unserer innovativ.in Veranstaltung am 2. Juni 2009 Köln ein. Von der  Journalistin Christine Kostrzewa (Medienbüro Essen) und dem Kameramann Lars Bastian (public vision) erfahren Sie, wie Sie sich vor der Kamera professionell darstellen, erhalten Tipps für Ihre Mimik und Gestik und wie Sie sich gegen zu starkes Lampenfieber schützen.
Jetzt sind Sie im Bilde – die Gästeliste ist bereits online – wir sehen uns.

Abgelegt unter Marke Ich | Keine Kommentare »

Marke Ich: Angeber-Buch

2009-03-24, von Elita Wiegand

Einmal in einer Talk-Show mitreden, auf Platz 1 der Bestsellerliste stehen oder donnernden Applaus für einen Vortrag ernten. Fast jeder träumt davon, eine Riesen-Portion Aufmerksamkeit zu erhaschen, bewundert und anerkannt zu werden. Sie müssen sich hier ja nicht outen, aber so ein bisschen berühmt sein, na?

Eigen-PR betreiben
Bei vielen meiner PR-Kunden stelle ich immer wieder ein Phänomen fest: Männer wie Frauen wollen zwar auf der Erfolgsleiter ganz nach oben klettern, aber sie bleiben wie angenagelt auf der ersten Stufe stehen. Wie das? Ein Kunde hat große Ziele, mehr Mitarbeiter, mehr Umsatz, sich zur Marke entwickeln, aber er stellt sein Licht unter den Scheffel, wirkt bescheiden und nimmt sich und seine Leistungen überhaupt nicht wichtig. Hallo? So wird das nix mit der Berühmtheit und mit den Schlagzeilen in den Medien. Presse-und Öffentlichkeitsarbeit ist für mich mehr, als einmal in der Zeitung über sich zu lesen. Deshalb: Eigen-PR betreiben, sich in den Mittelpunkt stellen und auf sich aufmerksam machen.

Ihr Angeber-Buch
marke-ich5Meist vergessen wir, was wir so alles leisten. Also heißt es hingucken, auf das, was man gut macht. Und da hilft ein Angeber-Tagebuch. Ja, ich rate jedem auf den Putz zu hauen, sich auf Teufel komm raus zu loben. Sie haben es verdient, wer sonst?
Das Angeber-Buch kann man am Bett platzieren und bevor man einschläft, lässt man den Tag Revue passieren. Was ist mir heute besonders gelungen? Auf was bin ich stolz? Wie habe ich den inneren Schweinehund überwunden? Wie habe ich mich motiviert? Wann war ich besonders zufrieden?

Selbstwertgefühl steigern
Es sind die vielen, vielen Kleinigkeiten, die jeder von uns im Laufe eines Tages erledigt, denen wir aber vermutlich keine Bedeutung beimessen. In dem Angeber-Buch könnte zum Beispiel stehen, dass man einem Gesprächspartner aufmerksam zugehört und einen guten Tipp vermittelt hat. Vielleicht hat man heute ein Versprechen eingelöst oder eine Rechnung direkt überwiesen. Oder man hat trotz Widerwillens gejoggt oder etwas erledigt, was man seit langer Zeit aufgeschiebt. Vielleicht hat man einer Verkäuferin ein Lächeln geschenkt oder man hat sich mit dem Kellner nett unterhalten. Wetten, dass Sie durch die Reflexion Ihr Selbstwertgefühl steigern und „selbst-bewusster“ auftreten?
Nun bin ich auf die ersten “Angeber” gespannt…

Abgelegt unter Marke Ich, Marketing | 8 Kommentare »